Beiträge von Guudsje

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    Daher bin ich mir immer noch Unklar darüber, ob Maßnahmen wie Lüftung oder physik. Abtrennungen lt. Gefährdungsbeurteilung ausreichend sind oder bei "verstoß" gegen die Flächenregel in § 2 unabhängig davon MNB zu tragen ist.

    Moin,


    ich mache es mal an einem realen Beispiel fest.


    a) Büro 19,77m². Die Tätigkeit erfordert die gleichzeitige Anwesenheit von 2 Personen. Die Personen sitzen sich gegenüber an Schreibtischen, die jeweils 80cm tief sind. Damit Abstand >1,5m. Zwischen den beiden Personen steht eine Trennscheibe. Das Lüftungsintervall und die Lüftungsdauer (in Abhängigkeit des Deltas zwischen Außen- und Innenraumtemperatur) sind definiert und mit einem schicken Plakat an die Bürowand "genagelt". >>> keine Maskenpflicht


    b) Mein Büro 31,68m². Normalerweise sitze ich dort alleine. Zur Kommunalwahl haben wir in diesem Büro einen Auszählungswahlvorstand mit fünf Personen. Die fünf Personen müssen zusammen arbeiten und im gleichen Raum arbeiten. Tätigkeiten wie folgt:


    A liest Stimmzettel vor

    B sitzt neben dran und kontrolliert, ob korrekt abgelesen wurde

    C erfasst die Stimmen am PC

    D sitzt an einem zweiten Monitor gegenüber von C und kontrolliert die Eingabe

    E überwacht die korrekte Auszählungshandlung


    Auszählungen sind generell öffentlich, also dürften auch Bürger der Stimmenauszählung beiwohnen. Da kann ich jetzt so viel Lüften und Plexiglas aufbauen wie ich will. Bei meiner Gefährdungsbeurteilung kommen ich immer zu dem Schluss >>> Maskenpflicht


    Du siehst, es gibt kein schwarz oder weiß. Du musst es in Deiner Geährdungsbeurteilung festlegen.


    Gruß Frank

    Moin,


    das Problem stellt sich bei uns nicht. Alle tragen ihre Masken, selbst wenn hier am Wochenende oder spät abends nur noch drei Menschen in dem riesen Gebäude rumlaufen. Wenn tatsächlich mal jemand vergisst, die Maske aufzusetzen, kommen dann so Sprüche wie "Ach Gott Du bist ja naggisch" oder "Ach so siehst Du ohne Maske aus" :S Klappt wirklich gut bei uns.


    Gruß Frank

    Ich habe ein Büro, das eine Fläche von 18 qm hat und mit zwei Personen belegt ist. Der Abstand von 1,5 m wird eingehalten, zudem wird der Raum regelmäßig gelüftet. Müssen die Personen im Büro nun trotzdem einen MNS tragen? Die Formulierung in der Verordnung finde ich ziemlich verwirrend.

    Moin,


    es kommt auf die Tätigkeiten an.

    Zitat von §2 (5) Corona-ArbSchV


    Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, so darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen, insbesondere durch Lüftungsmaßnahmen und geeignete Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen.

    Wenn der Arbeitsprozess die gleichzeitige Anwesenheit von mehreren Personen in einem erfordert, greift §3 (1) Corona-ArbSchV.

    Zitat von §3 (1) Corona-ArbSchV


    Der Arbeitgeber hat medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken oder in der Anlage bezeichnete vergleichbare Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen, wenn

    1. die Anforderungen an die Raumbelegung nach § 2 nicht eingehalten werden können, oder

    2. der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder

    3. bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist. Die Beschäftigten haben die nach Satz 1 vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellenden Masken zu tragen.

    Das bedeutet nach meiner Lesart (immer unter der Prämisse, dass die Tätigkeit die gleichzeitige Anwesenheit der beiden Personen erfordert):


    Du kannst die 10m² nicht einhalten, kannst aber mit Abtrennungen und Lüftungsmaßnahmen ein ausreichendes Schutzniveau garantieren. Damit kannst Du die Anforderungen an die Raumbelegung meines Erachtens erfüllen und es besteht keine Maskenpflicht.


    Gruß Frank

    Meine persönliche Logik sagt nein, ich werde bei meiner Beurteilung mich auf die Nettofläche beziehen.


    Neben dem Abstand geht es ja auch immer um Aerosole im Raum. Und wenn der halbe Raum mit Schränken vollgestellt ist, womöglich noch dicke Mauern und Einbauten, teilen sich mehrere MA trotz Abstand ggf. nur einen geringen Luftraum.

    (Da die neue Variante, deren Ausbreitung es zu verhindern gilt, viel ansteckender sein soll, sollte insbesondere auf den Luftraum geachtet werden.)

    Moin,


    Auszug aus der Begründung zur Verordnung:


    Die in Satz 1 festgelegte Angabe zur Mindestfläche pro Person dient der Kontaktreduzierung. Sie orientieren sich an den Angaben für Verkaufsflächen pro Person im Groß- und Einzel-handel, die im Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. November 2020 festgelegt wurden.


    Bei den Auslegungshinweisen der bestehenden Verordnung findet sich dann folgender Passus:


    Unter der Verkaufsfläche bzw. Gesamtverkaufsfläche von Einkaufszentren sind alle für den Publikumsverkehr zugänglichen Flächen zu verstehen, wie beispielsweise Gänge, Treppen in Verkaufsräumen, Kassenzonen, Windfang sowiedie Kunden-Toiletten.


    Analog auf die Büroräume übertragen, wäre dass dann die begehbare Fläche.


    Gruß Frank

    Warum, warum, warum? Alder Du gehst mir auf die Nerven. Warum? Weil es manchmal so einfach ist, dass man vor lauter Planen, Grübeln, Bedenken äußern etc. auf das Einfachste nicht kommt. Asche auf mein Haupt :( Da kommt so eine hergelaufene Pestnase und erklärt mir die Welt, und das Schlimme ist: Sie hat auch noch recht. :doppelthumbsup:


    Danke Udo - bei so einer kleinen "Hütte" sollte das ausreichend sein.


    Gruß Frank

    Wenn das Tor jetzt geschlossen wäre und die würden Ein- und Ausfahren hätte ich jetzt meine Bedenken, aber selbst ich sehe mit dem strengen FASI Blick, keine Gefährdung.

    *hüstel* Wir haben mal ein Sektionaltor eingebüßt, und das betroffene Löschfahrzeug war nicht als erstes an der Einsatzstelle. :rolleyes: (Er ist nicht durchgefahren, aber zum Teil oben ist halt nicht ganz oben.


    Gruß Frank

    Siehst du da eine WIRKLICHE Gefährdung für die Einsatzkräfte? Da ist die Belastung bei jedem Brand einer Fettpfanne höher.

    Danke Mike,


    jetzt habe ich mein Problem erkannt. :rolleyes: Ich selbst sehe da überhaupt keine Gefährdung, ansonsten würde mir in jeder Tiefgarage der sichere Tod drohen. ^^ Aber weil ich nun mal Beamter bin, kommt ab und zu dieses kleine Teufelchen, das keinen Dreizack, sondern einen Locher und Tacker in den Händen hält und flüstert mir ins Ohr: "Du musst Dich aber an die Vorschriften halten. Das steht so da, dann musst Du es auch so machen." Drecksvieh :evil:


    Also kann ich doch aufgrund der Gegebenheiten, des geringen Eiinsatzaufkommens und des geringen Übungsbetriebes mich erst mal zurücklehnen und meinen gesunden Menschenverstand befehlen, dem kleinen Teufelchen zu sagen, dass es mich gepflegt am A.... lecken kann und später meine GBU lesen darf. :Lach:


    Danke - Gruß Frank

    Das gibt doch auch die Vorschrift her.

    Moin Mike,


    ich bin heute zu dumm dafür. So wie ich das alles lese, greift das immer nur, wenn es sich nur um einen Stellplatz handelt. Wenn ich das goldene Ticket überlesen hzaben sollte, erleuchte mich bitte. Denn auch in dem Dokument, dass SimonSchmeisser verlinkt hat, steht eindeutig:


    In Fahrzeughallen ist eine Gefährdung von Personen durch Abgase aus Dieselmotorengemäß der TRGS 554 nur dann nicht anzunehmen, wenn Fahrzeugemit Dieselmotorenunmittelbar nach dem Starten ausfahren und sich im Abstellbereich bei Ein-und Ausfahrt keine Personen aufhalten. Dies ist z. B. bei einem Einzelstellplatz einer Feuerwehr mit separater Umkleide und geringem Einsatzaufkommen denkbar. :/:/:/


    Was erkenne ich gerade nicht, was Ihr alle erkeannt habt?


    Gruß Frank

    Moin,


    vielen Dank an alle für den Input, auch wenn manche Links auf die Dokumente verweisen, die ich bereits beschrieben habe, aber doppelt hält besser.

    Aber ist das tatsächliche eine "Fahrzeughalle" oder nicht doch eher eine klassische Doppelgarage?

    FFW.jpg


    So sieht die Hütte aus. Wir verfolgen jetzt folgende Strategie. Zur Zeit ist eine Belüftung nur durch das geöffnete Tor gegeben. In die hintere Außenwand kommen Klappen, die sich beim Hochfahren des Tores öffnen, um eine Querlüftung zu erreichen. Wir stimmen das mal mit dem Technischen Prüfdienst ab und hoffen, dass wir eine Einigung erreichen können. Etwas Bauchweh macht mir noch der Schutzleitfaden S002:

    Zitat von S002


    Für Abstellbereiche mit mehr als einem Stellplatz wird zusätzlich die Belastung gegenüber Dieselmotoremissionen bei allen Motorläufen und beim Ein- und Ausfahren durch Absaugung der Fahrzeugabgase, unmittelbar minimiert oder es werden fest eingebaute oder aufgesteckte Dieselpartikelfilter (DPF) verwendet, die den Anforderungen der VERT-Filterliste entsprechen (http://www.bafu.admin.ch/luft/…/00644/index.html?lang=de). Werden andere Dieselpartikelfilter verwendet, so ist für diese mindestens die gleiche Abscheiderate für Rußpartikel nachzuweisen. Werden Fahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen eingesetzt und verfügen diese über Motoren der Klasse Euro 5, so ist keine weitere Abgasnachbehandlung erforderlich.

    DPF ist Quatsch, weil nicht praktikabel. Direkte Absaugung geht nicht aufgrund der räumlichen Gegebenheiten. Das MTF ist ein Euro4 mit 2.950kg und das TSF-W ein Euro6 mit 6.300kg, also nix mit "Schmalspurfahrzeuge-Schlupfloch". Einde andere Variante als die Querlüftung kann ich dem Technischen Prüfdienst leider nicht bieten. Entweder kann er damit leben oder er soll einen konstruktiven Vorschlag unterbreiten, aber bitte nicht im Sinne von "Neubau". :D


    Gruß Frank

    Insofern BRAUCHEN wir die behördliche Vorgabe, um wirksamer Gesundheit zu schützen.

    Moin,


    so kann man sich natürlich einen ganz schmalen Fuß machen. Das ist eine Ausrede der lahmeren Art und nicht mehr. Die ersehnte Verordnung wird nicht zum Schutz der Beschäftigten ersehnt, sondern um den Verdienstausfall geltend machen zu können. Auch eine prima Ansicht des Gesundheitsschutzes. :rolleyes:


    Gruß Frank

    Moin,


    sorry nicht böse sein, aber ist es zu viel verlangt, die Beiträge komplett zu lesen, wenn ich mir schon die Mühe mache, den Sachverhalt so ausführlich wie möglich zu beschreiben, damit es den Foristen leichter fällt, die Situation zu beurteilen. Das was Du geschrieben (kopiert) hast, steht explizit genau so in meinem Beitrag drin, bis auf den letzten Satz, den ich extra in Teilen fett markiert habe.


    Gruß Frank

    Moin,


    wir haben bei uns eine kleine Ortsteilwehr, die über eine Fahrzeughalle mit zwei Fahrzeugen verfügt. Der technische Prüfdienst hat den Kollegen jetzt ins Stammbuch geschrieben, dass eine Abgasabsauganlage für die DME erforderlich ist.


    TRGS 554 ist bekannt

    Schutzleitfaden S002 ist bekannt

    FBFHB-027 ist bekannt


    Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ein MTF und ein TSF-W (kein Laufenlassen der Motoren zum Druckluftaufbau notwendig). Wie bei vielen anderen Wehren in diesem Land auch, ist das Feuerwehrgebäude älteren Datums und leider nicht mit den Ausmaßen der Fahrzeuge mitgewachsen. Daraus resultierend können die notwendigen Sicherheitsabstände in der Fahrzeughalle nicht eingehalten werden, was natürlich auch den Einbau einer mitlaufenden Abgasabsaugvorrichtung unmöglich macht. Aufgrund der fehlenden Sicherheitsabstände gilt die Anweisung, dass sich beim Ausfahren der Fahrzeuge nur die jeweiligen Fahrzeugführer in der Fahrzeughalle befinden und die Besatzung erst nach der Ausfahrt aus der Halle zusteigt.


    In der Halle wird keine Einsatzkleidung gelagert, udn die Umkleidekabinen sind in einem anderen Gebäudeteil. Die Einsatzhäufigkeit dieser Wehr liegt bei unter fünf Einsätzen pro Jahr. Ansonsten nur Übungsbetrieb und Bewegungsfahrten (heißt das so?). Klar ist, dass es DME in diesem Bereich gibt. Die Kollegen der Wehr werden dahingehend unterwiesen, dass die Ausfahrt der Fahrzeuge zügig zu erfolgen hat, kein unnötiges Laufenlassen der Motoren, nach der Ausfahrt Tore offenstehen lassen usw. usw.

    Zitat von FBFHF-027


    Für partikelförmige
    Dieselmotoremissionen gab es bis 2017 keinen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW). Tätigkeiten in Be­reichen, in denen Dieselrußpartikel freigesetzt wurden, galten generell als krebserzeugend. Ak­tuelle wissenschaftliche Erkenntnisse führten zu einer Neubewertung, sodass für Dieselrußparti­kel ein AGW von 0,05 mg/m³ abgeleitet wurde. Bei deren Unterschreitung sind nach dem aktuel­len Kenntnisstand keine akuten und chronischen Auswirkungen auf die Gesundheit der Versicher­ten zu erwarten.

    So weit auch alles klar.

    Zitat von FBFHF-027


    Der Arbeitsplatzgrenzwert gibt an, bei welcher Kon­zentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im All­gemeinen nicht zu erwarten sind. Arbeitsplatzgrenz­werte sind Schichtmittelwerte bei täglich achtstündi­ger Exposition an 5 Tagen pro Woche während der Lebensarbeitszeit.

    So, jetzt kommt meine geistige Hürde. Der Arbeitsplatzgrenzwert wird ja in Relation zu einer acht-Stunden-Schicht an fünf Tagen die Woche gesetzt. Das ist die dem AGW zugrunde liegende Expositionszeit. Wir reden also über 40 Stunden pro Woche. Bis unsere Miniwehr auf eine Expositionsdauer von vierzig Stunden kommt, vergeht unwesentlich :saint: mehr Zeit als eine Woche. Kann eine Überschreitung des Grenzwertes schon dadurch ausgeschlossen werden, dass ich aufgrund der Fallzahlen (Bewegungen der Fahrzeuge) eine Gesundheitsgefährdung verneinen? Eher nein, denn die DME lagern sich ja ab, wenn die Halle nicht belüftet wird.

    Zitat von DGUV 205-008


    In Abstellbereichen von Feuerwehrhäusern ist bei fehlender Abgasabsaugung eine Gefährdung von Personen nur dann nichtanzunehmen, wenn (wie z. B. bei Fahrzeuggaragen):• Abstellbereiche baulich von anderen Bereichen, z. B. Umklei-deräumen, Aufenthaltsräumen, abgetrennt sind,• die Fahrzeuge unmittelbar nach dem Starten ausfahren und sich im Abstellbereich keine weiteren Personen aufhalten bzw. umkleiden,• Reinigungs- und kleinere Instandhaltungsarbeiten innerhalb der abgestellten Fahrzeuge nur bei abgestelltem Motor und belüfteter Halle durchgeführt werden und• bei Ein- und Ausfahrten des Einsatzfahrzeuges sich außer dem Fahrer oder der Fahrerin im Fahrzeug keine Personen im Abstellbereich aufhalten und der Fahrer bzw. die Fahrerin den Abstellbereich des Fahrzeuges nach der Fahrzeugbewegung direkt verlässt, bis die Belüftung (die Lüftungsöffnungen müs-sen sich jeweils an den entgegen gesetzten Gebäudeseiten befinden) abgeschlossen ist. Diese Randbedingungen können in der Praxis z. B. in kleinen Abstellbereichen von Feuerwehrhäusern mit nur einem Stellplatz gegeben sein.

    Also, wenn ich das alles so lese komme ich eigentlich nicht darum herum, in der Halle eine RLT zu installieren, auch wenn da wenig bis kaum Fahrzeugbewegungen zu verzeichnen sind oder habe ich irgendetwas übersehen? Nie war der Begriff "ich stehe auf dem Schlauch" passender. :44:


    Gruß Frank

    Es müsste eine Freistellung geben, sobald auch nur der Verdacht einer Erkrankung einer Person aus dem selben Haushalt vorliegt.

    Moin,


    wo ist denn das Problem? Anstatt zu warten, bis das Gesundheitsamt etwas verfügt oder die achte Verordnung kommt, kann man doch reagieren. Wir haben das bei uns so geregelt, dass Personen, bei denen eine Ansteckung im Haushalt nachgewiesen wurde, freigestellt werden. Ruft bei uns morgens jemand an und teilt mit, dass sein Kind auf ein Testergebnis wartet, ist die Person so lange freigestellt, bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Liegt ein positives Testergebnis vor und es erfolgt keine Reaktion des Gesundheitsamtes hinsichtlich unserer Beschäftigten, können sich diese Personen auf unsere Kosten testen lassen. Alles kein Hexenwerk. Man muss nur aus dem Quark kommen, anstatt vor sich hinzumaulen, wie Scheiße das in der Politik läuft, wie unfähig die Gesundheitsämter sind usw. usw.


    Ruft jemand bei uns an, dass seine Frau wegen eines grippalen Infekts zu Hause bleibt, wird der Kollege auch freigestellt. Ferddisch aus - ganz einfach, man muss nur wollen.


    Gruß Frank

    Gibt es außerhalb des Feuerwehrkontextes eine normative/einfachgesetzliche Regelung analog der FwDV 7, die den Arbeitgeber konkret verpflichtet, sich den Eignungsnachweis für das Tragen von Atemschutzgeräten vorlegen bzw. eine Eignungsuntersuchung durchführen zu lassen?


    Anhang der ArbMedV

    Teil 4

    Sonstige Tätigkeiten

    (1) Pflichtvorsorge bei:1.Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppen 2 und 3 erfordern;

    :saint: