>Urteil des Oberverwaltungsgericht Münster 10 A 363/86 vom Dezember 1987<
So ist es und wo wir es auch immer bleiben.
Münster ist die falsche Quelle. ![]()
*Verwaltungsgericht Gelsenkirchen 5 K 1012/85 vom 14.11.1985
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Neues Benutzerkonto erstellen>Urteil des Oberverwaltungsgericht Münster 10 A 363/86 vom Dezember 1987<
So ist es und wo wir es auch immer bleiben.
Münster ist die falsche Quelle. ![]()
*Verwaltungsgericht Gelsenkirchen 5 K 1012/85 vom 14.11.1985
Dann kommen irgendenwann die AP der der BG, oder GAA und schreiben Ellenlange Listen, was alles gemacht werden muss um am Ende muss sich doch einer darum kümmern, der dann die doppelte Zeit benötigt, da ihm die Erfahrung fehlt.
Das ist ein Aspekt, den mir ein Kollege gestern in meinem Datenschutzdialog mitgegeben hat:
Die Anforderungen gehen dadurch ja nicht weg. Die Frage ist, wann eine Nichterfüllung auffällt und welche Konsequenzen sie hat.
In der Praxis würden sich vorhandene Aufgaben, wenigstens die aus den Mindeststandards, auf andere Personen verteilen. Das dürften in vielen Bereichen die Geschäftsführer und Vorgesetzten sein, die dann im Rampenlicht stehen.
Wie lange es dauert, bis die Mängel auffallen, dürfte davon abhängen, wie aufmerksam UK/BG und GAA sind.
Oder, am Beispiel des DSB, wann die ersten Auskunftsersuchen aufschlagen, die dann keiner bearbeiten kann.
Witzig ist aber auch, daß bisher niemand dieses "Führerschein für Hubwagen" ausgegraben und in die Welt posaunt hat.
Mal gucken, ob das noch kommt.
"Und beim Arbeitsschutz Brandschutzbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit ..."
Nicht, daß wir am Ende noch richtig arbeiten müssen
Ganz ehrlich? So, wie ich in allen meinen Fachgebieten nur gegen Wände rede, würde ich das echt bevorzugen.
Egal, ob DSB, Sifa, Sibe, Ingenieur oder Techniker - ja, die sind tatsächlich überflüssig, wenn Geschäftsführer und Vorgesetzte deren Einwände immer nur abtun. "Ach, Du wieder!".
"Das ist gesetzlich geregelt." - "Mag sein, aber ich bin da anderer Meinung!"
Dann machen wir lieber was Produktives.
(Und ja, ich habe gerade mal wieder richtig Frust an allen Fronten. Wenigstens stimmt das Schmerzensgeld.)
Und wo kommen denn die Leiterbeauftragten schon wieder her?
Vermutlich, machbar ist es...braucht nur den politischen Willen dazu.
Wie sieht das eigentlich mit der Rechtslage zu KRITIS aus?
Zumindest für unseren Bereich (Energieversorgung) sehe ich da einige Anforderungen, die erst aus der Verknüpfung aus den KRITIS-Gesetzen, dem BSI-Gesetz und anderen ersichtlich werden, für findige Anwälte aber jetzt schon so sichtbar sind, daß sie über die (kommerzielle) Nutzbarkeit nachdenken.
Könnte es sein, daß zwischendrin jemand mal sagt "Öhm... Wir haben da was übersehen..." und "Oh, das wird ganz schön teuer!"?
Wie interpetiert/bewertet ihr dann §14 der BetrSichV?
Naja, die Abgrenzung ist ja schon mit drin:
Arbeitsmittel, deren Sicherheit von den Montagebedingungen abhängt,
Wenn ich das bürotypische elektrische Arbeitsmittel betrachte, höre ich da im Grunde schon auf zu lesen. Als Elektrofachkraft denke ich dann eher an die Elektroinstallation und schaue, wann da die letzte Anlagenprüfung stattfand. Dort sind die Montagebedingungen essenziell und Dank Niederspannungsrichtlinie auch in der Regel dokumentiert.
Insofern wäre der §14 für mich zwar eine valide Quelle, aber nicht der Wortlaut, mit dem ich die Vorgesetzten von der V3-Prüfung überzeugen wollte.
Im Grunde sehe ich da keine feste Vorgabe, an der Eingangsprüfung festzuhalten. Die ergibt sich für mich eher aus der Erfahrung mit den Herstellern und ihrer Fertigungsqualität.
Anders gesagt: So wie §14 formuliert ist, würde er erstmal den "Verschlankungsentwurf" unterstützen, der gerade unterwegs ist.
Er hat SLAYER gesagt!!!
Ich habe mal dem Sender geschrieben, wie ich über die Sache denke. Haben wir ja hier schon ein paarmal diskutiert. Die wollen jetzt mal die Reporterin losschicken und nachfragen.
Na, jetzt sind wir aber gespannt wie ein Flitzebogen, was Du denen da vorgetragen hast. ![]()
Und Du berichtest, wenn da was bei herauskommt?
Zumindest für Hamburg und Umgebung ist mir das Prüforgan noch nicht aufgefallen.
Das ist ja das Problem.
Den Mitarbeitern ist es meist wurscht oder sie wissen nichts.
Die Chefs drücken sich vor gefühlten Kosten.
Also wenn nicht BG oder GAA oder eine benannte Prüfstelle sich aufdrängen, passiert nix.
Das ist hier genauso wie in jedem Unternehmen: Wenn die Wahrscheinlichkeit einer Inspektion ausreichend gering ist, ignoriert man das Thema bis der Staatsanwalt da ist. Und selbst dann rechnet man und sagt sich "Wie wahrscheinlich ist es, daß in absehbarer Zeit wieder jemand vorbeikommt?"
seit Jahresbeginn 2026 gab es 48 Brände in Feuerwehrhäusern
48?!
Also, wenn 5 davon über die Nachrichten bei mir vorbeigekommen sind, ist es viel.
Eigentlich dachte ich, das wäre etwas Ungewöhnliches.
Naja aber die Rechnung kann man in einer BASF ja machen. Wenn da ein Steam Cracker oder die Elektrolyse 2 Tage stehen, dann stehen alle Anlagen dahinter auch und dann hast du die Summe sehr schnell in 2 Tagen überschritten.
Völlig richtig. Da geht es auch nicht um das Können, sondern das Wollen.
Andererseits sieht man hier und da schon, daß deren Kunden auch mal in ihre CSR-Broschüren gucken und das mit den Beschaffungskosten abgleichen. Das geht mal so und mal so aus.
(CSR = Corporate Social Responsibility)
Ich bezweifle auch diese Rechnung sehr stark. Wie viele Kunden springen wirklich ab, weil es einen Arbeitsunfall gegeben hat.
Mag sein. Wenn mir aber die Projektdirektoren die Rechnung präsentieren und damit ein glaubwürdiger Arbeitsschutz dabei herausschaut, bin ich mehr als zufrieden und bohre erstmal nicht weiter.
Das ist einfach mal das andere Ende des Spektrums, das mit "Ist ja noch nie was passiert" beginnt.
Natürlich atmet das auch mit der Konjunktur. Im Moment fahren wir in etlichen Branchen ja mal wieder auf Verschleiß, teilweise um Kosten zu sparen, teilweise damit sich das Personal freiwillig abbaut.
In meiner Welt meinen einige, sich nicht an Dinge halten zu müssen oder dass sie zu "wichtig" sind, um sich mit Arbeitssicherheit beschäftigen zu müssen.
Naja, das war schon ironisch/sarkastisch gemeint.
Bei uns ist das absolut nicht anders, egal ob Kraftwerk, Umspannwerk, Freileitung oder Chemie/Öl&Gas. Wenn da nicht immer Leute sind, die durchgreifen, geht es halt regelmäßig schief.
Und wie D.B. auch schreibt: In der Prio der Betreiber kommt der Termin auf höchster Priorität, dann die (unmittelbar sichtbaren) Kosten.
Dann kommt lange nix, und dann vielleicht die Arbeitssicherheit. Aber auch nur, wenn die Unfälle sichtbar werden und zusammen mit dem Unternehmensnamen in der Presse auftauchen. Von daher brauchst Du bei vielen Projekten nicht zu erwarten, daß der Kunde neben Dir steht, wenn Du einem der Kontraktoren den Marsch bläst.
Das war z. B. bei INEOS bemerkenswert: Die hatten sich ausgerechnet, was ein Arbeitsunfall so an Folgeschäden verursacht, inklusive Image und Absatz. Dabei kamen sie auf einen siebenstelligen Betrag und fanden, daß man den wohl besser in die Prävention steckt.
IN der "normalen" Welt sind dann ja oft so Dinge wie Nettigkeit und Hierarchien zu beachten.
Wo genau ist diese "normale Welt"? ![]()
Aber ja, es gibt durchaus Branchen bzw. Unternehmen, die den Umgangston höher schätzen als die Sicherheit.
Ja, die Möglichkeiten der Betreiber bzw. Bauherren sind gesetzlich durchaus begrenzt; der verbleibende Spielraum ist aber groß genug, um eine klare Kante zu zeigen und bei Verfehlungen durchzugreifen.
Meine früheren Kunden* aus Chemie und Öl&Gas kannten da keine Freunde, und wenn Du bei einem Near Miss dabei warst, hattest Du viel Gesellschaft, um zu sehen, ob das auch besser geht.
Grobe Verfehlung: Begleitung zum Werkstor.
( * - Erst als Fachprojektleiter und Fachbauleiter Elektrotechnik, später als Projektleiter)
Daher kann ich zumindest in Stade nicht behaupten das der Kontraktor wilde Sau spielen kann oder gar darf.
Ja, so kenne ich Stade auch. Ebenso Wesseling, Dormagen, Worringen, Antwerpen, Vlissingen usw.
Karlsruhe und Ludwigshafen fallen dagegen gelegentlich mal auf, weil es dort hin und wieder zu locker zugeht.
Unterm Strich ist es auch da wieder eine Frage der Führung und der Kultur, vor allem beim Betreiber und bei den Anlagenbauern (EPC).
Vor allem Leichtsinn, zumindest wirkt es hier in Hamburg und Umgebung immer so. Völlig unabhängig der Sprache. Oftmals überwiegt die Coolness und die Vernunft versagt.
Vorsicht:
Ursache != Auslöser != Vorhersehbare Bedingungen
Was Du aufzählst, sind Dinge, die man schon im Vorfeld weiß und behandeln kann und muß. Genau daran hapert es, wie Falco ja auch schon geschrieben hat.
Nicht nur bei den Schaustellern muß ich davon ausgehen, daß die Leute es nicht besser wissen. Das zu beheben liegt, wie immer, bei den Chefs.
Wenn die keinen Bock haben, haben die Leute eigentlich nur die Option zu wechseln, bevor es schiefgeht. Daß das leichter gesagt als getan ist, ist aber auch allen klar.
Von daher helfen wirklich nur konsequente Aufsicht und korrektive Maßnahmen von außen.
Ein richtiges Büro habe ich nicht.
Wichtig für die Steuer ist, daß dann auch wirklich die Heimatadresse als Dienstsitz drinsteht und ggf. noch ein Telearbeitsplatz dokumentiert ist.
Meine Frau hatte damals auch Fahrtenbuch geführt und konnte dem Finanzamt zusätzlich belegen, daß von ihren 120 Tkm pa nicht mal 1% privat war. Damit wurde es dann nochmal weniger...
Aber das nur am Rande.
Generell: Lass Dich nicht verunsichern, aber halte die Augen auf.
Wenn Du von Deiner Firma ungefragt irgendwelche Leistungen bekommst, hat das einen Grund.
mit einem schmucken Dienstwagen gelockt wird
Das ist was, was mich stutzig machen würde.
Aus Erfahrung: Wenn Dir die Firma freiwillig einen Dienstwagen aufdrängt, wirst Du in dem Ding wohnen.
WIe Mike schon schrieb, kann es sein, daß Du Abends im Norden bist und morgens im Süden. "Dafür haben Sie doch den Dienstwagen!"
Analog mit Telefon und PC. Das führt oft dazu, daß 24/7-Erreichbarkeit geleistet wird.
Eine ehrliche Arbeitszeiterfassung wird dann unter Umständen auch rausfallen.
Ich will es nicht schlechtreden. Bei solchen Punkten werde ich inzwischen allerdings nachdenklich und stelle dann Fragen.
Thema Steuern: Schau auch auf die Frage nach dem Dienstsitz. Die Kilometer zwischen Zuhause und Büro gehen auch noch mit rein, wenn ich mich recht erinnere.
nunja, zwei Gedanken dazu:
Volle Zustimmung dazu.
Bei der Abwägung spielen Häufigkeit der Beschaffung und Anzahl der Geräte sicher eine Rolle.
Generell ist die Eingangsprüfung aber durchaus sinnvoll und auch die Gelegenheit, Geräte entsprechend zu inventarisieren.
Und ich kann auch schauen, wo das Zeug herkommt. Bei uns tauchen gelegentlich Geräte und PSA von Temu oder Action auf, was dann regelmäßig mal zu Gesprächen zwischen EFK/Sifa und GF führt, was die Haftungsfrage angeht.
Über alle Hersteller wird die Qualität der Produkte aber nicht besser. Von daher plaziere ich da schon einen Mißtrauensvorbehalt, wenn neues Equipment kommt, egal von welchem Hersteller.
bei der Prüfung der neuen Geräte vor der Nutzung immer wieder mal auffälligkeiten
Spätestens dann halte ich eine strikte Eingangsprüfung für nötig.
Fertigungsfehler kommen vor, und wenn ich mehr als einmal ein solches Gerät finde, muß ich schon schauen, was da los ist und ggf. auch dem Hersteller einen Hinweis geben.
Generell sind wir hier aber wieder bei der Grundsatzfrage der Gefährdungsbeurteilung.
Kaufe ich Elektrogeräte immer von vertrauenswürdigen Händlern und Herstellern, kann ich die Prüfungen reduzieren; finde ich Auffälligkeiten, muß ich häufiger und vor allem genauer hinschauen.
Verbrauchte gelbwarme Leuchtstoffröhren, bei denen 500 lx mit Gebet erreicht wird.
Ja, der Klassiker.
Es ist schon viel gesagt worden. Dennoch zwei Punkte dazu:
Die LED-Röhren, die man statt der Leuchtstofflampen einsetzt, können die Leuchtstofflampen nicht unbedingt direkt ersetzen. Messungen sind da unerlässlich.
In der Regel ist ein Ersatz der Leuchten die bessere Lösung, wobei die Förderung dafür wohl inzwischen ausgelaufen ist.
Und wenn Ihr über Dimmer nachdenkt, schaut bitte auf die Technik dahinter. Die alte PWM-Dimmung führt zu grauenhaftem Flimmern.
Stand der Technik ist eine Konstantstromdimmung.
Ich würde das Gespräch mit dem Hersteller suchen.
Die Gespräche gab es, bis Perkins sich weggeduckt bzw. die Kommunikation einseitig beendet hat.
Der Bedarf, die mangelhaften Injektoren über die Gewährleistung und ggf. als verdeckten Sachmangel auf dem Rechtsweg zu behandeln, ist anscheinend auf allen Seiten eher gering. Dafür sind sich Kunde und Aggregatelieferant einig, daß man keine Perkins-Motoren mehr einsetzen wird, sondern sich an VOLVO, mtu, Deutz und andere wenden wird.
Ich bin gespannt, wie das weitergeht. Inzwischen sehe ich es aus mehreren Gründen als vorteilhaft, kritische Komponenten strikter aus der EU zu beschaffen. Die Qualitätsfrage ist da eher eine zusätzliche Ebene.
Apropos Eignungsfeststellung - hat jemand Erfahrung mit dieser Beurteilung vom Resch-Verlag
Es wäre interessant zu wissen, was da so alles abgefragt wird.
Mutmaßlich behandelt das aber wieder nicht die relevante Frage, woran Du als Chef überhaupt die Eignung festmachen würdest.
Die stumpfe Fokussierung auf den Gesundheitszustand und das Vordringen in besonders geschützte Bereiche (siehe Artikel 9 DSGVO) passen da meiner Meinung nach nicht rein und sind zur Eignungsfeststellung auch gar nicht geeignet.
Ich frage mich immer, wie ich entscheiden würde, ob ich einer anderen Person mein Auto überlasse, um sich selbst oder z. B. ihre Kinder zu transportieren.
Die Anamnese der Person geht mich definitiv nichts an und hilft mir auch nicht wirklich weiter. (Stichwort Rechtsgrundlage)
Klar schaue ich, ob ich erkennen kann, daß die Person aktuell erkrankt oder anderweitig nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen;
Was mich aber viel mehr interessiert, um eben die hinreichenden Bedingungen zu prüfen:
Hat die Person eine gültige Fahrerlaubnis? Vielleicht auch ein zusätzliches Fahrtraining?
Hat die Person die charakterliche Eignung? Also zum Beispiel das von mir bisher beobachtete Fahrverhalten, die Risikobereitschaft, vielleicht auch der Zustand ihres eigenen Fahrzeugs, soweit ich das beurteilen kann.
Oder weiß ich, daß die Person in der Vergangenheit öfter mal den Führerschein abgeben mußte? (Vielen Vertrieblern, die ich kenne, würde ich zum Beispiel kein Kfz anvertrauen, für das ich unterschrieben habe).
usw. pp.
Für mich fängt doch dort die EIgnungsfeststellung an, die ich selbst nachher auch zu verantworten habe.
Und erst wenn ich begründete Zweifel an der Eignung habe, die ich auch formulieren kann, ändert sich die Situation deutlich, weil ich eben den Anlaß zu einer Eignungsfeststellung habe.
Das Thema Eignung ist alles andere als einfach. Aber es gibt eben auch keine Abkürzungen, vor allem dann nicht, wenn ich mir schon im Vorfeld gedanken über Haftung und Konsequenzen machen muß/will.
Ist wohl im großen Haufen seiner Mails untergegangen. Oder wurde ignoriert.
Oder überfordert. Oder mag sich nicht festlegen.
Das Thema "Eignung" ist erstaunlich schwierig, weil jeder sofort in den Modus "Eignungsuntersuchung!" schaltet, anstatt erstmal zu überlegen, woran man denn die hinreichende Eignung tatsächlich festmachen würde.