Beiträge von moritz_p

ANZEIGE
Werbung auf Sifaboard

    Naja, ich sehe das Problem ehr darin, dass dann meiner Meinung nach alle anderen Infektionskrankheiten potentiell auch als Arbeitsunfall einzustufen wären.

    Auf der Seite der Bundesregierung lese ich folgendes:


    "Die Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes haben dazu beitragen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Infektionen am Arbeitsplatz besser zu schützen und damit auch ihr Risiko gesenkt, an Long-Covid zu erkranken. An ihre Stelle treten Empfehlungen des Bundesarbeitsministeriums. Arbeitgeber können diese bei Bedarf zum Schutz ihrer Beschäftigten anwenden – auch zum Schutz vor anderen Infektionskrankheiten, etwa

    der Grippe."


    Mir ist dann einfach nicht klar, warum dem Arbeitgeber eine Coronainfektion anzulasten seien könnte eine Grippeinfektion aber nicht. Vielleicht versteh ich da aber einfach irgendwas nicht. :/

    Moin,

    hört sich nach grobem Unfug an. Guck dir dazu auch mal die DGUV-Regel 101-005 an. Die Benutzung von Personenkörben an Kranen ist zusätzlich auch der zuständigen BG anzuzeigen.


    Gruß

    Moritz

    Moin,

    was für eine 2 Stunden Regel? Ich kenne nur die Rechtssprechung, dass der Versicherungsschutz entfällt, wenn der Arbeitsweg länger als 2 Stunden unterbrochen wird. Aber das ist ja da nicht unbedingt relevant...

    Gruß

    Moritz

    Ich schließe mich den Kollegen an, zudem würde ich den Sinn einer Bildschirmarbeitsplatzbrille für solche Tätigkeiten in Frage stellen wollen. Bei einem "klassischen" Bildschirmarbeitsplatz habe ich einen gegebenen bzw. einstellbaren Abstand zum Bildschirm und kann somit eine Brille beschaffen, die optimal auf die Entfernung eingestellt ist. Bei Displays ist dieser Abstand abhängig von Größe und Lage und was auch immer. Ich wüsste nicht, wie man da sinnvoll die Entfernung definieren soll.


    Gruß

    Moritz

    Immerhin hat es Covid auf Platz 1 der anerkannten Berufskrankheiten 2021 geschafft.

    Die Pflege ächzt immer noch unter der Belastung und Long-Covid wird in der Masse der Bevölkerung überhaupt nicht wahrgenommen, obwohl die Zahl der Betroffenen gewaltig ist.

    Die ganzen finanziellen Aspekte werden ja momentan vom Ukraine Krieg überdeckt.

    Vorneweg, ich will auf keinen Fall in die Coronaleugner-Ecke! Ich halte Corona nach wie vor für problematisch und denke, dass uns long-Covid auch noch lange beschäfftigen wird. Es muss aber trotzdem möglich sein, den Sinn von Masken am Arbeitsplatz zu hinterfragen. Im März hatten wir mit deutlich schärferen Maßnahmen eine Inzidenz von 2000. Da ist dann auch eine deutliche Untererfassung dabei, da z.B. die Testkapazitäten ausgeschöpft waren. Bestimmt wäre es möglich gewesen die Inzidenz auch noch ein bisschen zu drücken, aber zu welchem Preis? Ich glaube nicht, dass es die Chinesen schaffen werden Corona endgültig einzudämmen und die dort getroffenen Maßnahmen sind (gottseidank) bei uns nicht vorstellbar. Das heißt dann, das wir hier in Deutschland im Winter wahrscheinlich mit einer vierstelligen Inzidenz leben müssen. Ob ich deswegen dann im Sommer die Kollegen zwingen muss exklusiv auf der Arbeit eine Maske zu tragen, weiß ich nicht. Für mich wirkt das dann eher so als ob sich die Maßnahme vom Sinn entkoppelt hätte und eher als Statement "wir halten Corona weiterhin für schlimm" zu sehen ist.


    Gruß

    Moritz

    Zu der Wahrheit gehört aber auch, dass wir am 20.05.21 gut 4 mal so viele Corona Intensivpatienten hatten und die Überlastung der Intensivstationen weiterhin ein realistisches Szenario war. In der Omicron-Welle ist die Überlastung, auch bei einer mehr als 3-mal so hohen Inzidenz als wir zur Zeit haben, ausgeblieben.

    Am Anfang der Welle war das Motto "spreading the curve". Das scheint meiner Meinung nach erreicht. Da muss es dann ja auch irgendwie weitergehen. Und wenn nur 10% der Leute auf der Arbeit freiwillig eine Maske tragen, werden es im privaten eher weniger sein. Ich glaube da dann tatsächlich nicht dran, dass man mit täglich 8 Stunden maskentragen auf der Arbeit die Inzidenz und das Infektionsgeschehen am Arbeitsplatz noch großartig ändert.


    Gruß

    Moritz

    Nein, wenn Dich der Eigentümer nicht rein lässt, ist das sein gutes Recht, das sind private Bereiche. Nur weil der Eigentümer mit Dir Geschäfte machen möchte lässt er Dich rein, er muss es aber nicht.

    Ich sehe das auch so. Ich halte, wie gesagt, den ganzen Schrieb für Käse...

    Es ging in der Argumentation um öffentlich zugängliche Flächen, die grundsätzlich jedem Bürger zugänglich sind. Veranstaltungen haben einen anderen Charakter.

    JS

    Das 4 Sterne Restaurant steht grundsätzlich jedem Bürger ebenso offen wie der Edeka.

    Manches wird mir zugetragen.

    JS

    Jo, mir auch. Macht natürlich trotzdem Sinn mal zu gucken, aus welcher Ecke das kommt und ob das irgendwie belastbar ist. Der Argumentation folgend sollte ich auch jede Veranstaltung in Badehose besuchen dürfen. Mag ich jetzt nicht ausprobieren, vermute aber, dass ich da wenig erfolg hätte...


    Gruß

    Moritz

    Moin,


    von wem ist das denn? Liest sich leicht schruwelig...


    LG

    Moritz

    Nun ja,

    wer behauptet denn, dass Menschen die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen schlecht sind?

    Wovon genau wird sie denn ausgesperrt? Ich gehe einfach mal davon aus, dass eine ungeimpfte, vorerkrankte Person jetzt mitten in der 4. Welle ohnehin nicht unbedingt Karneval feiern möchte...

    Hhhhhm,


    ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist, aber bei mir entscheidet der Unfallversicherungsträger über die Anerkennung als Arbeitsunfall. :saint:


    Gruß Frank

    Naja, man darf ja trotzdem ne Meinung dazu haben. Ansonsten kann man auch bei quasi beliebigen Fragestellungen schreiben: "ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber bei mir entscheidet am Ende der Richter ob die Arbeitsschutzmaßnahmen ausreichend waren."

    Entscheidet der Richter bei Anerkennung von Arbeitsunfällen übrigens auch oft genug anders als der Unfallversicherungsträger.


    Gruß Moritz

    Hallo Kenny,


    wir haben intern auch solche Überlegungen angestoßen. Jedoch bin ich persönlich der Meinung, dass es um den Schutz des "schwächsten" geht, in diesem Fall die ungeimpften. Die Frage die man sich stellen muss, können wir es riskieren, dass sich ein MA ansteckt und u.u. einen schlimmeren Verlauf der Krankheit hat. Und, was sind die Konsequenzen wenn es so kommen sollte.

    Moin,


    das Argument versteh ich zwar irgendwie, finde es aber nicht wirklich schlüssig. Die Mehrzahl der Menschen die jetzt noch nicht geimpft sind wird vermutlich auch ungeimpft bleiben, die sind überzeugt, dass nicht-impfen die bessere Alternative ist. Ist ja auch ihr gutes Recht.

    CoVid wird mit großer Sicherheit endemisch werden, wir alle werden in Zukunft ab und an mit dem Virus in Kontakt kommen und je nach körperlicher Verfassung, Alter und Impfstatus entweder symptomlos damit fertig werden oder leicht oder schwer erkranken.

    Die MA auf Dauer zu schützen wird also nicht funktionieren (es sei denn wir bleiben auf ewig bei irgendwelchen Maßnahmen und selbst dann habe ich meine Zweifel).

    Bei uns herrscht auch noch Maskenpflicht, weil keiner eine kluge Idee hat den Impfstatus der MA rechtssicher zu erfragen und zu dokumentieren.

    Spätestens im nächsten Jahr müssen die Maßnahmen aber auch irgendwann komplett zurück genommen werden und dann haben die ungeimpften MA das selbstgewählte, höhere Risiko.


    Gruß

    Moritz

    OK, stimmt auch. Mit dem Unterschied, dass der Übertragungsweg unter normalen Umständen auf bestimmte Personenkreise einzugrenzen ist. Hoffentlich war das politisch korrekt, sonst Tschuldigung

    Also wenn man damit sagen will: HIV können nur Leute bekommen, die sexuell aktiv sind oder eine verseuchte Blutkonserve bekommen oder aus sonstigen Gründen mit dem Blut eines Infizierten in Kontakt kommen ist das politisch korrekt aber halt ne Nullaussage.

    Wenn man sagen will: HIV kriegen nur Schwule, Neger und Junkies ist das nicht politisch korrekt und halt auch nicht besonders clever.