Beiträge von Guudsje

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    Übrigens,


    wenn bei der Berechnung gemäß DGUV 506 Beschäftigte rauskommen, dann sollte man ernsthaft darüber nachdenken, ob man nicht genug Arbeit für mindestens eine Vollzeit-Sifa hat. Wir haben hier insgesamt 435 Menschen. Nach DGUV-2-Berechnung 372,25. Ich habe eine interne Sifa in Vollzeit + meine Wenigkeit als Arbeitsschutzkoordinator, und wir langweilen uns nicht. :/


    Gruß Frank

    Moin,


    uiuiuiui. Auf der Grundlage dieses LVs würde ich keine Ausschreibung machen. Zum Teil inhaltlich falsch, zum Teil unvollständig. Beim Faktor 0,5 beträgt der Mindetanteil für Betriebsarzt bzw. Sifa 40%. Über die betriebsspezifische Betreuung wird in dem LV kein Wort verloren. In einem Jobcenter 4,8 Stunden anzusetzen ist illusorisch. Da ist richtig was zu machen, und das kostet Zeit.


    Ich selbst bin keine SiFa, sondern "Kunde" (auch Kommune).


    Gruß Frank

    Moin,


    eine sehr modebewusste Mitarbeiterin findet alle Warnjacken, die ich ihr angeboten habe doof. :rolleyes: Sie hat sich jetzt selbst auf die Suche gemacht und ein formschönes Modell gefunden, dass ihrem Geschmack entspricht. Klick In der DGUV 212-016 finde ich bei der Klasse 3 immer nur Kleidung mit den vertikalen Streifen. Ist Warnkleidung ohne diese Streifen auch Klasse 3, wenn die sonstigen Spezifikationen der DGUV 212-016 eingehalten werden? Mich hat auch stutzig gemacht, dass der Hersteller mit der Klasse 4 gemäß EN343 wirbt (Regenschutz), die es ja überhaupt nicht gibt. Deswegen hake ich bei der Schutzklasse im Sinne der 212-016 lieber nochmals nach. Mir hilft es nichts, wenn der Hersteller sein Etikett mit Klasse 3 bedruckt, die Voraussetzungen hierfür aber nicht erfüllt sind.


    Gruß Frank

    Habt ihr abgesehen vom Höhenverstellbaren Tisch auch darüber nachgedacht (oder überhaupt die Möglichkeit), der Mitarbeiterin neben dem Schreibtisch eine Möglichkeit zu bieten, im Stehen zu arbeiten?

    Nö,


    ich setze nur die höhenverstellbaren Schreibtische ein, da ich diese flexibel anpassen kann und diese somit ohne weitere Änderungen verwendet werden können, wenn es zu einem Personalwechsel kommt. Darüber hinaus erleichtert es mir die Möblierungsplanung wenn die Grundmaße standardisiert sind. Da muss ich nicht jedes mal vor Ort und prüfen, ob dort evtl. ein Tisch und ein Stehpult stehen, sondern kann von meinem Schreibtisch aus mit dem Standardmaßen planen.


    Gruß Frank

    Am Ende ist die GBU ein Managementtool des Arbeitgebers und es gibt kein Mitbestimmungs- oder Vetorecht des BR bei GBU.

    Moin,


    jetzt wird mir einiges klar. :rolleyes: Ich empfehle als Bettlektüre das BetrVG bzw. den jeweiligen im Bundesland gültigen "Ableger". Aber das gehört hier nicht her, wäre aber einen eigenen Thread wert, da die Thematik "Betriebsrat - was muss, was kann, was muss nicht?" immer wieder auftaucht.


    Gruß Frank

    Abstand + Handhygiene + Lüften + Maske bei Bedarf und diese 4 Regeln jedem selbst überlassen.

    Das ist doch mal ein Hygienekonzept, das jeder sofort versteht. :rolleyes:


    Das sind dann auch die Personen, die jeden Herbst mit der Rotznase im Büro sitzen und sich über die Flure husten, anstatt nach Hause zu gehen.


    Gruß Frank

    Moin,


    ich habe mal eine Anfrage an die DGUV gestellt. Nach meiner Lesart ist der Knackpunkt der Begriff der beruflichen Kontakte.

    Zitat von DGUV-KOBAS


    Ein Verzicht auf die AHA+L Maßnahmen kann somit innerhalb einer vollständig geimpften oder genesenen Gruppe der Beschäftigten innerhalb eines Betriebes erfolgen oder bei der Verrichtung einer bestimmten Tätigkeit an einem Arbeitsplatz, in dem alle Personen die zur gleichen Zeit tätig sind, geimpft oder genesen sind.

    Wenn man das so auslegt, dass es unerheblich ist, ob ich, wenn ich nicht an diesem Arbeitsplatz tätig bin, Kontakt zu Ungeimpften habe, dann macht die Info der DGUV wieder Sinn. Alles andere wäre ja auch realitätsfremd, denn spätestens, wenn ich aus dem Büro raus bin, habe ich fast überall wo ich mich bewege Kontakt zu potenziell Ungeimpften.


    Gruß Frank

    Moin,


    im Prinzip ganz nett, aber ab einer gewissen Größe eines Betriebes läuft das mit den erleichterungen wohl ins Leere.

    Das bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass es zwar toll ist, dass alle Mitglieder meines Teams vollständig geimpft sind, aber da wir mit potenztiell ungeimpften Beschäftigten im Sanitärbereich, an der Stechuhr etc. in Kontakt kömmen können, greifen diese ganzen Erleichterungen nicht. :/ oder lege ich das zu restriktiv aus?


    Gruß Frank

    Moin,


    wer ist denn für die Teilhabe am Arbeitsleben zuständig? :/ Das habe ich in der DGUV 1 nirgends gefunden. :rolleyes: Das SGB IX habe ich bislang nur bis §48 gelesen. :saint: Es geht um Menschen mit einer Behinderung, und dafür gibt es die Teilhabe am Arbeitsleben. Die Schreibtische sind halt jetzt rausgeflogen aus dem Leistungskatalog - ist halt so.


    Gruß Frank

    Ich hab aber auch schon mehrfach Ablehnungen gehabt.

    Moin,


    hatte ich bislang noch keinen einzigen Fall, der letztendlich nicht durchging.


    Guudsje.... versuchs einfach. Beantrage das Ding.

    Nö, der Anruf gestern war eindeutig. Wenn Du nicht kurz vorm Ableben stehst, geht da gar nichts mehr, und auch dann wird konsequent an den Arbeitgeber verwiesen.


    Holt den Schreibtisch in den Betrieb, und macht eine andere Platte drauf.

    Zu umständlich, und dann habe ich im Home-Office keinen entsprechenden Schreibtisch. Ich kaufe jetzt so ein Ding - ferddisch.


    Gruß Frank

    Moin,


    ich habe eine Kollegin, der aufgrund einer Erkrankung bei einem früheren Arbeitgeber eine Kostenübernahme der DRV für einen höhenverstellbaren Schreibtisch bescheinigt wurde. Als sie zu uns gewechselt ist, hat sie den Schreibtisch zu sich nach Hause gestellt und nutzt diesen im Home-Office, Hier bei uns hat sie derzeit einen nicht höhenverstellbaren Schreibtisch. Natürlich sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht weg, wenn sie die Schwelle ihres Büros überschreitet, weshalb auch hier ein höhenverstellbarer Schreibtisch erforderlich ist.


    Den Schreibtisch aus dem Home-Office hierher zu stellen ist keine Option, da dieser nur eine Breite von 120cm aufweist (warum auch immer das damals 2009 so gehandhabt wurde). Hat von Euch jemand schon einmal einen solchen Fall gehabt, dass er die Kostenübernahme für eine Person für mehrere Arbeitsplätze beantragt hat? Der Ursprungsbescheid datiert aus Jahr 2009. Die Notwendigkeit für den jetzigen Antrag hat sich aufgrund des Berufswechsels ergeben, da wir edfinitiv keinen 120cm breiten Tisch für die Bildschirmarbeit einsetzen werden und die Kollegin ja auch im Home-Office ergonomisch arbeiten können soll.


    Gruß Frank