Beiträge von Tanzderhexen

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    Die Antwort ist prompt gekommen..."in Vollzeit etwa 10 Jahre"

    Dann wär es bei dir jetzt soweit ;)


    Hohe Kompetenz: Wenn damit gemeint ist einen BG Vordruck auszufüllen, wobei der Inhalt eine untergeordnete Rolle spielt, Hauptsache es steht etwas darin, dann werden wir neuen SiFas sehr kompetent sein. Darüber hinaus sind diese Vordrucke für die Praxis mehr als untauglich.

    Kompetenz als Sifa wirst du erst durch praktische Erfahrungen sammeln. Ich gebe da meinen Vorrednern recht . Bei der Ausbildung können Sie Dir Fachkenntnis , berufstypische Aufgaben und theoretische Anforderungen vermitteln. Kompetenz als Sifa umfasst vor allem Fähigkeiten, die ein Mensch in seinem Berufseben erwirbt. Erfahrungen sammeln und der Austausch mit Kollegen erweitert den Horizont.

    Hallo Michael,


    " Und plötzlich weißt du:
    Es ist Zeit, etwas Neues
    zu beginnen, und dem Zauber
    des Anfangs zu vertrauen"


    Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei Deiner neuen Herausforderung.

    Deine Beiträge werden uns fehlen.

    Hmmm.... Aber könnte es nicht dennoch als Wegeunfall gelten? Vielleicht gibt es doch einen Unterschied, ob es meine eigenen Kinder sind? Wenn ich einen Auftrag meines Vorgesetzten habe, Frühstück für die Belegschaft zu holen, endet der Versicherungsschutz dann vor der Bäckerei? Endet der Versicherungsschutz vor der Kita-Tür, wenn ich die Kinder unterbringe, um arbeiten zu können?

    Wenn Du Zweifel hast kannst Du ja eine Unfallmeldung an die BG oder Unfallkasse senden.

    Die Anerkennung oder auch nicht erfolgt über den Unfallversicherungsträger.

    Da wird es erstmals entschieden. Dann gibt es ja noch den Klageweg.

    Ich mache momentan die Erfahrung dass sehr viele auch eindeutig nachvollziehbare Arbeitsunfälle seitens des Versicherungsträgers hinterfragt werden.

    Sachverhalt rein gar nichts zu tun, denn der Adressat dieser Norm ist der Straßenbaulastträger

    Das ist mir schon klar war nur als Hinweis dass ein "verkehrssicherer Zustand"

    gegeben sein muss.

    (Schlauchbrücke + zwei Warnschilder)

    Das halte ich auch für eine vernünftige einigermaßen praktikable Lösung.


    Rechtlich sehe ich das so dass eher das hier zutrifft:

    Verkehrssicherungspflicht für Gefahrenstelle


    "In wessen Verantwortungsbereich eine Gefahrenstelle liegt, hat dafür eine Verkehrssicherungspflicht. Er muss Maßnahmen ergreifen, damit durch die Gefahr keine Sachen oder Personen geschädigt werden."

    Gemäß § 823 BGB haftet derjenige, der eine Gefahrenquelle unterhält oder schafft, derjenige, der eine Sache beherrscht, die für Dritte gefährlich sein kann und derjenige, der eine gefährliche Sache in Verkehr bringt oder dem allgemeinen Verkehr aussetzt.

    Inhaber der Verkehrssicherungspflichten müssen bestimmte Sicherungsmaßnahmen ergreifen, damit niemand durch die Gefahrenquelle zu Schaden kommt. Wo sich die Gefahr nicht einschränken lässt, kann dies zum Beispiel durch Aufstellung von Warnschildern geschehen ( Ist aber wieder die Frage "Wann lässt sich eine Gefahr nicht einschränken ")

    Wir müssen unsere Baustellen auch mit einem sehr großen Aufwand sichern. Auch wenn diese nur kurzzeitig betrieben werden. Auf Baustellen wird auch ein Saugbagger eingesetzt, der am ehesten vergleichbar mit Mikes Sauwagen ist. Auch dieser ist im Arbeitsbereich entsprechend zu sichern.


    Das ist schon richtig.... aber der Anwalt des Straßenverkehrrechts kann grundsätzlich mal was dazu sagen.

    Mal gespannt wie er sich äußert.

    https://dejure.org/gesetze/StrG/9.html


    § 9
    Straßenbaulast


    unter 2


    (2) Soweit die Straßenbaulastträger zur Erfüllung ihrer Pflichten nach Absatz 1 unter Berücksichtigung ihrer Leistungsfähigkeit außerstande sind, haben sie auf einen nicht verkehrssicheren Zustand vorbehaltlich anderweitiger Maßnahmen der Straßenverkehrsbehörden durch Verkehrszeichen hinzuweisen; dies gilt nicht für beschränkt öffentliche Wege, soweit der nicht verkehrssichere Zustand des Weges oder die mit der Benutzung des Weges verbundenen besonderen Gefahren für die Benutzer bei Anwendung der verkehrsüblichen Sorgfalt erkennbar sind.

    Du solltest das in der Gefährdungsbeurteilung ermitteln.


    Ausnahme die Türen haben eine bauaufsichtliche Zulassung als Notausgangstüren.


    Hier der Punkt 6 der ASR A2.3



    6 Ausführung
    (1) Manuell betätigte Türen in Notausgängen müssen in Fluchtrichtung aufschlagen. Die Aufschlagrichtung von sonstigen Türen im Verlauf von Fluchtwegen hängt von dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung ab, die im Einzelfall unter Berücksichtigung der örtlichen und betrieblichen Verhältnisse, insbesondere der möglichen Gefahrenlage, der Anzahl der Personen, die gleichzeitig einen Fluchtweg benützen müssen sowie des Personenkreises, der auf die Benutzbarkeit der Türen angewiesen ist durchzuführen ist.
    (2) Karussell- und Schiebetüren, die ausschließlich manuell betätigt werden, sind in Fluchtwegen unzulässig. Automatische Türen und Tore sind im Verlauf von Fluchtwegen nur in Fluren und für Räume nach Punkt 5 (2) a) und b) zulässig, wenn sie den diesbezüglichen bauordnungsrechtlichen Anforderungen entsprechen.


    ASR Punkt 5 (2) a) und b)

    (2) Die Fluchtweglänge muss möglichst kurz sein und darf
    a) für Räume ohne oder mit normaler Brandgefährdung, ausgenommen Räume nach b) bis f) bis zu 35 m b) für Räume mit erhöhter Brandgefährdung mit selbsttätigen Feuerlöscheinrichtungen bis zu 35 m


    Sie dürfen nicht in Notausgängen eingerichtet und betrieben werden, die ausschließlich für den Notfall konzipiert und ausschließlich im Notfall benutzt werden.
    (3) Türen im Verlauf von Fluchtwegen und Notausstiege müssen sich leicht und ohne besondere Hilfsmittel öffnen lassen, solange Personen im Gefahrenfall auf die Nutzung des entsprechenden Fluchtweges angewiesen sind.
    Leicht zu öffnen bedeutet, dass die Öffnungseinrichtung gut erkennbar und an zugänglicher Stelle angebracht (insbesondere Entriegelungshebel bzw. -knöpfe zur Handbetätigung von automatischen Türen), sowie dass die Betätigungsart leicht verständlich und das Öffnen mit nur geringer Kraft möglich ist.
    Ohne besondere Hilfsmittel bedeutet, dass die Tür im Gefahrenfall unmittelbar von jeder Person geöffnet werden kann.
    (4) Verschließbare Türen und Tore im Verlauf von Fluchtwegen müssen jederzeit von innen ohne besondere Hilfsmittel leicht zu öffnen sein. Dies ist gewährleistet, wenn sie mit besonderen mechanischen Entriegelungseinrichtungen, die mittels Betätigungselementen, wie z. B. Türdrücker, Panikstange, Paniktreibriegel oder Stoßplatte, ein leichtes Öffnen in Fluchtrichtung jederzeit ermöglichen, oder mit bauordnungsrechtlich zugelassenen elektrischen Verriegelungssystemen ausgestattet sind. Bei elektrischen Verriegelungssystemen übernimmt die Not-Auf-Taste die Funktion der o.g. mechanischen Entriegelungseinrichtung. Bei Stromausfall müssen elektrische Verriegelungssysteme von Türen im Verlauf von Fluchtwegen selbstständig entriegeln.

    In der Kita dürfte eigenwirtschaftliche Tätigkeit vorliegen

    Sehe ich auch so. Was anderes wäre wenn Eltern Aufgaben in der Kita als Helfer übernehmen. Dadurch werden die Erziehungsberechtigten wie Beschäftigte tätig, sodass ein Unfall infolge dieser Tätigkeit als Arbeitsunfall gilt. Welcher Unfallversicherungsträger zuständig ist, wenn Eltern "wie Beschäftigte" tätig werden, hängt von der Trägerschaft der Kita ab – bei kommunalen Kitas ist es die Unfallkasse, bei privaten Kitas die Berufsgenossenschaft.

    Praktisches Helferlein :15:

    Ich lese das so, dass der September von dem Zeitraum noch umfasst wird?

    4.2 Tätigkeiten in Deutschland

    (1) Arbeitgeber haben Beschäftigten eine Angebotsvorsorge unter folgenden Voraussetzungen, die alle erfüllt sein müssen, anzubieten:

    Bei Tätigkeiten im Freien ̶ im Zeitraum April bis September...........

    Hätten vielleicht " bis einschließlich September" schreiben sollen.

    Der September gehört dazu.


    Du könntest vielleicht noch eine kleine Bewertungstabelle einfügen.