Beiträge von AxelS

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    Wir sind Dienstleister und reinigen für Kunden. Ich werde mich jetzt mit der SIFA vom Kunden treffen und mir dort die ganzen Gefährdungen die in der Halle, speziell von den Maschinen erklären lassen. Anhand dessen werde ich die Gefährdungsbeurteilung erstellen. Ich habe auf einer BG Seite gelesen, das man vor Antritt der Arbeiten in der Industriereinigung eine Sicherheits Checkliste vom Kunden bekommen muss, habt ihr schon mal etwas davon gehört?

    Dein geplantes Vorgehen erscheint mir sehr sinnvoll.

    Wenn eine Firma bei einer anderen tätig wird, schreit dies doch geradezu nach einer Koordination. Die beiden Firmen müssen sich austauschen über die möglichen Gefährdungen, die von ihrer Arbeit ausgehen. Als Reinigungsdienstleister würde ich von der vergebenden Firma verlangen, dass mir die Gefährdungen, die von ihren Anlagen ausgehen, genannt werden. Nach Möglichkeit sollten die Anlagen in einen sicheren Zustand gebracht werden, bevor die Reinigung erfolgt.

    Nun meine Frage: Wie verfahre ich bei der Auswertung ( reine Auswertung der Anzahl bei den betreffenden Antworten) mit den Fragebögen, bei denen ein Kreuz nicht oder eben "zwischen" den Antworten gesetzt wurde?


    Das Auswertetool lässt nur Eintragungen bei "Eher Nein" zu

    Wie wäre es, denjenigen zu fragen, der das Auswertetool bereitgestellt hat?

    Wenn eine Antwort nicht gegeben wurde, kann sie auch nicht berücksichtigt werden. Das sollte das Tool schon können. Unterschreitet man dann eine vorher festzulegende Anzahl an Antworten auf die Frage, kann die ganze Frage nicht ausgewertet werden.

    Wenn das Tool keine Zwischenschritte zulässt, würde ich zunächst einmal die Anzahl der Antworten zählen, die bei einer Frage den Zwischenschritt als Antwort angegeben haben. Davon dann die Hälfte mit der niedrigeren Bewertung eintragen und die andere Hälfte mit der höheren. Bei ungerader Antwortzahl mit Zwischenschritt fällt da dann eben eine Antwort raus.

    ...

    Meldeblock oder auch Meldezettel sind nur dann zu verwenden wenn jemand sein Einverständnis nicht erteilt.

    ...

    Dann dokumentiere einmal das Einverständnis, welches jederzeit wiederrufen werden kann auf sinnvolle Weise. Da dürfte der Meldeblock die einfachere Variante sein.

    so wie du das schreibst ist das nicht leistbar --> dazu sind die Krankheitsbilder zu individuell.

    Dann eben Positiv- bzw. Negativlisten zu diversen Krankheitsbildern erstellen.

    Die GBU betrachtet in der Regel ja immer den "Durchschnittsmenschen". Wenn bekannt ist, dass hier "Abweichungen" vorliegen, müssen diese berücksichtigt werden.

    Warum selbst suchen, wenn man andere dafür einspannen kann?

    <X

    Tipp für Lianeinderhose: Die VDS Seite hat z.B. eine Suchfunktion, da kann man einiges finden.

    Wahrscheinlich aber keine Vorlage in die Du nur noch einen Firmennamen eintragen musst.

    Öh, Moment... Sind nicht alle Besucher eines Betriebes über die Betriebs-BG versichert?

    Nein, der Kreis der Versicherten ist in §2 SGB 7 gesetzlich klar definiert. Die BG kann dann per Satzung noch weitere Personenkreise in den Versicherungsschutz aufnehmen. Den Rahmen dazu gibt §3 SGB 7 vor.

    Üblicherweise sind die Ultrafeinstäube in den PM 2,5 enthalten, sofern die Messtechnik diese überhaupt erfassen kann.

    Die Grenzwertvorgaben sind ja oft in mg/m³. Bei solchen Vorgaben spielen die Ultrafeinstäube eher keine Rolle, da durch die entsprechend kleine Partikelgröße kaum Masse zusammen kommt.

    Wiederanlaufschutz von Geräten, die Pizza im Backofen, etc.

    Wenn ein Gerät als Maschine den Wiederanlaufschutz benötigt, ist dieser doch in der Regel im Gerät integriert und somit üblicherweise auch wirksam, wenn der Strom zentral wieder eingeschaltet wird.

    Ich kenne Laborbereiche, da wird der Strom am Ausgang durch einen Not-Aus Knopf getrennt und kann auch dort wieder eingeschaltet werden. Dazu ist es natürlich üblicherweise notwendig zuvor die Laborgeräte in einen definierten Zustand zu bringen, also üblicherweise aus zu schalten.

    Man kann solche Gefährdungen in ein separates kapitel Arbeitsschutzorganisation packen

    In der Gestaltung der Gefährdungsbeurteilung ist man weitgehend frei. Wie Du die Gefährdungen und daraus abgeleiteten Maßnahmen dokumentierst bleibt Dir überlassen. Auch ob du viele einzelne Gefährdungsbeurteilungen erstellen möchtest oder alles in eine packst. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

    sollte man einen Fred (automatisiert) schließen, also für Antworten/Kommentare sperren. - Adminaufgabe. :*

    Ein wenig dürfen die Teilnehmer am Forum ja auch mitdenken und bei älteren Beträgen bekommt man ja oberhalb der eigenen Antwortmöglichkeiten einen netten Hinweis:

    "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."

    objektorientierte GB einer Werkstatt

    Nennt sich bei uns bereichsbezogene Gefährdungsbeurteilung (GBU).

    Aber was mache ich mit herunterhängenden Kabeln, Kabeln auf Gehweg (Laufweg) und herumstehenden Gasflaschen (Argon, ungesichert) und einzelnen Gefahrstoffen (Alkohol, Lacke, steht alles so rum, SDBs gibts nicht, keine Unterlagen vorhanden)?

    Du hast ja erkannt, dass diese ein potentielles Problem darstellen, also rein damit in die GBU.

    SDB kann man ja beschaffen (lassen).

    bei den Gefahrstoffen würde ich ggf. EMKG machen

    Dann bist Du aber bei einer tätigkeitsbezogenen GBU.

    bei den Kabeln: Eine separate GB für Kabel? (dh Gefahrenquelle Kabel??)

    Nein, die Kabel gehören zum Bereich und somit ist hier keine separate GBU erforderlich.

    bei den Gasflaschen: Eine separate GB für Gasflaschen? (Gefahrenquelle Gasflasche??)

    Wie zuvor.

    Bei den Stoffen würde ich erst einmal abklären, ob diese sich im Arbeitsgang befinden bzw. dafür bereitgehalten werden, oder ob sie gelagert werden. Dann entsprechende Maßnahmen daraus ableiten.


    Linktipp: www.gefaehrdungsbeurteilung.de

    Stromversorgung per LiIon, braucht eine Ladeelektronik und einen StepUp für meine 5V Versorgung.

    Warum keine Powerbank verwenden?

    die Genauigkeit (+/-) interessieren

    Die Genauigkeit dürfte für viele Anwendungszwecke passen, wenn man entsprechend kalibriert. Wobei schon die Kalibrierung ein Problem für viele Anwender darstellen wird. Man benötigt entsprechende Dampf-Luft Gemische definierter Konzentration. Ein weiteres Problem ist die Querempfindlichkeit des Sensors, denn der ist nicht spezifisch nur für einen Stoff. Allerdings ergeben unterschiedliche Stoffe auch ein unterschiedliches Signalverhalten.

    => bei bekanntem einzelnen Stoff mit entsprechender Kalibrierung kann das System funktionieren.

    Bei Stoffgemischen wird irgendwas angezeigt, aber kein sinnvoller Wert. Dieses Problem haben aber auch die käuflichen und oft viel teureren Systeme.

    Ich habe das Gefühl, die Frau hatte einen schlechten Anwalt. Da sofort gemischte Tätigkeit zu konstruieren und damit den Versicherungsschutz zu verweigern halte ich für sehr gewagt. Wenn ich dann im SGB 7 lese, dass selbst verbotswidriges Handeln den Versicherungsschutz nicht ausschließt, dann wäre für mich dieses Urteil schon sehr fragwürdig.

    Das Teil dürfte ähnlich "gut" funktionieren, wie die VOC und Formaldehyd "Messeräte", die man aus chinesischer Produktion für den gleichen Preis kaufen kann, wie Deine Einzelteile.


    Aber so was selbst zu basteln bringt ja auch Spaß mit sich.

    ppm macht ja keinen wirklichen Sinn weil dann müsste man ja erst bestimmen was da ist und dann einzelt messen. Denke eine Prozent anzeige o.ä. wäre ne Idee

    Ob ppm oder % ist doch egal. Gibt eben mehr oder weniger große Zahlen.

    Bei einem solchen Messgerät wird man immer eine Äquivalentgröße bestimmen, also berechnet auf eine "Kalibriergröße".

    Dafür aber Gesundheitsschädigend, wird mit Atemschutz gearbeitet und entsprechender Lüftung sowei Absauganlage für den "sägestaub".

    Ich würde mir mal die SDB von den verarbeiteten Stoffen ansehen. Habe gerade mal einen Blick in ein SDB von Ponal Express geworfen. Der Hersteller umgeht die Kennzeichnung als hautsensibilisierend, indem 2 Stoffe knapp unterhalb der Kennzeichnungspflicht kombiniert werden. => Hautschutz erforderlich.

    Warum Atemschutz und keine geeignete Absaugung?

    Absaugung und Feuerstelle vertragen sich nicht so gut, wie Mick ja schon angemerkt hat. Ohne Frischluftzufuhr für den Ofen sehe ich das kritisch.