Beiträge von E.weline

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    Irgendwie scheinen bei Dir im Betrieb die Mitarbeiter nicht ausgelastet zu sein.

    ... musste ich auch gerade denken...?(


    Denn ich habe hier genau die gleiche Problematik: Wir haben zwar einen Raum, in dem der Test durchgeführt werden könnte... 15 min warten... Test negativ... Raum desinfizieren (wegen der hohen Fehlerquote)... Nächster. Hätten wir einen positiven Fall... alles Stopp... Ausschleusen der MA - isolieren - abholen lassen... Raum durch Fachpersonal reinigen lassen (wir haben nur externen Putzdienst...)... etc. etc. Und dann? Wie geht es dann mit der Weitertestung? Einen zweiten Raum hätten wir nicht...


    Für uns ist es einfacher, wenn die MA zu Hause den Test vor Arbeitsbeginn und vor ÖPNV durchführen... so haben wir diese Quasi schon aus dem Verkehr gezogen, bevor sie die Firma betreten... Eine 100%ige Sicherheit ist es aber auch bei negativem Ergebnis nicht... auch nicht beim Tragen einen FFP2-Maske.

    Aber der Laie nur sich selbst. Die unterwiesene Person passt nur auf.

    Wo steht denn geschrieben, dass der Arbeitgeber das Ergebnis erfahren muss? War so die Aussage unseres Betriebsarztes... wie steht es mit dem Datenschutz von medizinischen Befunden (Das Ergebnis der Arbeitsmedizinischen Untersuchungen erfahren wir ja auch nicht...)? Verpflichtet ihr eure Mitarbeiter auch eine HIV-Infektion dem Arbeitgeber mitzuteilen? Wie geht ihr dann mit der Stigmatisierung der Kollegen um (" Mit dem möchte ich nicht arbeiten, da..."). Ohne Witz... das sind Überlegungen, die bei uns kursieren...


    Mein Plan: Ausgabe der Selbsttests gegen Unterschrift am Freitag - Selbsttestung am Montag mit dem Hinweis: Wenn Pos - zweiten Test beim Hausarzt oder bei einer offiziellen Teststelle machen lassen. Das Ergebnis muss uns nicht mitgeteilt werden. Oder steht das doch in einer verfassungskonformen Verordnung?

    Hallo zusammen,


    die Arbeitsschutzverordnung wird bis 30 Juni verlängert und Arbeitgeber werden verpflichtet, Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten.

    Da sind sie auch wieder eingeknickt...

    "... werden Arbeitgeber ... verpflichtet,... einen Corona-Test anzubieten."

    Deutlicher wäre gewesen: "... werden verpflichtet ihre Mitarbeiter zu testen..."

    ... und denke, dass ich vlt. gelegentlich mal einen guten Tipp parat haben könnte.


    Ansonsten werde ich natürlich versuchen zu helfen wo ich kann und bedanke mich jetzt schon einmal für eure Fachkompetenz :)

    :516:

    ...und genau darauf kommt es auch an: Tipps geben, erzählen, wie man es selber macht... das hilft auch mir ungemein... alleine schon, wenn ich 5 Minuten über die Aussagen nachdenke.

    Guten Morgen,


    danke für Eure Erfahrungen. Ich bin ja gar nicht "pikiert" wegen der Abweichung (die ja keine ist). Aber (ich kann es gar nicht beschreiben) die Art und Weise fand ich an mancher Stelle "seltsam". Auch die plötzliche Eile. Die kamen mir, wie zwei Raubvögel vor. Kreisen über dem Gebiet und stürzen sich wie ein Falke auf "die Abweichung" und beißen sich fest.


    Übrigens, der Mentor war gar nicht dabei. Der saß daheim im Warmen.

    Da Du zu den Erfahrenen zählst, weißt du ja: "Leben und Leben lassen..." Das müssen Neulinge erst noch lernen... musste ich auch. Am Anfang ist man immer penibel genau... und erwartet, dass das, was man feststellt "das Maß aller Dinge" zu sein hat. Erst nach und nach kommt die Erfahrung dazu... und der Mangel an Zeit, so dass man die wirklich brennenden Baustellen fokussiert und kleinere Abweichungen zur Kenntnis nimmt und solange nachhakt bis sich da auch was tut.

    Und die plötzliche Eile... wie schon gesagt: Es war Freitag, die beiden hatten sich verquatscht... wahrscheinlich hatten Sie auch eine Vorgabe, wie lange so eine durchschnittliche Begehung sein sollte... denen wurde eventuell auch gesagt, dass Unternehmen im Tagesgeschäft auch nicht ewig Zeit haben, Unternehmer ungehalten werden, wenn man ihre Mitarbeiter von der Arbeit abhält und, und, und... ;)

    Hallo Sifboard,

    bin neu dabei und würde mich gerne auch einbringen wollen.

    Also Bekleidung testen wir ebenfalls immer vor Einführung. Es gibt nichts emotionaleres als das Thema Arbeitsklamotten :-) Insbesondere die Herren der Schöpfung werden da gerne mal zur Diva :-) Ich für meinen Teil hab gelernt, dass es äußerst hilfreich ist die Kollegen*innen in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.

    Die Konformitätserklärungen haben ich selber nie vollständig geprüft. Wir haben einen guten Handelspartner. Der hat als Bereitsteller von PSA die Pflicht dies bereits zu prüfen. Daher habe ich nie die absolute Notwendigkeit hier gesehen.

    Genau der richtige Ansatz und auch Erfahrungen, die ich bereits in meiner sehr kurzen SiFa Zeit bestätigen kann...

    Und ich würde das auch nicht nur auf Kleidung beschränken wollen, sondern auch auf die Arbeitsmittel... natürlich kann nicht jeder Mitarbeiter sich was wünschen und erwarten, das alles nach seiner Nase ausgeführt wird. Aber wenn es verschiedene Modelle von Hebevorrichtungen gibt und alle die geforderten Punkte erfüllen, dann sehe ich es durchaus auch als legitim an zu sagen " So Leute... ihr dürft aus 2 Modellen auswählen..."

    Das vermittelt den Mitarbeitern auch ein Gefühl von: "Ich gestalte meinen Arbeitsplatz ja mit...".

    Hallo,


    Sohle löst sich ab... genau das war auch mein erster Gedanke zum Thema Überalterung.

    Das braucht eine gute Analyse (wie oft erneuern, wie sieht die Mitarbeiterfluktuation aus) und eine gute Logistik... mit einem Mitarbeiter, der ab und zu mal im Schrank schaut... wird das nicht wirklich funktionieren.

    Hallo,


    da ich mich gerade auch mit der Informationsbeschaffung dazu beschäftige... Hast du hier bereits recherchiert und gegenübergestellt, was Ihr vorhabt und was ihr erfüllen müsst?

    Einführende Leitlinien zur CLP-Verordnung

    Hier werden so ab Seite 52 Kennzeichnungen, Etiketten, Verpackungen behandelt...

    https://reachonline.eu/clp/de/anhang-i-1-1.2-1.2.1.html

    Hier kannst du auch recherchieren...

    Ansonsten kannst du dich auch an diverse Dienstleister wenden... Die können euch auch bei dem Erstellen von Etiketten unterstützen...

    Ich bin unschlüssig, was die Anwendung von Negativ-Beispielen angeht...


    Das muss differenziert betrachtet werden: (auch abhängig von der Firmengröße)

    Klar, den einfachen Arbeiter wird es wenig jucken, wenn er ein Bild von katastrophalen Baustellen in Asien sieht.

    Auch eine Geschäftsführung in D wird sich fragen, was ich damit bezwecken will...

    (Im Zuge einer Gruppenaufgabe eine nette Abwechslung...)

    Der einfache Arbeiter wird auch bei einem Fallbeispiel aus Deutschland 5 Minuten betroffen sein, aber wenn Produktivität gefragt ist... ist das auch wieder verpufft.

    Aber bei der Geschäftsführung kann sowas in Kombination mit Beispielen von Folgen aus der Nichtbeachtung doch Gehör finden...

    Den Effekt hatte ich am Freitag dank eines Beispiels hier aus dem Forum (Vielen Dank an denjenigen):

    Es ging darum, dass hier Mitarbeiter in die Gefahren und den Gebrauch mit handbetriebenen Flurförderzeugen endlich mal unterwiesen werden sollen (hier werden Wände und Türen, Rolltore regelmäßig durch Anfahren beschädigt, es werden Materialien und Flurförderzeuge gerade dort abgestellt, wo Platz ist - Sicherung durch Schlüsselabziehen ist ein Fremdwort.

    Seit 2 Jahren dränge ich die Verantwortlichen zu einer Schulung / Unterweisung der Mitarbeiter - auch zur Vorbereitung der Beauftragung. Seit 2 Jahren haben die Verantwortlichen verschiedene Anbieter und Schulungskonzepte auf dem Tisch liegen (von 3h bis 6h Dauer). Letzte Woche wurde wieder darüber diskutiert, dass der Vorgesetzte der Meinung ist, seine angelernten Mitarbeiter benötigen diese Schulung nicht und die 4 h Unterweisung verschwendete Zeit wären... Und ich hatte das Gefühl, dass dem seitens der Betriebsleitung entsprochen wird.

    Und dann erwähnt hier ein Forenmitglied einen Unfall mit einem Handhubwagen, bei dem eine Mitarbeiterin angefahren wird und eine Fraktur des Unterarmes mit Muskelabtrennung erleidet. Und es wurde auch erwähnt, dass der Staatsanwalt aufgrund genauer Untersuchungen die Verantwortung des Arbeitgebers, der Mitarbeiterin und auch des Verursachers (in dem Fall ein Betriebsfremder) betrachten wird...

    Das habe ich so weitergetragen (mit meiner simplen Frage, ob nicht auch bei uns Lieferanten unsere Betriebsmittel nutzen...) und noch am gleichen Abend kommt von der Betriebsleitung die Order an den Verantwortlichen, die vollumfängliche Schulung zu Organisieren und einen Mitarbeiter für die folgenden jährlich durchzuführenden Unterweisungen vorzusehen.


    Auch hier kommt es darauf an, wie das Gesamtsystem einer Firma aufgestellt ist. Ist das Bewusstsein da und herrscht eine Kultur für Arbeitssicherheit, bedarf es der Negativbeispiele nicht.

    Aber wenn jeder der Meinung ist: "Bei uns ist ja noch nie was passiert und wir sind bisher immer mit einem blauen Auge davon gekommen und es hat ja noch nie einer richtig hingeschaut und, und, und" wäre die einzige Alternative auf einen Fall zu warten? Da nutze ich doch präventiv schon die Fälle, die Publik gemacht worden sind.

    Du musst für uns sein, nicht gegen uns. Dir geht es irgendwann ebenso.....:44:

    Meine Phantasie strenge ich schon an...

    Gestern vor dem versammelten oberen Management und der Betriebsleitung eine "Verantwortung der Führungskräfte" Präsentation gehalten... letzte Folie: was ich aktuell auf dem Schirm habe. Dazu erwähne ich, das ich ein wenig paranoid unterwegs bin und mit dem Unmöglichen rechne um präventiv zu arbeiten.


    Heute sagt die Betriebsleitung unter 4 Augen: Ja... ich wäre sehr engagiert und mir fällt viel auf, der Berg wird immer größer...

    Also durch die Blume: Jetzt mal weniger und nicht soviel melden?!

    Bei dem Laden hier? Ich bin gerade erst Warm geworden... und ganz genau habe ich noch nirgends hingeschaut. Mehr muss ich nicht sagen...

    Aber ich bin auch ein wenig auf der Seite der Führungskräfte... die haben wirklich viel um die Ohren, weil ja die Organisation versagt hat... Mir tun die schon leid.

    Ist ein schwieriges Thema...

    Hab grade das Gleiche Spiel. Begehung 1: Ich hab gesagt, die Gefahrstoffe (ca. 5to gemische Sachen) dürfen nicht da in der Halle stehen. Begehung 2: Im Aussenbereich steht auf einmal ein Überseecontainer mit 5 to Gefahrstoffen. Ohne Genehmigung, ohne Absaugung etc. Gleiche Begründung: Das ist unser Grundstück!.... Die FASI hat gesagt die Gefahrstoffe müssen aus der Halle raus.

    :ta:So geht man mit der SiFa um...

    Du hättest Deine Phantasie anstrengen müssen und die Forderung auf mehreren Seiten ausgearbeitet einreichen müssen...

    Hallo,


    ich mache das Thema wieder auf...

    Gefühlt jeden Monat aufs Neue (immer wenn eine neue Lieferung kommt) wird ein Flucht und Rettungsweg im Lager (Flur - Keller - 1-2 Mitarbeiter - für einige h zu Lagerarbeiten) für mehrere Tage/Wochen mit 5-6 Paletten (Holz, Karton, Kunststoff) zugestellt. Ich melde das immer wieder den Vorgesetzten - so auch heute. Mittlerweile stellen die Mitarbeiter da Papierabfälle und Plastikfolienabfälle dazu...


    Der Vorgesetzte: "Die Lager sind voll - ich habe Fotos gemacht - wir haben keinen Platz das anderswo unterzubringen"... Ist nicht ganz wahr, denn wenn man die Lager mal aufräumen würde, dann findet man Plätze. Ich finde es auch fragwürdig, immer soviel zu bestellen, dass man im Flur lagern muss... regelmäßig aufs neue...


    Gibt es beeindruckende Urteile, die Führungskräfte schmerzhaft zu Geldstrafen oder ähnlichem verdonnert haben?

    Das Schicken der ASR, die Expertise von Brandschutzexperten, Beauftragten... der Hinweis auf ein Verbot und auf die Geldstrafe bringen "verbal" nichts... könnte ich mir sparen - melden muss ich es aber immer wieder.


    Ich brauche was Deutlicheres... am besten Urteile nach dem Motto: Ups... die Position habe ich ja auch inne -das hätte auch ich sein können.

    Vielleicht bringt das ja was .