Beiträge von E.weline

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    Guten Morgen,

    ich greife das Thema auch nochmal auf, da ich mich aktuell auch damit beschäftige:

    Wir sollen ein PSA-Kataster/Register mit allen verwendeten Artikeln (... auch dem Einmal Gehörschutz-Stöpsel erstellen)... nachdem ich den Copilot gefüttert habe hat er mir folgenden Vorschlag ausgespuckt, den ich auch hier mal für die Allgemeinheit teile... Das geht in Richtung der Liste von Kiter

    1. Stammdaten & Identifikation 2. Spezifische Chemie-Eigenschaften 3. Einsatzbereich & Ausgabe 4. Überwachung & Instandhaltung
    PSA-ID / Seriennummer: Eindeutige Kennung des Artikels.PSA-Typ: Auswahl (z. B. Chemikalienschutzanzug, Atemschutzmaske, Chemieschutzhandschuhe).Hersteller & Modell: Genaue Bezeichnung (z. B. DuPont Tychem, 3M Atemschutz).PSA-Kategorie: Einstufung I, II oder III (Chemie-PSA ist meist Kat. III für hohe Risiken).Normung: Erfüllte Normen (z. B. DIN EN 374 für Handschuhe, DIN EN 13832 für Schuhe).Beständigkeitsliste: Verweis auf das Sicherheitsdatenblatt oder die Durchbruchzeit-Tabelle des Herstellers für spezifische Chemikalien (z. B. „H2SO4 98% > 480 min“).Material: Werkstoff (z. B. Nitril, Butyl, Viton) zur Prüfung der Eignung gegen Lösemittel/Säuren.Kostenstelle / Abteilung: Wo wird die PSA eingesetzt? (z. B. Labor, Produktion, Tanklager).Mitarbeiter-Name: Personalisierte Zuweisung (sofern keine Pool-PSA).Ausgabedatum: Wann wurde der Gegenstand übergeben?Max. Lebensdauer: Datum des Ablaufs laut Hersteller (oft 5–10 Jahre bei Lagerung).Letzte Sachkundigenprüfung: Datum der letzten Inspektion (Pflicht z. B. bei PSAgA oder Atemschutz).Nächste Prüfung: Berechnetes Feld (z. B. [Letzte Prüfung] + 365 Tage).Status: Bedingte Formatierung (Grün: OK, Gelb: Prüfung bald fällig, Rot: Abgelaufen).

    Meines Erachtens wäre das sowohl für eine Übersicht der Arbeitssicherheit anwendbar (ohne jetzt auf einzelne Personen zu gehen - hier wären es die Bereiche), als auch für eine Abgabe an die FK, damit diese ihre Mannschaften erfassen können...

    Welche Erfahrungen habt ihr bzw. was habt ihr sonst noch darin aufgenommen bzw. habt ihr einen anderen Aufbau und warum (z.B. nicht eine Liste, sondern mehrere Blätter, anderen Aufbau etc...)?

    Gibt es noch Vorlagen, die man mal vergleichen kann - derzeit hat mir Google noch keine brauchbare Quelle geliefert... vielleicht gibt es etwas außerhalb DE?


    Wenn ein Mitarbeiter unentbehrlich ist, haben alle was falsch gemacht, und ein halbes Jahr darf kein Drama werden. Anders als bei Erkrankungen kann man hier gut planen.

    Hi, hi... :Lach: Sag das mal so einigen GF, Führungskräften... ich habe so das Gefühl, dass die nur bis zum nächsten Feierabend planen. Wie sonst fällt erst im Nachgang auf, dass der MA, der jetzt fehlt durch 2-3 ersetzt werden muss. Zunächst sind diese 2-3 MA nicht da und die Arbeit muss "irgendwie" gemacht werden... "Einarbeitung" und "Übergabezeit" scheinen auch so veraltete Konzepte aus dem letzten Jahrtausend zu sein...

    Die MA arbeiten vom Dach aus oder stehen diese auch in der Bühne (Thema Übersteigen)?

    Mit "ausreichend breit" meinst du dann, dass du durch die Bühne 2m links und rechts von der Einsatzstelle abgesichert wärst...richtig?

    Wie groß wären denn die Lücken zwischen ausgefahrener Bühne und Dach-Kante? Passt es da oder könnte jemand durchfallen?

    Ihr könntet doch in den Gummistiefeln Füßlinge eines Chemikalienschutzanzuges tragen, wenn ihr keinen CS-Anzug braucht. die haben unterschiedliche Hersteller im Sortiment (Ansell z.B., ohne dafür Werbung machen zu wollen) .

    Die Idee finde ich gut, weil ich mich gerade auch mit dieser Sache befasse... hättest du da ein Konkretes Modell...? Die Chemikalienschutzüberzieher, die ich gesehen habe sind so robust... die will man nicht IM Schuh tragen...

    Zum Betriebsarzt und dem Thema der Vorsorgen... ich kann da jeden Standpunkt voll verstehen und jeder hat recht und auch wieder unrecht...

    Dass

    die Pflichtvorsorgen wichtig sind - klar...

    der Termin sein muss - klar...

    der Mitarbeiter teilnehmen muss - klar...

    manche Termine für die Tonne sind - klar...

    manche der so stattgefundenen Termine man sich hätte sparen können - klar...

    ... Aber warum?

    Ein Mitarbeiter, der seit 30-35 Jahren den Job macht... den Job sicher und gut macht... weiß was er da macht... und mit seinem Körper auf seine Art umgeht (entweder im positiven Sinne, oder im negativen Sinne und das Risiko damit bewusst voll in Kauf nimmt...) - ja was will man dem noch machen... hier läuft die Vorsorge mit diesem Arzt nun mal so ab ("Hallo da bin ich... ich bin auch gleich wieder weg...").

    Ein Neuling, Azubi, was auch immer... ohne Erfahrung... den könnte man sich noch heran "ziehen"... aber da muss Arbeit und Kreativität seitens des Arztes kommen... und nicht 0815 ("Sie wissen... sie müssen... sie sind verpflichtet...") - wenn ich das so hören würde... ja rutscht mir doch... irgendwann ist der leider auch "verdorben"...

    Vielleicht mal die Vorsorge als praktisches Wissen und Anwendung für den privaten Bereich mit verkaufen? Wenns was umsonst gibt und ich Vorteile für mich sehen (auch wenn ich meinen Arbeitgeber und meinen Job wie die Pest hasse...)... ja nur her damit...

    Das sind so die Erfahrungen, die ich auch mache... nicht bei allen... aber es gibt immer mal so ein paar Spezis... kurz mit denen geredet und wenn hin und wieder einer davon zum Nachdenken gebracht und auf die gute Seite gezogen werden kann... prima...

    Um wieder zum Thema zu kommen: Ich kann den Gedanken dieses Bürokratieabbauens verstehen... in Österreich funktioniert das... aber hier weiß auch jeder: solange nichts passiert - alles gut. Aber wenn was passiert, dann wird der Laden komplett umgekrempelt und dann sammelt man alle "Verstöße" um auch eine schöne hohe Schadenssumme zusammen zu bekommen - alles was in den zurückliegenden Jahren nicht aufgefallen ist... Das tut richtig schön weh und die AG wissen dass...

    :516:hier bei uns...

    Wer macht denn bei der BG die Probleme...eure Aufsichtsperson? Vielleicht sollte eure Geschäftsführung zusammen mit dir und der Aufsichtsperson bei einem Kaffee und Keksen nett zusammenkommen und darüber reden, wie groß der Rückhalt der GF bei der Ausbildung ist und dass wirklich alle Seiten den Schritt begrüßen... eventuell könnte man für die zwei Jahre noch Unterstützung von extern einkaufen, bis deine Ausbildung absolviert und Berufserfahrung schon da sind?