Beiträge von caterpilar

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    Ich bin da ja vielleicht ein wenig (sagt man?) paranoid. Ich glaube aber, wenn die Natur am Ende des Tages meint,

    wir sind zu viel, sind falsch, passen nicht hierher......dann sind wir weg. Schnipp.... und weg. In ein paar Millionen Jahren

    hat sich hier auf Erden alles erholt. Alles grün und bunt, ausreichend viele Piepmätze und anderes Getier. Nur wir sind nicht mehr da!

    Da wäre ich gerne dabei..............das würde ich gerne sehen.......

    Vielleicht etwas fatalistisch, aber wie auch immer sind schon die meisten Spezies verschwunden und neue haben sich gebildet.


    Die Natur ist insoweit eine ordnende Instanz, als dass es in ihr langfristige Prozesse gibt, in denen sich alles ausregelt. Der Mensch hingegen steckt sehr viel Energie gezielt in einzelne Dinge und stört die regelnden Abläufe. Ein Weile wird das noch gut gehen, aber irgendwann sind endgültig zu viele Menschen da. Dann versagen auch die letzten Regelmechanismen und die Erde stößt einmal kurz auf ...

    Da sind wir weit weg von..........

    Wir leider auch.


    Wenn jetzt die Verantwortlichen rutschfestes Schuhwerk für alle Beschäftigten anordnen, gibt's Stunk mit den Beschäftigten, die die Schuhe tragen müssen.

    Erkennen die Verantwortlichen, dass sie die Schuhe als PSA bezahlen müssen, gibt's ebenfalls Stunk.

    Legt man für Besucher rutschfeste Unterlagen auf die Böden, gibt's Stunk mit den Reinigungskräften.

    ...


    Es könnte so einfach sein.

    Das hatte ich so verstanden. 8)

    Wusst ich's doch |?


    E.weline Ich muss leider bestätigen, was Du hier in Deinen Beiträgen beschreibst.

    Ich erfahre von neuen Möbeln erst dann, wenn ich ein Büro betrete und die Leute an/auf neuen Möbeln sitzen. In den seltensten Fällen wird speziell auf die ergonomischen Ansprüche einzelner eingegangen. Beschaffung der Möbel und Auswahl der Ausstattung sind mir unbekannt.


    Wir wurden vor einigen Jahren mit gebrauchten (!) Stühlen ausgestattet, die die zuvor völlig verranzten Sitzmöbel ersetzen sollten. Die "neuen" Stühle standen plötzlich hier und die alten Stühle waren ebenso plötzlich weg.


    Ergonomie? :Lach: Bei den neuen Stühlen schlechter, als bei den alten.


    Was die Tätigkeiten abseits der Stellenbeschreibungen angeht: Wer die neuen Möbel aufbaut und wer die Stühle getauscht hat, habe ich nie sicher herausgefunden. Ich weiß aber, dass besonders einige FK gern mal bei Möbeln anpacken ud irgendwas schrauben oder schleppen, weil sie auch mal wieder was anderes machen wollen. Damit sind wir beim Klassiker: Die FK leben das Chaos und die MA machen natürlich mit.

    Der neue Besitzer des Schreibtisches, der sich schon wie Bolle freut, schaut sich die Schreibtische an und probiert den Griff für die manuelle Höhenverstellung aus. Da der Tisch "auf dem Kopf" liegt, muss die Gasfeder jetzt nicht einmal mehr das Gewicht der Tischplatte in Bewegung setzen, und die C-Füße des Schreibtisches schießen nach oben.

    Das ist ja keine Tätigkeit abseits der Festlegungen im Arbeitsvertrag. Ein Beschäftigter fummelt ohne Anweisung an irgendwas rum und ... Autsch!

    Soll der Vorgesetzte in der nächsten Unterweisung anmerken, dass derartige Spielereien zu unterlassen sind? "Finger weg, von dem, was Dich nichts angeht!" Vermutlich wird er das tun.


    Das Durcheinander im Ausgangs-Beitrag (#1) wird es sicher öfter geben. Die Hürde DGUV V0 lässt sich nicht umschiffen.

    Die Monteure, die im Beispeiel von Guudsje die Tische aufeinadergestapelt haben, werden es erstmal anders machen, bis wieder der alte Trott einreißt. Ehrlich, ich sehe für derartige Vorfälle keine Lösung. Man blickt den Menschen nicht hinter die Stirn.

    "Richtig" und "Falsch" sind auch eher missverständliche Kategorien.


    Es gibt ja gar nicht so viele Grenzwerte, auf die man sich bei den Beurteilungen beziehen kann. Aber wenn, dann kann man von "bleibt unter dem Grenzwert" oder "überschreitet den Grenzwert" sprechen.


    Auch die Beachtung von Gesetzen, Verordnungen und Regeln geht eher in die Richtung "regelkonform" oder "nicht regelkonform".


    Generell ist ja das große Problem der Regelsetzer, dass jeder Betrieb anders ist und damit vieles nicht konkret vorgegeben werden kann. Der Unternehmer soll ja auch Freiheiten behalten. So heisst es dann oft in den Regelwerken: "Mach was Du willst, aber mach! Hier haben wir Vorschläge für Dich. Setz davon etwas um oder denk Dir etwas gleich wirksames aus."

    Daher sprechen wir eher von "geeignet" und "nicht geeignet", von "angemessen" und "nicht angemessen", aber selten oder gar nicht von "richtig" oder falsch".


    Schon klar, dass das in den Seminaren an theoretischen Lernbeispielen oft nicht funtioniert. Später im Betrieb werdet ihr aber auch Diskussionen führen müssen und immer den besten Kompromiss suchen zwischen "geeignet" und "umsetzbar". Stichwort "SMART"-Ziele.


    Viel Erfolg! Ihr schafft das |?.

    Das betroffene Personal hat sicher selbst schon an Evakuierungspläne o.ä. gedacht, vor allem dort, wo das zum Beispiel wegen eines Bombebfundes in der Nachbarschaft eines Heimes erforderlich war. In solchen Fällen hatten die Leute Zeit, sich vorzubereiten. Wie soll eine Flucht mit Unterbesetzung durchzuführen sein?

    Die Schulung hat bis zu drei Level, je nachdem, wie man mit den Sachen umgeht.

    Level 2 befasst sich zum Beispiel mit offenen Prozessen; rollen, sprühen, tauchen etc.


    Der Schulungsumfang kann richtig groß werden, so wie ich das sehe. Da wird manch einer seine Verarbeitungsprozesse so optimieren, dass weniger Exposition vorliegt und weniger Schulung erforderlich ist. Das ware ja ein sinniger Effekt des ganzen.

    Tach zusammen.


    Ich höre gerade zum ersten Mal von einer Schulungspflicht im Zusammenhang mit der Anwendung von Diisocyanaten.

    Unser Klebstoff-Lieferant hat uns neben der Ankündigung einer neuen Kennzeichnung auf dem Gebinde folgende Hinweise geschickt:


    " ... die Europäische Kommission hat Anhang XVII der REACH-Verordnung (EG) (neue Nr. 74) mit der Verordnung (EU) 2020/1149 geändert, in der die Beschränkung von Stoffen/Gemischen geregelt werden, die > 0,1 % Diisocyanate enthalten.


    Damit sind wir verpflichtet ab dem 24. Februar 2022 folgende Erklärung auf unserem Etikett aufzuführen: „Ab dem 24. August 2023 muss vor der industriellen oder gewerblichen Verwendung eine angemessene Schulung erfolgen“. Durch unseren internen Umstellprozesses kann es sein, dass bereits vor dem Zieldatum Produkte mit dem neuen Hinweis auf dem Label bei Ihnen eintreffen.


    Aufgrund der neuen Vorschrift müssen Sie als Anwender ab dem 24. August 2023 vor der Verwendung von diisocynathaltigen Stoffen/Gemischen eine Schulung zur sicheren Verwendung dieser absolviert haben. Die Schulung muss mind. alle fünf Jahre wiederholt werden.


    Die Mitgliedsunternehmen der Herstellerverbände ISPOA und ALIPA haben sich dazu verpflichtet, ein Schulungskonzept sowie Schulungsmaterialien zu erarbeiten und die Materialien auf einer Internetplattform bereitzustellen. Im Laufe des Jahres 2021 sollen die Schulungsmaterialien in allen EU-Sprachen verfügbar sein. Mehr Informationen zum Stand der Entwicklung des Schulungskonzepts finden Sie bei ISOPA/ALIPA. (http://www.safeusediisocyanates.eu/diisocyanates-reach)


    Die Entwicklung des Schulungskonzepts und der Schulungsmaterialien liegt in der alleinigen Verantwortung der Herstellerverbände.

    Sobald uns die Schulungsunterlagen vorliegen, werden wir Ihnen diese selbstverständlich umgehend zur Verfügung stellen. ... "


    Folgerichtig findet man bei der BAuA den Hinweis, dass die TRGS 430 beim Ausschuss für Gefahrstoffe in der Überarbeitung ist.

    https://www.baua.de/DE/Aufgabe…usschuessen/AGS/TRGS.html


    Uns betrifft das in jedem Fall. Ich werde mich schlau machen und hier schreiben, was ich so finde, Vielleicht hat der eine oder andere schon mehr Infos für uns. :)

    Hallo zusammen


    Ich stehe gerade ein wenig auf dem Schlauch oder ich bin einfach nur... Es geht um eine Gefährdungsbeurteilung über Anzahl und Breite der Notausgänge in einer Halle, Normalerweise sollten die 1,20m Breit sein da es ca. 80 Leute in der Halle gibt und arbeiten, die Halle hat aber 7 Notausgänge mit ca 1.05m Breite, und mir wurde bei einer Brandschutzbegehung gesagt es gäbe die Möglichkeit diese beizubehalten wenn man mittels Gefährdungsbeurteilung festlegt welche Notausgänge für welche Sektion/Mitarbeiter der jeweilige Notausgang zugeteilt ist. Hat jemand schonmal sowas gemacht ? Idee wie so etwas als Dokumentation bzw. Gefährdungsbeurteilung aussehen soll ?

    Du kannst im Fluchtwegeplan die jeweiligen Sektionen dokumentieren und darin auch die zugehörigen Notausgänge kennzeichnen.

    Die Fluchtwegebeschilderung in der Halle anpassen, so dass die MA in jeder Sektion sehen können, wo "ihr" Notausgang ist.

    Ggf. die Sektionen am Boden kennzeichnen.

    Danach Unterweisung und Fluchtübung,