Beiträge von SimonSchmeisser

ANZEIGE
ANZEIGE

    Hallo,

    Na DAS ist ja mal ein dolles Argument...

    Im diesem Sinne

    Der Michael

    ob das sinnvoll ist oder nicht, bewerte ich jetzt mal bewusst nicht. Ein Argument ist es aber schon, ebenso:

    Halten wir es aus, wenn es aufgrund eines elektrischen Defektes zu einem Todesfall kommt? Und insbesondere dann, wenn dieser "Medial" dann durch das Dorf getrieben wird? Oder kommen dann die Rufe nach der Rolle rückwärts?!

    Hallo,

    man sollte deren Beitrag nicht überbewerten, es ist aktuell der Zeitgeist diesbezüglich. Man muss aber mittlerweile schon kritisch hinterfragen: Ist das alles noch so sinnvoll und im Sinne der Sicherheit? Ich finde es mittlerweile ziemlich affig, allein in Ausschuss-Sitzungen, wenn darüber diskutiert wird, wie man diese oder jene Norm/Gesetz/ASR umgehen oder aushebeln kann, die man vorher mit "Hurra" geschaffen hat....nur weil jetzt Bürokratieabbau etc. angesagt ist bzw. die Wirtschaft an der Wand steht.

    Ich bin aktuell in einem DIN-Ausschuss zu einem Thema (ist uninteressant, was es ist) wo man jetzt seit 2 !! Jahren über allerlei Sicherheitsmaßnahmen diskutiert und Normen verschärft. Gestern ging es in einer Auftaktsitzung über 4 Stunden in die nächste Runde. Mitte/Ende 2027 wird man normativ deutliche Verschärfungen auf den Weg gebracht haben. Ich würde aber jetzt schon Wetten darauf abschließen: Es wird keine fünf Jahre vergehen und man wird sicher wieder zusammensetzen, um das aktuell geschaffene "Norm-Monster" wieder zu entschärfen.

    Und diese Problematik sehe ich aktuell überall....

    Hallo,

    Scheint wohl bei der vorherigen Nutzung als Bürogebäude egal gewesen zu sein in welche Richtung die Türen aufgehen :/.

    Toll finde ich, das die Stadt bei der Umwidmung darauf hinweißt, das die künftige Nutzung eher kritisch zu betrachten sei. Weshalb genehmigt man dann sowas? ?(

    weil man dafür selbst verantwortlich ist. Man kann z.B. für alles ein Gewerbe anmelden, bekommt auch die Gewerbeanmeldung bestätigt, ob das aber unter der jeweiligen Geschäftsadresse überhaupt zulässig ist, ist eine ganz andere Frage. So oder so ähnlich stand es auch mal auf dem Gewerbeschein.

    Hallo,

    Das ist ein wesentlicher Punkt.
    Wenn ich als Auftraggeber ständig Baumaßnahmen habe, habe ich i.d.R. auch die passenden Fachleute; als Unternehmen, das alle Jubeljahre mal Brandschotts installieren läßt, brauche ich externe Partner, die mir hier helfen. Das sind z. B. Ingenieurbüros aus dem Hochbau oder spezialisierte aus dem Baulichen Brandschutz.
    Die kennen auch die aktuellen Brandschutzsysteme und wissen, worauf sie achten müssen, egal ob Nachbelegung, Wechselwirkungen oder Funktionen.
    Und wenn sie richtig gut sind, schlagen sie anhand der Projektsituation auch besser geeignete Systeme vor.

    Wie bei der Sifa oder dem DSB: Nur wenn ich sie frühzeitig und ordentlich einbinde, habe ich eine Chance, daß das nachher auch alles klappt und ich nicht im Brandfall dumm aus der Wäsche schaue.

    Bei Großprojekten kann das der Fall sein, ansonsten aber eher nicht. Da wäre eine solche Einbindung meist gar nicht wirtschaftlich.

    Hallo,

    Darüber habe ich mir z.B. noch nie Gedanken gemacht. Wenn ein Loch anders geschäumt war und der Ersteller mir versichert hat, das es kein 08/15 Baumarktschaum sondern zugelassenes Brandschutzmaterial ist, hätte ich nie eine Beschränkung zur Mischung von dem Material erwaretet.

    Also prinzipiell gehe ich davon aus, das derjenige der dies Verbaut, das weiß und mich ggf. darauf hinweisen würde. Will sagen wie ein Lackierer unterschiedliche Farbtöne erkennen kann, die ich nie sehen würde.

    Ich vermute mal, das man dies aber eher bei der Auftragsvergabe absprechen muss, so wie es in Deutschland grad läuft :(

    Man braucht halt ein in sich zugelassenes System....was so nicht i.R. gewährleistet ist.

    Mit Vertrauen wäre ich vorsichtig, Rahmenbedingungen bei Angebot schon klar benennen und am Ende eine Abnahme. Während den Arbeiten überwachen oder als Auftragsbestandteil eine Fotodoku. Damit man am Ende wirklich auch nachvollziehen kann, was da gemacht wurde. Ob die nämlich immer wissen was sie da machen, würde ich mit einem Fragezeichen versehen....

    Siehe Anhang, keine Brandabschottung, sondern Einbau einer BST in einer Mieteinheit. "Es wären noch kleine Restarbeiten notwendig, sie wären aber soweit fertig und ich könnte das jetzt abnehmen".... ja... der Mieter konnte nicht nachvollziehen, wo mein Problem ist. Die BST ist doch neu.:Lach: Und der Mieter ist ein Konzern im Bereich Drogerie, gibt es in nahezu jeder Kommune. War ein ewiges Theater, sei es hinsichtlich Nachbesserung bzw. Abschluss des Einbaues und Vorlage aller Unterlagen.

    Hallo,

    Gibt es eine Schulung/Seminar, wo man die Grundlagen für Brandschotte lernen / vertiefen kann?

    Ich habe gesehen, bei Feuertrutz gibt es ein E-Learning zum Thema Kombiabschottungen.

    Ja, gibt es bei den Herstellern oder aber auch hier: (kostenfrei, aber aktuell kein Termin)

    Kostenlose Weiterbildungen für Architekten & Bauingenieure (online)

    Hier würde ich immer wieder mal schauen ob es Termine gibt. ist kostenfrei und man bekommt auch ein Zertifikat als Nachweis der Teilnahme. Auf dieser Seite findet man auch Webinare zu andere Brandschutzthemen, z.B. Rettungsweg oder Brandschutz bei Bestandsgebäuden. Oder direkt auf den Internetseiten der Hersteller, wie z.B. Wichmann mit der Kabelbox: Schulungen – Wichmann

    Schau mal auf YouTube unter dem Suchwort "Brandabschottung", da findet man einige Videos zum Einbau von Brandabschottungen.

    Hallo,

    JA, ABER AUFPASSEN, da kann Dein Stand nicht stimmen.....da kann ich nämlich erwidern:

    " erhalten Ausbildungsbeauftragte ein kompaktes, praxisnahes Update zur Umsetzung der aktuellen ERC-Leitlinien 2025 in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Der Kurs richtet sich gezielt an Erste-Hilfe-Ausbilderinnen und -Ausbilder und unterstützt dabei, die neuesten medizinischen Erkenntnisse sicher, einheitlich und unmittelbar in die Ausbildungspraxis zu integrieren. Im Fokus steht die verständliche Aufbereitung der Leitlinien sowie deren direkte Anwendbarkeit im Unterricht."

    Der Kurs richtet sich speziell an Ausbilder vom DRK. Ich bin kein EH-Ausbilder, mich haben aber die Änderungen interessiert.

    Hallo,

    Und genau das ist mein Problem, da ich das so auf Anhieb nicht erkenne, aber ich benötige denke ich erstmal die entsprechenden Unterlagen und wälze mich durch diese durch.

    beim Beispielbild, sollte man sich die markierten Sachen ansehen.

    - Verschiedene Produkte (Schäume) ? Wenn ja, ggfs. nicht zulässig. Damit verbunden auch der Punkt der Kennzeichnung

    - Brandabschottung seitlich vorhanden? Kann man leicht mit einem Zollstock prüfen.

    - Kabel mit Funktionserhalt? (siehe u.a. rotes Kabel) Wenn ja, Verlegung.

    - Verlegung der Kabel auf der Trasse.

    usw.

    Hallo,

    Wer hat diese Unterlagen in der Regel? Bei uns zumindest nicht die Sifa, sondern evt. die Bauabteilung, somit erst mal deren Job. Fachlich kann dann der BSB noch seinen Kommentar dazu abgeben, da ich das nicht bin, auch nicht mein Job.

    Wenn das bei euch anders geregelt ist, ist es doch in Ordnung. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die pauschale Ablehnung. Da es je nach Unternehmen halt doch anders organisiert sein kann, da gibt es zwischen Sifa und BSB diese Trennung nicht, weil beide Funktionen in einer Person.

    Auch das kommt wieder auf das Unternehmen an. Hat man eine Bauabteilung, kann es an die gehen oder an den BSB oder an beide.

    Problem bei der Brandschottung ist doch eher selten die Erstinstallation, sondern Nachbelegungen oder sonstige Änderungen daran. Ich als Sifa erkenne, wenn nachbelegt wurde und "vergessen" wurde, die Schottung wieder zu schließen. Das würde ich dann beim Begehungsprotokoll auch entsprechend dokumentieren. Ich bewerte aber nicht eine augenscheinlich original vorhandene Schottung oder eine nachbelegte Schottung, die wieder verschlossen wurde, denn das übersteigt meine Kompetenzen. Hab da mal ein Musterbild beigefügt. Ich kann da feststellen, es ist eine Schottung mit Kennzeichnung, ob diese allerdings fachgerecht ist, kann ich nicht beurteilen.

    Beides. Ich habe oft neue Brandabschottungen, die ich aber als Mangel nicht abnehme. Das Musterbild ist interessant und wirft ein paar Fragen auf, ich hoffe man hat es sich vor Ort genauer mal angesehen. Ich sehe hier drei Punkte/mögliche Fehler, die man prüfen müsste.

    Hallo,

    Ich kann da nur aus meinem Ersthelferkurs (war im Juni beim DRK) und aus verschiedenen Dokumentationen berichten.

    Da hat sich nicht viel geändert. Je nach Anzahl der Ersthelfer beginnt einer mit der HLW mit 30-2-Rhythmus, ein anderer holt einen AED, wenn verfügbar, Notruf nicht vergessen.
    HLW auf hartem Untergrund, Oberkörper frei usw.

    Das ist interessant, weil meine Fortbildung war auch beim DRK. Es war aber kein Erste-Hilfe Kurs, sondern speziell zum Thema der Leitlinien. Harter Untergrund usw. ist alles nicht mehr notwendig, da Zeitverlust. In solchen Fällen soll einfach "tiefer" gedrückt werden. Oberkörperfrei auch nicht mehr, außer Brustbein ist nicht erkennbar durch Kleidung usw. Auch dazu wieder die Argumentation mit dem Zeitverlust.

    Der Aufruf, dass bitte alle gehen sollen, die keine Aufgabe haben, wurde komplett ignoriert.
    Das waren die längsten, vielleicht zehn Minuten in meinem Leben. Ich schweife ab ;)

    Kenne ich, meine letzte HLW war im November 25, bei diesem Fall: Reanimation erfolglos: Person stirbt am Mainzer Hauptbahnhof. Über Bundespolizei als DB-Notfallmanager zu einer hilflosen Person auf dem Vorplatz des Bahnhofes gerufen, "sieht sehr schlimm aus" laut Bundespolizistin und vor Ort dann: Passant ist schon bei Reanimation einer Person. Passant abgelöst und dann gearbeitet....BPol mit den Gaffern beschäftigt, von Lapo noch keine Spur. Unterstützung dann erst durch unterstützendes Löschfahrzeug der BF erhalten, Ablösung bei der Rea dann mit Eintreffen des Rettungsdienst, aber keine Chance mehr. Wir brauchten 3 !! Sichtschutzwände, um halbwegs die Einsatzstelle von den Gaffern abschirmen zu können. Und selbst dabei gab es wiederholt Versuche, über den Sichtschutz zu schauen oder innerhalb des Sichtschutzes zu kommen. Hatte ich so extrem mit Gaffern noch nie....:/

    Hallo zusammen,

    ich habe letzte Woche eine Fortbildung des DRK zum Thema der Reanimation besucht und war über die Änderungen sehr überrascht. Es wurde ja einiges im Ablauf geändert, u.a. das ein "harter Untergrund" nicht mehr zwingend notwendig ist, ebenso Entkleidung Oberkörper, AED später usw. Vielmehr schnell und ohne zeitlichen Verzug: drücken...drücken....drücken...

    Hat da einer Erfahrungswerte schon damit gesammelt?

    Hallo,

    eine interessante Diskussion, wenngleich sie mich doch sehr erstaunt. Wir reden hier von einer Brandabschottung und nicht von Raketenwissenschaften. Die Beurteilung einer Brandabschottung, einschließlich der Dokumentation (vollwandig je nach Modell, Kennzeichnung, Abstände usw.) ist doch kein Problem. Allein ein Blick in die Zulassung, die zu übergeben ist, reicht doch oftmals schon aus um beurteilen zu können, ob ein fachgerechter Einbau erfolgt ist oder nicht. Und wenn man da dem Brandschutztechniker der den Einbau gemacht hat, vertrauen möchte, wäre ich da sehr vorsichtig. Ich habe regelmäßig Brandabschottungen die ich bemängele, sei es im Hinblick auf die fehlende Doku/Nachweise, zum Einbau oder beides. Eine Prüfung und eben kein Vertrauen, halte ich hier nicht nur aus fachlicher Sicht für geboten, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Das mag je nach Unternehmen sehr unterschiedlich in der Handhabung sein, ich muss zum Beispiel die Rechnung für derartige Leistungen hinterher auch freizeichnen. Eine Zeichnung einer Rechnung mache ich aber nicht, wenn ich nicht von der Mangelfreiheit der Leistung überzeugt bin.

    Ungeachtet dessen: Wenn die Brandabschottung schon eine Problematik darstellt, wie darf man sich eine Begehung vorstellen? Wenn die Schottung eine Hürde darstellt, kann es ja bei Brandschutztüren, Feuerlöscher oder selbst bei Brandschutzunterlagen (F+R Pläne, Feuerwehrpläne) usw. nicht viel anders aussehen. Alles erfordert entsprechende Fachkenntnisse, teilweise sogar Fachkenntnisse die kommunal sehr unterschiedlich ausgelegt sind.

    Wenn das so in Unternehmen auch funktioniert, ist es interessant.