Beiträge von elschwoabos

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    Hi,


    es ist davon auszugehen, dass bei einer Lockerung der Reisebeschränkungen flankierende, allgemeine Maßnahmen festgelegt werden.

    Dann darüber hinauszugehen ist möglich, die Frage ist, ob es denn dann notwendig ist.


    Und diese Frage lässt sich frühestens dann beantworten, wenn feststeht, was festgelegt ist.


    Insofern würde ich mir jetzt nicht über noch nicht gelegte Eier den Kopf zerbrechen.


    lg


    Hardy

    DUUUU sollst die Leute (UNTERHALB des Radars der Verantwortlichen) zum Medicus schicken :-)


    Ich habe Dir soeben eine Strategie an die Hand gegeben, wie Du dolche Eskapaden nachhaltig reduzieren könntest!

    Es schockt mich immer wieder, wie schlecht der Zusammenarbeit zwischen Sifa und Unternehmer sein muss um zu solchen Mitteln zu greifen.


    Hardy

    Na, dann kann der Brillenträger bestimmt die Rechtsgrundlage nennen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Tätigkeiten gibt, bei denen eine Brillenschnur nicht zulässig ist. So z.B. bei Einzuggefahr an Maschinen oder drehenden Teilen oder aus hygienischen Gründen, dort wo z.B. auch Schmuck verboten ist.

    Wo ist aus hygienischen Gründen Halsschmuck verboten? Die TRBA 250 kennt nur ein Schmucktrageverbot an Unterarmen und Händen.
    Und bei meiner Lesebrille nutze ich auch ein Band, auch damals auf IPS. Immer noch hygienischer wie irnkwo im Patientenzimmer ablegen, wenn z. B. der Schweiß auf die Brillengläser tropft.

    Meine GBU würde das erlauben.


    Wenn es um den Einzug in Maschinen geht, da bin ich wieder beim Verbot.


    Hardy

    Kopie meiner Antwort aus der Shoutbox:

    Als Flächendesinfektion hätte ich keine Bedenken, auf der Haut dann doch eher nicht.

    Hi,


    wie schon in meiner Antwort an Caterpilar geschrieben: Bei Prionen kommst Du bei einer Stich-/ Schnittverletzung um Hypochlorit nicht rum, auch nicht auf der Haut.


    Wir halten es deshalb vor.


    lg


    Hardy

    Hi,

    hier ich.

    Wir halten das Zeug vor, falls mal jemand mit Prionen aufschlagen sollte. Hier gehört es zum Notfall-Kit bei Stichverletzung und wird dermal angewendet. Wir sind aber auch ein Krankenhaus mit neurologischer Abteilung.


    Chlorhaltige Desinfektionsmittel lassen meine Lunge pfeifen. Deshalb halte ich es in einem Schwimmbad auch nur wenige Minuten aus. Damit dürfte ich nicht alleine sein. Ich würde von diesem Mittel Abstand nehmen. Das aber nur als persönliche Meinung.


    lg


    Hardy

    Und ich renne mit der Ansicht "Kranke bleiben zu Hause" seit dem ersten Anfang gegen die Wand. Keine Rechtsgrundlage, Persönlichkeitsrechte.


    Nun, daran hat sich bis heute nichts geändert.


    Du kannst die Erbeere oder auch Mist fressen - daraus wird trotzdem kein Arbeitsschutz.

    Hi,


    ich glaube, das wir beide grunsätzlich ein unterschiedliches Verständnis von der Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft haben:
    Die Sifa ruft nicht hier, der Unternehmer folgt.
    Nein, vielmehr berät Sie den Unternehmer. Das dokumentiert Sie. Letztendlich liegt aber die Entscheidung was davon umgesetzt wird beim Unternehmer. Der muss sich dann ggf. dafür verantworten.

    Wenn Du sinnvoll beraten und sauber dokumentiert hast, sollte der Fliegenfänger, der auf Dich zu kommt aufgehalten werden.


    Aber wieso soll es uns besser gehen als beispielsweise Ärzten und Pflegekräften? Auch die fühlen, dass sie mit einem Bein im Knast stehen. Ich weiß das, bin selbst Fachpfleger für A+I, wenn auch nicht mehr als solcher tätig.


    lg


    Hardy

    Nicht meine Logik.

    Meine Logik ist die: Ich schaufe mit im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen an. Wenn diese wirksam werden können, entwickle ich nach Möglichkeit Maßnahmen.

    Und wenn sich nun in einer Montagehalle Mitarbeiter gegenseitig anstecken können, versuche ich dieses Risiko zu minimieren.

    Ich arbeite dabei nicht für eine BG, sondern für die Mitarbeiter.
    Die BG berät mich und beaufsichtigt den Betrieb.


    Und deshalb fresse ich die Erdbeere, die Sicherheit bringt, manchmal ist es auch ein Ladung Mist.


    lg


    Hardy

    Hallo Micha,

    die BG RCI schreibt: COVID-19-Erkrankungen sind grundsätzlich keine Arbeitsunfälle.

    https://www.bgrci.de/presse-me…n-coronavirus-sars-cov-2/


    Liebe Grüße

    Das kommt wohl auf den Betrieb an. Die BGW gab uns folgende Auskunft (siehe Anlage).


    Das ist sicher eine branchenspezifische Betrachtung.


    lg


    Hardy



    Dateien

    • BGW_Corona.docx

      (110,28 kB, 35 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Das sehe ich anders: Für mich ist das Prinzip Hammer an Dance absolut sinnvoll.


    The Hammer hatten wir jetzt, das war der Shut-Down. Jetzt geht das Tänzchen los. Öffnen, schauen was passiert und wenn nötig wieder wohldosiert die Zügel anziehen.


    lg


    Hardy

    Hi,


    im großen und ganzen läuft das ab wie bei jedem septischen Geschehen, das von der Lunge ausgeht.

    Durch die inflammatorischen Reaktionen im Rahmen des septischen Geschehens kann es zum Multiorganversgen (MOV) kommen. Dann ist die Letalität in der Tat sehr hoch.


    Aber auch das MOV ist grundsätzlich behandelbar und ist abhängig davon, wie der Sepsis-Auslöser (hier die Entzündung der Lunge) auf dei Behanlung anschlägt. Ziel bei einer Sepsis ist immer die Herd-Sanierung. Ist dies nicht möglich, dann muss versucht werden, die Sepsis Auswirkungen zu beherrschen. Hier liegt dann die Letalität bei 40 -50%.


    Bei CoVid19 ist die Herdanierung schwierig, wegen (noch) fehlender Medikamente, was dann zu einer höheren Letalität führt.

    Damit meine ich den flächigen Einsatz von Medikamenten. Remdesivir scheint ein vielversprechender Ansatz zu sein, befindet sich aber beim Einsatz bei CoVid19 noch in der Erprobung.


    In Köln und AFAIRC in Nürnberg wird mit Plasma von Gesundeten gearbeitet, aber da können wohl pro Einrichtung max. 5 Patienten am Tag behandelt werden. Belastbare Ergebnisse liegen hierzu meines Wissens aber noch nicht vor.


    lg


    Hardy

    Also: Vor Arbeitsbeginn und Pausenbeginn Hautschutzmittel. Gerne zuerst desinfizieren und dann den (anhaltenden) Schutz auftragen. Nach jeder Kontamination desinfizieren, also beim Wechsel zum nächsten Patient. (Ach so habt Ihr nicht) Bis zum Verlassen des Patientenzimmers können von Fall zu Fall 5 - 10 Händedesinfektionen notwendig sein. Daraus erkennst Du, dass Du Hautpflege dann machst, wenn Du die Hände mal still halten kannst. So sieht die Realität aus.


    Und woher willst Du wissen, wo die Krankenhäuser im Moment ihre Desinfektionsmittel beziehen? Wir nehmen die Desinfektionsmittel woher wir es bekommen. Es sollte nur gelistet sein. (z. B. VAH) Wir stehen mit dem Rücken an der Wand.

    In den Arztpraxen sieht es nicht besser aus.


    In der Zeit der Krise muss sich jeder hinterfragen was notwendig ist und was nicht, um Ressourcen schonen zu können, die anderswo benötigt werden. Da hilft dann häufig die DGUV V0.


    lg


    Hardy

    Von daher sind die Regelungen der BGW bei der Handdesinfektion analog auch für den Maschinenbau anzuwenden, obwohl das Schutzziel in einem Maschinenbaubetrieb in keiner Weise definiert ist - schon gar nicht SMART. Gegen Paranoia kommt man schlecht mit Argumenten an, aber wenigstens sollte man die Haut des Mitarbeiters soweit wie möglich schützen.

    Da muss ich widersprechen:

    Wenn Du vor einem halben Jahr gesagt hättest, du willst im Maschinenbaubetrieb die Hände desinfizieren, hätte ich gesagt, dass das ohne Kontakt zu Lebensmitteln unnötig ist, wenn Du es trotzdem machen willst, dann vergiss den Hautschutz nicht, der aber grundsätzlich stattfinden muss.


    Heutzutage muss ich sagen: Lass verdammt noch mal die Finger von den Desinfektionsmitteln, wo sie nicht benutzt werden müssen. Lass die Mittel denen, die sie wirklich brauchen. Wasche einfach Deine Hände häufiger!


    lg


    Hardy

    Ich kenne die Handdesifektion klar ANSTELLE von Hände waschen.


    Hier der Hautschutzplan für Physiotherapie, bzw. und überhaupt.


    Solltet Ihr mit der Haut irgend etwas anstellen, z.B. desinfizieren, braucht Ihr den Hautschutzplan.

    Die BGW kümmert sich um Gesundheitsberufe.
    Ein Blick in Michaels angezeigtes Profil zeigt, dass er im Bereich der BGHM tätig ist.
    Damit sind Deine beiden Links hinfällig, vor allem nach der Präzisierung Maschbau-Betrieb.


    lg


    Hardy

    Hallo!


    Wir sind ein Maschinenbauunternehmen im Ruhrgebiet. Ca. 250 Mitarbeiter. Die Fragen kamen speziell aus dem Produktionsbereich. In der Verwaltung sind gut 90% im Home - Office. Klar haben wir einen Handschuh- und Hautschutzplan. Aber momentan drehen doch alle durch.


    Michael

    Hallo Michael,


    dann ist Händewaschen das Maß der Dinge, wie schon beschrieben.
    Wenn Ihr eine Kantine betreibt, dort dürfte Händedesinfektionsmittel benötigt werden, aber nicht wegen des Coronas.


    lg


    Hardy

    Moin,


    Hautschutz vor Beginn der Arbeit und zu Beginn der Pause. Dazwischen Händesdesinfektion und Hautpflege.


    Du lässt uns allerdings im Dunkeln, in welchem Bereich Ihr tätig seid. Wenn es kein Bereich ist mit Umgang mit Lebensmitteln, reicht ein Händewaschen, im Zeitalter von Corona aber bitte 20 - 30 s.


    Die Desinfektionsmitteln sollten den Gesundheitseinrichtungen vorbehalten bleiben, hier herrscht ein eklatanter Mangel. Und hier ist eine Desinfektion notwendig wegen all der anderen Keime.


    Corona ist ein umhüllter Virus. Bei Händewaschen wird die Hülle zerstört, der Virus inaktiv.


    lg


    Hardy

    Ich empfehle niedrig alkoholische Desinfektionstücher. Diese eignen sich auch für Ultraschallgeräte u.s.w.


    Bitte nicht als Werbung auslegen, ist nur ein Beispiel:


    https://www.bode-science-cente…desinfektionstuecher.html


    Hardy

    China hat bereits Neuinfektionen, die Infektionswelle war nicht gestoppt.


    Und je mehr wir die Kurve abflachen, desto länger dauert es bis zur Herdenimmunität. Da hat uns China den hohen Peek voraus, den wir wirklich nicht wollen.


    Hardy