Beiträge von Gerhard Petschat

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    Ich denke ein Teil des Disputs -wer schreibt die GBU- liegt einfach im Aufwand und mangelnden Nutzen. Mit vernünftigen Checklisten und GBU-Vorlagen die man "nur" anpassen muss und Maßnahmen sofort initiieren kann (incl. Mail-Versand/Terminüberwachung)... wird eher der verantwortliche Fachbereich die Dokumentation machen. Wenn die GBU eh nur für die Schublade ist, dann hat die GBU für den Fachbereich auch kaum Wert. Dann werden die Maßnahmen offline irgendwo verwaltet und nichts passt zusammen - das soll dann die SiFa richten als "Koordinator".

    Spannende Frage. Ich denke ein Teil des Problems liegt im Vorurteil, "die Kinder daddeln doch ohnehin den ganzen Tag - jetzt auch noch in der Schule!".... und ein wenig muss man sich schon auch klar machen, was es heißt die Schule umzustellen. Bei mindestens 10 Mio Schüler und Studenten. Die Frage, sollen alle die gleichen Chancen haben? Wenn ja, geht dann die IT-Infrastruktur auf das Konto der Schulträger ähnlich wie bei Schulbüchern? So sekundäre Themen wie Stromverbrauch mal weggelassen. (Ähnlich bei der Anforderungen, alle Schulräume mit Reinraumfilter auszustatten - mit oder ohne Kernkraftwerk-Laufzeitverlängerung?). Ich hab nicht den Einblick für clevere Lösungen.

    Kommt immer auch darauf an wer auditiert. Zertifizierungsaudit oder Kundenaudits.

    Hier würde ich nicht zustimmen. In der Rolle SiFa darf ich -meine Sicht- in keinem Fall ohne Zustimmung der Geschäftsführung Daten rausgeben (oder auch Einsicht geben). Welche Informationen wer/wann bekommt. Das kann nicht im Moment eines Audits durch die SiFa entschieden werden. (Meiner Meinung nach gehört das im Vorfeld klar festgelegt. Eine Software sollte eine Funktion haben um sehr gezielt die Daten auszuleiten, im Zweifel per Mail mit Vorgesetzten auf der Mail)

    Klingt jetzt wahrscheinlich uralt: Kartonagen-Simulation. Selbst schon erlebt und mitgestaltet. Wenn es z.B. darum geht den Platzbedarf an einem Arbeitsplatz zu überprüfen bzw. Engstellen zu erkennen. Z.B. Bandarbeitsplatz. Unterschiedlich große Teile werden am Band zugesteuert und sollen mit Teilen aus dem Versorgungsbereich ergänzt werden. Die Teile werden von zwei Mitarbeitern entnommen und zum Band gebracht... diesen Tanz vorab mit Kartonkörpern simulieren und Engstellen erkennen.

    Hallo, ich würde gerne zu "Wie verhaltet ihr euch bei Audits ?" ein Frage zum Handling im Dokumentations-Tool für Gefährdungsbeurteilung los werden:

    Bekommt der Auditor Zugang zum Dokumentationstool? Eine Nutzerrolle mit direkt-Zugriff für eigene Recherchen?

    Eine Ausleitung relevanter GBU´s in Dateiform oder als .pdf? (und wer gibt diese Ausleitung frei?)


    Meine Sicht: Papier-Archiv zum durchblättern vor-Ort, Einzelne in Kopie bei gezielten/begründeten Fragestellungen nach RS mit dem Verantwortlichen der Arbeitsumgebung. ... aber ist das noch state-of-the-art ?


    Merci Gerd

    Servus in die Runde. Aus meiner Erfahrung sollte man bei Gefährdungen aus Sicht Jugendarbeitsschutz mitdenken: Ist die Gefährdung für einen Menschen mit wenig Erfahrung erkennbar bzw. richtig einzuschätzen? Wenn man da mit "jein" antworten würde, dann ist meist Unterweisung als Maßnahme das Thema.

    Ich kann aus Erfahrung die Bedenken von AxelS in Sachen Stammdaten-Änderung schon nachvollziehen (und das sage ich als IT-Fan). So verlockend Schnittstellen zu ERP Systemen erstmal klingen... meistens schlagen sie im Arbeitsschutz eben doch anders durch. Und ohne Vorprüfung würde ich nicht von außen einfach Stammdaten-Änderungen wirksam werden lassen. Da habe ich schon böse Sachen gesehen. Eigentlich bräuchte es ein Änderungsprotokoll ERP das man dann abarbeiten kann mit Teilautomatisierungen je nach Änderungsart.... klingt jetzt kompliziert, ist es auch :-). Ein guter Werkstudent macht das meistens effektiver.

    Servus, vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte hierzu in LinkedIn auch schon mal eine Umfrage, in wie weit Software-Ergonomie in der GBU Berücksichtigung findet. Ergebnis: kaum. Es geht ja noch gar nicht unbedingt um die wirklich sehr präzise ausgearbeiteten Inhalte der DGUV. Es geht ja schon los, wenn ich ne PSA Handschuhe für die Tätigkeit verschreibe und an dem Arbeitsplatz ein Rechner mit Tastatur steht..... da kann ich 1+1 zusammenzählen, wie lange die Handschuhe genutzt werden.

    Das andere sind dann die Belastungen wg. nicht-ergonomischer Software, barrierearm/-freie Software. Wird i.d. Regel den psychischen Belastungen oder Arbeitsumgebung zugerechnet. Geschieht aber meist nur auf Hinweis des Mitarbeiters, der SiFa kann das kaum aktiv erfassen. Wir haben unsere Programme gerade durch ein Assessment prüfen lassen und sind durchgekommen. Aber das Meiste was da gefordert ist sind Investitionen die in der Praxis in der Software-Auswahl (noch) kein Kriterium sind. Wen die DIN-9241 stärker in Gesetze und Verordnungen einzieht....

    Guten Morgen,

    - Ausseneinfluß/Verordnungsänderungen und Umbauten etc. führen eigentlich immer zu Veränderung

    - Wiedervorlagen können vielleicht sowas wie Routine "drunter" legen im Alltag

    Bei waren es ca. 30% Recherche, Informationsverifizierung (relevant für uns ja/nein?), etc. , 50% Organisation/Kümmerer (d.h. es war klar in etwa, was geschehen soll - aber Infos weitergeben, Vorgehen konkretisieren mit z.B. Instandhaltung, "Abnahme" und neue GB, 20% Gremien/Regeltermine, Vorgesetzten Kommunikation, spezielle Unterweisungen....


    Falls du Angst hast, die Arbeit geht aus, Kümmerer kann man aus der Rolle SiFa heraus sehr schnell werden - wenn du nicht zu schnell auf dem Baum bist, wenn gefragt wird: wer kümmert sich drum?

    :) Sehe gerade Eure Anmerkungen zu gewünschten Funktionsumfang und (wie der ITler so schön sagt:) nicht-funktionalen Anforderungen (z.B. Backup, MS-Office Integration etc.)..... Es gibt ja Lösungen die sehr umfassend sind, ohne Wettbewerbsprodukte nennen zu wollen. Da ist wohl der Preis und die Komplexität das Hemmnis. Schon bei unserer deutlich kleineren Lösung bekommen wir einerseits den Hinweis, dass sie zu "komplex" ist und von Anderen, dass sie noch in den Kinderschuhen steckt. Bin gespannt, wo sich das Thema Digitalisierung in der Doku Arbeitssicherheit hinbewegt. Schönes Wochenende!

    Hat jemand Erfahrungen damit, ob man (außer eventiell bei SAP) ein EHS-System in ein ERP-System integrieren kann?

    Macht das Sinn?

    Da wir "nebenbei" auch in der Findungsphase für ein nues ERP-System sind

    Grüß Dich ADR-User, SAP integration habe ich schon in ein paar Szenarien gesehen. Von Stammdaten (Kostenstellen, Equipment/Maschinen, Arbeitsplatz) bis hin zu Ergonomie/Produktdesign (allerdings Großserienhersteller). Gerne Austausch im direkten Kontakt. Ich hab auch selbst ein Produkt für GBU, allerdings noch mit Release1 in den Kinderschuhen und (noch) ohne Unterweisung. Mir hatte INoRisk auch gut gefallen.

    Hallo, ich hab die Meldungen hier überflogen. Spannend. Mein Eindruck ist, dass die hohe inhaltliche Varianz im Job auch zu sehr unterschiedlichen Anforderungen führt. Was mich wundert: Keiner adressiert in meiner Wahrnehmung das Thema barrierefreie Software. Müsste das nicht eigentlich in die Betrachtung zur Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen? (...und ganz nebenbei wäre eine ergonomische Software für SiFa/ASA ja auch ein Benchmark im Unternehmen).

    Ich hatte selbst auch mal so eine Rolle in der Verwaltung. Die formale Übergabe beim Wechsel war 1.über die Stellenbeschreibung im "Innenverhältnis" geklärt, 2. mittels Mail an mittleres/oberes Management mit der Vorstellung der beiden Menschen und Aufgaben. 3.Im QS-Handbuch ein Update Heute würde ich von der abgebenden Stelle ein Übergabeprotokoll / Übergabephase mit Austausch erwarten. Nicht alles steckt in der formalen Dokumentation.

    Da bei der PCR lediglich die Toten Virenhüllen nachgewiesen werden, würde bei einer Spülung des Rachens mit entsprechenden Mitteln eine anschließende PCR-Beprobung mit Sicherheit negativ ausfallen. Mit Sicherheit werden auch noch aktive Viren "gespült".... Aber ob dies ausreicht um Ausscheidung von Viren zu verhindern und dies als Schutzmaßnahme anzuwenden bezweifle ich stark.


    Bei einem POC Antigentest werden so weit ich weiß nach bestimmten Eiweißen gesucht eine Spülung mit Listerine und Co nutzt da nichts.

    Passt. Ich dachte Mund/Rachenhygiene auch nicht als umfassende Sicherheitsmaßnahme, aber ein Baustein zum Selbstschutz. (Auch Brille tragen wäre eine Maßnahme, nicht zu unterschätzender Ansteckungsweg über die Augen/Bindehaut). Die Frage, ob man solche Empfehlungen auf eine BA oder in ein Hygienekonzept aufnimmt...