Beiträge von zzz

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    Du warst nicht alleiniger Adressat meines Postings :-) Und in der Tat geht es mir nur darum, dass nicht gestritten und nicht (vor)verurteilt wird. Meine Meinung - und damit soll (meinerseits) auch gut sein.


    Betriebsrat ist ein vielschichtiges Thema. Vielleicht wäre ein Thread "SiFa im Spannungsfeld zwischen FK und Personalvertretung" interessant.

    Vorab: ich finde nicht gut, dass Ihr persönliche Angriffe/Unterstellungen gepostet habt. Das war keine Meisterleistung.


    Mir kam das Anliegen auch komisch vor, aber gleich das Negative schlechthin zu unterstellen finde ich nicht fair.


    Und ja, Betriebsräte sind oft politische Wolfsgruben, mit Grabenkämpfen zwischen allen politischen Strömungen, inkl. Maulwürfen von Arbeitgebern. Und ja, Arbeitgeber versuchen sie oft zu beeinflussen/kaufen oder zu sabotieren, auch ohne persönlichen Verfehlungen der BR-Mitglieder. Bei Kärcher wurden sie aufgelöst wegen tun nix. Ein Arbeitgeber kann aber NIE so toll sein, dass ein Betriebsrat Null Mehrwert hätte. Alle Varianten existieren, und werden bei den einschlägigen Veranstaltungen der Betriebstäte kontrovers diskutiert.


    Diese Meinung habe ich aus zweiter Hand: rein private Gespräche mit Betriebs- und Personalräten. Insofern deutet mir bei Johann nichts auf einen negativen Ausreißer.


    Zu den Kosten der Schuhe: mit der BG, die in meinem obigen Post die Arbeit ohne Sicherheitsschuhe hingenommen hat, hatte das Vorspiel, dass die Dame ihre 700 EUR++ Schuhe am ersten Tag nach Erhalt sofort per Mülleimer entsorgt hat. Es handelte sich also um maximale Renitenz.


    Trotzdem durfte die Dame in Schlappen weiter arbeiten, wo alle anderen Sicherheitsschuhe tragen MUSSTEN.


    Alles geht.


    LEIDER.

    Juristischer Rat ist teuer. Hier gilt das Arbeitsrecht. Vielleicht kann Dir jemand aus seinem Erfahrungsbereich berichten, aber eine verbindliche Rechtsauskunft wäre das nicht.


    Meine Erfahrung: Chef und BG haben die Arbeit ohne Sicherheitsschuh toleriert.


    Meine privaten Gedanken:


    Sofern Schmerzen stark, krank melden (würde ich tun).


    Falls Schmerzrabletten helfen würden, würde ich deren begrenzten Einsatz in Erwägung ziehen. Das ist aber mit Abstand das Dümmste, was man tun könnte. Nicht, dass jemand glaubt, ich sei besonders klug.


    Last but not least: evtl. lässt sich etwas Zeit schinden mit Urlaub/Überstundenausgleich und evtl. temporär mit einer anderen Aufgabe.


    Insgesamt sind Konsens mit den Vorgesetzten und der Gesundheitsschutz die relevanten Parameter.

    Das Problem ist, dass die Auditoren da jedes mal drauf rumreiten, wenns mal nen Monat später geworden ist. MAchen den Leuten sogar "Angst" von wegen, wenn dann ein Unfall passiert seid ihr fällig usw.

    Und es steht nirgendwo geschrieben: innerhalb von 12 Monaten.

    Das ist der Punkt: wenn Auditoren nichts wissen, und nur Dinge "suchen", die standardmäßig zu finden sind.


    Solche Auditoren kriegen Widerstand. Selbst als Auditor erlebt - solche Themen habe ich grundsätzlich nie angesprochen, und habe dann als Feedback einen Dank gekriegt, für die Punkte, die dann einen Mehrwert erbracht haben, z B, wenn ich einen gefangenen Raum angesprochen habe, oder Umbauten, deren Gefährdungsbeurteilung/Konformitätserklärung vergessen wurde. Das sind relevante Dinge, und keine Termine auf die Stunde genau.


    Bei Strahlenschutz, Gentechnik usw. kann es anders aussehen.

    easyrider


    Nicht ganz.


    Die Gefährdungsbeurteilung schreibt der Unternehmer, Du berätst nur.


    Und: Du präsentierst EINE Lösung. Die Diskussion der Alternativen hat davor schon stattgefunden.


    Der Unternehmer weicht dann von der Lösung ab (evtl), dadurch lautet Deine Beratung, dass das Risiko erhöht ist (und nicht zwingend, dass die Lösung falsch ist).


    Weiterhin weist Du auf die Möglichkeit der Reduzierung des Risikos regelmäßig hin (wie von Dir ausgearbeitet), inkl. Hinweis auf den § im ArbSchG, dass technische Lösungen Vorrang haben.


    Dann bist Du (vor Gott und auf hoher See evtl.) abgesichert, und auch nicht in einer Konfliktsituation mit dem Scheff. Der hat aber mit Deiner Dokumentation ein brutales Damoklesschwert über sich. Viele Scheffs knicken so von sich aus ein.

    Hallo allerseits,


    ich brauche eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz. Kann mir jemand schreiben, wo ich eine Herunterladen kann?


    Dankeschön

    Ich kann. Meine Checkliste deckt Bayern und BW ab. Sie kann ergänzt werden. Aber da mein PC gerade neu aufgesetzt wird ) von mir), dauert es leider ein wenig....

    So sieht ein Fahrrad für 250 kg Zuladung aus (inkl. Fahrer).


    So sieht ein Rikscha für 250 kg + Fahrer aus.


    So sieht eine Platform aus, die für 1000 kg Gesamtgewicht gebaut ist. Jetzt stellen wir uns das Ding als Fahrrad vor...?


    Ich bin neugierig für Vorschläge zu pedalgetriebenen Vehikeln, die mehr als 250 kg + Fahrer transportieren dürfen. Erinnern wir uns aber an die ersten Pedelecs, die reihenweise brachen, und zu schweren Unfällen geführt haben: sie konnten nicht einmal ihre eigene Masse bewältigen.

    Scheibenbremse in Ehren, aber die Gabel wird nichts aushalten. Ich habe schon Gabeln an normalen Fahrrädern zerlegt (Felgenbremse), mit mir als einzige Last (damals sportliche 58-60 kg). Eine Vollbremsung + Unebenheit in der Fahrbahn reicht dazu.


    Mit Felgenbremse plus schwacher Gabel knickt die Gabel ein, und das Rad fährt ungebremst weiter. Je nach Lastenverteilung ist auch nicht genug Druck auf dem Vorderrad, um effektiv zu bremsen.


    Ne, im Ernst, das Fahrrad und Hunderte kg sehe ich technisch nicht kombiniert, solange ernstzunehmende Ingenieure keinen belastbaren Nachweis hierfür erbringen (Fake-Konformitätserklärungen aus China ignoriere ich) .


    Meist sind Lastenräder auf 50 kg dimensioniert. Einen Richtwert für größere Massen zeigen die Konstruktionen für Tandems und Rikschas.


    Räder für NOCH mehr Masse kenne ich nicht.

    Eine Gitterbox ist auch locker für eine Tonne inhalt ausgelegt. Die Btemsen solcher Fahrräder würde ich gerne mit einem unabhängigen Gutachten bewertet wissen, ebenso das maximal zulässige Gefälle.


    Rein empirisch würde ich sagen: technisch für ein Fahrrad nicht lösbar. Vor allem, was soll der Quatsch: jedes handelsübliche Flurförderzeug kriegt diese Lasten auch elektrisch transportiert. Die 25-60 Watt Trittenergie eines Menschen ist hierzu kaum benötigt


    Der Antrieb wäre mir vor Klärung dieser Fragen ziemlich egal.


    Ein Fahrrad/Dreirad für bis zu 50-100 kg Lasten wäre OK, wo ein handelsüblicher Rollwagen nicht ausreicht. Dafür gibt es Normen, die müssen eben eingehalten sein.

    Nebenprodukte: Staub, auslaufendes Zeug aus Gebinden, Gestank, Verderb der Ware...

    Wechselwirkungen: Verkehrswege, Luftzirkulation, Sichtbehinderung oder Behinderung (für innerbetrieblichen Verkehr), Bodenbelastung....


    Nur als Beispiel.

    PSAgA Alter: die Belastungen sinda anders... Aber es gibt auch Grenzen bei der Lagerdauer. Material könnte gleich sein, aber die Verarbeitung ist anders.


    Wahrscheinlich ist die Grenze reines Marketing, aber sie ist nun mal formuliert und von der BG mit ins Regelwerk aufgenommen worden.

    Funfact


    Aktuell wohnen wir in einer Airbnb Feinwohnung in Budapest. Die Besitzerin ist Übersetzerin/Dolmetscherin und arbeitet für diverse Unternehmen und Konzerne.


    Sie hat uns gebeten, beim Rauchen mindestens 10 m Abstand zur Wohnung einzuhalten. Wir haben gelacht und bestätigt, Nichtraucher und nicht Dampfer zu sein. Daraus hat sich ein kleines Gespräch entwickelt, mit der Information:


    Alle Unternehmen haben Dampfer (E-Zigaretten) den Rauchern gleichgestellt. Die müssen ins Kabuff zu den Rauchern (oder weg vom Gelände).


    Ob gesetzliche Grundlage in Ungarn oder eine Weltverschwörung aller Arbeitgeber, die unsere Gastgeberin kennt: keine Ahnung, aber isso.

    OK, was mich angeht: PSA und Einsatzbereich/Arbeitssystem sind vor Ort. Beschädigte PSA wird nicht bewertet, sondern ausgesondert und der Prüfung durch Befähigte zugeführt.


    Es gibt aber konkrete Hinweise, dass der Prüfer eines Subs korrupt ist, oder dass die Prüfungen Fake sind. Die PSA hat ihre definierte Maximalhaltbarkeit hinter sich, der Umgang damit rechtfertigt auch keine maximale Einsatzzeit (wird jedem Wetter ausgesetzt, auch wenn nicht in Verwendung). Die ältesten Gurte/Verbindungsmittel sind von 2002, Einige von 2006, aber auch fast alle Neueren sind von der Zeit her durch.


    Alle diese Gurte aus historischer Produktion und viele Verbindungsmittel sind mit aktuellem Brief und Siegel (aus Metall) versehen. Hier greift meine fehlende Qualifikation die Prüfung als Fake abzulehnen, oder als korrekt anzuerkennen.


    Wo und wie sie das Material, vorausgesetzt, es sei in Ordnung, eingesetzt wird, ist vor Ort auf jeden Fall darstellbar.

    Zum einen: am Mobiltelefon zu tippen ist etwas mühsam. Bitte um Entschuldigung, von wenn Wörter daneben gehen, und ich das nicht bemerke.


    Zum Anderen: DGUV Information 203-047


    Vielleicht (?) schreiben wir an einander vorbei?


    Eine Sache ist die umfassende Profession PSAgA in jedem Fall richtig beraten zu können. Da bin ich nicht.


    Eine andere Sache ist, in einem standardisierten, festgelegten System vorhandene Lösungen anzuwenden.


    Das sollte JEDER können, und genau hier ist die SiFa gefragt: sie sollte dies Lösungen kennen oder recherchieren können.


    Wenn ein Hilfsarbeiter etwas montieren soll, und es gibt eine Gefährdung durch Absturz, deren Risiko nur mit PSAgA reduzierbar ist, muss diese PSAgA zur Verfügung gestellt werden, und unterwiesen werden.


    Erforderlich ist:

    - die Sichtprüfung durch den Mitarbeiter (DGUV V1 §30(2)). Da jeder Schaden zu melden ist, ist die Beurteilung seitens des Arbeitnehmers obsolet.

    - die korrekte Verwendung der PSAgA laut DGUV I 203-047.


    Auswahl, Rettungskonzept, regelmäßige Prüfung durch befähigte Person usw. sind klar Arbeitgeber-Pflichten, die teilweise knifflig zu erfüllen sind, und einer kompetenten Beratung bedürfen. Zwischen Eingangstür der Firma und dem Abmarsch zur Durchführung der Arbeit, ist für den Hilfsarbeiter X das alles kein Thema. Der muss nur wissen, was ER zu tun hat. Das sollte ihm jeder unterweisen können, der am Handy mit Wischgesten einen Forumsbeitrag inklusive Tippfehler und KI-Aussetzern schreiben kann - auch ohne Ausbilder-Befähigung.


    P.S. lieber Frank, bitte zweifeln wir uns gegenseitig die Kompetenzen nicht an, ich könnte das auch. Jeder sollte seine eigenen Grenzen kennen, nicht die Grenzen der Anderen postulieren.