Beiträge von Qwasim

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    Hier von der BG RCI Info zu Hubarbeitsbühnen. Vielleicht hilft diese weiter...


    A 039 Populäre Irrtümer im Arbeitsschutz

    Wir sind in Deutschland und hier braucht man für alles, wirklich alles, eine Erlaubnis. Selbst fürs Mofa. Stopp: Das ist ein populärer Irrtum.

    Umgangssprachlich wird der Nachweis zwar so genannt, aber eigentlich ist es nur eine Prüfbescheinigung. Was im Privaten für Verwirrung

    sorgen könnte, ist auf der Arbeit ähnlich. Für die Bedienung einer Hubarbeitsbühne ist ein Führerschein erforderlich, lautet eine weit

    verbreitete Annahme. Ein entsprechender Kurs dauert mindestens einen Tag, ist aber eigentlich völlig unsinnig, wird weiter kolportiert.

    Stimmt nicht.

    Vorbemerkung: Hubarbeitsbühnen sind spezielle Formen einer Hebebühne, d. h. solche, bei denen die Bewegung nicht nur rein vertikal erfolgt. Die

    nachfolgenden Ausführungen gelten für alle Arten von Hebebühnen.


    Richtig ist:

    1. Der Begriff "Führerschein" ist ein umgangssprachlicher Begriff, mit dem straßenverkehrsrechtlich die Erlaubnis zum Führen eines Kfz gemeint

    ist.

    2. Im Arbeitsschutzrecht wird hingegen ein Ausbildungs- oder Befähigungsnachweis zum Ausüben einer bestimmten Tätigkeit gefordert. Der

    Ausbildungsnachweis zum Führen eines Flurförderzeuges wird umgangssprachlich häufig als "Stapler-Führerschein" bezeichnet.

    3. Einen Führerschein für Hebebühnen/Hubarbeitsbühnen gibt es nicht, es sein denn, Sie lassen sich von Ihren Kindern einen malen. Es gibt

    hierfür keine rechtliche Forderung im Sinne eines Gesetzes, einer Verordnung oder einer Unfallverhütungsvorschrift.

    4. Personen, die eine Hubarbeitsbühne bedienen, müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen z. B. ein Mindestalter von 18

    Jahren haben, in der Bedienung der Hubarbeitsbühne unterwiesen sein und ihre Befähigung gegenüber dem Unternehmer oder der

    Unternehmerin nachgewiesen haben. Erst dann können Sie von ihm oder ihr mit diesen Arbeiten beauftragt werden, was schriftlich zu erfolgen

    hat.


    UNBEDINGT BEACHTEN

    Bediener/innen sollten mindestens 18 Jahre alt und geschult in der Bedienung der Hebebühne/Hubarbeitsbühne sein.

    Es muss eine Gefährdungsbeurteilung für die Nutzung der Hebe- oder Hubarbeitsbühne vorliegen. Der Bediener oder die Bedienerin

    muss zu möglichen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen unterwiesen sein.

    Nach erfolgter Unterweisung ist ein Befähigungsnachweis auszustellen: durch bestandene Lernerfolgskontrolle (z. B. in Form eines

    Fragebogens) oder durch ein qualifiziertes Abschlussgespräch mit Vorgesetzten oder der Fachkraft für Arbeitssicherheit nach erfolgter

    Unterweisung.

    Für die Bedienung/Benutzung von Hebebühnen/Hubarbeitsbühnen muss eine Betriebsanweisung nach BetrSichV bzw. DGUV Vorschrift 1

    vorliegen.

    Bediener und Bedienerinnen müssen schriftlich beauftragt werden, d. h. es soll festgelegt werden, welche Personen welche

    Hebebühne/Hubarbeitsbühne im Unternehmen bedienen dürfen.


    Wichtig:

    Führungskräfte haben im Arbeitsschutz immer Verantwortung. Daher sollten sie regelmäßig in Form von Stichproben das Verhalten der

    Beschäftigten mit Hubarbeitsbühnen kontrollieren und sicheres Verhalten einfordern. Selbstverständlich sind die Bediener und Bedienerinnen

    verpflichtet, sich an die geltenden Regelungen, insbesondere an die Betriebsanweisung zur Nutzung der Hebebühnen, zu halten.

    Stand 01.04.2021 | © 2021 WEKA Media GmbH & Co. KG | Seite 14 von 69

    , der ist immer eher lasch eingestellt. Ist ja noch nie was passiert und so...

    Ist noch nie was passiert.....das haben wir immer schon so gemacht....

    Wer hat das als SiFa noch nicht gehört....?

    Vielleicht solltest du den laschen Vorgesetzten fragen, ob er seine Unterschrift unter eine Gefährdungsbeurteilung setzt, in der diese Vorgehensweise beschrieben ist...

    Gruß

    Udo

    Hallo Dinomakka

    Na dann, :512:.

    Ist das Ergebnis deiner Arbeit die Schallschutzkapselung, oder hast du das Problem auf eine andere Art gelöst?

    Gruß

    Udo

    Hallo,


    das ganze erinnert mich irgendwie an das "Entstehungsmodell" eines Unfalls oder Erkrankung.

    Der Busfahrer könnte aus "möglichen außerberuflichen Einflüssen" (unzufriedene Frau oder Mann zuhause) etwas aggressiver als sonst gewesen sein...durch die "begünstigende Bedingung" (Regen) fährt der Radfahrer (genervt wegen Regen) mit dem Bus und eine Frau mit Kinderwagen will wegen des Regens auch noch einsteigen...;) der Regen muss der Grund allen Übels sein^^

    Hallo,


    wenn doch die Dichtheit der Gas-Verrohrung sichergestellt ist, die Gas-Heizer vor jeder Kälteperiode überprüft/gewartet werden, sollte dies doch für einen Weiterbetrieb genügen. Oder schätze ich diese Gefahren falsch ein?

    In unseren Hallen sind viele Gas-Strahler verbaut. Mir ist kein Ereignis bekannt, das auf Undichtigkeiten zurückzuführen wäre.


    Gruß

    Udo

    Frage in die Runde: Dokumentiert Ihr in den GBUs auch Maßnahmen, die NICHT umgesetzt werden?

    Inhaltlich? Auch den Entscheidungsvorgang?

    Bei uns in der Gefährdungsbeurteilung werden geplante Maßnahmen die aus irgendwelchen Gründen nicht umgesetzt werden können, mit der betreffenden Begründung als "Maßnahme wird nicht durchgeführt" gekennzeichnet oder bekommen wie bei a.r.ni eine weitere Verlängerung (mit Begründung) in der näheren oder auch ferneren Zukunft....

    Daher soll ich so viele Schulungen wie möglich machen, um irgendwann eine Gewisse Expertiese zuhaben

    Hallo Andi,


    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    So viele Schulungen wie möglich, habe auch ich bei der BG absolviert. Das ganze einige Jahre vor der Ausbildung zur SiFa. Aus diesem Grund kann ich auch sagen, dass diese ganzen BG-Schulungen niemals die Kenntnisse vermitteln können, die als SiFa benötigt werden.

    Ich kann Frank nur bestätigen....wenn du annähernd Aufgaben einer SiFa übernehmen sollst, sprich mit der BG, ob eine Möglichkeit zur Ausbildung besteht.


    Gruß Udo

    Hallo Elena,

    es handelt sich bei diesem Regal um ein Palettenregal. Es wird mit somit auch von Flurförderzeugen beladen. Kannst Du dem Betreiber mit gutem Gewissen eine Freigabe für ein Regal erteilen, das lotrechte Abweichungen, grenzwertig schief stehende Stützen, Schiefstellungen >10mm/m in Richtung Wand hat und dann auch noch mit Stapler beladen wird?

    Würde ich nicht machen...

    Lass den Betreiber nicht im Regen stehen, dafür passieren in den Lägern zu viele Unfälle.

    Der Betreiber sollte die Regale nach Dringlichkeit sukzessive in Stand setzen und vor allem den /die Stapler Fahrenden schulen.

    Der Arbeitgeber ist doch dazu verpflichtet die Arbeitsplätze so sicher zu machen wie es ihm möglich ist.

    Ich möchte mich auf diesem Wege vorstellen und auch Danke sagen.

    Im letzten Jahr habe ich die Ausbildung zur SiFa abgeschlossen. Auf dem Weg zum Abschluss hat mich diese Sifapage ständig begleitet. Die Infos und Anregungen waren in der Ausbildungszeit sehr hilfreich. Vielen Dank dafür. Ich hoffe in Zukunft auch zu einigen Themen Antworten beisteuern zu können.

    Beschäftigt bin ich im Qualitätswesen in einem Stahlunternehmen . Hier werden zerstörungsfreie und zerstörende Prüfungen an Bauteilen, Blechen, usw. durchgeführt.

    Beste Grüße an alle

    Udo