Beiträge von caterpilar

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    Regelmäßiges Händewaschen ist völlig ausreichend. Unsere Kliniken waren mit Des-Spender tapeziert. Bis die Kosten ausuferten. Gästen betraten die Häuser ohne Händedesinfektion, etc. Völliger Mumpitz. Händewaschen und eincremen. Völlig ausreichend.

    Sagt unser Betriebsarzt auch. Keine Desinfektion einfach nur so.

    Du als SiFa kannst hier nicht wirksam aktiv werden, es sei denn, Du zeigst die Leute an, was Du aber nicht als SiFa tun würdest. Du kannst auf alle Beteiligten einwirken, doch bitte vernünftig miteinander umzugehen. Regelmäßiges Hinwirken, dass die zuständigen Führungskräfte das Tragen der PSA durchsetzen gehört auch dazu.


    Allerdings sehe ich nicht, dass Du da eine Chance hast. Hier greift sicher keine BG-Regel, auch die TAP kann da nur mit dem Kopf schütteln und auf §§15 ff. der DGUV V1 verweisen. Ganz schön krank ...

    Vieleicht bin ich jetzt einfach zu blöd

    Sicher nicht. Solange Dir diese "PKW" und die Smombies am Lenkrad noch auffallen, kannst Du rechtzeitig ausweichen, wenn mal wieder einer Schlangenlinien fährt!


    Mittlerweile können die Messenger auch Sprachnachrichten annehmen und verschicken, ohne die Geräte berühren zu müssen. Das erfordert Training (von Gerät und Nutzer) und ist nicht perfekt. Aber es wäre vielleicht auch uncool, zum Wohle aller diese Dinger nicht in der Hand zu halten, während man im Blindflug über die Straße rollt ...

    Ich würde den bestehenden Formalismus nicht ändern. Wenn die Leute an das Verbandbuch gewöhnt sind, würde ich es beibehalten. Sonst riskiert man, dass der ganze Prozeß hinterfragt wird. Bei einer Neueinführung kann man sich überlegen, was besser ist; dazu habe ich mangels Erfahrung mit den Meldeblöcken keine Meinung.


    Was den Datenschutz angeht sehe ich das Problem, dass es meines Erachtens keine etablierte Prozedur gibt, wie man hier sauber und lückenlos verfahren kann. Der Verbandkasten müsste in einem Raum sein, in den sich die Ersthelfenden mit den Verletzten anonym zurückziehen können, das Verbandbuch ist verschlossen, die Ersthelfenden sich zur Verschwiegenheit vereidigt ...

    DSGVO schön und gut, aber direkt am Menschen muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.

    Die ffmpeg.dll enthält quelloffene Audio- und Video-Codecs und wird seit geraumer Zeit zur Video-Kompression zum Beispiel von Dateien in AVI-Containern genutzt.

    Es scheint so zu sein, dass die BAuA Demonstrationsvideos einsetzen will.


    Der Download der dll ist aus vielen Quellen gefahrlos möglich; einfach die Suchmaschine des Vertrauens befragen. In Windows ist sie typischerweise nicht enthalten. Das sollte in der Dokumentation der EMKG-Software besser erklärt werden.

    Dazu gibt es keine Vorschrift, höchstens DGUV Vorschritft 0 (gesunder Menschenverstand)!


    Hat sich der Betriebsarzt schon mal gegenüber der Führungsebene geäußert und ist er vielleicht auch so abgebügelt worden? Sein Wort sollte doch Gewicht haben.


    Dem Türklinkenargument kann man auch begegnen. Wer sich regelmäßig die Hände wäscht und die Handgeberei vermeidet, verbreitet auch deutlich weniger Viren über die Klinken, auch wenn die Klinken natürlich nicht steril gehalten werden können.


    Deine Lage ist nicht schön, aber am besten gehst Du mit gutem Beispiel voran und machst es so, wie MichaelD beschrieben hat. Es würde mich doch wundern, wenn Dir nicht wenigstens einige Leute verständig und freundlich begegnen.

    Hallo Pascal,


    kein Problem, alles gut.

    Wenn ihr nicht allzuviele SDB habt, bzw. die PDFs archiviert, würde ich die Dateien freiwillig länger aufbewahren. Es kommt vor, dass die Aufsichtspersonen der BGn bei Berufskrankheitenverdachtsanzeigen weit in die Vergangenheit des Beschäftigten recherchieren müssen und auch SDB anfragen, die älter als 10 Jahre sind. Hat man nichts anzubieten, weil die 10-Jahresfrist abgelaufen ist, hat das keine Konsequenzen, aber man kann den Leuten mit alten Daten vielleicht auch mal aus der Patsche helfen.


    Gruß,

    Thomas.

    Bei mir ist es genauso...


    Da das Konzept "aktiv anwesende und arbeitende SiFa" bei uns wohl neu ist, möchten die Führungskräfte aber trotzdem gerne mir noch Vorschriften machen... so ganz ist das Konzept hier bei uns noch nicht verstanden worden … dauert noch.

    Viel Erfolg dabei!

    Der anspruchsvollste Teil des Konzeptes "Weichkochen" ist, selbst dabei nicht weichgekocht zu werden ...

    Wenn ich einen von einer stationären Gaswarnanlage ausgelösten Alarm ...

    Wenn ich jedoch ein Personenwarngerät habe, ...

    Es wäre sicher gut, auch die Kombination beider Alarme einzubringen.

    Wenn die stationäre Gaswarnanlage alarmiert und kurz danach das Personenwarngerät, kennt der Träger des Geräts eine ungefähre Richtung, aus der die Wolke kommt. Dann hängt es davon ab, ob er sich in einer Halle befindet oder an frischer Luft, damit er den Vektor ggf. zu der Windrichtung in Bezug setzen kann. Genaue Ortskenntnis und das Wissen um mögliche CO-Quellen gehören auch dazu.


    Zu blöd, dass man CO nicht direkt wahrnimmt ...

    Moin,


    genau so soll es eben nicht werden.

    Da ist wieder das altbekannte Problem. Einerseits die klare Trennung der Zuständigkeiten und Befugnisse von SiFas und Führungskräften, andererseits die grundsätzliche Wahrnehmung der SiFa durch die Beschäftigten.


    Wenn die Beschäftigten (ob nun Führungskraft oder nicht) die Betreuung durch eine SiFa nicht akzeptieren und befürchten, dass sie jetzt noch mehr gegängelt werden, weil sie denken, dass die SiFa der obersten Heeresleitung alles petzt, hat das Unternehmen ein Grundsatzproblem.

    Das ist durch Organisation nicht lösbar.


    Ich bin Teilzeitsifa. Mein Abteilungsleiter macht mit mir alles. was meine frühere Arbeit betrifft, einschließlich Abzeichnen von Urlaubsscheinen etc. Wenn ich SiFa bin, schalte ich um und spreche auf meiner Stabsstelle mit allen auf Augenhöhe. Niemand macht mir dabei Vorschriften, ausgenommen der Chef natürlich.

    Leider reibe ich mich zwischen den Fronten auf, da der Chef alles abwimmelt und die Belegschaft schon längst resigniert hat. Grundsätzlich aber ist nichts dagegen einzuwenden, dass man auf der Stabsstelle sitzend Teil eines bestimmten Teams ist.


    Gruß,

    Thomas.

    Hallo Reinhard,


    freut mich, dass es so erfolgreich und interessant verlaufen ist, wie es sich im Vorfeld angehört hat!

    Leider habe ich im Frühjahr fast nie Zeit für solche Veranstaltungen, da wir dann traditionell bis über beide Ohren in unseren diversen Audits stecken.


    Spätestens im November sehen wir uns aber. Vielleicht klappt es auch vorher noch.

    Danke jedenfalls für diese viele Organisationsarbeit.


    Gruß,

    Thomas.