Beiträge von Mike144

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    Nur mal so als Idee.

    Wenn ich keine explizite Regel finde die eine Prüffrist vorgibt, orientiere ich mich an der BetrSichV, die vorgibt Arbeitsmittel mindestens jährlich zu prüfen. Da bin ich dann eigentlich auf der sicheren Seite...

    https://www.spiegel.de/panoram…7b-4acd-b6e4-cab7a37be310

    Baden-Württemberg Mann wird unter Bagger begraben und stirbt

    Ein 45-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall im Breisgau ums Leben gekommen. Der Mann wurde laut Polizei von einem Bagger überrollt.

    14.09.2020, 10.04 Uhr


    In einem Gewerbepark in Baden-Württemberg ist ein Baggerfahrer bei einem Arbeitsunfall unter seine Maschine geraten und gestorben. Das teilte die Polizei in Freiburg mit.

    Das Unglück geschah demnach, als der Bagger in Hartheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) aus bislang unbekannter Ursache in eine Grube rollte. Der 45-jährige Fahrer habe bei dem Unglück am vergangenen Samstag noch versucht, aus dem Führerhaus zu springen, wurde aber unter dem schweren Gefährt begraben. Wenig später erlag er seinen Verletzungen.


    sen/dpa

    Auf der Seite davor hab ich ja schonmal Long Distance Calling erwähnt.


    Mittlerweile habe ich alle CDs und die laufen bei mir sehr oft. Ich hab heute während HomeOffice mal alle hintereinander durchweg gehhört....


    Alter Falter...



    ...angepassten Kraft....

    Siehste sehr geehrtes Eulchen. Und da liegt das weibliche Problem. Ich könnt einfach nicht verstehen wie viel Kraft männliche Wesen besitzen und wie schwer wir diese "dosieren" können. Das ist oft ein Bürde, die ihre Damen euch gar nicht vorstellen könnt. Bei 95% unserer Spezies ist es einfach so, dass wir mit so viel Kraft gar nicht umzugehen wissen. Deshalb sind wir für solch filigrane Maschinen überhaupt nicht gebaut. Wir sind schon genetisch gar nicht in der Lage diese Art "Arbeit" sachgerecht auszuführen. Und deswegen dürfen Männer mit so etwas gar nicht erst betraut werden, weil es schief gehen wird.


    So.. Ich geh jetzt mal ein Kilo Watte stapeln.....

    Mike

    Führungskraft sagt, Unfallopfer sei der Waschbär

    Super.

    Wenn der Verunfallte ein Waschbär ist, dann braucht er keinen Trockner. Waschbären verfügen über ein selbsttrocknendes Fell. Also muss der Verunfallte diesen Trockner auch nicht mehr bedienen.... und damit fällt ja auch die Waschmaschine weg. Und der Wäscheständer. Und das Zusammenlegen der Klamotten ebenfalls....


    EAT THIS Führungskraft!

    PSA = AG muss Kosten übernehmen und genau das empfinde ich als unüblich, da in meinem Bekanntenkreis (nicht bei meinem AG beschäftigt) auch Leute sind die Gesundheitswesen tätig sin, und auch dort keine Schuhe bereitgestellt werden.

    Was "üblich" ist, oder nicht ist erstmal dahingestellt. Nur weil es ein Dritter nicht macht, heißt das nicht, dass es richtig ist. Ich betreue (noch; Vertrag ist gekündigt) bis zum Jahresende mehrere Pflegeheime. Was dort "üblich" ist geht auf keine Kuhhaut! Einsatz des Personals komplett fachfremd (Pflegekräfte müssen in der angeschlossenen Gastronomie arbeiten), Überschreitung der Arbeitszeiten um ein Vielfaches (schon seit Jahren), Nutzung von Handschuhen über die ganze Schicht hinweg (Vorgabe der GF)....

    Anschließend konnte das arme Opfer seine Arbeit fortsetzen.

    DAS halte ich nach diesem dramatischen Unfallhergang für nicht gegeben. Wenn jemand in dieser fürchterlichen Weise geschädigt wird und gerade noch so dem Tod entgeht muss derjenige sich in diesem Falle in einem ANGEMESSEN Zeitraum von dem Schock erholen. Ich schlage hier eine Regenerationsphase von einer Woche strengster Ruhe vor. Einer später einsetzenden Schockreaktion muss hier sofort energisch entgegengetreten werden.


    Insbesondere ist hier die Führungskraft heranzuziehen. Sie hat offensichtlich versäumt den ARMEN Verunfallten in angemessner Weise einzuweisen. Weiterhin ist überhaupt fraglich ob der Arbeitende (Verletzte) überhaupt für diese Art der Arbeit qualifiziert war und ob die Führungskraft diese gefährliche Arbeit durch den Ausführenden ausführen lassen durfte. So wie ich das jetzt von außen sehen: Beidesmal NEIN. Also muss die Führungskraft eine so verantwortungsvolle, in höchstem Maße gefährliche Arbeit selbst ausführen. Sie hat ja jetzt offensichtlich erkannt, dass der Verunfallte für diese Art Arbeit nicht qualifiziert ist.


    Sprich: Dumm stellen schafft Freizeit.


    Mit den besten Genesungswünschen

    Mike

    Es ist in der Regel keine PSA, denn der Schuh muss keiner besonderen Norm entsprechen.

    Wo steht denn das PSA einer Norm entsprechen muss?


    "Persönliche Schutzausrüstung im Sinne dieser Verordnung ist jede Ausrüstung, die dazu bestimmt ist, von den Beschäftigten benutzt oder getragen zu werden, um sich gegen eine Gefährdung für ihre Sicherheit und Gesundheit zu schützen, sowie jede mit demselben Ziel verwendete und mit der persönlichen Schutzausrüstung verbundene Zusatzausrüstung." PSABV §1 S.2.


    Der "sichere" Schuh nach Vorgaben (in diesem Fall nach Klarstellung der BG) schützt vor Nadelstichverletzungen, Abrutschen auf Treppen, Unergonomisches Schuhwerk etc.

    Also: gem. der PSA BV = PSA


    Und wenn wir grade dabei sind.... (hier gings doch auch um die Bereitstellung)...


    §2 PSA-BV Abs. 1

    Unbeschadet seiner Pflichten nach den §§ 3, 4 und 5 des Arbeitsschutzgesetzes darf der Arbeitgeber nur persönliche Schutzausrüstungen auswählen und den Beschäftigten bereitstellen, die 1.den Anforderungen der Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen entsprechen,
    2.Schutz gegenüber der zu verhütenden Gefährdung bieten, ohne selbst eine größere Gefährdung mit sich zu bringen,
    3.für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind und
    4.den ergonomischen Anforderungen und den gesundheitlichen Erfordernissen der Beschäftigten entsprechen.


    Gibt der Arbeitgeber also nach den Erkenntnissen der GB und Vorgaben der BG PSA vor... dann hat er sie bereitzustellen, so dass sie passt.

    Alles darüber hinaus (Beteiligung der AN an höherwertiger PSA (bessere Schuhe) etc.) ist Verhandlungssache. Aber grundsätzlich hat der AG sich darum zu kümmern dass die PSA vor Ort ist, und genutzt wird.


    Mike

    wahrscheinlich schon, falls erfolgenden Link angeklickt hätte...

    :P

    Mensch Uilchen...


    Meinst du echt ICH (der sich für den Nabel der Welt hält) lese alle Beiträge über mir durch um die Meinung anderer durchzulesen?!?!?! Das liegt mir sehr fern.




    Nee... Im Ernst. Sorry; scheine ich überlesen zu haben.

    ;-)


    Mike

    Moin.

    Seit Einführung der High Level Structure ist die Ingegration der 45001 in ein bestehendes QM System deutlich einfach als vorher.

    Wenn ihr schonmal die Grundstruktur übernehmen könnt, habt ihr schon einiges "gewonnen".


    Hast du dir schonmal eine Norm besorgt? Ohne gehts nicht.

    Dann würde ich an deiner Stelle schnellstens einen 45001 Kurs besuchen. Dafür gibts viele verschiedene Anbieter. Grundlagen zum Thema Managementsystem.


    Hast du einen bereits vorgebildeten QMB? Dann krall dir den. Der kann dich unterstützen. Die Normen sind sehr ähnlich aufgebaut. Egal ob 9001, 14001 und 45001. Du hast dann "nur" die jeweilige Ausrichtung der Kapitel (9001 --> Qualität, 14001 --> Umwelt usw.... Da kann man ein neues System eigentlich recht einfach "anlegen".


    Wenn du aber noch nie was damit zu tun hattest, und es soll schnell gehen, hol dir Hilfe von außen.

    Einführung und Verwirklichung der 45001 sind kein Spaziergang.


    Mike

    Moin.


    Ich (und auch Drachi mit der ich mich gerade kurzgeschlossen habe) haben mal eine Frage.


    Ich sitze momentan an einem recht umfangreichen Gefahrstoffkataster (keine Reinstoffe; nur "Gemische", zu 90% Lacke). Da gehören ja auch die H+P+EUH Sätze mit rein.

    Jetzt schnapp ich mir ein SBD des Gemischs und arbeite es systematisch durch.

    Ich erfasse immer "nur" die H+P+EUH Sätze rein die in Kapitel 2.1, und 2.2 genannt sind.

    Das wurde mir mal am Anfang meiner FASI Karriere so beigebracht, und ich hab es stumpf übernommen. Haben wir schon immer so gemacht.


    Jetzt zweifel ich grademal wieder an mir selbst. In Kapitel 16 stehen weitere H+P+EUH Sätze. Gehören die da ins Kataster?

    Wenn nein, wo kommen die her?


    Drachi und ich haben darüber diskutiert und wir können uns eigentlich nur vorstellen, dass das die H+P+EUH Sätze der "Bestandteile" des Gemischs sind, die in verschiedenen Bestandteilen da drin sind. Und die Bestandteile sind teilweise so gering (Anteil am Gemisch, dass das nicht mehr "so gefährlich" ist, um es kennzeichnen zu müssen). (Ich hoffe ihr versteht was ich meine).


    Kann mir/uns das einer erklären?


    Mike

    der keine Gefahrstoffe mehr mag.

    LDC ist ja auch kein Metal,

    Ich weiß. Zählt zu Post-Rock.

    ABER... ich hab das nur erwähnt weil manche hier Angst haben Musik anzuhören die ich poste. Die erwarten dann immer gleich wildes Gitarrengeschrabbel und Gegrunze, gepaart mit Satansmessen und Menschenopfern.... ;-)