Beiträge von zzz

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    Ich war gestern bei Gericht. War lustig. Liebesbrief erhalten (nichts Dramatisches, Kleinigkeiten zu klären), darin stand:

    1. MASKE!

    2. EINLASSKONTROLLE!

    3. VIEL ZEIT MITNEHMEN!

    4. WEHE WENN NICHT, DANN SELBER SCHULD UND ÜBERHAUPT!


    Ich war dann eine Dreiviertel Stunde vorher da. Gehe brav mit Maske rein. Ein Mann am Empfang, fragt wohin, ich antworte - er winkt mich durch. Nichts wurde kontrolliert. Die Dreiviertel Stunde vergingen wie im Fluge (ich hatte Notebook dabei). Im Verhandlungsraum der Richter - ein lustiger, gut gelaunter Typ - fordert uns auf: "Maske ab!" (wir waren zu dritt im Raum: Gegnerischer Anwalt, ich, Richter)


    Ich so... "A... A... A... Aber... am Eingang...?"

    Richter so: "Im Verhandlungsraum habe ich Hausrecht." Ich dürfe die Maske anbehalten, aber er würde sich freuen, wenn wir uns sehen könnten. Dies sei sein persönlicher Wunsch.

    Ich nehme die Maske ab, verstaue sie, und frage. "Da gibt es keinen Chef weiter oben, der Anordnungen für das ganze Haus trifft?"

    Richter erklärt wer und wie, aber alles, was ich mir merken konnte, war die Maske sei am Ende so eine "More like Guidelines"...

    Anwalt, andere Seite, legt auch los: ... [Tirade gegen Masken und Cornamaßnahmen] ... Ein übrigens junger, gutausehender, gepflegter Mann.


    5 min Später haben wir kurz verhandelt, gemeinsam gelacht - fertig.


    Apropos Besuch:

    Wir haben im August eine Erste-Hilfe-Inhouseschulung. Der Malteser-Hilfsdienst kommt. An dem Termin müssen wir natürlich wieder strenge Regeln einhalten, die dem Malteser vorgegeben werden.

    Wir hatten/haben aktuell Erste Hilfe Inhouse mit dem ASB. Strenge Regeln! Maske! Testen! Raumbelegung! Lüftung!


    Am Ende der Geschichte:

    1. Nur der erste Kurs hat Selbsttest gemacht

    2. Masken wurden nicht verwendet

    3. Luft war zum Schneiden

    4. Teilnehmerzahl war egal

    5. => gute Corona-Show im Vorfeld.



    Hilft Euch das alles weiter?


    Vielleicht mit meinem Fazit:

    1. Es wird heißer gegessen als gekocht....

    2. Die Corona-Maßnahmen haben aktuell einen erheblichen Show-Anteil. Entscheide für Dich selbst, ob Du diese Show mitmachst.


    Für mich persönlich gilt:


    - wenn es mir "zu eng" wird, setze ich die Maske auf, egal welche "Freiheiten" man so hätte.

    - wenn Maske beschildert ist, setze ich sie auf - und viele Geschäfte haben die Maskenschilder draußen vergessen

    - wenn die mir noch einmal mit der Einkaufswagenpflicht kommen, schmeiße ich das Ding durch die geschlossene Glastür, Hupps! Aus der Hand gerutscht... Sorry! angry-squared

    Wir halten still bis Ultimo. Bei einer Impfquote von 90% machen wir uns keine Sorgen um die Kollegen. Wir haben aktuell auch keinen drohenden Produktionsausfall. Last but not least schrieb ich schon oben: wir arbeiten derart verstreut, dass Maßnahmen bestenfalls Placebo wären.

    Und wer steckt die "Blagen" an?
    Wenn in der Kita Corona unterwegs ist, dann doch wohl (größtenteils) wegen den ErzieherInnen.
    Oder den Eltern, die ihre Kinder mit Medikemanten zudröhnen, sagen es ist nur ein Schnupfen und trotzdem in die Kita bringen.

    Bzw. ihre Kinder erst gar nicht richtig testen, weil das ja unangenehm für die Kinder ist und trotzdem jeden Wisch unterschreiben.

    Jaja, alles gut. Für uns/mich stellt sich nur die Frage, was WIR tun müssen. In der KiTa sind andere (SiFas?) zuständig. :saint: Rest war Spaß - oder etwas Ernsthafter: die Quellen UNSERER krankheitsfälle sitzen in deren Familie (manchmal auch die Ehefrau, die dann jeweils im Gesundheitswesen arbeitet).


    Jeder muss seine eigen Gefährdungsbeurteilung aktuell halten - und die Frage war, was WIR tun. Wenn ich den Verdacht hätte, dass sich Leute bei UNS gegenseitig anstecken, würde ich anders argumentieren. Das will ich ebenso wenig wie Ihr - und die Scheffetage würde dann auch anders entscheiden. Weil genau diese Frage haben wir im Kreis aller "Steakholder" eine stunde lang diskutiert. Liegt es an uns oder nicht? wenn ja, ist das, was wir vorhaben zielführen (Kranheitsrate senken), ja oder nein.


    Wir arbeiten sehr verstreut - kaum trifft ein Mitarbeiter einen anderen in der Anlage. Zusammenkünfte sind jeweils sehr kurz.

    Magst Du Dich bitte "austragen": Link


    Möchte sich noch jemand eintragen, oder bin ich dann der 🐓 im 🧺 🐔 🍗 🐔🐔🍗🍗

    Niemand spricht von einer generellen Bewertung der Krankheit. Die Rede ist nur davon, wie viel der Staat den Betrieben vorschreibt, um Vorsorge gegen diesen Einfluss ohne betrieblichen Zusammenhang tun zu müssen (Gesundheitsversorgungseinrichtungen außen vor, da sind andere Parameter ausschlaggebend).


    Im Moment ist wenig konkret vorgeschrieben. Für mich gibt es keinen betrieblichen Grund, fremde Schicksale vor Schlägen zu bewahren, weil die Einschläge, wie ich bereits schrieb, von außen kommen - vor allem von diesen kleinen, pandemietreibenden Blagen....

    :300:

    Die Diskussion ist komplett schiefgelaufen. Damals waren die Bilder aus Bologna ausschlaggebend.


    Entweder haben die Italiener ihr Gesundheitssystem jetzt komplett in Griff, oder die Parameter haben sich tatsächlich verschoben.

    Moin,


    mutige Aussage. D.h. jeder Infizierte weiß, wo er sich angesteckt hat :/ Respekt - vielleicht sollte man die Kontaktnachverfolgung den Gesundheitsämtern wegnehmen und ...... :S


    Gruß Frank

    Es ist eine einfache Nachverfolgung:


    1. Kranke haben keine Kollegen, mit denen sie Kontakt hatten, die ebenfalls krank wurden. Alle Fälle sind also isoliert vom Team des Mitarbeiters. Unsere Teams laufen sich gegenseitig kaum über den Weg.

    2. Kranke haben in den Tagen vorher schon kranke Kinder gehabt, und sind deswegen bereits zu Hause geblieben (ist bei uns so geregelt). Anschließend sind sie Positiv.

    3. Rückkehrer von Urlauben und Auslandsreisen, die spätestens am ersten Arbeitstag als Infizierte wieder heimfahren.


    Eine große Detektivarbeit ist das nicht. Aber wenn wir von den Erkrankten ähnlich belastbare Daten und ähnlich gewissenhaftes Verhalten der Teilnehmer nagewiesen bekommen, sind wir gerne bereit, die Nachverfolgung zu erledigen :44:

    Wir haben Corona fast abgeschafft.


    Tests bieten wir an.


    Bei Besprechungen tragen wir teilweise Maske (im Besprechungsraum).


    Wir haben viele Corona-Fälle, aber nachweislich nicht im Betrieb infiziert:

    - Urlaubsrückkehrer

    - Partygänger

    - Geschäftsreisende (aktuell Einer aus Indien zurück - mit Krönchen als Souvenir)


    => ALLE(*) zu Hause geblieben, Infektion nicht in die Firma gebracht. Zu (*): Seit der "Abschaffung von Corona" Einer nicht, aber er hatte Symptome, wurde getestet - positiv - und ist gleich nach Hause.


    - und zum ALLERGRÖSSTEN Teil: Eltern, deren Kinder infiziert das Haus hüten müssen. Nur wenige Tage später sind auch die Elternteile, die bei uns beschäftigt sind, mit Symptomen krank.


    Unser Rekordhalter hat drei Impfungen und aktuell die dritte Infektion (alle drei Infektionen sind von seinem Kind), alle drei Infektionen symptomatisch (grippeartig mit Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Niedergeschlagenheit...), alle drei Infektionen fast identisch (die dritte Infektion ist erst seit zwei Tagen bekannt, aber bisher genau so, wie die Vorherigen). Er sieht die Sache mit selbstironischen Humor.


    Gestern vor Ort Este Hilfe Kurs:

    - alle haben sich getestet

    - ohne Maske


    Teilnehmer: drei (der Kollegen von oben, mit seinem dritten Corona, hat nicht teilgenommen).


    Unser (Scheff, Produktionsleiter, Technikleiter, Qualitäter, Continuous Improvement, BR, ich) Fazit:

    - Ja, Corona ist da,

    - Ja, Corona ist nicht gut - aber wir können nichts dagegen tun, weil: Die Infektionen laufen bisher zu 100% nachweislich nicht über die Arbeitsplätze.

    - Symptomatische bleiben zu Hause

    - bei jedem Verdacht testen wir sofort (so sind schon vor der "Abschaffung von Corona" durchaus eine Anzahl Kollegen gleich nach Arbeitsbeginn/Schichtbeginn wieder nach Hause gefahren)

    - wir testen bei "größeren" Zusammenkünften (wenn Andere dabei sind als die, die sowieso immer zusammenarbeiten, oder Externe)

    - Wir bieten weiterhin Masken an, und tragen sie, wenn man enger zusammenarbeiten muss freiwillig (ist so)


    Unser Krankenstand pendelt sich bei 8-9% ein, was hoch ist - aber wie wir sicher feststellen können: bei Corona nicht durch den Arbeitsplatz.


    Mein Beitrag hierzu: Ich sorge für eine ausreichende Zahl von Masken und Tests und empfehle die Nutzung persönlich im Sinne von. "Wenn Ihr dasunddas macht, testet Euch doch mal - und zack habe ich schon wieder eine 25-er Packung "verkauft".

    Ich denke nicht, dass bei so eine Treffen die bessern Hälften "pauschal" dabei sein sollen. Aber wenn es nur wirklich wenige Teilnehmer sind, kann es "lockerer" werden als es schon locker IST :44:


    Dabei habe ich an die Anfragen anderer User von letzten mal gedacht.

    Moin,


    das geht bei dem Bappu-Evo (ob Bappu-classic das bereits konnte, weiß ich nicht). Mit der Software Bappu-Time kann man über einen beliebigen Zeitraum messen und auswerten. Ansonsten kann ich zzz nur voll und ganz zustimmen, insbesondere wenn man die Folgekosten im Auge hat.


    Gruß Frank

    Ja, mit Bappu Time geht's.... Ging auch mit dem Classic. Kostet nur ein paar Cent :44:


    Wegen der fehlenden Frequenzanalyse ist Bappu Time (für mich) trotzdem wertlos. Wenn ich Lärm mindern will, muss ich zu häufig wissen, welche Frequenz am meisten zum Lärm beiträgt. Wenn ich das nicht erfahren kann, dann messe ich ich auch nicht lange herum.

    Hallo zusammen,


    gibt es noch vergleichbare Geräte wie das Bappu Evo? Mein Chef möchte, dass ich mir noch ein paar Vergleichsangebote hole.


    LG.

    Ich kenne nichts, was vergleichbar wäre. Den Bappu kannst auch jährlich einschicken, und ALLE Sensoren werden geprüft. Ebenfalls kannst Du dazu eine ganze Anzahl von zusätzlichen Sensoren erwerben.


    Das Gerät ist nicht geschenkt, aber mit den Werten kann man gut arbeiten. Den Lärm misst es im entscheidenden Bereich (zwischen ~80 und ~90 dB(A) sogar mit der Genauigkeit eines Klasse 1-Gerätes, gibt sich aber Bescheiden als Klasse 2 aus. Allerdings verfügt Bappu weder über eine Frequenzanalyse, noch kann Bappu den Lärm über einen längeren Zeitraum dokumentieren (zumindest das, was ich hatte). Also für die rechtsverbindliche Dokumentation von Lärm muss ein "richtiges" Gerät her. Mit Bappu bist Du aber AUCH bei Lärm schon ganz vorne dabei, wenn es um eine erste Einschätzung geht.


    Und auch für Bappu gilt: Wer Mist misst, misst Mist. Man muss also schon wissen, was man WIE messen muss, um das Ergebnis sinnvoll verwerten zu können. Die Dokumentation von Bappu ist sehr gut, man kann mit den dort gemachten Vorgaben gute Messungen machen.


    Fazit: ich kenne keine Alternative. Man kann aber auch Einzelgeräte kaufen, die zusammen evtl. billiger sind, aber der Aufwand ist Sch....


    Heißt: Du kannst dem Scheff eine Liste von Einzelgeräten der selben Genauigkeit aufzählen, und als Vergleichsangebot vorlegen. Aber eins muss klar sein. ALLE Geräte müssen regelmäßig kalibriert werden! Man muss zum Vergleichsangebot auch den Aufwand und die Kosten der Kalibrierung beifügen.

    Ich bin gefragt worden.... Aber tun kann (und werde) ich nichts.


    Wir haben immerhin Hausrecht, und können sagen: "So nicht".


    Wie es aussieht, brauchen wir uns also am gestörten Lüfter doch nicht zu stören, solange die Mengen so gering sind. Wahlweise kann ich den Schrank (durch das Hausrecht) sperren.


    Wir können zwar weder eine Prüfung des Schranks veranlassen, noch die Reparatur oder Entsorgung, aber wir können sehr wohl durchsetzen, welche Regeln es bei uns im Haus gibt.


    lima nix fertig. Wenn es eine Abweichung gibt, kann man noch nicht alles aus dem Fenster werfen, oder den Betrieb stillegen (lassen9.

    s. o. in rot

    Mick1204 nimm's einfach hin: nicht unser Schrank, nicht unsere Abteilung, nicht unsere Mitarbeiter, kein Zugriff auf die passende Kostenstelle.


    Wir haben Techniker mit FAST allen Fähigkeiten vor Ort. Sie dürfen den Schrank nicht anfassen (und es sind nicht die Chefs, die ihnen das verbieten, sondern irgend eine Instanz weit weg von uns).


    Das Organigramm gibt keine Verbindung zwischen uns und diesem Schrank her. Grob skizziert:

    pasted-from-clipboard.png


    Ganz grob.


    Die Pfeile sind "Berichtet an" - ist natürlich deutlich komplizierter, soll nur aufzeigen, dass manche ZWEI Chefs haben, je nachdem, welches Thema sie bearbeiten....


    Wegen des Gefahrstoffschranks hat sich allerdings noch niemand an den Oberscheff gewandt. QM-Chef, Unterschef 1 und Unterchef 2 sind internationale Manager. Oberscheff ist ziemlich weit weg.

    Die Lüftung dient ja der Absaugung der Dämpfe. Insbesondere bei undichten oder beschädigten Gebinden. Lüftung defekt --> Anhäufung der Dämpfe. Tür auf, Dampfe raus.

    Und schon hast du u. U. ein Problem. Ein defekter Sicherheitsschrank ist a. m. S. kein Sicherheitsschrank mehr.

    Wo ist dein Problem diesen reparieren zu lassen?

    Kennst Du die Habsburger, die Romanows und die Windsor/Haus HannoveriIn allen Details?


    Nun, das wäre zum Thema "Verflechtung für Anfänger" die Basis, um "uns" zu verstehen.


    Deswegen kurz: der Schrank steht immer noch da. :44: Wir (der Standort/Standortleiter) sind nicht für diesen Schrank zuständig, er steht aber in den von uns regierten Räumen. Entsprechend gibt es niemanden, der sich für den Schrank technisch zuständig fühlt.


    Eigentlich ist das wie eine Immobilie, die der Eigentümer vernachlässigt, nicht erreichbar ist, und die eine Gefährdung für das Umfeld darstellt.