Beiträge von EHS-Mann

Normalerweise läuft hier der Werbebanner der Firma Elk. Sie würden uns damit unterstützen, für die Zeit die Sie hier sind Ihren Adblocker zu deaktivieren. Vielen Dank!
ANZEIGE
Werbung auf Sifaboard

    Moin,


    ich kann in Bezug auf Erdgas nur von unseren Hallenheizungen an der Decke berichten. Diese zünden bei Bedarf automatisch. Manchmal klappt der Zündvorgang nicht beim ersten Mal, so dass eine geringe Menge Erdgas unverbrannt austritt - und schon diese kleine Menge (oben an der Decke) riecht man in der Halle. Die Geruchsschwelle ist deutlich niedriger als die "Gefährdungsschwelle".

    Eventuell hilft das ja beim Einschätzen der Gefährdungen.


    Viele Grüße

    EHS Mann

    Hallo,


    wir nutzen Spraydosen mit Druckluft, die man auch zwischendurch wieder nachfüllen (Refill-System) kann - damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Ein System mit Stickstoff kenne ich aktuell nicht, kann mir aber vorstellen, dass hier die Aufwendungen höher sind, als wenn man die Spraydosen mit Druckluft (selbst) füllt.


    Viele Grüße

    Danke für die Beiträge...

    Zitat

    Kranchef: Ja, wenn die Last runter kommt, gibt es Matsch. Aber das ist so unwahrscheinlich, dass wir es machen können.

    Chef: Ja, es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Last runterkommt, aber wenn es passiert, gibt es Matsch. Wir machen es nicht.

    ja, diese Diskussion kann ich bei jeder GB haben - zum Schluss entscheidet der Chef (Ober sticht Unter) :)



    Zitat

    Zum Formschluss: Schon mal die Gewinde im Werkstück bzw. Einschraubhaken kontrolliert?

    Das mit dem Einschrauben ist ein Argument gegen Arbeiten ohne Unterstellböcke...bei uns haben wir zwar geeignete Gewinde - aber die MA müssen ja auch die Lasthaken reinschrauben (= Fehlerquelle) ?(



    und noch zur Info: Die Bauteile wiegen bei uns zwischen 300kg und 800 kg. Die notwendigen Prüfarbeiten setzen teilweise voraus, dass die Teile rundum erreichbar sind oder sich drehen, damit die Sensoren alle Bereiche erreichen können - man kann daher das Teil nicht einfach so am Boden abstellen und prüfen, da wären dann sehr aufwendige Rollenböcke notwendig.


    Gruss

    EHS Mann

    Moin,


    ich ergänze mal noch ein paar Angaben:

    Bei dem Kran handelt es sich um einen Brückenkran in einer Fertigungshalle. Die Arbeiten finden nahezu täglich statt.

    Die unterschiedlichen Meinungen zu der "Zulässigkeit" der Arbeiten ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen bestehen zwischen dem Verantwortlichen für unsere Krane und unseren Chefs. Die einen so: "passiert nix - ist alles Formschluss"; der andere: "Kran mit Last ist gefährlich". Ich würde nun gern eine Gefährdungsbeurteilung dazu machen und versuche daher die Erfahrungen und die Vorgehensweise von anderen Firmen zu erfragen.


    Gruss

    EHS Mann

    Hallo Menschenschützer,


    momentan diskutieren wir die notwendigen AS-Maßnahmen bei folgenden Arbeiten:

    Zu Prüf- und Reinigungszwecken werden bei uns häufiger Werkstücke am Kran hängend belassen und so geprüft bzw. gereinigt.

    Die Bauteile sind mittels 2-strängigen oder 4-strängigen Stahlketten sowie am Bauteil eingeschraubter Lasthaken mit dem Kran verbunden - somit sind alle Verbindungen formschlüssig.

    Nun gibt es bei uns unterschiedliche Auffassungen zu dem Grundsatz „kein Aufenthalt unter hängenden Lasten“, da auf Grund der Verbindungsart das Risiko eines Lastabsturzes gering erscheint.

    Es gibt daher Überlegungen, keine weiteren Sicherungsmaßnahmen für die Durchführung der Arbeiten zu ergreifen (wie z.B. Unterstellböcke).

    Die Mitarbeiter stehen bei den Tätigkeiten in unmittelbarer Nähe der Last und führen QS-Prüfungen oder Reinigungsarbeiten zwischen 5 Minuten und 20 Minuten Dauer durch.


    Gibt es bei Euch ähnliche Tätigkeiten? Wie sehen da die Vorkehrungen aus – habt ihr weitere Sicherheitsmaßnahmen?

    Danke schon mal für Eure Antworten!


    Viele Grüße aus Dresden.


    EHS Mann

    Hallo,


    das Aussteigen im angehobenen Zustand der HAB sollte man aus meiner Sicht immer nur als letzte Möglichkeit für die Durchführung von Arbeiten sehen. Wir machen für jeden Einzelfall eine Gefährdungsbeurteilung (heisst bei uns in diesem Fall Job Safety Analyse) und überlegen ein Rettungskonzept.

    Anbei mal ein Beispiel für eine Gefährdungsbeurteilung dazu.

    Ich denke eine BA sollte hier nicht erstellt werden, die sind aus meiner Sicht für "regelmäßige Arbeiten" gedacht und nicht für Sonderfälle.


    Viele Grüße aus Dresden

    EHS Mann

    Dateien

    Hallo Frank,


    danke für die Infos.

    Wie argumentierst Du bei dem Thema SDB - dort stehen ja meist Chemikalienschutzhandschuhe drin.?

    Prüft Euer Hersteller die Handschuhe auch länger als 480 Minuten? Teilbeschichtete Handschuhe nutzt ihr für diese Einsatzfälle aber nicht, oder?

    Bei uns sind derzeit an vielen Stellen teilbeschichtete Handschuhe im Einsatz - und ich bin gerade am Abgleich wo das ok ist und wo nicht.


    Gruss

    EHS Mann

    Hallo Menschenschützer,


    Unsere MA haben am Tag mehrfach mit KSS behafteten Teilen zu tun, z.B. beim Werkstückwechsel an den Maschinen oder der anschließenden manuellen Bearbeitung der Bauteile (so ca. 20 Minuten). Andere MA bewegen Teile per Kran, die aus stark verdünnten Säurebädern (0,4 - 6%) kommen oder konservieren Bauteile mit einem Sprühkonservierer.


    In vielen Fällen ist der planmäßige Kontakt des MA mit den Teilen nur auf der Handinnenfläche. Dafür würde ja eigentlich ein teilbeschichteter Handschuh reichen.


    Nun gibt’s aber auch das jeweilige SDB und die Anforderungen der TRGS 401…nach meiner Deutung dieser Dokumente müsste man also für die benannten Tätigkeiten Chemikalienschutzhandschuhe auswählen.


    Wie macht Ihr das? Wo reichen teilbeschichtete Handschuhe und wo sind Chemikalienschutzhandschuhe wirklich nötig?


    Und wenn Chemikalienschutzhandschuhe notwendig sind - wie handhabt ihr das mit der Durchbruchszeit? Theoretisch müsste man ja (mindestens) täglich die Handschuhe wechseln, weil die max. getestete Durchbruchszeit 480 Minuten ist.


    Ich würde mich über ein paar Infos zum praxisnahen Vorgehen bei den Themen freuen (steh da gerade irgendwie aufm Schlauch).


    Viele Grüße aus Dresden


    EHS Mann

    Hallo,


    ich vermute mal, dass das Tor für einen Fahrweg gedacht ist.

    Eine gute Trennung von Fuss- und Fahrwegen würde ich immer bevorzugen; Also: Wenn die MA die Möglichkeit haben eine separate Tür (auf dem Fussweg) zu nutzen, würde ich das so vorgeben (lassen). Kommt aber auf die örtlichen Gegebenheiten und die GB an..


    Viele Grüße

    EHS Mann

    Hallo,


    mit mobilen Geräten haben wir nur schlechte Erfahrungen gemacht. Z laut, zu ineffektiv und ganz viel Improvisation drumrum.

    Vom Grundsatz her klappt die Kühlung nur, wenn Wärme aus dem Raum transportiert wird; das geht mit Luftschlauch bei den Monoblocks (oder über Kühlmittel bei Splitklimageräten).

    Wenn Eingriffe in Fassaden und ein Schlauch nicht in Frage kommen, dann gibt's auch keine Kühlung.

    Wir hatten damals Monoblocks, die auf den Tischen standen um den Schlauch aus dem Fenster zu hängen. Von dort musste aber auch das Kondensat weg (kleine Eimer unter den Tischen). Durch die geöffneten Fenster kam die Wärme wieder rein - daher haben die MA den Fensterspalt mit Papier zugeklebt. Die Geräte waren somit direkt an den Arbeitsplätzen und daher laut und teilweise mit Zugluft.....naja wir sind dann später umgezogen in ein klimatisiertes Büro.


    Viele Grüße aus Dresden

    EHS Mann

    Hallo Kollegen,


    ich knüpfe mal an das Thema mit einer Frage an:

    Wir haben Kranbücher in denen eine tägliche Sichtkontrolle dokumentiert wird. Wie lange sollte man diese aufbewahren (und wo finde ich ggf. eine Quelle dazu)?

    Ich tendiere ja dazu diesen Nachweis ein Jahr aufzuheben...aber finde derzeit keine Vorgaben die dies unterstützen..


    Viele Grüße sagt

    der EHS Mann

    vor 30 Jahren habe ich in Dresden studiert (mein Gott so lange ist das her :/) Ich war also mittendrin, ...am Hauptbahnhof mit Flüchtlingszügen (aus Prag) und bei den Demos in Leipzig und Dresden. Ich bin zum Glück nicht verhaftet worden und war Einer von Tausenden die in diesen Monaten ein Traum wahr werden lassen konnten....das Gefühl war einfach unbeschreiblich - Gänsehaut pur über Monate!

    Am 9.11. haben wir abends völlig ungläubig von der Botschaft der Grenzöffnung erfahren. Wir haben gefeiert und ich bin zwei Tage später nach Berlin gefahren...das musste man sich ja einfach ansehen; da musste man einfach feiern

    Ohne Grenzzäune, Schießbefehl und ohne Stasi wohne ich heute in Einem Deutschland mit Optimierungspotenzial 8)...ich kenne keine bessere funktionierende Gesellschaftsform.

    Hallo,


    bei uns hat die BG wegen tieffrequenter Schwingungen gemessen und dann (weil alle Grenzwerte eingehalten waren) im Meßbericht von mittelbaren Gefährdungen geschrieben die Auswirkung wie z.B. Kopfschmerz werden demnach als Gesundheitsstörungen angesehen. Zitiert wird in dem Bericht dann die TRLV Vibrationen. ...evtl hilft Dir dass ja auch bei hochfrequenten Schwingungen.


    Gruss

    EHS Mann