Beiträge von SimonSchmeisser

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    Hallo,

    deckungsgleich sind die ohnehin nicht, da die ASR den Umfang der ISO 7010 gar nicht abbildet, ferner die ISO 7010 nahezu in Dauerschleife in Überarbeitung ist. Wobei immer aufpassen: Wir haben auch noch eine deutsche "Rumpf-Norm"....wo das ist, was nicht in die ISO 7010 aufgenommen werden konnte.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    Modellrechnung: Einen Tag Begehung 900 Euro plus 150 pro Plan ... ist man erstmal nicht weit weg von ...

    Finde ich schon, da ich schon keine 900 Euro für eine Begehung bezahlen würde...

    Bei diesen Preisen habe ich bisweilen den Eindruck, es geht weniger um den Brandschutz, als vielmehr möglichst viel abkassieren zu können. Der Brandschutz ist dabei nur ein notwendiges Vehikel....

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    wenn er/sie geht, werdet ihr neu bestellen oder extern beauftragen. Behörden etc. würde ich es mitteilen, der Umfang der Notwendigkeit kann man aber pauschal nicht sagen. Kommt in dem Zusammenhang auch darauf an, ob ihr irgendwelchen Überwachungsverpflichtungen unterliegt, daraus kann sich dann schon eine Notwendigkeit ergeben. Diese kann sich aber auch in anderer Hinsicht ergeben.

    Beispiel Feuerwehrplan:

    Habt ihr einen Feuerwehrplan ist der BSB in der Regel namentlich und mit Kontaktdaten für die Feuerwehr im textlichen Teil genannt. Kommt es jetzt zu einem Wechsel, würde ich da grundsätzlich nicht die Notwendigkeit sehen, sofort den Feuerwehrplan zu aktualisieren. Sondern erst mit der nächsten regulären Prüfung. Anders ist es aber, wenn mit dem neu bestellten BSB auch neue Kontaktdaten verbunden sind. Dann würde ich zumindest den textlichen Teil erneuern.

    Muss man halt im Einzelfall sehen. Eine gezielte Abbestellung, Adressat ist hierbei nicht eine Behörde, sondern der ehemalige BSB, macht nur Sinn, wenn er/sie noch im Betrieb tätig ist.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    aber genau das ist es doch. Es ist ein Verfahren beim Bauamt notwendig, damit die Fortschreibung Rechtswirkung hat.

    Und was soll da dann ein Staatsakt sein? Dieser entsteht doch nur, wenn man sich statt einer Fortschreibung, ein gBSK aufschwatzen lässt und/oder eine untere Baurechtsbehörde hat, die vom Thema bedingt keine Ahnung hat. Und dann im guten Glauben mit irgendwelchen Geschichten kommt. Lässt man beides außen vor, ist es kein großes Thema.

    Nur ein BSK aus einer Baugenehmigung, egal ob 1 Jahr alt oder 10 Jahre alt, ist entsprechend gültig. Ein BSK ist eine Bauvorlage, ein offizielles Dokument.

    Ja, dieses offizielle Dokument kann aber schnell die Wertigkeit von Klopapier haben, wenn es von betrieblichen Veränderungen überholt ist. Ich verstehe aber überhaupt nicht Ihr Problem. Wenn Sie fachlich mit einem x-Jahre alten BSK leben können, ist es doch gut. Ich hoffe dann aber immer nur, dass man sich diese Haltung bewahrt, wenn dann mal was schief geht und es zu Fragen kommt....

    (Die Statik zu einem Gebäude schreibt man ja auch nicht weiter - wenn die Dachbegrünung wächst.)

    Was für ein Vergleich... :rolleyes:

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    es geht nicht darum, dass es keine Bauvorlage dann mehr ist. Bitte genau lesen was ich geschrieben habe.

    Es ist leider zu oft ein verkrampfter Umgang mit dem BSK, was jede notwendige Fortschreibung zu einem Staatsakt werden lässt, mangels Erfahrung oder aus rein finanziellen Aspekten der Planer. Und dann wundert man sich am Ende, wenn man BSK auf Stand der Erteilung der Baugenehmigung hat, dieses aber nicht die betriebliche Realität ist.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    Die Formulierung "veraltetes Brandschutzkonzept" ist irreführend. Ein Brandschutzkonzept ist eine Bauvorlage und damit Bestandteil der Baugenehmigung, beruhend auf der Rechtslage des Antragszeitpunktes. So lange die Baugenehmigung "gilt", also das Gebäude nicht saniert, umgenutzt oder abgerissen wird, gilt das Brandschutzkonzept in der dort stehenden Form und Rechtsgrundlage! Es besteht kein Anpassungszwang an neue Gesetze, es sei denn die Gesetze sehen es vor (z.B. Rauchmelderpflicht in Wohnungen war sowas).

    Eine interessante Sichtweise, der ich mich aber fachlich nicht anschließen kann. Generell sollte man das Thema BSK nicht verkrampft sehen. Wenn ich eine Änderung im Bestand habe, ob jetzt Nutzung, Veränderung bei der Brandgefährdung, Flucht- und Rettungswege oder dergleichen, dann muss ich diese Veränderung auch im BSK abbilden, sonst macht das BSK insgesamt keinen Sinn. Da ich das BSK damit zum notwendigen "Übel" zum Erhalt der Baugenehmigung degradiere.

    Pflegt man ein BSK und ist es dementsprechend aktuell, muss ich dieses im Regelfall nicht vollständig als gBSK überarbeiten, sondern kann es im betreffenden Bereich fortschreiben. Das Problem ist doch dabei dann häufig, dass Brandschutzplaner X kommt und natürlich nicht nur fortschreiben, sondern das ganze BSK überarbeiten möchte oder ich eine wenig erfahrene Behörde habe. Ist halt leider nicht selten so....

    Ein Brandschutzordnung, so sie denn verpflichtend erforderlich ist, kann veralten und muss an neue Regelungen angepasst werden.

    Durch die DIN 14096 habe ich ohnehin alle zwei Jahre eine Prüfung auf Aktualität. Ist wie BSK, aber auch Feuerwehrplan, Flucht- und Rettungsplan usw., macht alles nur Sinn, wenn es auch aktuell ist. Hält man die Dokumente nicht aktuell, braucht man sich über die späteren Folgen nicht zu wundern, alleine hinsichtlich dem finanziellen Aufwand.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    DIe neuen Definitionen von Haupt- und Nebenfluchtwegen, Notausgangs- und Fluchttüren muss man dem Kunden natürlich vermitteln. Das ist Teil der Beratung.

    Baurechtlich bis dato uninteressant, da dieses den Nebenfluchtweg nicht kennt.

    Gibt es überhaupt ein Brandschutzkonzept? Ist es eventuell total veraltet?

    Ja, dann habe ich aber ein grundsätzliches Problem. Und sollte das zutreffen und ich habe ein BSB/Sifa im Haus, habe ich ein noch viel größeres Problem...dann könnte man nämlich die Frage stellen, warum man ein BSK hat, was total veraltet ist...

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    diese Diskussion ist genauso unsinnig, wie: "Was ist richtige Feuerwehr"? Da macht man auch gerne zwischen Dorf mit ggfs. nur TSA/TSF und Kleinstadt/Stadt mit LF10/HLF/DLK etc. auch gerne Unterschiede oder bemisst diese an Einsatzzahlen...

    Sicherlich ist ein so altes Fahrzeug außergewöhnlich, sofern es aber den Anforderungen genügt und auch keine Bremse für die Motivation darstellt und die Gesamtumstände nicht das Ergebnis von Unwillen/fehlenden Finanzmitteln der Kommune ist, sehe ich darin kein Grund für eine Diskussion.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    bei mehreren BSBs muss es einen BSB geben der fachlich den Hut auf hat. Was intern keine Rolle spielen mag, kann extern im Umgang mit Behörden etc. sonst zu einem Problem werden. Ob es sonst funktioniert, kann man pauschal nicht sagen. Letztlich ist es eine Frage der Zuständigkeiten, die man vorher regeln sollte.

    Gruß

    Simon Schmeisser

    Hallo,

    das kommt auf die betriebliche Brandschutzorganisation an, pauschal kann man das nicht beantworten. Ein Brandschutzbeauftragter kann fachlich zumindest bei der Ausstellung beraten/helfen. Wer dann unterschreibt, ist anderes Thema.

    Gruß

    Simon Schmeisser