Immer mehr Brände beim Recycling – der Irrsinn der Lithium-Ionen-Akkus

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  • Hallo,


    siehe hier:


    Immer mehr Brände beim Recycling - der Irrsinn der Lithium-Ionen-Akkus
    Täglich 30 Brände in Recyclingbetrieben durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus. Unscheinbare Alltagsgegenstände als Brandherde
    blackout-news.de


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

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  • Das liegt aber nicht an den Lithium-Ionen-Akkus, sondern an den Nutzern, die die Bedienungsanleitung und weitere Hinweise nicht beachten. Dort findet man in der Regel das durchgestrichene Mülltonnensymbol und entsprechend erklärenden Text zur Entsorgung.

    Ähnliche "Fehlwürfe" kennt man ja vom "Gelben Sack". Da landet auch einiges drin, das dort nichts zu suchen hat.

    Zur besseren Lesbarkeit verwende ich in meinen Beiträgen das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

  • Es wird Zeit dafür ein vernüntiges Pfandsystem einzuführen. Wie das allerdings strukturiert werden kann ist das Problem! Anders wird man diesem ausufernden Sondermüll nicht mehr Herr werden. 20€ pro Accu ist wohl notwendig!

    Gruß Canislupus

  • Ich verweigere den gesamten Konsumterror konsequent. Musik-Grußkarten, blinkende Schuhe ... unfassbarer Tinneff.


    Allerdings sind mir die Gefährdungen bewusst und ich achte auf die richtige Entsorgung der Dinge, die ich dann doch kaufe. Ein Pfandsystem könnte zumindest den Blick vieler Leute auf das Problem lenken, die von den Problemen nichts wissen. Die Erfahrungen aus der Kampagne der Einführung von Jürgen Trittins Dosenpfand, die durch alle Medien ging, könnten helfen.

    Ständige Brände sind jedenfalls keine Lösung.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • Ich verweigere den gesamten Konsumterror konsequent. Musik-Grußkarten, blinkende Schuhe ... unfassbarer Tinneff.

    hatte mal eine TAP mit blinkender Warnweste

    Wenn der Kaiser nackt aussieht, dann ist der Kaiser auch nackt.

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  • hatte mal eine TAP mit blinkender Warnweste

    ... und rotierendem Licht auf dem Kopf? :Lach:


    Spaß beiseite. Man kann ja in alles Akkus einbauen, aber dann muss der Umgang damit wirklich allen Menschen klar sein. Eine Herkulesaufgabe ...

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • Hallo,

    Die Erfahrungen aus der Kampagne der Einführung von Jürgen Trittins Dosenpfand, die durch alle Medien ging, könnten helfen.

    Ständige Brände sind jedenfalls keine Lösung.

    Da habe ich so meine Zweifel. Nicht ohne Grund gibt es heute

    den "Beruf" Flaschensammler und viele, gerade sozialschwache

    Bürger sammeln u.a. Flaschen bzw. Dosen.


    Selbst wenn es in jeder Kommune u.a. Annahmestellen, Pfand

    usw. geben würde, wird die Wirksamkeit begrenzt sein. Um eine

    Steuerungswirkung zu haben, müsste der Pfand bei 50 oder

    100 Euro liegen, damit es nicht einfach entsorgt wird.


    Da das alles nicht zu erwarten ist, muss der Brandschutz dieses

    Problem lösen, wenngleich zu Lasten der Betreiber.


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Den Gedanken kann ich nachvollziehen. Ich glaube selbst nicht an die Erfolgsaussichten eines Pfandsystems und ein Teilerfolg eines solchen Systems würde das Problem nicht lösen.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • Hallo

    Ich glaube selbst nicht an die Erfolgsaussichten eines Pfandsystems und ein Teilerfolg eines solchen Systems würde das Problem nicht lösen.

    Erfolg könnte es durchaus haben, wenn die Höhe vom

    Pfand stimmt.


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

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  • ... und rotierendem Licht auf dem Kopf? :Lach:


    Spaß beiseite. Man kann ja in alles Akkus einbauen, aber dann muss der Umgang damit wirklich allen Menschen klar sein. Eine Herkulesaufgabe ...

    das war sowas hier (Link dient der Veranschaulichung, keineswegs der Werbung):

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    Damit wären wir wieder beim Thema -- unscheinbarer Alltagsgegenstand. Da ist vermutlich ein kleiner Li-Ion- oder Li-Po-Akku eingenäht, den macht doch im Falle der Entsorgung keiner raus. Und selbst ein derart kleiner Akku reicht, um eine gelbe Tonne oder einen Müllwagen in Brand zu setzen.

    Wenn der Kaiser nackt aussieht, dann ist der Kaiser auch nackt.