OSHAS Audit auf Baustellen

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  • Hallo zusammen,


    hat jemand von Euch in Bezug auf ein OSHAS Audit auch schon Baustellen auditieren (lassen) müssen? Ich habe hier gerade eine Anfrage bei uns (Maschinenbauer) mit weltweiten Installations-Baustellen. Ich denke das ist nicht der Grundgedanke der OSHAS und die Kundschaft (welche dies nicht fordert) wird dazu nicht gerade happy sein.


    Danke für Feedback
    Bodenseher

    Grüße vom See,
    Timo

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  • Hallo Timo,


    wieso ist das nicht der Grundgedanke von OSHAS? Die arbeitsplatzbezogene Gefährdungsbeurteilung ist doch auch nach OHSAS gefordert.
    Wenn auch bisher seltener als SCC, ist OHSAS auch auf Baustellen keine Seltenheit mehr.


    Gruß
    Stephan

    Wer andern eine Grube gräbt... ist Bauarbeiter

  • Weil eine Zertifizierung sich in aller Regel an Produktionsstandorte richtet und nicht an Endbaustellen mit gemischten Teams - so mein Gedanke zumindest. Es gibt immer wieder Schwierigkeiten wenn nicht sogar Gräben wenn es um das Verständnis oder Umsetzung von Sicherheitsphilosophien nach europäischem Standard in Ländern von Afrika oder Asien.

    Grüße vom See,
    Timo

  • Bezug auf ein OSHAS Audit auch schon Baustellen auditieren (lassen)

    Hallo Timo,


    wir sind auch mit Großbaustellen ( Bsp.400 MA verschiedene Gewerke) nach OSHAS zertifiziert.

    Verständnis oder Umsetzung von Sicherheitsphilosophien nach europäischem Standard in Ländern von Afrika oder Asien.

    Da hab ich keine Erfahrungen da wir bisher nur im alten Kontinent unterwegs sind


    Gruß tanzderhexen

    Gruß tanzderhexen


    "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft"
    Werner von Siemens, Zitat von 1880
    „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
    Aristoteles griech. Philosoph 384 -322 v. Chr.

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  • Hallo Kollegen,


    ich bin beim Stichwort OSHA hier fündig geworden und hänge meine Frage mal hier an. Ein neues Thema deswegen aufmachen....


    Ich habe ein SD von einer Niederlassung aus den USA in die Hand bekommen, wonach das Gefahrstoffgemisch (CAS: 67-63-0 und 7732-18-5; weiter nichts angegeben)nach OSHA eingestuft wird. Die Einstufung für dieses Gemisch weicht von REACH in Europa ab; die Gefahr ist größer, auch ein H361 ist dabei.
    Nun, es wird von mir als FASI nicht verlangt, dass ich auch den Werkleiter in den USA berate.
    Was soll ich aber mit dem Wissen in Bezug auf meine Werkleiter anfangen?
    Da die amerikanischen und europäischen Frauen vermutlich genetisch nicht wesentlich von einander abweichen, ist doch auch hier mit den gleichen Gefährdungen zu rechnen?
    Auch würde demnach der Hersteller, wenn er in USA vertreibt nur mit OSHA Klassifizierung vertreiben können und auch die Gefährdung H361 angeben obwohl er diese Erkenntnis gar nicht hat?


    Also, wer kennt sich aus und wie würdet ihr jetzt weiter machen am deutschen Standort?


    Grüße Steffen

    Einmal editiert, zuletzt von stkoenig ()

  • Uff....


    Zum einen - In D bist Du nicht nach OHSA zertifiziert, richtig?
    Zum anderen: Du bist SiFa nach deutschem Recht - richtig?


    Nimmt man meinen beliebten Pragraphen / aus DGUV V1, und stellt fest, dass Dir die Qualifizierungsanforderungen für die USA fehlen, dann gibt es zwei Möglichkeiten:


    1. Du berätst den USA-Manager nach DEUTSCHEM Recht
    2. Du wirst nach allen Regeln der Kunst für die USA und nach OHSA qualifiziert, und berätst DANN erst die USA-Manager


    Die wollen doch nur auf Deinem Rücken einen US-Berater sparen. Hallo? Setz Dich nicht in die Nesseln! Bitte selbst dann nicht, wenn Du die Antwort herausfindest oder wenn Dir hier geholfen werden kann.