Mojn zusammen aus dem Kreis Herford

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  • Ich bin Werkstudent bei einem Armaturenhersteller im Bereich EHS. Mein Studium selbst hat allerdings relativ wenig mit dem Thema Arbeitssicherheit zu tun. (Maschinenbau) Ich habe mich ursprünglich für die Stelle beworben um mehr zu verdienen als mit dem Bafög und den Leuten ni9cht so auf der Tasche zu liegen. In der Stellenausschreibung stand, dass man anständig in das Thema eingeführt wird. Mittlerweile bin ich mein 2. Jahr bei der Firma beschäftigt. Angefangen habe ich mit der Übertragung von Gefährdungsbeurteilungen nach Quentic (wir haben Quentic gerade neu eingeführt). Nach einigen hundert Gefährdungsbeurteilungen und dem Lernen von Dingen, von denen ich damals nicht einmal wusste, dass es sie gibt, bin ich übergegangen Gefährdungsbeurteilungen auf Plausibilität zu prüfen und meinen Vorgesetzten auf Ungereimtheiten aufmerksam zu machen. Die Gefährdungsbeurteilungen werden bei uns hauptsächlich von Abteilungsleitern erstellt, welche eine angemessene Fortbildung bei der BGHM genossen haben. Ich habe innerhalb der Firma ein Audit mit begleitet, Schulungen für die Nutzung von Quentic im Bereich Arbeitsschutz und Gefahrstoffe gehalten und habe mich natürlich permanent in den Thematiken weitergebildet. Mittlerweile erwäge ich einen Wechsel meines Studienganges auf Sicherheitstechnik. Es kommt natürlich darauf an, ob und welche Module mir aus meinem jetzigen Studium anerkannt werden. Mit der Zeit bin ich teilweise unter der Obhut meiner Vorgesetzten auch beratend tätig gewesen und bisher hatte keiner gegenüber meinen Vorschlägen Einwände. Sollte der Wechsel stattfinden, so möchte ich mich als Brandbeauftragter vertiefen und ggf. die Sicherheitsfachkraft als Schulung der BGHM nebenbei erschließen. Da ich mittlerweile fast 2000 Gefährdungsbeurteilungen übertragen und auf Plausibilität geprüft, sowie ein Gefahrstoffverzeichnis von mehr als 1500 Gefahrstoffe regelmäßig aktualisiere und auch Eigenschaften aus den SDB in Quentic eintrage und bewerte, hoffe ich natürlich einen kleinen Vorteil in diesen Bereichen gegenüber anderen Bewerbern zu haben. Ich möchte gerne in näherer langfristiger Zukunft einen Teil zur Sicherheit und Nachhaltigkeit des Unternehmens beitragen.


    Achja ich kann mich auch kürzer fassen, möchte aber verhindern, dass ich aufgrund fehlender Voraussetzungen (keine SiFa) von diesem Forum ausgeschlossen werde. Da ich denke, dass ich hier ein allumgreifendes Fachwissen aus verschiedensten Produktionsbereichen kriege und dieses gerne zum Schutze der Mitarbeiter und erfolgreichen Abschluss des Studiums verwenden möchte.


    Ich wünsche Ihnen alle ein erfolgreiches und vor allem sicheres Arbeitsleben.


    Mit freundlichen Grüßen,


    der Werkstudent.:)

    Nicht alles was uns beeinflusst und verändert, nicht alles was wir lernen, bildet uns auch.

    Bildung muss von den viele Faktoren, die das Leben eines Menschen auch bestimmen können und welche von den genetischen Dispositionen, über die Zufälle der Geburt, bis zu den Erfahrungen des Lebens reichen, unterschieden werden. Bildung in diesem Sinne hieße, sich bewusst einem Prozess der Veränderung auszusetzen und nicht zu warten, was das Leben so aus uns macht.

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  • Zum einen gibt es hier keinen Quali-Check (sonst würden 50% der SiFa durchfallen, und die Lustigsten aus dem Forum wären weg).


    Zum anderen ist Maschinenbau genau das richtige Fach. Sicherheitstechnik hat nichts mit SiFa zu tun, sondern ist Maschinenbau-Light mit etwas mehr Statistik drin, die man als SiFa nicht braucht. Dafür sollte ein Sicherheitstechniker Fehlerbäume erstellen und Ausfallwahrscheinlichkeiten halbwegs ausrechnen können. Als SiFa interessiert Dich die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Systems nicht, sondern nur, dass der Mitarbeiter (und die Umwelt) bei einem Ausfall gesund bleibt.


    Maschinenbau ist also perfekt.


    Interessant Dein Werdegang, aber warum nicht. Einen Startvorteil hast Du schon im SiFa-Bereich. Im technischen Bereich bist Du natürlich noch bei nahe Null, das Studium muss demnach noch irgendwie durch :-)

  • .....wir nehmen dich auch ohne deine großen Erfahrungswerte mit Q.

    XY Erfahrungen nehmen wir auch! ^^


    Herzlich:515:im Forum.

    Gruß

    Andy

    Ich erhebe keinen allgemeingültigen Anspruch auf die Wahrheit, wie alle Menschen habe auch ich nur meine Sicht der Dinge!

    Einmal editiert, zuletzt von Nullchecker ()

  • Vielen Dank für die Information. Ich habe bisher nur den Studiengang Sicherheitstechnik an der UNI Wuppertal gesehen. Dort gibt es halt SiFa und Brandbeauftragter als Vertiefungsrichtungen und ich finde Chemie I und II im Grundstudium , was ich in meinem Studiengang natürlich höchstens im Bereich Kunststofftechnik und Werkstofftechnik ein wenig habe. Ich finde die Chemie-Module recht praktisch, gerade weil mir bereits aufgefallen ist, dass einige Sicherheitsdatenblätter mehr schlecht als recht sind. Wenn ich eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt und hoher Brandgefahr habe, möchte ich doch gerne die relative Dichte zu Luft oder zumindest die Dampfdichte drin stehen haben, damit ich die relative Dichte berechnen kann und weiß, wo z.B. die Absauganlage Sinn macht. Bringt ja wenig, wenn der Stutzen oberhalb der Quelle ist und die relative Dichte ist >>1 :D. Es kann natürlich sein, dass dies im technischen Datenblatt steht, aber ich würde diese Information natürlich dort bevorzugen wo sie gebraucht wird.

    Die Idee mit dem Wechsel lag darin, dass ich ggf. 2 Vertiefungen am Ende des Studiengangs haben könnte. Also Brandschutzbeauftragter und SiFa. Zudem haben wir mehrere Störfallbetriebe und recht viele Stoffe die unter die Seveso-Richtlinien fallen, besonders aufgrund deren Brandgefahr. Da würde der Brandschutzbeauftragte durchaus Sinn machen. Danke für die Motivation, den Studiengang beizubehalten. Auf Maschinenbau-Light habe ich natürlich keine Lust, wenn dann richtig. Ich frage mich jetzt natürlich, ob ich nicht mehr davon profitiere, die Module der Vertiefungsrichtungen mitzunehmen, wenn ich kann. Aber dies ist wahrscheinlich ein Thema in einem anderem Thread, hier ist nur die Vorstellung gefragt, nicht die Fragen. Danke dir für diesen netten und aufschlussreichen Kommentar.

    Nicht alles was uns beeinflusst und verändert, nicht alles was wir lernen, bildet uns auch.

    Bildung muss von den viele Faktoren, die das Leben eines Menschen auch bestimmen können und welche von den genetischen Dispositionen, über die Zufälle der Geburt, bis zu den Erfahrungen des Lebens reichen, unterschieden werden. Bildung in diesem Sinne hieße, sich bewusst einem Prozess der Veränderung auszusetzen und nicht zu warten, was das Leben so aus uns macht.

  • Wechsel meines Studienganges auf Sicherheitstechnik.

    Ich würde beim Maschinenbau bleiben.

    Sollte der Wechsel stattfinden, so möchte ich mich als Brandbeauftragter vertiefen und ggf. die Sicherheitsfachkraft als Schulung der BGHM nebenbei erschließen.

    Als Maschinenbauingenieur kannst Du auch die SiFa machen, somit kein Problem und für Brandschutzbeauftragte geht das auch.

    dass ich aufgrund fehlender Voraussetzungen (keine SiFa) von diesem Forum ausgeschlossen werde.

    Wir schließen hier nicht so schnell jemanden aus, selbst Guudsje darf hier schon einige Jahre aktiv seine Beiträge abliefern, obwohl er keine SiFa ist. :saint:

    Wenn ich eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt und hoher Brandgefahr habe, möchte ich doch gerne die relative Dichte zu Luft oder zumindest die Dampfdichte drin stehen haben, damit ich die relative Dichte berechnen kann und weiß, wo z.B. die Absauganlage Sinn macht.

    Eine Flüssigkeit, die bei Raumtemperatur verdampft hat immer eine Dampfdichte, die höher ist als die Dichte von Luft. Nur bei deutlich über Raumtemperatur erwärmten Flüssigkeiten kann durch thermische Effekte ein entsprechender Auftrieb entstehen.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

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  • [1] Studiengang Sicherheitstechnik an der UNI Wuppertal gesehen.

    [2] Dort gibt es halt SiFa und Brandbeauftragter als Vertiefungsrichtungen und ich finde Chemie I und II im Grundstudium , was ich in meinem Studiengang natürlich höchstens im Bereich Kunststofftechnik und Werkstofftechnik ein wenig habe. Ich finde die Chemie-Module recht praktisch, gerade weil mir bereits aufgefallen ist, dass einige Sicherheitsdatenblätter mehr schlecht als recht sind.

    [3] Die Idee mit dem Wechsel lag darin, dass ich ggf. 2 Vertiefungen am Ende des Studiengangs haben könnte. Also Brandschutzbeauftragter und SiFa.


    Zu 1: Ich auch :-) Es gibt aber Master-Studiengänge und FH-Studiengänge woanders.


    Zu 2: Zumindest soweit ich das kenne, muss die BG-Schulung trotzdem gemacht werden. Uni ist immer verkopft und unnötig verwissenschaftlicht. SiFa ist aber ein Lehrgang für alle, die dem Analphabetismus nicht VÖLLIG verfallen sind.


    Zu 3: Sicherheitstechnik in Wuppertal ist ein Studium für jene, die Ingenieur werden wollen, aber nichts können müssen (also genau das Richtige für mich). Das Studium an sich ist FAST nichts wert, es sei denn, man will in die Forschung. Ansonsten ist das Fach Sicherheitstechnik die leichteste Methode weltweit, Ingenieur zu werden. Die Schulung zum Brandschutzbeauftragten dauert nur wenige Wochen (vier oder sechs..?), ist kaum anspruchsvoll. Ich würde dafür keinen Studiengang wechseln.


    Am besten ist, das rate ich allen Anfängern, in einem Ingenieurbüro anzufangen, dort (viel) Erfahrung zu sammeln, und sich dann eine g'schreite Stelle als interne SiFa suchen.

  • Eine Flüssigkeit, die bei Raumtemperatur verdampft hat immer eine Dampfdichte, die höher ist als die Dichte von Luft. Nur bei deutlich über Raumtemperatur erwärmten Flüssigkeiten kann durch thermische Effekte ein entsprechender Auftrieb entstehen.


    Stimmt macht ja eigentlich Sinn 😲 manchmal steht man echt auf dem Schlauch. Danke für die Erkenntnis 😅

    Nicht alles was uns beeinflusst und verändert, nicht alles was wir lernen, bildet uns auch.

    Bildung muss von den viele Faktoren, die das Leben eines Menschen auch bestimmen können und welche von den genetischen Dispositionen, über die Zufälle der Geburt, bis zu den Erfahrungen des Lebens reichen, unterschieden werden. Bildung in diesem Sinne hieße, sich bewusst einem Prozess der Veränderung auszusetzen und nicht zu warten, was das Leben so aus uns macht.

  • Also wie ich sehe, stehen alle Zeichen auf maschinenbau😅 danke an allen 😊

    Nicht alles was uns beeinflusst und verändert, nicht alles was wir lernen, bildet uns auch.

    Bildung muss von den viele Faktoren, die das Leben eines Menschen auch bestimmen können und welche von den genetischen Dispositionen, über die Zufälle der Geburt, bis zu den Erfahrungen des Lebens reichen, unterschieden werden. Bildung in diesem Sinne hieße, sich bewusst einem Prozess der Veränderung auszusetzen und nicht zu warten, was das Leben so aus uns macht.

  • Bislang bist Du auf der Betreiberseite tätig. Es gibt auch eine Herstellerseite, wenn es z. B. um die Konstruktion von Maschinen und Anlagen und somit um die MaschRL etc geht, bist Du mit einem abgeschlossenen Maschinenbaustudium im Vorteil. Zudem bist Du mit dem MaschbauStudium flexibler.

    "Sei achtsam auf dem Weg zur Schicht, auf der Strasse schläft man nicht!"

    "Wenn es einen Weg gibt, es besser zu machen: finde ihn." Thomas Alva Edison (1847-1931)

  • Ich rate auf jeden Fall vom Studiengangwechsel ab. Zieh dein Maschinenbaustudium durch, danach bist du flexibler und dir stehen alle Wege offen. Es gibt z.B. Master-Studiengänge (z.B. Betriebssicherheitsmanagement), die du danach nebenberuflich machen kannst, um die Qualifikationen zum Brandschutzbeauftragten sowie zur Fachkraft für Arbeitssicherheit zu erlangen. Oder du findest einen Arbeitgeber, der dir über seine BG die Weiterbildung ermöglicht und dich ggf. entsprechend einsetzt danach. Oder du spezialisierst dich auf Maschinensicherheit und kannst dann Seminare für Sifas anbieten, worauf sie bei der Beurteilung von Maschinen alles achten müssen / können ;). Oder du fängst danach bei einem Dienstleister für Arbeitssicherheit an, der dir die entsprechenden Weiterbildungen zu Sifa und BSB finanziert...

  • Danke für die regen Antworten. Das war sehr aufschlussreich. Mein jetziger Arbeitgeber hat mir die Fortbildung bereits so als Werkstudent angeboten. Natürlich mit dem zwinkernden Auge ihn auch zukünftig als Arbeitgeber in Betracht zu ziehen. Leider verlangt die BGHM entweder ein abgeschlossenes Studium oder wenigstens einen unbefristeten Arbeitsvertrag, wenn man erstmal nur die 2 Jahre als Werkstudent für die Erfahrung angibt. Deshalb lag die Überlegung erst im Raum. Sonst hätte ich den sifa Lehrgang schon vor meinem Bachelor 😔 das wär natürlich praktisch gewesen. Aber als Werkstudent bereits vor dem Bachelor unbefristet eingestellt zu werden gleicht einem Wunder 😂

    Nicht alles was uns beeinflusst und verändert, nicht alles was wir lernen, bildet uns auch.

    Bildung muss von den viele Faktoren, die das Leben eines Menschen auch bestimmen können und welche von den genetischen Dispositionen, über die Zufälle der Geburt, bis zu den Erfahrungen des Lebens reichen, unterschieden werden. Bildung in diesem Sinne hieße, sich bewusst einem Prozess der Veränderung auszusetzen und nicht zu warten, was das Leben so aus uns macht.

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  • Hallo erstmal :) ,


    mache das was dir am besten gefällt.


    Ja die Uni Wuppertal biete den Studiengang (ich arbeite als FASI an der Uni Wuppertal :) ) an.

    Glaube auch die Uni Freiburg.


    Kannst aber auch über private Anbieter deine FASI machen(Kostet natürlich Geld vlt bezahlt es dein Arbeitgeber). Die ISA in Bochum biete die Ausbildungsstufe 1-2 auch für Studenten(ab dem 4. Semester) an, die Kosten als Student müßte man nachfragen(zu meiner Zeit waren sie erheblich günstiger als der Normalpreis).

    Hab da gerade auf der Seite leider nix gefunden.


    Hier wird keiner ausgeschlossen.


    Mfg

  • Huhu bin seid 01.01.2019 hier an der Uni Wuppertal.


    Wenns später war sollte ich mir gedanken machen :) .


    Sind hier 3 "FASIs".


    Komme aus der Metallindustrie da ist der Wechsel in den ÖD schon erheblich.


    Ist aber die Vorstellung von einen neuen Mitglied kannst über PN schreiben wenn du was über die Uni o ÖD wissen magst.


    Mfg

  • Die SiFa Ausbildung kann man auch an der FH Furtwangen machen. Ist aber kein Studium der Sicherheitstechnik. Allerdings steht da auch auf allen Urkunden etc drauf, dass diese nur in Verbindung mit dem Bachelorzeugnis gelten. Also ist man erst mit Abschluss des Studiums SiFa