Beiträge von PeKe

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    Hi, ich lege mal nahe, ob du nach dem Lesen von anderen Berichten voreingenommen bist oder nicht, liegt nur an dir :/

    Du kannst dir verschiedene Ausführungen anschaune (in der Grundstruktur sollten diese annähernd gleich sein) und überlegen, wo deiner Meinung nach viel oder zu wenig beachtet wurde.

    Aber es bleibt bei dir hängen, das kann dir keiner abnehmen.

    Manchmal muss man Dinge einfach machen um zu sehen ob das ok ist ;)

    Laut DGUV-I 208-016 ist es eine Empfehlung die Checklisten und Prüfungen in einem "Kontrollbuch" zusammenzufassen, kein "muss".

    Zitat:

    Um die Erfassung und Prüfung aller Leitern und Tritten sicherzustellen, empfiehlt es sich, diese zu nummerieren und die Checklisten zu einem Kontrollbuch zusammenzufassen.

    Außer ihr hättet in eurer Gefährdungsbeurteilung drin stehen, das explizit ein Kontrollbuch zu führen ist, dann wäre er wohl im Recht. Würde ich an deiner Stelle mal prüfen.

    Der Kanister bei euch dürfte, ist eigentlich üblich, eine Gefahrgutzulassung haben, kann also als "Versandstück" verwendet werden. Es sollte halt die Gefahrgutkennzeichnung (Label 10 x 10 cm) draufsein.

    Leider muss man da bei uns in Deutschland aufpassen.

    Nicht alle mit Gefahrgutzulassung gekennzeichneten Behältnisse dürfen als solche versendet/transportiert werden. Teilweise sind da auch Umverpackungen erforderlich und Packungsrichtlinien zu beachten.

    Ich bin ein absoluter Gegner von Vorgaben zu meldender near misses. Irgendwann wird der BMW ausgelobt.

    Zur Einführung des Systems haben wir das genau so gemacht. Pro MA und Jahr mindestens je eine Meldung gewünscht. Natürlich war jeder dagegen aber da der "Zwang" da war, wurde eben alles gemeldet. Das lief dann so:

    Meldung: "Da liegt ein Schlauch im Weg"

    Ich:" Was hast du damit gemacht?"

    Antwort "Ähm, nix"

    Ich"Du hättest ihn wegräumen können"

    Viel Viel später sah dann eine erneute Meldung so aus:

    "Da lag ein Schlauch im weg, wurde entleert, gespült und weggeräumt"

    Ich zum Mitarbeiter"Super, danke das hast du gut gemacht"

    Nach ca 15 Monaten wurde der Zwang aufgehoben und den Mitarbeitern wurde in diesem Zeitraum klar gemacht, was einer Meldung würdig war und was nicht, da es jeder gleich selbst erledigen konnte und dann tatsächlich auch gemacht hat.

    Hat zwar lange gedauert aber danach eben auch Meldungen hervorgebracht, die wirklich gut waren. Zudem haben die MA das System auch genutzt, wenn z.B. sicherheitsrelevante Maßnahmen einfach in der Bearbeitung zu lange gedauert haben. Somit hatte mancher VG auch ein Wenig druck bekommen nix schleifen zu lassen.

    in ungünstigen Arbeitspositionen das Gerät vielleicht auch einfach mal aus der Tasche nimmt und zur Seite legt.

    bringt mich zur Ergänzung das es willens unabhängige Melder gibt. Diese kannst du nicht so einfach "auf die Seite legen", da dann ein Alarm ausgelöst wird.

    Das solltest du bei deiner Gefährdungsbeurteilung und der Beschaffung der Geräte beachten.

    Spontanes Brainstorming:

    • Von einer Gerüstbaufiirma ein Schutzgerüst aufbauen lassen. Bei seitlicher Anfahrt eher ungünstig. Bei Rückwärtiger Anfahrt durchaus machbar.
    • Abstand zur Absturzkante (anerkannt sind i.d.R. 2m) einen Strich ziehen, der nur zum Be-/Entladen übertreten werden darf.
    • Elektronische Begrenzung der Stapler auf Schrittgeschwindigkeit im Bereich der Absturzkante
    • Trennen von Person - und Fahrwegen
    • Von eigenen Schlosser ein Geländer montieren lassen (wenn vorhanden)
    • Laderampe durch Anbau-Rampen mit Geländer erweitern

    Wir hatten in meinem alten Betrieb auch Ex-taugliche Geräte im Einsatz. Diese haben auch gut funktioniert. Leider wurde von manchen Kollegen dies als "Belastung" angesehen und sie wollten die Dinger nicht benutzen. Ist eine "Erziehungsfrage". Die mobilen Teile hatten ungefähr die Größe eines Kinder Walki Talki und waren auch nicht schwer, mit Clip am Gürtel zu befestigen.

    Ein Problem hatten wir aufgrund der Länge des Geländes (ca 800m) und viel Stahlbau. Hierfür mussten auf dem Gelände Verstärker gesetzt werden. Danach ging auch das. Die Firma weiß ich leider nicht mehr, da müsste ich bei den ehemaligen Kollegen fragen.

    Wenn ich das richtig verstehe sind da 2 MA 5 x täglich über einen kurzen Zeitraum dabei einen "Kühlschrank" einzuräumen. Ich denke nicht, dass es sich um einen begehbaren Kühlraum handelt. Blutplasma so wie ich es kenne, sind auch keine 20 Kg Beutel.

    Unter Betrachtung der Beleuchtung/Einbauten, wie Axel schon geschrieben hat, und dies eine einfache Tätigkeit ist sowie kein ständiger Arbeitsplatz ist, wäre die Deckenhöhe von ca 2,2 m für mich da kein begrenzendes Element.

    .. dann fahr' mal Freitags im ICE oder nach Schulschluß mit dem Bus...

    Stimmt. Ich habe einmal erlebt, das ein Straßenbahnfahrer Fahrgäste zum Aussteigen aufgefordert hat. Das hat er aber auch nur gemacht, weil die Elektronik der Bahn sich geweigert hatte loszufahren. Die war also mehr als deutlich überladen. Ansonsten lassen die doch alles zu, was auch nicht richtig ist.

    Bei dem umgekippten Hänger stand ja drin, das der Fahrer auf Alk getestet wurde. Wie schaut´s da mit den Typen auf der Ladefläche aus? Wir haben in jungen Jahren unter Alk auch so manchen grenzwertigen Scheiß gemacht.

    Ich weiß auch das zumindest in der Vergangenheit mal etwas ähnliches gelesen habe wie "selbst gemachte Zeichen sind erlaubt, wenn sie der Arbeitssicherheit dienlich sind" also nichts absurdes

    Die aktuell gültige habe ich jetzt nicht geprüft. Es muss sich halt an die Farbgebung gehalten werden.

    Also in der Norm steht drin, das die Kennzeichnung abhängig vom Prüfverfahren ist.

    Kann leider nur auf die 374-5 zugreifen. Danach ist der Hinweis "Virus" ok, wenn in der Herstelleranweisung bestätigt wird, das gegen Viren geprüft wurde. bzw. wenn dem nicht so ist, muss der Zusatz "NIcht gegen Viren geprüft" enthalten sein. Dann dürfte "Virus" auch nicht drauf stehen.

    Darf leider keinen Auszug aus der Norm posten, würde aber mal sagen, schauen was der Hersteller so geschrieben hat.

    Hi, wir haben die Drucker in einem vom Fluchtweg durch Glas abgetrennten Raum stehen. Die Türen schließen nicht automatisch und sind quasi immer offen. Allerdings gibt es einen Rauchmelder.

    In meinen vorherigen Betrieben waren unsere Drucker immer mittig in der Etage, sodaß ein Fluchtweg (Tür/Ausgang) immer erreichbar war. Das war bisher ok so.

    *IroAN* Zusätzlich zu den gefühlten 100 Holzschränken die auf dem Flur stehen*IroAus*

    Hi, bin mir nicht sicher ob das bei mehreren Unterschriften derselben Person gehen würde aber wie wäre es mit Adobe als pdf Datei. Wir haben dies für unseren MOC Prozeß und Unterschreiben dort elektronisch mit User ID, Zeitstempel und Zertifikat. Frag doch mal deine IT (falls es die gibt):/

    Ist m.E. nach Anlagentyp unterschiedlich. Kommt drauf an, was gemacht wird. Wenn ich nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz gehe finde ich die Definition als allgemein gut zutreffend:

    (5) Anlagen im Sinne dieses Gesetzes sind

    1. Betriebsstätten und sonstige ortsfeste Einrichtungen,

    2. Maschinen, Geräte und sonstige ortsveränderliche technische Einrichtungen sowie Fahrzeuge, soweit sie nicht der Vorschrift des § 38 unterliegen, und

    3. Grundstücke, auf denen Stoffe gelagert oder abgelagert oder Arbeiten durchgeführt werden, die Emissionen verursachen können, ausgenommen öffentliche Verkehrswege.

    Wir nutzen ein EDV Meldesystem indem BU´s erfasst und aufgearbeitet werden.

    Je nach BU kann dies den Umfang einer ganz "normalen" Ereignisuntersuchung darstellen, bis hin zu einem Dialog bei "Kleinigkeiten"

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das wir bei einer geringen einstelligen Zahl tatsächlich größere potentielle Auswirkungen identifiziert und dafür Maßnahmen abgeleitet haben. Das meiste ist jedoch knapp und bündig abzuwickeln.