Beiträge von E.weline

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    Guten Morgen!


    einiges von der Antwort war absehbar... die haben aber einige ganz schön klare und "harte" Aussagen getroffen, die man kommentiert durchaus an den Arbeitgeber schicken sollte.

    Und wieder ein Dokument, dass man gut aufbewahren darf...

    Am Beschaffungsprozess habe ich auch schon gemeckert... da wird sich auch was ändern...

    Aktuell: Verantwortlicher ruft irgendwo an...

    p.s. wie ich kürzlich erfahren habe, haben wir auch keinen Einkauf, sondern nur eine Sachbearbeiterin, die 3 Tage die Woche da ist...

    Das da die Büromöbelbeschaffung einzig nach Kostenfaktor läuft... ist klar. Aktuell versucht unser QM den Leuten das Konzept "Lastenheft", "Anforderungsliste", "Auswahlprozess" näherzubringen. Ich hatte erwähnt, dass ich bei der Veranstaltung unbedingt dabei sein will, da SiFa eine nicht gerade unbedeutende Rolle dabei spielt...

    Nun habe ich da länger nichts mehr gehört... also werde ich mal nach den Unterlagen dazu fragen.


    Wenn es ja funktionieren würde, könnte sich die Firma zurücklehnen. Aber es funktioniert nicht und keiner findet was dabei... außer mir.

    Nein...kein Amt...

    Wir hatten diese Lehrveranstaltung seitens der BG... sogar erst letztes Jahr.

    Eines der großen Probleme hier ist auch die Kommunikation (horizontal und vertikal), dann kommt hinzu: es gibt keine Konsequenzen bei Nichteinhalten... Was rede ich mir hier den Mund fusselig, dass die Fluchtwege freigehalten werden, Schutzbrillen in der Produktion getragen werden. Und wie oft habe ich den Leuten gesagt: Wenn ich die Leute noch weiter direkt anspreche, da eventuell mal von der Führungskraft ein "DU-Du-Du" rüber kommt und dann nichts mehr... der Effekt durch die Fachkraft verpufft... Dann brauchen die sich nicht wundern, wenn Gefährliche Situationen in Kauf genommen werden.

    Und: Wir haben hier Führungskräfte, die aber nicht führen wollen, ihren Mitarbeitern gegenüber nicht fürsorglich sein wollen...

    Guten Morgen,


    Vielen Dank für die vielen Antworten!

    Im Grunde decken sich diese voll und ganz mit meinen Einwänden und Überlegungen... das ist schon mal sehr beruhigend, dass ich hier nicht in einer realitätsfernen "Gedankenblase" lebe...

    4) Warum haben die Hausmeister das bisher nicht auf die Reihe bekommen, den Tisch zusammen zu bauen?
    Welche Tätigkeiten hatten eine höhere Priorität, so daß eine akut durchzuführende Gesundheitsschutzmaßnahme zurückstehen musste? :cursing::cursing::cursing:


    Ich brauche einen Beruhigungskaffe...

    Mein Kaffee-Konsum erreicht hier auch immense Mengen... gottlob habe ich hier noch nicht mit Schokolade angefangen und Zucker in den Kaffee kann ich mir auch noch verkneifen...

    Genau darauf werden meine Fragen auch abzielen... direkt am ersten Tag frage ich die neuen MA, ob Sie bei ihrer Büroarbeit besondere Leistungsvoraussetzungen mitbringen und wie und wo sie von uns Unterstützung bekommen können...

    In so eine Situation nun sehenden Auges hineinzurennen und weder beauftragter Facility-Onkel noch Führung-s-Kraft der MA haben die Umsetzung kontrolliert... da kann ich nur den Kopf schütteln.


    Bei uns gibt es ein ganz großes Problem:

    Führungskräfte haben zwar MA, aber nur auf dem Papier (sie wollen sich nicht kümmern und verschanzen sich in ihren Büros...). Ich habe es mir nun zu einer ganz großen Aufgabe gemacht, jedes Mal dies bei der Betriebsleitung anzuprangern... bis ich oder die das "Würgen" bekommen...


    Was den Facility-Manager angeht, da besteht das gleiche Problem... hier kommt aber noch hinzu, dass er sich nicht richtig organisieren kann, er keine Unterstützung von seinem Chef bekommt und dieser auch nichts kontrolliert...


    Also vielen Dank nochmal für die vielen Eingebungen und wirklich guten Überlegungen... ich werde mir nun eine Liste machen und bei der Betriebsleitung eine "nette Diskussion" darüber anfangen...

    Guten Morgen,


    DGUV Information 212-016

    "Sind nach den Vorschriften mehrere Hintergrundfarben zulässig, so ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung, in der auch die Umgebungsbedingungen zu bedenken sind, zu prüfen, welche der zulässigen Hintergrundfarben eine bessere Erkennbarkeit ermöglicht."


    Damit wären "Beschäftigte aus dem Umweltbereich, die auch auf landwirtschaftlich genutzten Wegen rumlatschen" versorgt.

    "Eine Person mit einer Warnweste in fluoreszierendem Gelb ist in bewaldeten Umgebungen oder z.B. vor einem Rapsfeld weniger gut erkennbar, als eine Person mit Warnweste in fluoreszierendem Orange-Rot."
    "Für Personen, die beim Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen im Straßenraum eingesetzt sind oder in deren Raum befindliche Anlagen zu beaufsichtigen haben oder bei der Abfallsammlung tätig sind,..."

    Trifft das auf euch zu?
    Dann hätte Dein Kollege recht...


    Bleiben nur noch die Demonstrationsbegleiter... werden dafür professionelle Personenschützer oder Sicherheitspersonal eingesetzt? Dann vielleicht bei deren BG nachfragen...

    Hallo,


    jeden Tag erfahre ich hier was Neues...


    Folgendes Szenario:

    Mitarbeiterin aus dem Büro hat aufgrund von Rückenbeschwerden Zusage für einen elektrisch höhenverstellbaren Tisch bekommen. Tisch wurde vom AG bestellt und ist geliefert worden - muss halt noch zusammengebaut werden. Seit Anfang Juni liegt das Teil in Einzelteilen in der Abteilung... Facility wurde informiert aber hatte bisher für den Aufbau keine Zeit. Nun hat die Kollegin mittlerweile Probleme mit der Bandscheibe bekommen und kann nicht mehr länger sitzen. Also hat man in der Abteilung währen der Pausenzeit den Tisch flott aufgebaut und angeschlossen...


    Und nun rührt sich auch wieder ihr direkter Vorgesetzter, der nebenan mit Sichtverbindung zu dem Büro arbeitet... dass man ja nicht in Eigenregie den Tisch hätte aufbauen sollen (Wer nimmt den Aufbau ab? Was wäre passiert, wenn man sich beim Aufbau verletzt hätte...) Elektrisch sehe ich da kein Problem, denn eigentlich muss man da nur einen Stecker in die Steckdose stecken... Wie bei jeder Tischlampe, Ventilator, Notebook auch...


    Klar ist: Der mit dem Aufbau beauftragte Mitarbeiter, dessen Chef und der Vorgesetzte der betroffenen Kollegin müssen sich fragen, warum der Aufbau vernachlässigt wurde...


    Aber wie steht es denn mit dem Aufbau an sich? Arbeitsmittel des AG in Räumlichkeiten des AG werden für Bürotätigkeiten durch die Mitarbeiter des Büros aufgebaut? Es handelt sich um handelsübliche Büromöbel der schwedischen Möbelmarke mit 4 Buchstaben. Wer schon mal sowas aufgebaut hat, kennt die Anleitungen und die Herausforderungen dabei...

    Klar ist auch: Es steht bestimmt nicht in der Tätigkeitsbeschreibung, dass "Mitarbeiter aus dem Büro xyz neben Verwaltung, Dokumentation auch anfallende Aufbauarbeiten an Büromöbeln zu erledigen haben..."

    Kann man sich da auf eine "Banalitäts-Klausel" berufen?


    Kann der direkte Vorgesetzte den Auftrag für den vermeintlich banalen Aufbau einfach so der Mitarbeiterin aus dem Büro erteilen (damit es schneller geht)? Dass die Mitarbeiter das in ihrer Pause wohl ohne Wissen des Vorgesetzten gemacht haben, das habe ich bereits erörtert... Wäre wie " in meiner Pause nutze ich nicht mehr die Leiter, sondern klettere auf die Paletten".

    Wäre es ok, wenn der AG gewisse Sachen (Aufbau von Möbeln, Anbringen von Whiteboards...) durch die Mitarbeiter aus den betroffenen Bereichen selbst erledigt? Oder können da - aufgrund des Versicherungsschutzes, etc. -Probleme entstehen. Würde es reichen, wenn der Aufbau durch die Facility-Abteilung nachträglich abgenommen wird?


    Die Universalantworten "Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung anhand der Betriebsanweisungen, ggf. Arbeitsmedizinische Vorsorge" fallen da natürlich auch hinein... Nehmen wir mal an, der Vorgesetzte war so clever und hat das vorbereitet (nennt es Erleuchtung, Langeweile... soll ja bei Vorgesetzten vorkommen). Gibt es zusätzlich Einwände an der Vorgehensweise? Und ja: Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, dass noch viel nachholen muss.

    Ich würde mich auch an die BG wenden... nett Hallo sagen und dazu eine Stellungnahme haben wollen.

    Ich könnte mir denken, dass es Privatsache der MA ist... ihr schreibt denen ja auch keinen Sonnenschutz beim Gang vom Parkplatz zum Arbeitsplatz vor...

    Vermutlich wird eure GF verlautbaren müssen, dass bei der Arbeit, im Unternehmen, auf dem Werksgelände trittsicheres Schuhwerk zu tragen ist so denn keine bestimmte PSA getragen werden muss. Im Labor ist das recht eindeutig, aber bei den Damen vom Büro etc. ist es immer schwieriger - die Diskussion kenne ich auch.

    Dann wird man bei einem Unfall sehen müssen, ob es einen direkten Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit gab (z.B. Toilettengänge vs. Gang zum Besprechungsraum). Und am Ende entscheidet die BG...

    Schon mal nachgesehen, was so eine Anlage kostet? Dafür kann man dann an jeden Parkplatz einen Feuerlöscher hängen.

    Schwieriges Thema, zumal du auch die unterschiedlichen Arten der Fahrzeugantrieben beachten müsstest...

    Hybrid, Gas, Li-Ionenakku, herkömmlicher Treibstoff.

    Sicherheitshinweise zum Löschen von Lithium-Ionen-Akkus

    " Hinweis: Brände mehrerer bzw. größerer Akkus sollen nur durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden"

    https://www.feuertrutz.de/fors…onen-batterien/150/60110/


    Eine Brandmeldeanlage ist da aber verbaut...? Ist kein dauerhafter Arbeitsplatz - ggf wird der Brand zu spät für einen Löschversuch bemerkt...

    Naja... gibt schon ein paar Ausnahmen, die aber auf diesen Fall nicht wirklich angewendet werden können.


    So kann ich für Forschungszwecke in Laboratorien (berufliche Anwendung) Maschinen konstruieren und bauen. Diese Fallen nicht unter die 9. ProdSV... solange es nur vorübergehend ist.


    Was nun diese Einhausung angeht: Fällt der Schutzzaun unter die Rubrik "Sicherheitsbauteil"?... MRL...

    Schutzzaun - CE - Kennzeichnung

    Aber in einem Abschnitt steht hier wiederum:

    "...Der Betreiber ist betriebssicherheitsrechtlich verpflichtet, vor der Verwendung des Arbeitsmittels die auftretenden Gefährdungen zu beurteilen (Gefährdungsbeurteilung) und daraus notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Kommt er aufgrund dieser Beurteilung zu der Auffassung, dass das erforderliche Schutzniveau erst durch die Errichtung eines (zusätzlichen) Schutzzauns hergestellt werden kann und stellt er einen Zaun in der werkseigenen Schlosserei her, um diesen lediglich betriebsintern für seine Maschine zu nutzen, so fehlt es an einem gesonderten Inverkehrbringen im Sinne des Art. 2 c MRL. In dieser Konstellation ist der Schutzzaun kein Sicherheitsbauteil im Sinne der MRL mit der Folge, dass kein CE-Kennzeichen auf dem Schutzzaun angebracht werden muss.

    Gibt er den Zaun bei einem externen Hersteller in Auftrag oder erwirbt den Zaun extern, so muss der Schutzzaun von dem (externen) Hersteller mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden, da der Zaun in diesem Fall gesondert in Verkehr gebracht wird und somit in der Regel ein Sicherheitsbauteil im Sinne von Art. 2 c MRL ist. Nach unserer Auffassung muss der Schutzzaun in diesem Fall den Anforderungen der DIN EN ISO 14120:2016-05 entsprechen...."


    Ich denke, hier mal mehrere Hersteller zu Rate ziehen... ggf auch direkt bei der BAuA nachfragen. Scheint Auslegungssache zu sein.


    Auch ich muss da nochmal mit unserer Technik diskutieren... die haben da so einige nachträgliche Einhausungen in der Planung...

    Selbst wenn dort eine Tür eingebaut sein sollte, die über einen entsprechenden Kontakt die Maschine beim Öffnen stillegt, würde ich da zunächste keine "gravierende" Änderung der Maschine sehen, da die "Not-Aus-Funktion" (unwesentlich) erweitert wird.

    Das wiederum sehe ich etwas anders...

    Wie soll denn das entsprechende Stilllegen in Verbindung mit den Türöffnen des Zauns aussehen?

    Abruptes Stromlosschalten der peripheren Stromversorgung? Dann haben wir quasi einen Stromausfall simuliert... hat mit der Maschine nichts zu tun - wenn es die Maschine mitmacht und problemlos anfährt - ok.

    Verbinden wir aber die Tür mit der Steuereinheit der Maschine, so das diese eventuell reguliert "herunterfährt" und mit Schließen der Tür wieder in den betriebsbereiten Zustand gebracht wird (MA drückt ggf eine Bestätigung...) liegt doch eine Veränderung der Maschine vor, oder nicht?


    Das mit Inverkehrbringen... da gibt es eine Ausnahme für den Eigenbedarf...

    "... Es handelt sich grundsätzlich nicht um ein Inverkehrbringen, wenn das Produkt für den Eigenbedarf hergestellt wurde..."


    Für den Eigenbedarf dürft ihr schon selbst konstruieren... ihr stellt es dem Markt ja nicht zur Verfügung.

    T008


    Ich würde jetzt einen simplen Zaun aber nicht als Maschine sehen...