Beiträge von MrH

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    1. Betrachte das gesamte Arbeitssystem, also alle Oberflächen auf ihre Ableitfähigkeit hin. Nur wenn das gesamte System aufeinander abgestimmt ist, lässt sich elektrostatische Aufladung sicher vermeiden. Die falsche Kleidung, falsche Handschuhe oder ein verschmutzter Fußboden "zerstören" z.B. das System bereits. Typische Probleme sind ungeeignete Handschuhe oder ein ursprünglich ableitfähiger Fußboden, der aufgrund seiner Verschmutzung nicht mehr ableitfähig ist.


    2. je nach Folie und Maschine ist eine hinreichende Luftfeuchtigkeit im Raum erforderlich zur Vermeidung elektrostatischer Aufladung. Je nach Rahmenbedingungen ist ggf. ein Luftbefeuchter erforderlich.

    Ergänzung zu ADR 1.1.3.1.c): Die Freistellung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn der Transport des Gefahrguts nicht der Hauptzweck der Fahrt ist. Wenn also jemand von der Baustelle losfährt, um Nachschub zu holen, dann dient diese Fahrt dem Transport des Gefahrguts und diese Freistellung kann nicht in Anspruch genommen werden!

    Diese Versorgungsfahrt wäre dann mit Erleichterungen nach ADR 1.1.3.6 ("1000 Punkte Regel") durchzuführen.


    Das Gefahrgutrecht kennt keine Auffangeinrichtungen für den Transport von Behältern. Hier genügt die Verwendung entsprechend für das Gefahrgut zugelassener Verpackungen bzw. Transportbehälter in Verbindung mit der vorschriftsgemäßen Ladungssicherung. Die Forderung nach der Auffangeinrichtung kommt dann erst aus dem Arbeitsschutz und dem Umweltschutz bei der Lagerung des Gefahrstoffs bzw. umweltgefährdenden Stoffs.

    Wird die zu sichernde Person am Rücken angeschlagen, kann sie beim Herausziehen mit dem Kopf an der Kante hängen bleiben, wenn sie bewusstlos ist. Je nach Öffnungsweite bieten die Rutschen zum Führen der Person dagegen auch nur bedingt Schutz (da der Kopf auf der Brust aufliegt und die Person somit "höher" ist).

    Am wenigsten Platz benötigt der Körper der bewusstlosen Person, wenn er kopfüber an den Beinen aus der Öffnung gezogen wird. Da sich der Körper dabei schön lang macht besteht auch die geringste Gefahr, dass der Kopf an der Öffnung hängen bleibt (vorausgesetzt der Anschlagpunkt ist so gewählt, dass die Person einfach vollständig nach oben herausgezogen werden kann - was bei dieser Methode mehr als empfehlenswert ist).


    Die teleskopierbare Rettungsrutsche von Kendler kann bei Mannlöchern unter 400 mm Öffnungsweite eingesetzt werden. Die mir bekannten starren Rutschensysteme in der Art des verlinkten BG RCI Förderpreises benötigen 600 mm Öffnungsweite und mehr.

    Der Praxistipp ist tatsächlich, in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma ein Rettungskonzept zu erstellen, anschließend das erforderliche Equipment zu beschaffen und die Leute einzuweisen. Anschließend die mindestens jährliche praktische Rettungsübung nicht vergessen ;). Ein möglicher Anbieter ist Kendler. Die teleskopierbare Rettungsrutsche ist eine schöne Alternative zu Rettungsleiter oder einfach an den Beinen anhängen und rausziehen.

    Hi,


    was ergibt die Gefährdungsbeurteilung nach Leitmerkmalmethode? Welche Körperhaltungen sind bei welcher Hubhöhe die Folge?


    PS: neben Hilfsmitteln zur Lastenhandhabung können bei solchen Anwendungen je nach Rahmenbedingungen auch passive oder aktive Exoskelette für die Beschäftigten hilfreich sein, um die Belastung dauerhaft zu ertragen.


    schöne Grüße

    Ich hab bei der Suche nach "Spezial-PSA" die besten Erfahrungen mit der Beratung durch die Hersteller gemacht. Einfach bei 2 - 3 Herstellern von Gehörschutz anfragen und schauen, was die alles im Portfolio haben, was ggf. für die gewünschte Anwendung in Frage kommt.

    Zur Begründung in der Verordnung: die zuständigen Behörden haben seit Beginn der Pandemie die Datenerhebungskatastrophe immer noch nicht in den Griff bekommen. Wir schaffen es nicht (oder es ist politisch nicht gewollt, sonst hätte man sich des Themas mal annehmen müssen) Daten zum Infektionsgeschehen vernünftig zu erheben und Infektionsketten ordentlich nachzuverfolgen, um daraus Cluster ableiten und zielgerichtete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Insofern halte ich die Datengrundlage für die Begründung für fragwürdig. Und wenn schon die Betriebe das zweithöchste Ausbruchsgeschehen aufzeigen, dann würde ich von der zuständigen Fachbehörde mehr Informationen erwarten, wo und wie die Ausbrüche in den Betrieben passiert sind. Also z.B. welche Tätigkeiten hier besondere Ansteckungsgefahr aufzeigen oder welche Corona-Schutzmaßnahmen im Betrieb wirkungslos waren oder sich als hilfreich erwiesen haben, um das Geschehen einzudämmen. Aber hilfreiche Informationen von den zuständigen Behörden? Mal wieder Fehlanzeige. Dazu müsste man ja brauchbare Daten erheben, die sich vernünftig statistisch auswerten lassen...


    Die Corona-Schutzmaßnahmen werden bis heute von den zuständigen Behörden auf Bundes- und Landesebene nicht evaluiert. Das ist totales Politikversagen. Unsere Politamateurdarsteller wollen gar nicht wissen, welche Maßnahmen sinnvoll und nützlich sind und welche Maßnahmen eine sinnbefreite Belastung für die Betroffenen sowie den Haushalt darstellen.

    Aber bei der Realitätsferne unserer politischen Entscheidungsträger würde mich nicht wundern, wenn die sich nach der Pandemie hinstellen und stolz verkünden "das haben wir gut gemacht", obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist und das Politikversagen erschreckende Ausmaße angenommen hat im Laufe der Pandemie.


    Zur Verordnung selbst finde ich es gut, dass die Gestaltungshoheit wieder den Unternehmen überlassen wird. Ich war schon bei der Verkündung der Verordnung kein Freund der starren Vorgaben wie den 10 Quadratmeter pro Person ohne Rücksicht auf die Rahmenbedingungen.

    Hi,


    zur Leiter als Arbeitsplatz finden wir den aktuellen Stand der Technik in der TRBS 2121 Teil 2 Abschnitt 4.2.4 Leiter als hochgelegener Arbeitsplatz: "Aufgrund der Absturzgefährdung und der höheren ergonomischen Belastung dürfen tragbare Leitern als hochgelegener Arbeitsplatz nur verwendet werden, wenn der Beschäftigte mit beiden Füßen auf einer Stufe oder Plattform steht und der Standplatz auf der Leiter nicht höher als 5 m über der Aufstellfläche liegt."


    Stufenleitern werden nicht für jede zulässige Länge produziert. Deswegen gibt es von den Leiterherstellern Aufsetzstufen, um dann in der gewünschten Höhe auf der Sprossenleiter eine Stufe (oder mehr) für den sicheren Stand auf der Leiter schaffen zu können. Es muss nicht die ganze Leiter aus Stufen bestehen, es genügt eine Stufe als Standplatz auf der Leiter ;).


    Nachtrag: neben einklickbaren Stufen gibt es auch kleine einhängbare Plattformen und Leitern mit stationären Plattformen zum Ausklappen für einen sicheren Stand bei Arbeiten auf der Leiter.


    schöne Grüße

    Hi,


    Darf die Garage als Archiv und Lagerraum genutzt werden? Wurde eine entsprechende Nutzungsänderung der Garage beantragt und genehmigt?


    Die nicht genehmigte Nutzung von Garagen zu anderen Zwecken als zum Abstellen eines KFZ ist vor allem ein Klassiker für die Sachversicherer. Die freuen sich im Schadensfall, wenn sie günstig aus der Nummer rauskommen und der Betreiber (zurecht) auf seinem Schaden sitzen bleibt.


    In Bayern ist die Garage mit über 100 m2 und bis 1000 m2 als Mittelgarage eingestuft und dort ist Beleuchtung mit mindestens 20 Lux aus Sicht des Arbeitsschutzes erforderlich. Für Archive sieht die ASR A3.4 eine Mindestbeleuchtungsstärke von 200 Lux vor. Für Lagerräume hängt es von den Tätigkeiten im Lager ab. Bezüglich Notbeleuchtung lohnt ein Blick in die LASI LV 41 Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten.


    schöne Grüße

    Ich teile die Ansicht von 38sifa, dass in die Struktur zwei Säulen parallelzueinander hingehören - mobile Arbeit und Telearbeit.

    Und ich bin der Meinung, dass diese zwei Säulen bzw. Möglichkeiten mit den zugehörigen rechtlichen Vorgaben vollkommen ausreichen und die Einführung der dritten Begrifflichkeit / Möglichkeit "Homeoffice" weder sinnvoll, noch notwendig ist.

    Der Unternehmer muss sich "nur" überlegen, ob er das Homeoffice als Telearbeitsplatz organisieren oder unter mobile Arbeit laufen lassen will.

    Auch beim Telearbeitsplatz besteht z.B. die Möglichkeit, dass der Beschäftigte die Ausstattung zur Verfügung stellt.Die FBVW-402 beinhaltet ja auch "nur" Empfehlungen fürs mobile Arbeiten im Homeoffice (wobei hier fraglich ist, ob man in dieser Fachbereich aktuell das Wörtchen Homeoffice wirklich so oft benötigt hätte oder man das an der einen oder anderen Stelle auch anders formulieren hätte können...).

    PPS: für freiwillig ins Ausland Reisende gibt es noch eine extra Information, wie Arbeitsunfälle und Erkrankungen betriebsintern und beim gesetzlichen Unfallversicherungsträger zu melden sind. Es gibt BGen, die eine 24-Stunden-Hotline haben und sogar bei der Vermittlung einer geeigneten Stelle für die Behandlung unterstützen. Je nach Unfallversicherungsträger lohnt es sich ggf. also, direkt zuerst die BG anzurufen, um sich ab dem Zeitpunkt des Unfalls im Ausland unterstützen zu lassen ;).

    Wobei hier in der Praxis auf jeden Fall auch spannend wird, in wie weit hier Arbeitsunfälle beim mobilen Arbeiten anerkannt und übernommen werden, wenn die Reise nicht vom Arbeitgeber angeordnet bzw. nicht aus betrieblichen Gründen erforderlich war. Hat diesbezüglich schon jemand Erfahrungswerte?

    Hi,


    wie sind wir vorgegangen? Die bereits verlinkte Checkliste zum Home-Office als Empfehlung fürs Mobile Arbeiten verteilt und im Rahmen der Unterweisung die Leute sensibilisiert, dass sie ihrer Gesundheit zu Liebe auch bei mobiler Arbeit auf "gesunde" Rahmenbedingungen (Ablagemöglichkeit, Sitzmöglichkeit, Pausen, nicht zu lange sitzen...) achten sollen. Dazu Unterweisung zu den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes bzw. Tarifvertrags, zu Kommunikationswegen (z.B. Smartphone für den Notruf hat jeder dienstlich) und zur Erfassung der Arbeitszeit. Mehr kann der Arbeitgeber bezüglich Arbeitsgestaltung hier meiner Meinung nach nicht machen.


    Knackpunkt ist das Arbeitszeitgesetz. Hier ist es sehr spannend, wie der Arbeitgeber die Überwachung der Arbeitszeit, sowie der Pausen und Ruhezeiten sicherstellen will. Da ist man i.d.R. auf die Mitarbeit der Beschäftigten angewiesen, dass diese von sich aus so schlau sind und sich nicht aufarbeiten.


    PS: DGUV V3 Prüfung ist organisiert. Da muss jeder in regelmäßigen Abständen im Betrieb antanzen und sein Equipment prüfen lassen. Wer das nicht will kann einen Elektrofachbetrieb seiner Wahl aufsuchen und die Prüfbescheinigung durchschicken. Neben der Arbeitszeit ist Datenschutz bei mobiler Arbeit auch sehr spannend, aber ein anderes Themengebiet ;).


    schöne Grüße

    Spritzt es bei der Verwendung des Probenahmesets? Atemschutz halte ich aufgrund der Stoffdaten nur für notwendig, wenn Spritzer im Mund-/Nase-Bereich in den Körper eindringen können. Keine Gefährdung durch Flüssigkeitströpfchen, kein Atemschutz erforderlich.


    Korbbrille und Chemikalienschutzhandschuhe aus Nitrilkautschuk / NBR sind auf jeden Fall zu tragen.


    Es gibt übrigens auch Probenahmesets, bei denen sich Proben aus Flüssigkeiten fast wie in einem geschlossenen System ziehen lassen (Kontaminationsgefahr nur beim Herausziehen aus der Flüssigkeit an den Schlauchenden). Die Spritzgefahr lässt sich bei der Probenahme somit technisch gut beseitigen.

    Hi,


    wie wird denn die Probenahme durchgeführt? Welche Möglichkeiten bestehen bei der Probenahme, mit dem Stoff in Kontakt zu kommen (z.B. Spritzer in Auge, Spritzer auf Haut, Abduschen der ganzen Person...)?


    Das Hauptaugenmerk muss ganz klar auf den Verfahren der Probenahme liegen. Daraus ergeben sich ggf. Restgefährdungen, die das Tragen von PSA erforderlich machen. Die PSA ist nicht nur vom Gefahrstoff abhängig, sondern auch von der Tätigkeit mit dem Gefahrstoff. Kann die Probe in einem geschlossenen System oder mit geeigneten Hilfsmitteln aus sicherer Entfernung gezogen werden?


    schöne Grüße

    Hi,


    hast du den Leitfaden Laserstrahlung des Fachverbandes für Strahlenschutz e. V. schon gelesen?


    Auszug der Schutzmaßnahmen für den Betrieb von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4: "Der Laserbetrieb ist einzustellen, sobald sich Fahrzeuge (einschließlich Luft- und Wasserfahrzeuge) oder ungeschützte Personen dem Lasergefahrenbereich nähern."


    Es ist vollkommen egal, wer gefährdet wird (ob eigene Beschäftigte, die Beschäftigten des Kunden oder einfach Dritte in ihrer Freizeit). Der Laser muss so betrieben werden, dass niemand durch die Laserstrahlung gefährdet wird bzw. zu Schaden kommen kann.


    PS: Vorstellung hier im Forum nicht vergessen ;).


    schöne Grüße vom u.a. Laserschutzbeauftragten

    Hi,


    Dienstunfall ist nicht gleich Arbeitsunfall! Das Bundesverwaltungsgericht teilt diese Auffassung.


    "Die sozialgerichtliche Rechtsprechung, wonach der Aufenthalt im Toilettenraum als „eigenwirtschaftliche Tätigkeit“ nicht vom Versicherungsschutz erfasst sei, sei auf das Beamtenrecht nicht übertragbar."


    Ob der Boden über eine mangelnde oder eine vorschriftsgemäße Rutschhemmung verfügte lässt sich der Berichterstattung nicht entnehmen. Auch rutschhemmende Böden können rutschig sein und in einem Nassbereich ist ein nasser Boden nichts ungewöhnliches (100-%ige Sicherheit gibt es nun mal nur im Märchen). Wenn der Boden nicht in Ordnung war ist das eine zivilrechtliche Angelegenheit zwischen Verletztem und Betreiber, aber nichts für die gesetzliche Unfallversicherung.


    schöne Grüße

    Hi,


    gemäß DGUV Vorschrift 68 Flurförderzeuge müssen Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand ausgebildet sein. Die Ausbildung nach DGUV Grundsatz 308-001 wird in den Durchführungsanweisungen gefordert.


    Der Kranführer muss tatsächlich "nur" unterwiesen werden (DGUV Vorschrift 53 Kräne Paragraph 29 Absatz 1). Für Turmdrehkranführer steht hier in den Durchführungsanweisungen, dass sie als unterwiesen gelten, wenn sie an einer Ausbildung nach DGUV Grundsatz 309-003 teilgenommen haben. Für andere Kranarten fehlt diese "harte" Vorgabe in den Durchführungsanweisungen.


    Für Hubarbeitsbühnen fehlt die Rechtsgrundlage, die eine Ausbildung nach DGUV Grundsatz 308-008 fordert. Gemäß Kap. 2.10 der DGUV Regel 100-500 muss der Bediener unterwiesen sein und seine Befähigung gegenüber dem Unternehmer nachweisen. Ein Verweis auf den DGUV Grundsatz 308-008 fehlt. Abgesehen von der Rechtsstellung der DGUV Regel im Vergleich zu den DGUV Vorschriften.


    Insofern finde ich den Umgang mit den DGUV Grundsätzen für die Ausbildung diverser Bediener in der Tat noch stark verbesserungswürdig. Wenn nirgends verbindlich auf den Grundsatz verwiesen wird, kann der Unternehmer auch andere Wege wählen bis ggf. nach einem Unfall dann eine Anordnung kommt, die Bediener nach Grundsatz xy ausbilden zu lassen (so eine Anordnung habe ich bisher erst einmal nach einem schweren Arbeitsunfall mit einem Portalkran in einem Betrieb mitbekommen).


    schöne Grüße

    Hi,


    Straße / Binnenschiff wurde bereits beantwortet, hier ist es nicht gefordert (das Sicherheitsdatenblatt wird im ADR nicht mal erwähnt).


    Im IMDG-Code ist das Sicherheitsdatenblatt als eine Möglichkeit zur Erfüllung der Anforderung, Informationen über Notfallmaßnahmen bereitzustellen, genannt. Es kann somit genutzt werden, muss aber nicht. Dies entscheidet die Reederei, siehe IMDG-Code 5.4.3.4.1:

    "Für Sendungen mit gefährlichen Gütern ssen geeignete Informationen über Notfallmaßnahmen bei Unfällen und Zwischenfällen mit gefährlichen Gütern während der Beförderung jederzeit sofort vergbar sein. Diese Informationen müssen getrennt von den Versandstücken mit gefährlichen Gütern bereitgehalten werden und müssen bei einem Zwischenfall sofort zugänglich sein. Es gibt folgende Möglichkeiten, diese Anforderung zu erfüllen:

    .1 entsprechende Eintragungen in der besonderen Liste, dem Manifest oder dem Beförderungsdokument für gefährliche Güter oder

    .2 Bereitstellung eines gesonderten Dokuments wie z.B. eines Sicherheitsdatenblatts oder

    .3 Bereitstellung einer gesonderten Dokumentation wie der EmS-Leitfaden – Überarbeitete Unfallbekämpfungsmaßnahmen für Schiffe, die gefährliche Güter befördern zur Verwendung in Verbindung mit dem Beförderungsdokument und dem Leitfaden für medizinische Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern (MFAG)"


    schöne Grüße vom u.a. Gefahrgutbeauftragten See