Beiträge von FalcoCGN

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    Den Ausgleich finde ich aber tatsächlich fraglich. Jemand der eh oft aufsteht bekommt einen höhenverstellbaren Tisch und die, die 8h sitzen nicht. ;) Würde ich auch in Frage stellen

    In dem Lager belasten nicht nur die Einflüsse heiß, kalt, feucht, staubig sondern die Kollegen müssen immer mal wieder Pläne und andere Dokumente prüfen und dann gleich wieder raus ins Lager und die Werkstatt. Abgesehen davon befinden sich die WC in einem Container VOR der Halle. Die höhenverstellbaren Tische waren als Erleichterung und Ausgleich gedacht.

    Der BR hat sich mit dieser Anti-Haltung komplett verrannt und noch nicht mal den zarten Hinweis verstanden, dass die Tische im Lager ein Einstieg in höhenverstellbar für alle gewesen wäre. Einen vogeschlagenen Arbeitsplatztausch fanden die irgendwie auch nicht lustig...

    Letztendlich wollen Arbeitsschützer und Betriebsräte dasselbe !

    Nein, sicher nicht. Ich habe gade den Fall in einem Theater. Die haben ein externes Lager in einer alten Industriehalle (heiß/kalt, staubig) und natürlich die Verwaltung. Im externen Lager herrschen beengte Büro-Verhältnisse und die Kollegen müssen nicht nur am Tisch sitzen, sondern ständig rein und raus. Daher sollten höhenverstellbare Tische als Ausgleich ran. Der BR verweigerte das, weil ja dann das Lager gegenüber der Verwaltung bevorzugt würde! Es wären schließlich Büroarbeitsplätze. Alle meine Erläuterungen nutzten nichts. Meine Vorbehalte gegenüber BR wurden damit schön bestätigt.

    Oder der BR in einem großen, traditionellen Pharmaunternehmen. Die residieren in einer Art Villa in einem Park im Firmengelände.

    Ich gehe davon aus, das es einen technischen Check gibt (hier: Seile ohne Beschädigung; Notabschaltung) und die sonstigen - für die Kunden unwichtigen - Dokumente und Unterweisungen nicht kontrolliert werden.

    Die Fahrgeschäfte sind fliegende Bauten im Sinne des Baurechts und müssen besichtigt und abgenommen werden. Dies geschieht durch entsprechend sachkundige Mitarbeiter des Bauamts oder durch Sachverständige.

    Ich wiederhole mich gerne an dieser Stelle: es reicht nicht, Maßnahmen anzusagen, die Umsetzung muss auch knallhart kontrolliert werden. Ich habe das Privileg, dass ich in meiner Welt der Großveranstaltungen Leute direkt ansprechen darf und das auch mache. Manchmal wird es dann auch etwas direkter und lauter. IN der "normalen" Welt sind dann ja oft so Dinge wie Nettigkeit und Hierarchien zu beachten.

    Ja das sind die doofen Fremdfirmenmitarbeiter. Die machen was sie wollen und das ohne Ahnung.

    Wer beauftragt die denn? Wer beaufsichtigt die denn?

    Ich bin grade auf dem Gelände einer BASF-Tochter für eine Event. Wir müssen hier für unseren Eventaufbau im vollen Ornat (Warnweste usw.) rumlaufen. Die FF, wie z.B. Wisag, die hier gärtnern, sind alle im schönsten Warngrau. Und blinken beim Abbiegen? Blinkerflüssigkeit scheint leer zu sein...

    Vor allem Leichtsinn, zumindest wirkt es hier in Hamburg und Umgebung immer so. Völlig unabhängig der Sprache. Oftmals überwiegt die Coolness und die Vernunft versagt.

    Das sind nicht die Ursachen für die gefühlt häufigen schweren Unfälle bei den Schaustellern. Mit denen habe ich beruflich immer wieder zu tun und die sind auf meiner Skala ganz unten in der Nahrungskette.

    Die Schausteller behandeln ihre Leute, häufig Bulgaren, Rumänen oder ähnlich, wie den letzten Dreck. PSA gibt es, die ist aber im Werkzeug-Container und wird nur rausgeholt, wenn die Behörde, BG oder der nervige Festival-Sicherheitsfuzzi (Ich) nervt. Manchmal ist das nach dem Mittagessen wieder alles verschwunden.

    Die Arbeiter sind arme Säue, die es ganz gut finden, wenn mal so jemand wie ich vorbeikommt und für Mindeststandards sorgt. Die haben keine Zeit und keinen Sinn für sich cool zu finden. Unterste Stufe der Bedürfnispyramide. Und die Vernunft beginnt oder endet mit dem Schaustellerfürsten.

    Hallo zusammen,

    die DGUV Vorschriften 3 und 4 werden derzeit überarbeitet. Die Regeln sollen dabei einfach, gut umsetzbar und einen optimalen Schutz ermöglichen. Zusätzlich soll die betriebliche Praxis dabei berücksichtigt werden.

    Vielleicht gibt es nach der Überarbeitung zu dem Thema mehr Klärung.

    Das ist der größte Quark überhaupt. Ich erwarte mir außer der Streichung der 4 nichts wesentliches. Es ist doch jetzt schon klar und einfach. Die bestehende Vorschrift und die DGUV-Informationen 203-070/-071/-072 sollten einfach mal gelesen und umgesetzt werden.

    Wenn ihr hierzu offen für einen Austausch seid oder selbst Interesse an dem Thema habt, meldet euch gerne bei mir.

    Vielleicht stellst Du einfach Deine Fragen in diesem Forum. UNd wie die Kollegen schon sagten: sprich Deutsch! Mein Englisch ist verhandlungssicher, doch als ich gestern Abend Deinen Post sah, dachte ich mir "Häh? Worum geht es genau?"

    Hallo zusammen,

    Bei klassischen IT-Produkten (Laptop, PC-Bildschirm), die von namhaften Herstellern kommen, wäre aus meiner Sicht die Sichtprüfung ausreichend.

    Denkt bitte daran, dass die Erstprüfung auch dazu dient, mögliche Schäden festzustellen. Wenn nur eine Sichtprüfung durchgeführt wird, wird ein tieferliegender Schaden möglicherweise erst entdeckt, wenn das Gerät ausfällt oder Spannung auf dem Gehäuse liegt.

    Der Brandschutzhelfer in der Funktion ist ja "nur" notwendig, wenn sich sonst keine Person auf der Etage bzw. in diesem Bereich aufhält. Ansonsten kann dieser - wie der Ersthelfer - außerhalb des Besprechungsraumes bereitstehen wie sonst auch.

    Woher nimmst Du, dass bei einer Nutzung dieses Raumes ein BSH "bereitstehen" soll?

    Woher nimmst Du, dass bei einer Nutzung dieses Raumes ein EH "bereitstehen" soll?

    Ich fange langsam an, an der Menschheit zu zweifeln...

    Ich kann von der anderen Seite berichten. Ich habe reichlich Kunden von BAD und dem ein oder anderen Dienstleister übernommen.

    Was ich an Unterlagen dann zu Gesichtbekam war unterirdisch. Eine Betreuung im Wortsinne fand dort nie statt. Der Knaller war der BAD als Dienstleister für die BGN bei zwei Kunden. Keine Begehungen, keine Protokolle zu ASA oder gar eine GBU. Nix. Auf Rückfrage des Kunden dort hiess es dann: "sie müssen die Leistungen abrufen"

    Vielleicht wurde deswegen der BAD (bad, engl. für schlecht) umbenannt.

    Da ich das Wort "Klimperkram" verwendet habe, antworte ich auch mal auf die letzten Beiträge von Milla und Go-Sifa

    Die Raumbedingungen sind bekannt: "...nicht klein mit 12qm. Das Problem ist eher, dass er schmal ist. Ich kann um den Tisch herum keine Verkehrswege einhalten. Zusätzlich hat der Raum zwei Türen, eine ganze Fensterfront und durchgehende Heizung unter den Fenstern."

    Es soll ein Besprechungsraum eingerichtet werden. Aufenthalt immer mal wieder für begrenzte Zeit (Meeting). Wie ich oben schon schrieb, gibt mir die ASR die Möglichkeit, bei z.B. Besprechungsräumen abzuweichen von den Vorgaben.

    Darauf hatte ich in meinem Beitrag hingewiesen (Input). Dann kam Go-Sifa mit dem BSH und anderen Dingen um die Ecke. Meine Antwort war sarkastisch. Tja. Dennoch Input. Und nun?

    Ich bleibe dabei: wenn das Eure einzigen Probleme in Eurem Betrieb sind gratuliere ich Euch von ganzem Herzen. Verglichen mit anderen Problemstellungen in vielen Betrieben ist das nämlich wirklich Klimperkram.

    Und um meinen vorherigen Post zu ergänzen in Bezug auf die Diskussion: "First World Problems".

    Seid froh, wenn ihr keine anderen Sachverhalte in der Firma habt. Dann bleibt Zeit, sich mit so einem Klimperkram zu beschäftigen

    Wie ich das lese bist du Sifa und sollst den Raum einrichten? Wie sieht es denn mit der Türbreite aus, Fluchtweg oder Wege und Brandschutz? Nur die Personen und der Raum ist ja nicht alles. Und bei 6 Personen müsste ja immer ein Brandschutzhelfer dabei sein. Im Brandschutz kenne ich mich nicht aus.

    Lieber Kollege Go-Sifa,

    entspann dich! Kirche => Dorf!

    - Raum für Besprechungen, also kein Dauerarbeitsplatz

    - zwei (!) Türen plus Fensterfront

    Wo nimmst Du den BSH her? Setz doch am besten noch einen Ersthelfer rein, der IMMER bei Besprechungen anwesend sein muss und einen Feuerlöscher, egal ob Zündquelle vorhanden oder nicht. Nicht vergessen den Gefahrstoffbeauftragten, weil bei länger dauernden Besprechungen und geschlossenen Fenstern und Türen der Schadstoffgehalt in der Luft immens ansteigt... :Lach::Lach::Lach:*SarkEnd*

    Ich würde die Kirche im Dorf lassen, auch wenn es ein kleines Dorf wird... Das sind ja keine Dauer-Arbeitsplätze und mit Fensterfront und Türen gibt es genug Licht und potentiell genug Luft.

    Die ASR A1.2 schreibt ja in Punkt 4, Abs. 4: "Für bestimmte Arbeitsplätze, z. B. Kassenarbeitsplätze, Schulungs- und Bespre-chungsarbeitsplätze, Arbeitsplätze in Operationsbereichen, können auf Grund ihrer spezifischen betriebstechnischen oder ergonomischen Anforderungen von den Regelungen dieser ASR abweichende Gestaltungen notwendig sein. Diese sind im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und festzulegen."