Beiträge von Guudsje

ANZEIGE
UVEX| Anzeige

    Moin,


    kurze Info zu FFP-Masken

    Zitat von AAMÜ


    FFP Masken – Rückkehr zur EU-Konformität11.08.2020Entsprechend § 6 Abs. 6 der Geschäftsordnung des AAMÜ wird der nachfolgende Beschluss veröffentlicht:Ausgehend von der Erkenntnislage des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt es aktuell keinen Versorgungsengpass für partikelfiltrierende Halbmasken mehr.Damit ist eine zentrale Voraussetzung für die Ausnahmemöglichkeiten nach § 9 MedBVSV, nämlich die Mangelsituation, nicht mehr gegeben und Ausnahmegewährungen im Zusammenhang mit der erstmaligen Bereitstellung auf dem EU-Binnenmarkt nicht mehr statthaft. Mit dem Stichdatum 01.10.2020 wird den Wirtschaftsakteuren eine angemessene Übergangszeit eingeräumt. Beschluss:Die für Ausnahmemöglichkeiten und -entscheidungen nach § 9 Absatz 1 und 2 MedBVSV notwendige Mangelsituation ist ausgehend vom Schreiben des BMAS vom 31.07.2020 nicht mehr anzunehmen. Daher liegen spätestens ab dem 1. Oktober 2020 die Voraussetzungen für Ausnahmen nach § 9 Absatz 1 und 2 MedBVSV nicht mehr vor

    Zitat von Unfallkasse Hessen
    UKH Newsletter

    PSA wieder nach EU Verordnung 2016/425

    Ausnahmeregelung für FFP Masken entfällt

    Die Lieferschwierigkeiten zu Beginn der Pandemie sind behoben, deshalb gilt für filtrierende Halbmasken nun wieder zwingend die Verordnung (EU) 2016/425. Diese tragen eine CE-Kennzeichnung und sind in der Regel nach EN 149 geprüft. Befinden sich noch Masken im Verkehr, die der Ausnahmeregelung §9 Absatz 1, 2 und 3 MedBVSV entsprechen, dürfen diese noch aufgebraucht werden. Das heißt, Arbeitgeber*innen können ihren Beschäftigten bereits erworbene Masken als PSA zur Verfügung stellen, wenn die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass Atemschutz getragen werden muss und diese Masken geeignet sind.

    Gruß Frank

    Ich habe mir ja eigentlich geschworen, in diesem Thread nichts zu schreiben, aber bevor ich hier ersticke oder vor lauter Kopfschütteln ein Schädel-Hirn-Trauma bekomme, mal eine kurze Info. Wer sich darüber aufregt, dass Maßnahmen nicht durchgesetzt werden, keine Kontrollen und Sanktionen erfolgen, kann mich gerne mal besuchen. Das passt sogar räumlich ganz gut, denn die Polizei ist genau 30m vis a vis von meinem Fenster.


    Dann unterhaltet Euch mal mit den Kollegen, was die den ganzen Tag so machen (Polizei, Ordnungsamt, Ordnungspolizei, freiwilliger Polizeidienst, Verwaltungsmenschen, die normalerweise für eine ganz andere Tätigkeit eingestellt sind).


    Es ist nicht möglich, alle Maßnahmen zu jeder Zeit in allen Bereichen zu kontrollieren und Verstöße zu sanktionieren, und wer glaubt, dass von Seiten der Behörden nicht genug getan wird, sollte sich mal die Realität vor Ort anschauen. Gleichzeitig soll aber der Normalbetrieb laufen, und wir sollen auf unsere Beschäftigten Rücksicht nehmen, Home-Office ermöglichen etc.


    Ihr könnt auch gerne am Wochenende vorbeikommen. Ihr werdet jemanden antreffen. :rolleyes:


    Ganz toll finde ich auch die "aufmerksamen" Mitmenschen, die uns Verstöße gegen die Verordnungen melden.


    Ohne Corona
    Mit Corona
    Die Kneipe nebenan, deren Lärm mir schon seit Jahren auf den Sack geht. "Die Bedienungen tragen keine Masken."
    Der Nachbar, der samtags mittags Rasen mäht.
    "Die feiern mit 30 Leuten ohne Abstand."
    Die Baustelle, an der auch während der Mittagsruhe gearbeitet wird.
    "Alle Bauarbeiter ohne Abstand."
    Die Asylunterkunft in der Nachbarschaft.
    "Auf facebook steht aber, dass die alle unter Quarantäne stehen."
    Die Mathelehrerin, die dem Sohn eine 5 gegeben hat.
    "Kein einziges Mal wurde gelüftet."
    Der Englischlehrer, der der Tochter eine 5 gegeben hat.
    "Die Kinder erfrieren, da die Fenster andauernd offen stehen."
    Der, der anonym bleiben möchte.
    "Ich weiß Ihre Arbeit zu schätzen und untertsütze Sie gerne."


    :/


    Gruß Frank

    Meine Antwort dazu: keine Angebotsvorsorge, weil

    Diese Untersuchungen sind nicht vorgesehen für die Verwendung von Fluchtgeräten und Kurzzeitgeräten für leichte Arbeit unter 3 kg, soweit sie zur Flucht oder leichter Arbeit eingesetzt werden.

    Moin,


    Kurzzeitgeräte würden dann greifen, wenn die tägliche Tragedauer 30 Minuten nicht übersteigt.

    Daher haben wir bei unserer tollen Tragepflicht die 2 Stunden für mittelschwere Tätigkeiten und für Büro = leichte Tätigkeit wurde dies dann verdoppelt.

    :/ Sprung von der Arbeitsschwere Kategorie 2 zur Kategorie 1 = Sprung von Anpassungsfaktor 1 auf 1,5.


    2h x 1,5 = 3h ;)


    Gruß Frank

    Wenn man sich jetzt die Erläuterungen der Kobas durchliest und dort eine Tragezeitbegrenzung von 120 Minuten für FFP1mit Ausatemventil und MNBs empfohlen wird, und die >30 Minuten Tragezeit in der DGUV-R ebenfalls eine Empfehlung sind. Kann man dann nicht auch die Grenze für Arbeitsvorsorge auch bei 120 Minuten ziehen?

    Moin,


    na gut. Weil Du Pälzer bist, schimpfe ich jetzt mal nicht. Du wirfst hier Tragezeitbegrenzung und tägliche Tragezeit durcheinander. Das eine hat mit dem anderen im Sinne der DGUV-R 112-190 nichts zu tun. Einmal geht es darum, wie lange darf ich fortwährend Atemschutz tragen, und einmal geht es darum, ab welcher täglichen Tragedauer ist die Vorsorge anzubieten. Deine Verknüpfung ist so nicht zulässig.


    Gruß Frank

    Die Frage ist: was machen Chirurgen mit der Vorsorge? Angebot? Pflicht?

    Jeder Normalbegabte, der die DGUV-R 112-190 lesen kann und weiß, in welcher Geräteklasse wir uns befinden, wird diese Frage korrekt beantworten.

    Wobei die Pragmatische Vorgehensweise wäre, die "Maske" als Kleidungsstück zu betrachten (willkürlich), und erst im Fall, dass der Mitarbeiter Beschwerden hat, die Vorsorge zu klären.

    Okay, dann sind ab sofort alle Bildschirme bei uns Fernseher, und erst wenn die Mitarbeiter Beschwerden haben, biete ich eine Vorsorge an. Was an Deinem Vorschlag pragmatisch sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Es muss klar sein, dass jede Abweichung von den Regeln faktisch einen Arbeitsverbot darstellt.

    :?::?::?: Müssen wir aber auch nicht weiter diskutieren, denn bei meiner Frage geht es um etwas anderes.


    Gruß Frank

    ich würde dieser Aussage nicht zustimmen. Es kann so festgelegt werden.

    Moin Stephan,


    ja den Passus habe ich gelesen, dass es nur eine Empfehlung ist. Leider ist die Datenlage relativ dünn, da keine gesicherten wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde gelegt werden können. Deswegen empfehle ich, den sicheren Weg zu wählen, dass sich die Beschäftigten, die die dreißig Minuten pro Tag "knacken" melden, damit ich eine Vorsorge anbieten kann. Dieses Jahr fliegt mir im Gesundheits- und Arbeitsschutz sowieso mein Budget um die Ohren, aber Gott sei Dank war Geld bei uns noch nie ein Grund keine Maßnahmen im Gesundheitsschutz umzusetzen.


    Gruß Frank

    Moin,


    da das mit der ersten Antwort so super funktioniert hat, schiebe ich gleich die nächste Frage nach. ;)


    Nach der Stellungnahme des KOBAS vom 07.10.2020, werden die Communitymaske sowie die medizinischen Gesichtsmasken hinsichtlich der DGUV-R 112-190 den filtrierenden Halbmasken mit Ausatemventil mehr oder minder gleichgestellt, was die Tragedauer und den Atemwiderstand angeht. Demzufolge wäre für jeden Beschäftigten, der kumuliert die 30 Minuten am Tag erreicht, eine Angebotsvorsorge vorzusehen? Das ist zumindest für mich die logische Konsequenz der habe ich einen Denkfehler?


    Gruß Frank

    Moin,


    nach der DGUV-Regel 112-190 gilt für die Angebotsvorsorge beim Benutzen von Atemschutz der Gruppe 1 folgendes:


    Zitat von DGUV-R 112-190

    Arbeitsmedizinische Vorsorge


    Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen umfassen Pflicht- und Angebotsuntersuchungen . Für die Gruppe 1 ist durch den Unternehmer eine Angebotsuntersuchung anzubieten
    Diese Untersuchungen können unterbleiben bei Verwendung von:

    Atemschutzgeräten, die weniger als 3 kg wiegen und keine Atemwiderstände besitzen . Sie belasten den Träger so wenig, dass eine Gesundheitsgefährdung nicht zu befürchten ist .Beispiele: Schlauchgeräte oder gebläseunterstütze Filtergeräte mit Haube oder Helm, bei denen die Atemluft frei abströmen kann.

    Atemschutzgeräten der Gruppe 1, die nicht mehr als eine halbe Stunde pro Tag benutzt werden .Diese Untersuchungen sind nicht vorgesehen für die Verwendung von Fluchtgeräten und Kurzzeitgeräten für leichte Arbeit unter 3 kg, soweit sie zur Flucht oder leichter Arbeit eingesetzt werden .

    Beziehen sich diese 30 Minuten auf eine fortwährende Tragedauer oder auf die über den Tag kumulierte Tragedauer?


    Hintergrund: Um die Akzeptanz für das Maskentragen in der Bevölkerung zu erhöhen, ist man bei uns auf die grandiose Idee gekommen, eine Maskenpflicht in unseren Gebäuden einzuführen, wenn man sich im "öffentlichen" Bereich bewegt. Bedeutet z.B. für mich:


    06.00 Uhr - Zutritt zum Gebäude mit Maske und dann Richtung Einzelbüro mit Maske

    06.01 Uhr - Eintreffen im Büro Maske runter

    06.05 Uhr - Maske auf Richtung Teeküche Tee kochen

    06.07 Uhr - Eintreffen im Büro Maske runter

    06.49 Uhr - der Tee drückt, also Maske auf und ab Richtung 00

    06.52 Uhr - Eintreffen im Büro Maske runter

    07.18 Uhr - Zeit für die erste Zigarette Maske auf und wieder raus aus dem Gebäude

    07.23 Uhr - Eintreffen im Büro Maske runter

    07.35 Uhr - Der erste Beschäftigte, der etwas zum Tragen der Masken wissen möchte, schlägt auf - Maske auf zur Beratung

    07.53 Uhr - Ich konnte seine Fragen beantworten, und er geht - Maske wieder runter


    usw. usw.


    Den Tag über bekomme ich die dreißig Minuten locker zusammen. Löst das jetzt eine Angebotsvorsorge aus, obwohl die eigentliche Belastung immer nur ein paar Minuten dauert? Bitte keine Hinweise "Frag' den Betriebsarzt". Das läuft parallel, aber trotz seines wirklich tollen Einsatzes säuft der BA momentan in Anfragen und Beratungen usw. vollkommen ab, so dass ich nicht mit einer zeitnahen Antwort rechne.


    Gruß Frank