Beiträge von Safety-Officer

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    Und sie aufzusetzen führt ja zu keinem Risiko

    Da würde ich so nicht stehen lassen wollen.
    Das Tragen einer Maske kann sehr wohl ein kritisches Risiko darstellen, sei es, dass die Maske nicht richtig passt und dadurch undicht ist oder dass beim Träger gesundheitliche Probleme vorliegen (von denen er noch nicht einmal etwas wissen muss ...).


    Deshalb sind ja Unterweisung, Gewöhnungsübung (wenn selten getragen) und Anpassungsprüfung so wichtig.
    Mein Vorschlag: Piktogramm reinpacken und in der Unterweisung den Anwendungsbereich genauer definieren.
    Und in Bezug auf Baustelle: Es gibt für rund 50 Ocken so genannte "Markierstöcke", in die du deine Dose einspannst. So kannst du auch über längere Strecken markieren ohne dich bücken zu müssen.

    Liegst genau richtig ... :)


    Prüfpflichtig sind zunächst einmal alle Aufzugsanlagen, egal welche.


    Überwachungspflichtig sind alle Aufzugsanlagen, die dem Transport von Personen dienen. Diese sind verpflichtend durch eine ZÜS zu prüfen (alle 2 Jahre Hauptprüfung, dazwischen Zwischenprüfung).


    Ausnahme: Behindertenaufzüge und Treppenlifte mit einer Förderhöhe von bis zu drei Metern.


    Für diese beiden Typen und alle anderen Aufzugstypen jährliche Prüfung durch eine befähigte Person.

    Da

    • ausschließlich in ADR-Gebinden gelagert wird, die keine Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels haben, und

    • aufgrund der ADR-Zulassung selbst ein Umstürzen in der Regel nicht zum Flüssigkeitsaustritt führt, und

    • bei Ein- und Auslagerungsvorgängen immer Mitarbeitende anwesend sind, und

    • die Lagereinrichtung gegen Umsturz gesichert ist, und

    • trotz Ehrenamt meist täglich jemand vorbeischaut ...

    ist der Verzicht auf die Auffangwanne für die Behörde kein Problem.

    Die Bundesanstalt THW hat keine Vereinsstruktur wie bei HiOrgs, bei denen jede Ortsgruppe als eigenverantwortlicher Verein selbst ermitteln, bewerten, festlegen und umsetzen muss ... wenn es denn überhaupt gemacht wird. Als übergeordnete Verbandstufe kannst du allenfalls unverbindliche Empfehlungen geben. :|


    So wie im obigen Fall ... keine Ahnung, einfach mal irgendwas gemacht ... und jetzt wird das "Ehrenamt durch Vorschriften kaputt gemacht".

    tja ...

    Nach LBO (BW) mit der Anlage zu § 50 (Nr. 1, a) müssten solche Bauten (übrigens bis zu 20 m³ Rauminhalt) Verfahrensfreie Vorhaben sein.
    Das mit dem Abstand sollte nach LBO (BW) § 5 auch kein Problem sein, da kein Grundstück, sondern öffentlicher Verkehrsraum anschließt.


    Das mit der Auffangwanne ist zwar richtig, aber da nur in 20 Liter-Kanistern mit ADR-Zulassung gelagert wird, greift § 31 Abs. 3 AwSV, da die Aufstellfläche eben und befestigt ist.


    Tja ... alles ein bißchen merkwürdig - vielleicht kriege ich ja raus, was tatsächlich dahinter steckt.

    Abstandsregelungen nach Baurecht dürften 5m sein,

    Richtig. Die Abstandsregelungen kommen aus der TRGS 510, Abschnitt 10.3 ...
    Die 510 klärt aber nicht, unter welchen konkreten Bedingungen ich einen Gasflaschenschrank (wie im Bild oben) zur reinen passiven Lagerung aufstellen darf ... ein solcher Schrank an einer Garagenseitenwand (Fertiggarage ohne Öffnungen) wurde bemängelt, zu wenig Abstand zum Gehweg (knapp 1,5 m statt 2 m).

    :/


    In einem anderen Fall wurde die Verwendung einen solchen Schranks für die Lagerung von Diesel und Ottokraftstoff in 20-l-Kanistern bemängelt, weil eine Auffangwanne fehlte ... nach AwSV § 31, Abs. 3 brauchts die aber nicht ...


    Und es gibt noch mehr solcher Merkwürdigkeiten ...
    Deshab die Eingangsfrage(n) ... begründet wurden die Rügen mit einem unspezifischen Verweis auf LBO und BO-Richtlinien.

    Einen wunderschönen guten Tag!


    Ich bin auf der Suche nach Rechtsgrundlagen für die Lagerung von Gefahrstoffen in Vereinen und HiOrgs.
    Es geht nicht um die TRGS, Gefährdungsbeurteilungen und so, sondern um Vorgaben z.B. der Bauordnungen, hier speziell Baden-Württemberg, gerne auch als Vergleich aus anderen Bundesländern.
    (Leider kann mir die örtliche Kommunalverwaltung nicht helfen, aus welchen Gründen auch immer).


    Die Rahmenbedingungen:
    Lagerung im Freien in Gitterboxen oder vergleichbaren Lagermöglichkeiten, siehe Bilder.
    Keine großen Mengen, 4 - 8 Flaschen Propan 11 kg, 10 - 15 Flaschen Sauerstoff (2 - 10 Liter), 5 - 10 Kanister Diesel / Benzin (20 Liter, RKK oder ADR), 2 - 4 Flaschen (6 oder 8 Liter) Druckluft.
    Rein passive Lagerung, kein Abfüllen, kein Umfüllen.


    Beispiele für derartige Lagerstätten (hier Beispiele für Gase, aber auch für Kanister, keine Auffangwanne):


    20170708_130619.jpgGasflaschenschrank.JPGgitterbox2.jpg

    hmm ... wird aktiv gelagert (also auch ab- und umgefüllt, Geräte betankt) oder reine passive Lagerung?
    Wo und Wie genau wird gelagert (Raum im Gebäude, Außenlager, ...)? Welche Mengen?

    Hmmm ... dem Avatar nach Feuerwehr?


    Leider hab ich zur Zeit nichts Fertiges, mein Tipp: nach "Betriebsanweisung Gefahrstofflager" im Netz suchen und anpassen.

    Also zunächst einmal sind alle Arbeitsmittel in vom Unternehmer festzulegenden Abständen zu prüfen.
    Also auch Wagenheber, egal welcher Bauart.

    Allerdings macht es einen Unterschied, ob es sich um einen Hydraulik-Wagenheber (mit Öl), einen luftbetätigten hydraulischen Wagenheber oder einen pneumatischen Druckluft-Wagenheber (mit Ringkissen) handelt.

    Eine Anfrage beim Hersteller nach Prüfprotokollen kann da hilfreich sein.
    Eventuell auch dieser Thread hier im Forum.

    Bitte nicht nur an die PSA denken, auch die Schulung der Mitarbeitenden ist zwingend erforderlich.


    Egal, ob ich jetzt mit Hochentaster oder Motorsäge arbeite, es sind Detailkenntnisse erforderlich, u.a. das Erkennen von Problemstellen, die richtige Schnittführung, Abseilen von Ästen und ähnliche Kleinigkeiten mehr.


    Das lernst'e halt nicht by doing oder try and error, sondern im Motorsägenlehrgang (z.B. SVLFG AS Baum 1 , AS Baum 2, einfach mal anrufen und beraten lassen).

    Meinst du eine Software zum Berechnung dieser Formel?
    https://www.bgn-branchenwissen.de/daten/bgn/akzente/akzente10/hochstapel03.jpg


    Da ist mir ad hoc nichts bekannt.

    Wer soll denn diese Software nutzen? Die Mitarbeiter im täglichen Betrieb doch nicht wirklich, oder?
    Doch eher der Unternehmer, der anhand der Formelergebnisse (z.B. in Excel) für die denkbaren Konstellationen Vorgaben für das Stapeln in Form einer Betriebsanweisung erstellt.

    Was stört dich genau an dem Preis für den Helm?


    Ein Schweißerhelm muss schließlich unterschiedliche Leistungen je nach Anforderung und Tätigkeit erfüllen. Kopfschutz, Augenschutz, Verblitz- und Blendschutz - automatik oder passiv, Gesichtsschutz, Atemschutz, ggf. Gehörschutz, ... , auch Komfortfragen spielen eine entscheidende Rolle ... das äußert sich halt im Preis.


    Aber mit dem Helm ist es ja nicht getan, dazu kommt noch das Gebläsesystem mit Filtern, Funkenschutz, usw.


    Ein Gebläsesystem mit Automatikhelm komplett für's WIG/MAG-Schweißen kommt so schnell auf 1200 - 1600 € in der Anschaffung. Dazu kommen noch Kosten für's Verbrauchsmaterial (insb. Filter), halbjährliche oder jährliche Wartung durch eine befähigte Person und arbeitstägliche Pflege durch den Nutzer.


    Mein Tip: vom ortsansässigen Welding-Servicepartner qualifiziert beraten lassen ... sonst geht die Anschaffung in die Hose.
    Schweisser sind ein ganz eigener Schlag, die Quittung für schlechte Ausrüstung kriegst du ganz schnell ...

    Nach Aussage des Technikers sind die hinter/vor den Not-Aus-Schalter in der Elektroisntallation verbaut und liegen ständig unter Last, weshalb sie scheinbar nach nunmehr 15 Jahren den Geist aufgeben

    Interessant.
    Handelt es sich womöglich gar nicht um einen NOT-AUS, also um die elektrische Energie im Notfall (Schutz vor elektrischem Schlag) abzuschalten, sondern um einen NOT-HALT, also um einen Prozess oder eine Bewegung bei einer Gefahr anzuhalten? (vgl. Definition in DIN VDE 0100 - 460).


    Bei einem NOT-AUS dürfen keine Schütze verwendet werden, hier sind spezielle trennende Schaltelemente gefordert.


    Ein NOT-HALT erfordert u.U. mehrere unterschiedliche Schaltschritte, um den Prozess oder die Bewegung zu unterbrechen. Das kann über geeignete Schützschaltungen realisiert werden.


    In jedem Fall müssen für den jeweiligen Zweck und den jeweiligen Lastfall geeignete Schalt- bzw. Trenneinrichtungen verwendet werden.

    Sprich ... eure elektrische Anlage ist - deiner Schilderung nach - offenbar nicht für den vorgesehenen Zweck geeignet.

    Was haben die Not-Aus-Schalter mit den Schützen am Hut?
    Das Ganze sieht eher nach einer deftigen Fehldimensionierung / Überbelastung der elektrischen Anlage bzw. der Schaltorgane aus.