Hallo,
eine interessante Diskussion, wenngleich sie mich doch sehr erstaunt. Wir reden hier von einer Brandabschottung und nicht von Raketenwissenschaften. Die Beurteilung einer Brandabschottung, einschließlich der Dokumentation (vollwandig je nach Modell, Kennzeichnung, Abstände usw.) ist doch kein Problem. Allein ein Blick in die Zulassung, die zu übergeben ist, reicht doch oftmals schon aus um beurteilen zu können, ob ein fachgerechter Einbau erfolgt ist oder nicht. Und wenn man da dem Brandschutztechniker der den Einbau gemacht hat, vertrauen möchte, wäre ich da sehr vorsichtig. Ich habe regelmäßig Brandabschottungen die ich bemängele, sei es im Hinblick auf die fehlende Doku/Nachweise, zum Einbau oder beides. Eine Prüfung und eben kein Vertrauen, halte ich hier nicht nur aus fachlicher Sicht für geboten, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Das mag je nach Unternehmen sehr unterschiedlich in der Handhabung sein, ich muss zum Beispiel die Rechnung für derartige Leistungen hinterher auch freizeichnen. Eine Zeichnung einer Rechnung mache ich aber nicht, wenn ich nicht von der Mangelfreiheit der Leistung überzeugt bin.
Ungeachtet dessen: Wenn die Brandabschottung schon eine Problematik darstellt, wie darf man sich eine Begehung vorstellen? Wenn die Schottung eine Hürde darstellt, kann es ja bei Brandschutztüren, Feuerlöscher oder selbst bei Brandschutzunterlagen (F+R Pläne, Feuerwehrpläne) usw. nicht viel anders aussehen. Alles erfordert entsprechende Fachkenntnisse, teilweise sogar Fachkenntnisse die kommunal sehr unterschiedlich ausgelegt sind.
Wenn das so in Unternehmen auch funktioniert, ist es interessant.