Beiträge von bauco

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    Hallo Mike,


    1. mit einer "alten Baugenehmigung"?

    2. mit Stoffen, die jetzt "eigentlich" da rein müssten, aber es nicht dürfen?

    3. ihr habt Kenntnis von einem eigentlich unhaltbaren Zustand, versteht aber "beide Seiten"?

    In Deinem Beispiel sicher relativ problemlos. Bei dem Produkt wie von Axel empfohlen Lagerklasse beachten und entsprechend einsortieren.

    Bei der Lagermenge den Betreiber auf seine Pflichten hinweisen. Gegebenenfalls eine Änderungsanzeige/Änderungsantrag schreiben, wenn die Lagermenge grundsätzlich erhöht werden soll.Zu Punkt 3: Als Dienstleister doch genau das was man sich erhofft... man kann den Kunden auf einen zu regulierenden Umstand hinweisen und als Problemlöser selbstverständlich gerne zur Seite stehen ;)

    Die Rücksprache mit der Behörde erfolgt bei mir selbstverständlich erst wenn der Betreiber mich dazu beauftragt hat.

    Schlafende Hunde wecken ist imo eine unbegründete Angst. Für gewöhnlich freut sich die Behörde wenn man proaktiv auf sie zugeht und agiert kooperativ.


    Gruß

    Stephan

    Hallo Frank,


    der Hersteller eures bevorzugten Desinfektionsmittels ist der perfekte Ansprechpartner. Jeder größere Hersteller hat auch eine Hygienefachkraft, die vor Ort eine Schulung durchführen kann. Die Schulung ist oftmals kostenlos/-günstig, aber vor allem zielgerichtet!

    Falls Bedarf besteht kann ich gerne einen Kontakt mit einer sympathischen, fachkundigen Dame herstellen.


    VG

    Stephan

    Hallo Mike144,

    auch wenn Du dazu ja schon einige Antworten erhalten hast, nachfolgend ein Link hier aus dem Forum zu genau diesem Thema. An genau diesem Thema sind schon einige gescheitert.

    HGF - Häufig Gemachte Fehler - LEK2 Kapitel "5.2. Beurteilung": Nicht ausreichend -nur Nohl und sonst nichts


    VG

    Stephan


    PS: Die Aussage Nohl sei veraltet und unzulässig ist selbstverständlich nicht korrekt

    Hallo Frank,


    ja das wäre dann möglich, wenn der Zylinder platzt.... dies bedingt aber im Vorfeld eine massive Schädigung, z.B. durch Anfahren. Ansonsten ist dort ein Sicherheitsventil verbaut, so das eine normale Undichtigkeit nicht zum plötzlichen Absenken führt. Auch eine massive Schädigung der Verbindung könnte zum Abklappen führen... siehe oben, oder seit Ewigkeiten wurde keine Prüfung mehr durchgeführt. Also insgesamt eher unwahrscheinlich.


    Gruß

    Stephan

    Moin Udo,

    Das mit der Auffangwanne ist zwar richtig, aber da nur in 20 Liter-Kanistern mit ADR-Zulassung gelagert wird, greift § 31 Abs. 3 AwSV, da die Aufstellfläche eben und befestigt ist.


    da hast Du Glück gehabt, wenn sich das erledigt hat. Weil auf Grund des Zusatzes "sofern ausgetretene wassergefährdende Stoffe schnell aufgenommen werden können" bei einem Verein (der vermutlich nicht 24/7 Mitglieder vor Ort hat) der §31 meist nicht greift.


    Ansonsten nicht ungewöhnlich, dass ein Nachbar für Behördenbesuch oder -schreiben verantwortlich ist. Leider ist das scheinbar gängiger als sich direkt mit dem Nachbarn auszutauschen...


    VG

    Stephan

    Hallo Ke_Jae,


    Bohlen/Bretter sind als Bodenbelag zulässig. Es gibt (wie im Baubereich üblich) DIN-Normen, die hier als Grundlage für die Bewertung herangezogen werden können, selbst wenn die Bohlen keine Kennzeichnung haben. Früher war zB. die DIN 68365 maßgebend für die Eignung.


    Die Tragkonstruktion hat (jedenfalls auf den Fotos nicht ersichtlich) überhaupt keine Setzungen, Biegungen, oder sonstige beeinträchtigende Verformungen. Die Verbindungen scheinen auch nicht angegriffen zu sein. Und das bei einer Konstruktion, die 50 Jahre alt ist.

    Es wird somit die Bemessung der Bohlen relevant sein. Da wird lediglich noch die Stützweite benötigt, wenn die Bohlen bekannt sind.


    Wo ist der Kunde? Eigentlich ist die Statik nicht sonderlich kompliziert.


    Gruß

    Stephan

    Hallo paul1959,

    Der Geschäftsführer hat keinen gesunden Menschenverstand, den ich das erklären müssen.

    Der will Fakten.

    Deine Einschätzungen teile ich - aber ich muss es beweisen.

    da es leider nicht für jede Situation eine Quelle gibt*, gilt heutzutage die Gefährdungsbeurteilung als das Maß der Dinge. Das "wo steht das" Prinzip sollte man sich nicht aufdrücken lassen! Generell sollte man dann auf das ArbSchG verweisen, Darüber wird der Arbeitgeber verpflichtet Gefährdungen am Arbeitplatz zu beurteilen und entsprechende Schutzmaßnahmen festzulegen.

    Also mittels GBU den notwendigen Abstand festlegen, wenn es keine Vorgaben gibt.


    *ist im Vorliegenden Fall auch so, aber es gibt wenigstens Hinweise zum betrieblichen... Da werden entsprechende Vorgaben/Empfehlungen genannt, wenn auch kein konkreter Abstand.


    Gruß

    Stephan

    Hallo Mick,


    habe es leider zu spät gesehen. Mich würde mal interessieren, wie es denn nun tatsächlich gelaufen ist. Sicher nicht so umständlich wie von Dir im 1. Post beschrieben, oder? ;)


    Viele Grüße

    Stephan

    Hallo falcon,

    Bin ich dann mit den 2 Fässern auf der Palette eine AwSV Anlage und muss diese so behandeln?

    ja Du bist in der AwSV. Was meinst Du mit "muss diese so behandeln?"

    Zudem ist die komplette Halle als Wanne ausgelegt, da kann nichts in die Natur kommen,

    wir "versauen" uns nur die Halle aber das wars.

    Sind dort Regale oder Mashcinen aufgebaut, die im Boden befestigt sind? Sind diese Durchörterungen so ausgeführt, dass die Wannenfunktion erhalten wurde? ;)



    Ansonsten ist doch das Merkblatt entsprechend Anlage 4 kein Problem, das kann mit dem Bereitstellungsplatz durch die Halle wandern.

    Genau. Und bis 1001 Liter ist es kein wirklicher Mehraufwand.

    Meine Empfehlung: Generell AwSV einbeziehen


    Viele Grüße

    Stephan

    Hallo TotoGabbani,


    das kommt auf den Anbieter an. Bei der BG werden primär die Themen der Ausbildungswoche abgefragt. Bei einem Anbieter mit 4 Buchstaben aus Sachsen-Anhalt ist es eher bunt gemixt.

    Schaffbar ist es bei entsprechender Vorkenntnis auf jeden Fall bei allen mir bekannten Anbietern auch ohne Vorbereitung.


    Gruß

    Stephan

    Hallo Herr Rossi,


    geht es Dir um ein Angebot für das Bauvorhaben? Dann biete die Vorankündigung, SiGe-Plan und Unterlage für spätere Arbeiten als Stück an. Die Begehungen kannst Du gestaffelt anbieten, z.B. 1-10 Begehungen x €, 11-20 Begehungen 0,8x €, 21- usw.

    Du kannst auch über die geschätzten Baukosten anbieten. Kennst Du die Schriftenreihe der AHO? In Heft 15 findest Du Ansätze für eine auskömmliche Kalkulation.

    Momentan lässt sich der Zeitrahmen nur sehr schlecht abschätzen. Ich würde zwischen 12 und 18 Monaten annehmen, abhängig von der geplanten Bauweise
    .

    Gruß Stephan

    Hallo Frank,


    diese Lehrgänge sind für eure Kranprüfung absolut drüber.

    Gemäß DGUV Grundsatz 309-001 muss die wiederkehrende Prüfung durch einen Sachkundigen durchgeführt werden.

    Dabei ist festzustellen, ob

    Zitat

    sich der Kran in einem arbeitssicheren Zustand befindet. Sie ist im Wesentlichen eine Sicht- und Funktionsprüfung. Ist hierdurch eine ausreichende Beurteilung nicht möglich, sind weitere Prüfungen vorzunehmen, z. B. zerstörungsfreie Prüfungen von Material und von Schweißnähten. Falls erforderlich, muss eine Demontage von Kranteilen erfolgen

    Die Feststellung, ob euer Sachkundiger die unter Pkt. 3.4.4.5 genannten Prüfungen sachgerecht durchführen kann, obliegt dem Arbeitgeber.

    Mit anderen Worten: Bei dem von euch eingesetzten Kran bedarf es keines 3tägigen Lehrganges. Wenn der Mitarbeiter gesunde Augen und ein wenig technisches Hintergrundwissen (vor allem im Bereich Hydraulik) hat, bist Du schon auf der guten Seite.


    VG

    Stephan

    Hallo Steph,


    die getrennte Aufbewahrung von Arbeitskleidung auf der Baustelle macht ja nur Sinn, wenn es auch entsprechende Waschmöglichkeiten gibt. Und dort ist für gewöhnlich auch Platz für Spinde. Mit anderen Worten: Spind/Z-Spind im Container oder auf dem Betriebsgelände. Ausnahmsweise gab es auch schon das berühmte Billy Regal eines schwedischen Möbelherstellers. Sinnvoll ist das aber imo nicht.


    VG

    Stephan

    Hallo Frank,


    vielen Dank für Deinen humorvoll geschilderten AdW (Aufreger der Woche) :doppelthumbsup:

    Die Begründung kenne ich jetzt auch. Es soll verhindert werden, dass die Spenderbox auf den Boden fällt und kontaminiert wird.

    Reden wir hier von sterilen Bereichen? Nöööö.... sind die Handshcuhe steril? Nööö....

    Auch ich würde mit Feuer und Schwert gegen die Maßnahme kämpfen. War es denn eine Empfehlung, oder tatsächlich eine Forderung? Falls es eine Forderung ist, muss sie die Grundlage nennen und die fehlt hier.


    Ich wünsche Dir ein aufregungsfreies WE

    Stephan

    Moin tanzderhexen,


    aus ungeplanten Änderungen besteht mein Alltag ;) Getreu dem Motto: Nichts ist so beständig wie die Änderung

    z.B. Maschbaufirma soll Montag anfangen eine Maschine umzubauen. Am Freitag kam die schriftliche Info vom Industriebetrieb, das Montag der Arbeitsbereich frei ist und man sich freue, dass alles so kurzfristig klappt...

    Punkt 7:00 Uhr heute Morgen kam der Anruf, dass der Aufbau erst einmal nur in Teilbereichen durchgeführt werden kann, da noch dringend Teile mit einer der umzubauenden Maschinen produziert werden müssen. Maschbauer wollen/können das nicht und wollen Richtung Norden fahren und in 8 Wochen wiederkommen...

    Also nix wie hin und genau das in der ISO 45001 genannte Änderungsmanagement einmal durchgespielt. Siehe da, das Arbeiten in Teilbereichen ist sicher möglich, nachdem 2 Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.


    Gruß

    Stephan

    Hallo Steph,


    leider kann ich Dir die eigentliche Quelle dazu nicht nennen. Ich finde es nicht mehr.

    Wenn Du im englischen suchst, findest Du aber die Definition von Dumper und Dump-Truck, die der von mir genannten Einstufung entspricht.


    Zitat

    a dumper is usually an open 4-wheeled vehicle with the load skip in front of the driver, while a dump truck has its cab in front of the load

    Gruß

    Stephan

    Hallo Steph,


    ja, die Dumper sind in der V70 explizit genannt. Deswegen auch meine Einstufung als Erdbaumaschine.

    Leider ist die Lage dort nicht ganz eindeutig.

    Beim Dumper gilt:

    Ist der Fahrer in Fahrtrichtung vor der Ladung = Fahrzeug

    Ist der Fahrer in Fahrtrichtung hinter der Ladung = Erdbaumaschine

    Leider widersprechen sich die Quellen dazu. Im Zweifelsfalle den Hersteller anfragen.


    Gruß

    Stephan