Beiträge von Grimmig83

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    Hi,


    wollte einfach mal wissen, was Euer Tagesgeschäft so ist. Richtet sich hauptsächlich an Vollzeit Sifas, Sicherheitsingenieure und HSE Manager.


    Irgendwann steht ja mal eine gute Organisation, GB sind geschrieben/optimiert, Unfälle sind dann seltener...etc.


    Was macht Ihr also so den ganzen Tag, wenn das alles steht?:004:

    Doch, da gibt es schon technische Unterschiede. Acrylglas splittert deutlich stärker als Polycarbonat.

    Natürlich haste da recht.


    Wir als praktiker sehen da aber keine wesentlichen Unterschiede.


    Weisst du, welche kräfte bzw beschleunigungen es benötigt, damit da wirklich was passiert??


    In der praxis zu 99,999 Prozent nicht gegeben. Besonders bei ner stärke von 2 bis 3 mm.


    Versuch doch mal, plexiglas zum splittern zu bringen...

    Hier ist es meisstens gut, einfach nach technischer Logik zu gehen.


    Verbundglas ist sehr schwer, spröde und teuer. Wenn da was gegen schlägt, sofort risse oder ähnliches. Nicht empfehlenswert.


    Beide anderen alternativen geben sich technisch nicht viel. Kannst du sicher beides verwenden.


    Es gibt im netz haufenweise hersteller für sowas, einfach mal googlen. Es gibt hier auch fertige lösungen usw für drehmaschinen fräsen usw.

    ein Tablet :/...ist bei uns Realität geworden......mit der Plattform APPsolut Mobility und einem Tablet kannst du dir sämtliche Checklisten, ja sogar GBU's erstellen und vor Ort ausfüllen, Bilder dazu etc. .....einfach geil |?

    Naja, eine umfassende GB macht man ganz sicher nicht so "nebenbei". Ausser man macht nur diese GB mit Kreuzchen, was meiner Meinung nach nicht der Weg sein kann. Man sollte sich da schon eine Zeit lang mit beschäftigen usw... Sonst könnte es ja jeder.


    Aber hey, jedem das seine...

    Die Mitarbeiter kommen aus Osteuropa. Bildungsstand schlecht. Englisch nicht vorhanden. Deutsch schlecht.


    Anweisungen usw. in der jew. Sprache ist klar, Dolmetscher wäre eine Idee während der Schulungen.


    Das schwierige ist, Arbeitsschutz in "Fleisch und Blut" zu integrieren, wisst ihr? Nicht nur so lala...

    Nochmal kurz eine Verständnisfrage von mir:


    Beispiel:


    Schallpegel an einer Maschine: 95 dB(A) bei 20 min/Tag

    Schallpegel generell in Halle: 75 dB(A) bei 480 min/Tag


    Ergibt einen Tageslärmexpositionspegel von 83 db(A). Unterer Auslösewert wird überschritten. Heisst Maßnahmen für Überschreitung des unteren Auslösewertes.


    Ich muss aber dennoch für die 95 db(A) gesonderte Maßnahmen ergreifen, da hier OBERER AUSLÖSEWERT überschritten ist richtig? ->>Pflichtvorsorge, Pflicht Gehörschutz, Lärmminderungsprogramm etc. Auch wenn das Ganze "nur" 20 min dauert...



    Danke!

    In der Gestaltung der Gefährdungsbeurteilung ist man weitgehend frei. Wie Du die Gefährdungen und daraus abgeleiteten Maßnahmen dokumentierst bleibt Dir überlassen. Auch ob du viele einzelne Gefährdungsbeurteilungen erstellen möchtest oder alles in eine packst. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

    Genau das war ja meine Frage, da ich hier noch unsicher war. Das alles Vor- und Nachteile hat ist logisch.


    Wollte ja nur wissen, wie ihr Profis das am besten angehen würdet...

    Ich verstehe nicht ganz, was an meiner Frage jetzt nicht zu verstehen war. Habe eigentlich alles klar gestellt.


    Nach Rücksprache mit einem Profi: Man kann solche Gefährdungen in ein separates kapitel Arbeitsschutzorganisation packen, und hier entsprechende Mängel aufführen.


    Mehr wollte ich gar nicht wissen...:wacko:

    Naja ich soll halt eine GB für die Werkstatt machen. Dazu gehören natürlich Maschinen usw, aber auch diese besagten Kabel, Gasflaschen, Gefahrstoffe:


    - bei den Gefahrstoffen würde ich ggf. EMKG machen

    - bei den Kabeln: Eine separate GB für Kabel? (dh Gefahrenquelle Kabel??)

    - bei den Gasflaschen: Eine separate GB für Gasflaschen? (Gefahrenquelle Gasflasche??)


    Wie beschreibt man denn solche "kleineren Dinge" (ihr wisst wie es gemeint ist) in eine GB? Wenn ihr zB externer FASI wärt, wie würdet ihr sowas in euren Bericht einfließen lassen?

    Hi zusammen,


    Situation:


    im Rahmen meiner LEK2 muss ich eine objektorientierte GB einer Werkstatt machen. Maschinen und Tätigkeiten sind klar. Aber was mache ich mit herunterhängenden Kabeln, Kabeln auf Gehweg (Laufweg) und herumstehenden Gasflaschen (Argon, ungesichert) und einzelnen Gefahrstoffen (Alkohol, Lacke, steht alles so rum, SDBs gibts nicht, keine Unterlagen vorhanden)?


    Wie beurteile ich diese "Kleinigkeiten"?


    Vielleicht kann mir einer von den Profis helfen, nix gefunden.:thumbsup:


    danke!