Beiträge von DennisB

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    Ich bin ja absolut für Entlastung... aber das ist mal wieder weit weg von der Realität. Vor allem KMU´s sind meistens längst nicht gut aufgestellt was das Thema GBU angeht. Das ist weiterhin ein Wunschdenken und ich sehe da eine gute SiBe als sinnvoller an als ein Buch mit Gefährdungen, welches kein MA realistisch betrachtet liest.


    Mal davon abgesehen habe ich gehört, dass die Bezeichnung GBU nicht mehr aktuell sein soll, allerdings kann ich mir den neuen Namen nicht merken :(

    Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist der gesetzliche Auftrag. Die Gefährdungsbeurteilung ist der Prozess und das Dokument würde ich sagen.


    In der Ausbildung 3.0 wird der Begriff Gefährdungsbeurteilung nicht mehr verwendet, weil nicht nur die Gefährdungen beurteilt werden sollen, sondern z.B. auch die Belastungen.


    Soll aber nicht vom eigentlichen Thema ablenken.

    Vielleicht bin ich ja in einer falschen Zeit noch berufstätig, aber bei uns hieß es immer:

    Frag nicht, was Dein Arbeitgeber für Dich tun kann. Frag lieber, was Du für Deinen Arbeitgeber tun kannst?

    Ich glaube deine Meinung haben alle verstanden, aber darum geht es nicht. In vielen Firmen gibt es die Möglichkeit sich eine Auszeit zu nehmen und er macht sich ja eben viele Gedanken, wie man das am besten umsetzten kann. Gerade in der Sifa Welt sind viele Arbeitgeber froh, wenn sie eine gute Sifa haben und dann verzichten viele lieber für 6 Monate auf die Sifa und überbrücken die Zeit, bevor sie sich eine neue Sifa suchen müssen.

    Wie weiter oben beschreiben hast du das gleiche Problem, wenn Eltern die Elternzeit aufteilen und dann (meistens der Mann) auch für 6 Monate fehlt. Ja das gab es früher auch nicht, ist aber heute immer öfter normal, also muss man sich Gedanken darüber machen.

    Ohne jetzt alle deine Ziele gelesen zu haben:

    Alternative 1: Anbau oder neue Halle mit vollautomatischer Verpackung, in der kein Mitarbeiter mehr benötigt wird mit automatischer Bestellung und Verladung von LKW´s. (wird vermutlich die meisten deiner Ziele auf einen Schlag erfüllen)

    Alternative 2: Eine neue Verpackungsanlage auf dem Stand der Technik. Mitarbeiter fährt es rein und wird dann durch die Maschine verpackt. Erreichst du wahrscheinlich 70% der Ziele und für den Rest machst du andere Maßnahmen

    Alternative 3: Günstige PSA (Helm, Handschuhe, Schuhe, Warnweste) und viel Schulungen, um auf Gefahren hinzuweisen. Dazu noch ein paar günstige Organisatorische Maßnahmen und fertig.


    Nach Feierabend kann gehen, wird aber zu Recht bei der BG nicht gern gesehen bzw. unterbunden, wenn möglich.

    In meiner Klasse hatten bestimmt 80% der Teilnehmer es nach Feierabend gemacht und wurden nicht freigestellt. Bei den anderen Kursen mit denen ich gesprochen habe , war es genauso und die BG interessiert das herzlich wenig. Die BG weiß selber, dass die 3.0 Ausbildung zu zeitaufwendig ist und dass es sich fast kein Betrieb leisten kann, Teilnehmer 2-3 Tage die Woche voll freizustellen für die Ausbildung über einen Zeitraum von einem Jahr. Mich würde mal interessieren wie eine BG die psychische Belastung bei der 3.0 Ausbildung ermittelt hat :)

    Hallo zusammen,

    mein Arbeitgeber zieht in Erwägung, mir die berufsbegleitende Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) zu ermöglichen, sorgt sich aber um die zeitliche Belastung. Da die Angaben zu den Selbstlernphasen online stark variieren

    Meiner Erfahrung nach kommt man bis Seminar 3 ohne große Probleme locker und mit wenig Zeitaufwand durch. Nach Sem3 zieht es aber extrem an und vor allem die SOL´s sind super anstrengend, da man nur 5-10 Tage Bearbeitungszeit hat und für die SOL´s 4 locker mal 3 volle Tage fressen. In er Zeit würde ich auch keinen Urlaub planen. Das PRA danach lässt etwas Zeit zum durchatmen, bevor es mit den SOL´s 5 dann direkt so weiter geht.


    Ich würde sagen in den Bearbeitungen ist oft weniger die Lerngeschwindigkeit ausschlaggebend, sondern wie perfektionistisch man ist. Gefühlt weis man nie, ob man genug gemacht und neigt dazu, sich immer noch mehr Gedanken zu machen.

    Ich stehe auch kurz vor LEK 3 - mir hat der Beitrag zur Ideenfindung, was man in diese EXCEL-Dateien eintragen könnte, tatsächlich weitergeholfen. :thumbup:

    Ich kann nur immer wieder erwähnen genau hierfür KI zu nutzen. Beschreib die Situation und gib der KI Input und lass sie mindestens 5 Alternativen ausarbeiten und sag der KI, dass sie kreativ sein soll. Oder lass dir mindesten 10 Ideen geben. Gerade für solche kreativen Denkprozeese ist KI optimal. Da kommt vielleicht auch viel Mist, aber genau das gehört beim Brainstorming dazu.

    Was mit allerdings ins Auge fällt ist die Tatsache, dass Du gleich zu Beginn in Deinen Ausführungen Vorteile genannt hast - und NUR Vorteile. Haben die Methoden keine Nachteile und wenn doch, wie betrachtest Du diese um die Methode deiner Wahl auswählen zu können?!?!

    Das ist auch der große Fehler in der LEK3. Man sucht sich erstmal völlig neutral Alternativen, ohne die Vorteile und Nachteile zu berücksichtigen und arbeitet erstmal etwas aus. Später gleich man dann die Alternativen mit den Zielen der Beteiligten ab. (ist nicht Praxisnah aber genau so soll man es in der LEK machen)

    In einem Betrieb, welcher extrem gut läuft aber die Chef Fachkräftemangel hat, kann eine teure und technologische Alternative die bessere Wahl sein, während ein Unternehmen welches kurz vor der Insolvenz steht, das billigere bevorzugen wird. Teure Alternativen können aber auch andere Vorteile mit sich bringen, weil sie z.B. die Qualität der Produkte erhöhen und wenn man diese Vorteile im Hinterkopf hat, kann man bei einem GF besser argumentieren. Deswegen ist es wichtig, die Ziele der Akteure zu kennen.

    Über jede weitere Inspiration und Hilfestellungen wäre ich Dankbar. VG|?

    es gibt so viel mehr Möglichkeiten, wenn man etwas kreativer denkt und keine deiner Möglichkeiten setzt bei der Quelle an. Laubbäume auf dem Gelände fällen oder gegen Laubarme Bäume tauschen? Mit einer Drohne prüfen, ob die Reinigung überhaupt notwendig ist? Einbauten in die Dachrinne, dass das Laub dort nicht liegen bleibt? So wie ich es sehe, hast du 2 Alternativen für die Rinnenreinigung (Teleksop und Scherenbühne) und eine für die Reinigung des Flachdaches (Gerüstaufgang)? Musstet ihr nur die Rinnenreinigung bewerten, oder auch die Reinigung des Flachdaches? Das Sammeln auf dem Boden ist kein Bestandteil der LEK meines Wissens nach. Was ist mit dem Taubenkot? Angefahren werden? Höhenangst des Mitarbeiters? Einsturzgefahr durch Dachkuppeln?

    Deine Ziele sind übrigens auch nicht spezifisch. Um wie viel soll die Reduktion statt finden? Soll das Absturzrisiko reduziert werden, oder soll es ausgeschlossen werden?

    Du hast da zwei Sachen vermischt. Klar, innere Überzeugung ist das Ziel aber ohne Regeln und Strafen wären viele erst gar nicht vorsichtig. Die Leute bleiben nachts alleine an einer roten Ampel ohne weitere Verkehrseilnehmer nicht aus Einsicht stehen, sondern weil eine Strafe droht. Genauso bei Arbeitssicherheit: Strafen machen aus „wird schon gut gehen“ ein „lass ich lieber sein“. Ohne Konsequenz bleibt „Sicherheitskultur“ oft nur ein schönes Wort.

    Ich bin noch nicht so lange Sifa, aber welche Strafen werden wirklich mal ausgesprochen und verhängt? Wie viel Prozent machen denn Unternehmen aus, welche ihre GBU´s auf einen qualitativen guten Stand und aktuell haben?


    Ich kenne große Unternehmen, welche so gut wie keine GBU´s haben, wo GF´s maximal eine ASA-Sitzungen machen und andere Regeln ignoriert werden. So lange nichts passiert, interessiert das doch niemand und selbst wenn etwas passiert, wie viele GF´s oder Betreiber gehen dann denn wirklich in den Knast?

    Das drohen von Knast und Strafen wirkt meiner Erfahrung nach nur bei den wenigsten GF´s.

    Wie machen es denn die Firmen, wenn die Sifa in Elternzeit geht? Also jetzt nicht darauf bezogen, wenn ein Teil 1 Jahr oder länger zu Hause bleibt aber in meinem Freundeskreis z.B. teilen sich die Paare mittlerweile die Elternzeit immer öfter auf und auch die Männer bleiben dann mal 4-6 Monate am Stück zu Hause und sind in dieser Zeit auch nicht telefonisch erreichbar oder so. Das muss ja genauso gelöst werden, wie ein Sabatical.

    Könnte mir jemand bitte die Reflexions-Datei für die LEK 3 hochladen

    Das Reflexionsdokument an sich bringt dir doch gar nichts. Auch mein ausgefülltes würde dir ohne meine Ausarbeitung nichts bringen.


    Grosserglaser Glückwunsch zum LEK5!

    Aus eigener Erfahrung finde ich die GA3-Lösung sehr sinnvoll. Der Mix aus Teleskop‑Sauger und Rabaud Windy ME Anhänger spart richtig Zeit und schont die Kräfte, besonders bei großen Flächen. Ich selbst habe mal nur den Teleskop‑Sauger genutzt, und auch wenn es geht, merkt man nach ein paar Stunden den Unterschied deutlich. GA1 ist sicher, aber Schwindelrisiko und das Handling der aufgehängten Behälter können stressig werden, wenn man es nicht gewohnt ist. GA3 scheint mir daher der beste Kompromiss.

    Im Pra4 macht man eine Nutzwertanalyse. Da ergibt sich die ,,beste" Lösung dann von alleine.

    Moin zusammen. Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Thema ,,Arbeiten in Dunkelheit"? Es geht darum, dass wir einen Raum bekommen, in welchem eine spezielle sehr lichtempfindliche Folie bearbeitet werden soll. Da die Folie Lichtempfindlich ist, muss der Raum dunkel sein. Jetzt ist die Frage, wie man damit umgeht Die Mitarbeiter müssen sich im Raum bewegen und diverse Tätigkeiten ausführen. Ich habe noch nicht mehr Informationen, aber wollte mich vorab schon einmal schlau machen.

    KI ist allerdings bei Hochschulen heute schon ein relevantes Problem. In der Regel ist keine KI zugelassen, wird aber durchaus von einigen verwendet und kann dazu führen, dass die Prüfungsleistung aberkannt wird.

    Dass KI allgemein nicht zugelassen ist stimmt einfach nicht. Selbst Dozenten empfehlen in manchen Arbeitsschritten die KI.

    KI wie NotebookLM wird generell von sehr vielen Dozenten empfohlen und ist für Studierende ein richtig mächtiges Werkzeug. Bei NotebookLM kann man extrem große Datenmengen (PDF, Youtube Links, Webseiten usw.) hochladen und NotebookLM bereitet die Daten auf, so wie man es möchte. Für mich war ist es super spannend, dass NotebookLM aus den Daten z.B. einen Podcast erstellen kann, in dem 2 Personen über meine Daten diskutieren. Da ich gerne Auditiv lerne, ist das für mich extrem interessant. Nebenher im Fitnessstudio oder beim Laufen sich einen generierten Podcast anhören und dabei viel lernen..... Es ist auch möglich, sich aus den Daten eine Prüfung erstellen zu lassen und sich somit besser kontrollieren zu können. Es können auch Lernkarten erstellt werden usw. Der große Vorteil ist, dass die KI nur auf die vorgegebenen Daten zugreift und daher kaum halluziniert.

    Auch das Thema KI generierte Bilder ist in vielen Studiengängen möglich und erlaubt. In manchen Studiengängen wie Architektur ist es mittlerweile sogar Standard soweit ich weiß. Es muss nur richtig offengelegt und zitiert werden.

    Es gibt spezielle KI´s mit diesen man super schnell Programme z.B. über Python) programmieren kann. Diese benötigt man oft für diverse Auswertungen von Messwerten usw. und auch diese sind oft zugelassen.

    Auch für die Recherche ist KI oft erlaubt und kann super Quellen liefern.

    Je nach Arbeit kann es sich auch empfehlen, dass man die Arbeit von einer KI gegenlesen lässt und sie von der KI auf Rechtschreibefehler und Grammatik Fehler korrigieren lässt.

    Am Ende ist eigentlich mehr KI erlaubt, als verboten. Verboten ist eigentlich nur das eigentliche schreiben der Arbeit durch die KI.

    Um auf die Arbeitswelt zurückzukommen kann ich z.B. nur jedem Copilot Pro empfehlen. Egal ob Word, Power Point oder Excel, es ist überall super nützlich und bietet eine menge Funktionen. Auch die Suchfunktion von Dokumenten und vor allem auch in Outlook direkt (Ich hasse die Suchfunktion von Outlook und finde da nie etwas) ist super hilfreich. KI ist so viel mehr und so viel größer, als sich nur von ChatGPT irgendwelche Texte schreiben zu lassen.

    Eigentlich sollte es in diesem Beitrag um KI im Arbeitsschutz gehen. Es ist schon bemerkenswert, wie schnell man hier immer vom Thema abkommt und auf einmal über irgendwelche Schüler und Studenten diskutiert mit Aussagen, die so einfach nicht stimmen.


    Ich finde den Beitrag eigentlich super und es wäre toll, wenn man hier ein paar nützliche Tipps sammeln würde, wie KI einem das Leben leichter machen kann. Wer keine KI mag, kann ja weiterlesen.

    Das ist total unterschiedlich und kann nicht so pauschal beantwortet werden.


    Ich habe fast keinen Wissensbaustein gelesen und bin gut durchgekommen. Andere lesen alle Wissensbausteine. Ich würde mich auf jeden Fall mit der Systematik der Einwirkungen beschäftigen und wenn du zu einer Gefährdung (z.B. Biologische Gefährdung) mehr Informationen benötigst, dann kannst du da in den Wissensbaustein schauen (oder du arbeitest wie ich halt mit viel KI). Es ist auch möglich die WB herunterzuladen. Dann kannst du sie z.B. in NotebookLM hochladen und sie dir dort zusammen fassen lassen oder auf andere Wege aufbereiten lassen.

    ThiloN er möchte das ganze Nebenberuflich machen. Das lohnt sich nur, wenn er das als Kleinstunternehmer macht. Also umsatzsteuerfrei. Da braucht er auch keine Steuernummer.

    Da ich auch noch keine Antwort von Alles-Sicher erhalten habe, befürchte ich, dass das sogar das Finanzamt ist, welches hier uns hinterfragt und ich demnächst eine Nachzahlung leisten darf.

    Warum lohnt es sich denn nur mit der Kleinunternehmerregelung? Ich bin da nicht so tief drin, aber der eigentliche Vorteil ist ja dann nur, dass die Steuererklärung einfacher wird und man die Steuer nicht ausweisen muss. Das Thema Steuer ausweisen ist ja aber eigentlich im B2B Bereich komplett irrelevant. Mit der Kleinunternehmerreglung darf der Umsatz auch nicht über 25.000 Euro liegen. Lohnt sich das dann überhaupt?


    Mich würde mal interessieren, wie hoch die laufenden Fixkosten einer Sifa mit Versicherungen, IT Sachen, Webseite, rechtssichere Verträge usw. sind. Vielleicht wäre das Thema für viele interessant, die mit dem Gedanken spielen.

    In vielen Bereichen wird mit KI Systemen völlig sorglos umgegangen so z.B. in den HR Abteilungen bei der Vorselektierung von Bewerbern. Diese Funktion ist ein Hochrisiko-KI-System nach VO 1689/2024 und muss einige Kriterien beachten, die mit großer Wahrscheinlichkeit in vielen Betrieben nicht berücksichtigt werden.

    Die Sicherstellung entsprechender Fachkompetenz nach Artikel 4 dürfte auch kaum ein Betrieb bisher durchführen.

    Ja, die KI Systeme bieten vielfältige Möglichkeiten, aber auch ebenso Risiken, die momentan anscheinend von vielen verdrängt werden.

    Ich wollte zu dem Thema eigentlich nichts mehr schreiben, aber das ist eben genau der Punkt.

    Wir müssen halt immer alles extrem hinterfragen und totregulieren, bis wir dem Thema eine Chance geben. Es hat seine Gründe, warum Tech Konzerne in Amerika groß geworden sind und auch warum KI Konzerne in Amerika oder China groß werden und nicht in Europa und schon gar nicht in Deutschland mit seinem extremen Datenschutz. Wir regen uns im Arbeitsschutz und anderen Bereichen immer über die ausufernde Bürokratie auf und bei neuen Themenfeldern fordern wir genau diese Überregulierung ein. Wir verlieren halt immer mehr den Anschluss am technologischen Fortschritt. Gleichzeitig geben wir alle Daten an Facebook, Amazon und Google und hinterfragen das nicht.

    Ich bin Arbeitsschützer und kein Datenschützer, aber viele Firmen haben mittlerweile auch eigene KI Modelle. Da kann man sogar firmeninterne Daten usw. rein geben. Während Unternehmen wie Saleforce die Belegschaft im Support halbieren, weil die KI das Thema jetzt übernimmt, reden wir noch darüber, ob dieses KI Dings überhaupt etwas ist, womit man sich beschäftigen sollte.

    Mein Beitrag bezieht sich auf Recherche- und Fach-KI, also auf Bereiche wie:

    • TRBS / TRGS / DGUV
    • EMFV und technische Regeln
    • normative Inhalte
    • Stand-der-Technik
    • rechtliche Einordnungen
    • Gefährdungsbeurteilungen

    Ich darf das nicht so laut sagen, aber ich habe in der Sifa Ausbildung sehr viel mit KI gemacht und ich habe die KI auch gefragt, wo etwas geregelt ist und die Antworten waren sehr oft sehr gut. Egal ob Gesetze, DUGUV Vorschriften oder Regeln mit wurden super viele Quellen angezeigt und ich habe das dann nur noch in den Quellen nachgelesen und hat zu 90% schon heute gepasst. Das hat jetzt schon so gut funktioniert, dass ich dir sage, in 2 Jahren wird dich keiner mehr nach einer rechtlichen Grundlage fragen, weil die KI bis dahin rechtssichere Antworten liefern kann und die Betreiber das selber nachlesen durch KI.


    Beim Stand der Technik war die KI gefühlt sogar noch hilfreicher und hat mir bei den Gestaltungsalternativen extrem weiter geholfen. Auch hier lasse ich mich von der KI oft inspirieren, welche Möglichkeiten es so gibt, egal ob technisch, organisatorisch oder persönlich. Ich lasse mir von einer KI immer 3 Vorschläge in unterschiedlichen Preisen zu jeder dieser Kategorien anzeigen. Manches ist Mist, aber manche Ideen sind auch extrem gut.


    Ich höre jetzt aber auch auf damit, für KI zu sprechen. Wer es nutzen will, soll es nutzen und wer nicht, der soll es sein lassen. Ich nutze KI und vor allem Agenten mittlerweile sehr viel und sie erleichtern meinen Arbeitsalltag als Sifa an sehr vielen Stellen.

    meinen Bänker ein Hausfinanzierung. Richtig wäre: berechne eine Hausfinazierung konservativ...

    Wenn das dein Promt ist, dann ist es logisch, dass du nur Müll raus bekommst. KI ist kein Google und Promten muss man können und lernen. KI funktioniert nach dem Prinzip Shit In =Shit out.

    Weiteres Problem, kI stellt sich auf den Benutzer ein. Dh, wenn es weiß, du kommt aus Branche x, wird genau das schwerpunktmäßig berücksichtigt. Dadurch kann ein blinder Fleck entstehen.

    Die KI stellt sich nicht auf den Benutzer ein, wenn der KI eine direkte Rolle zuweist. Das ist auch Grundlage eines guten Promtes.

    ->Man muss 10–20 Mal nachfragen, damit eine KI eine technisch korrekte,
    nicht verallgemeinernde Antwort gibt und man muss richtige Fragen stellen (Fachkompetenz / Iteratives Verfeinern ist zwingend.)

    Auch das Thema erledigt sich mit einem guten Promt. Wenn du so oft nachfragen musst, dann war dein Promt einfach schlecht und das ist kein Fehler/Problem der KI sondern des Nutzers.

    • KI setzt zwingend Fachwissen im Nutzenden Themenbereich voraus.
      Wer das nicht hat, erzeugt mit KI fachliche Fehler (Verweis auf alten Schriften, Stand der Technik, etc)

    Das kommt auf die KI an. Es gibt am Markt viele KI´s welche nicht für Recherche gemacht sind. ChatGPT ist z.B. extrem stark darin, mit dir ein Brainstorming zu machen und dir viele verschiedene Ideen zu geben. Auch kreatives schreiben ist eine Stärke von ChatGPT. ChatGPT ist aber nicht gut darin, dir Quellen zu liefern. Perplexity ist z.B. extrem gut darin, dir Quellen zu liefern, aber nicht gut darin, mit dir zusammen kreativ zu denken oder kreativ zu schreiben. Ich nutze Perplexity z.B. mittlerweile öfter als Google. Beide KI´s kommen auch an ihre Grenzen, wenn es um das Zusammenfassen von extrem großen Datenmengen geht. Du hast z.B. 20 Studien mit 300 Seiten in PDF und auch dafür gibt es KI´s (will jetzt aber nicht zu sehr ins Detail gehen).

    Copilot kann extrem nützlich sein, wenn die Firma im Microsoft Kosmos zu Hause ist und hilft mir als Sifa auch direkt sehr viel, weil ich mir mit Copilot z.B. lange Mails bei denen ich irgendwann mal in den Verteiler gekommen bin (ach die Sifa sollten wir vielleicht auch mal im Projekt einbeziehen) zusammen fassen kann. Auch um alte Mails zu suchen ist Copilot super (ich finde mit der Outlook Suche nie etwas). In Excel und Word finden sich auch sehr viele Anwendungen von Copilot. Ich will hier aber auch nicht zu tief ins Detail gehen.


    Ja KI´s haben ihre Schwächen und die sollte man auch kennen, allerdings muss man sich mit der Thematik auch beschäftigen. Ohne Wissen über die KI, funktioniert es nicht und dann kommt halt auch nichts gescheites dabei raus. Zusätzlich ist KI ist erst 3 Jahre alt und steckt damit noch in den Kinderschuhen. Die Entwicklung in den 3 Jahren ist aber schon sehr bemerkenswert und zeigt, wo es in Zukunft hin geht.

    Ich frage mich nur, wie das mit der Musik läuft. Der Mitarbeiter könnte ja dann auch die Musik auf den Airpods voll aufdrehen und dann Warnsignale nicht mehr bemerken oder? Ich finde das eigentlich auch sehr spannend und werde das auf jeden Fall im Blick behalten. Danke für den Beitrag.

    Besteht die Möglichkeit hier eine Datei hochzuladen die andere bewerten können um Verbesserungsvorschläge zu kriegen.

    Am Ende wird dir das nichts bringen. Wir waren ein Kurs mit drei unterschiedlichen Lernbegleitern und jeder wollte andere Sachen und hat auf andere Themen wert gelegt. Da kann das Feedback selbst innerhalb eines Kurses komplett unterschiedlich ausfallen und wenn ich etwas sage, kann dein Lernbegleiter es total unterschiedlich sehen. Ich glaube hier im Forum wirst du so viele unterschiedliche Meinungen bekommen, dass du am Ende noch verwirrter oder depressiv bist :) Dazu sind hier auch noch viele Sifa´s aus der 2.0 Ausbildung, welche es nochmal anders gelernt haben.


    Mach die ersten SOL´s immer einfach ganz gemütlich und nimm dir dann das Feedback zu Herzen und berücksichtige es in der nächsten SOL. Dann wird auch die LEK kein Problem :)

    Dieses ,,negative" Feedback wird dich durch die ganze Ausbildung begleiten und ist teilweise glaube ich auch so gewollt. In den SOL´s weiß man oft auch nicht so genau, was man machen soll bzw. wie tief man gehen soll und das Feedback ist dann oft sehr negativ. Versuch es nicht an dich persönlich ran zu lassen und betrachte es sachlich. Versuch die Kritikpunkte einfach in den darauffolgenden SOL´s besser zu machen und dann wird das mit den LEK´s auch kein Problem.


    Wenn du Bock auf Arbeitssicherheit hast, dann gib nicht auf und zieh durch.


    Ein Tipp von mir: Such dir Leute in der Klasse, mit denen du dich gut verstehst und sprecht untereinander über die SOL´s usw. Es hilft auch, wenn man sich gegenseitig einfach mal auskotzen kann :)

    Grundsätzlich kannst du dich mal fragen, welche regeln gelten denn auf dem Werk? Essen und Trinken, Kleidung, PSA usw. Das ist alles allgemein und rein damit. Dann das ganze Thema Verhalten im Notfall rein. Dann noch in alle GB´s einmal rein schauen und schauen, was es so für allgemeine Gefahren gibt.


    Alternativ. Nutze eine KI deines Vertrauens. Erzähl der KI erstmal alles grob über dein Unternehmen und lass dir mögliche Inhalte vorschlagen. Gerade für so einen Brainstorming Prozess ist KI super und kann dir super viele Ideen geben. Manche sind bestimmt Müll, aber andere können echt gut weiter helfen.


    Ansonsten kann man sich auch mal die Inhalte, von größeren Anbietern für Online Unterweisungen ansehen und sich davon inspirieren lassen oder wenn du andere Sifa´s persönlich kennst, kann man da auch mal anfragen, ob sie einem ihre Schulung zur Verfügung stellen. Alternativ gibt es vielleicht auch größere Unternehmen aus deinem Bereich, welche die Unterweisung für Fremdhandwerker sogar online auf der Webseite haben.


    Im Idealfall machst du eine Kombination aus allem und passt es dann auf deinen Betrieb an.