Beiträge von HFI1988

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    Moin, moin,


    um nochmal weider auf das eigentliche Thema zurück zukommen:


    Ich kenne deine Situation gut. Ich habe nach dem Ingenieursstudium knapp 3 Jahre im Projektmanagement gearbeitet und wusste die ganze Zeit, dass ich eigentlich gerne Arbeitsschutz machen möchte. Ich hatte nur leider nicht mal eine angefangene Ausbildung zur FaSi, noch wusste ich worauf es wirklich ankommt oder was die tägliche Arbeit einer FaSi wirklich ist.
    Meine Lösung war, dass ich mich bei einem Personaldienstleister (Ferchau, Brunel, etcetc.) für eine "HSE" Stelle in einem größeren Team beworben habe. Dort wurde ich dann genommen und an einen Kunden aus der Windenergie Branche verliehen, der mir aufgrund meines Engagements die FaSi Ausbildung ermöglichte. Knapp 3 Jahre (und viele Erfahrung und Erkenntnisse) später sitze ich nun als unbefristete, bestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit bei einem anderen Windenergieanlagen Hersteller und bin überglücklich.


    Mein Rat für Dich: Kontaktiere einen/mehrere dieser Dienstleister und versuche über diese in eine größere Arbeitsschutz/HSE/EHS/.. Abteilung zukommen, um dann Erfahrungen zusammeln. Danach sind Bewerbungen dann ein Selbstgänger ;)

    So, das Rätsel hat nun eine Lösung:


    Nach Rücksprache mit einem sachkundigen Mitarbeiter eines einschlägigen PSAgA Herstellers gab es folgende Infos:


    1. PSAgA muss nicht sachkundig vor dem Erstgebrauch geprüft werden.
    2. PSAgA muss spätestens 1 Jahr nach Herstellung sachkundig geprüft werden.
    3. Vor Erstinbetriebnahme reicht eine übliche Sicht-/und Funktionsprüfung vor Benutzung nach DGUV Regel 112-198
    4. Es empfiehlt sich Art, Umfang und Fristen der Prüfung nach BetrSichV §3 in die Gefährdungsbeurteilung mit aufzunehmen


    Beste Grüße,
    Harm

    Moin, moin zusammen!


    Obwohl ich schon oft hilfreiche Antworten in diesem Forum gefunden habe, habe ich erst vor wenigen Wochen den Beitritt zu diesem Forum geschafft und möchte mich nun kurz vorstellen:
    Mein (im Norden nicht ganz ungewöhnlicher) Vorname ist Harm, 31 Jahre und verheiratet. Ich habe nen Zettel auf dem Ingenieur steht und meine FaSi Ausbildung bei der BGETEM gemacht. Gearbeitet habe ich schon bei verschiedenen Windenergieanlagen Herstellern und bin akutell bestellte FaSi für eine Gondel- und Nabenproduktion in Niedersachsen.


    Beste Grüße,
    Harm

    Wenn es nach mir geht, lasse ich alles sachkundig vor Erstinbetriebnahme prüfen. Jedoch befindet sich mein Arbeitgeber derzeit in der Insolvenz und wir versuchen, ohne finanzielle Mittel, weiter sicher zu arbeiten.



    die TRBS 1201 sollte Dir hier eine Antwort geben können...


    Also betrachte ich PSAgA dann als "Gerät" nach BetrSichV §2 und danach als "kraftgetriebenes Arbeitsmittel" nach TRBS 1201 "Anlage Prüfanforderungen für gängige Arbeitsmittel" damit es vor Erstinebtriebnahme von einer befähigten Person geprüft werden muss? Oder kann ich als Prüfart/-umfang in meiner Gefährdungsbeurteilung festlegen, dass "nur" eine Sicht- und Funktionsprüfung durch den Anwender durchgeführt werden muss und die sachkundige Prüfung dann erst im Verlauf des Jahres durchgeführt?



    Habe ich beide schon vorher gelesen und geben leider keine Aussage über eine sachkundige Prüfung vor Erstinbetriebnahme.



    ne kleine Vorstellung durch dich hier

    Kommt sofort!

    Moin moin zusammen,


    ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema PSAgA. Nun kam die Frage auf, ob man PSAgA vor der Erstinbetriebnahme sachkundig prüfen muss. Leider konnte ich zu diesem Thema im web, also auch hier keine konkrete Antwort finden. Mir ist klar, dass die PSAgA entsprechend den Einsatzbedingungen und den betrieblichen Verhältnissen nach Bedarf, mindestens jedoch alle 12 Monate, auf ihren einwandfreien Zustand durch einen Sachkundigen prüfen zu lassen ist. Kann ich dann nun die PSAgA ein Jahr(-1Tag) ab Herstellungstermin sachkundig ungeprüft benutzen oder gibt es eine Rechtsgrundlage zur sachkundigen Prüfung vor der ersten Benutzung?


    Beste Grüße,
    Harm