Beiträge von RKKV

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    Gibt es nicht noch eine Corona-Sonderregel zum Transport von alkoholischen Desinfektionsmitteln?
    Ich meine, dass ich über sowas mal gestolpert bin.

    Es sind an dem Standort zu 95% Verwaltungsangestellte. Von denen wird mit Sicherheit keiner morgens die Fingerkuppen mit Pflastern abkleben, um Blasen vom Tippen am PC zu verhindern.


    Hausmeister und Außendienstmitarbeiter haben alle zusätzliche Pflasterboxen...

    Bei uns hat jeder MA einen eigenen Account und Zugriff auf das Intranet und das elektronische Verbandbuch. Das Verbandbuch ist auf der Startseite verlinkt und genauso selbsterklärend, wie die Verbandbücher aus Papier.


    Übers Unfallgeschehen kann ich mir das wirklich nicht erklären. Im letzten Jahr wären das etwa 300 Verbandbucheinträge gewesen. So oft tackert man sich nicht in den Finger...

    Guten Morgen,


    ein erhöhter Verbrauch aufgrund der durchgeführten Tätigkeiten kann ich eigentlich ausschließen. Zu 95 % werden an diesem Standort nur Bürotätigkeiten geleistet. "Diebstahl" bzw. die Versorgung für später oder ein bunkern im Büro funktioniert ebenfalls nicht, da die Pflaster beim Herausziehen auf einer Seite bereits blank sind, damit man die auch einhändisch anbringen kann.


    Ich werde es dann wohl erstmal mit einem Hinweis und vielleicht Bestechung (Kugelschtreiber) versuchen.

    Schön, dass ich mit den Problemen nicht alleine bin^^
    Zwischen Pflasterverbrauch und Verbandbucheinträge klafft ein riesen Unterschied aber immerhin kann ich für die Verbandkästen meine Hand ins Feuer legen. Ist als das nächste Problem.

    An so schöne Fotos und Poster hab ich auch gedacht, wurde mir aber untersagt. Hätte sowas sonst auch schon auf Betriebsanweisungen gepinnt.


    Ich würde neben dem Pflasterspender gleich noch einen Verbandblock anbringen.

    Bin froh, dass es bei uns ein elektronisches Verbandbuch gibt.

    Mahlzeit,


    ich habe neben unsere Erste-Hilfe-Kästen noch Pflasterspender anbringen lassen.

    Der Plan hat auch soweit funktioniert, es werden keinen geprüften und versiegelten Koffer mehr für Pflaster geöffnet.

    Allerdings ist der Pflasterschwund schon enorm und nur die wenigsten melden sich, wenn eine Box leer ist.


    Jetzt hatte ich mir überlegt, die Box mit einem Aufkleber und einem "motivierenden" Spruch zu versehen. Darunder kommt dann noch ein Hinweis, wo es neue Pflaster gibt. Meinem Kopf will aber gerade nicht wirklich was einfallen. Vielleicht hat einer von euch ja einen netten Spruch auf den Lippen.


    - Box leer, sei fair!

    Konzentrier dich nicht nur darauf irgendwelche Mängel zu finden. DIe Firma weiß ja, dass du auf dem Gebiet ein Neuling bist.

    Du kennst die Branche der Firma. Lies dich ein wenig ein, damit bei der Begehung nicht alles Neuland ist (Abläufe und Vorschriften).


    Sei interessiert, hinterfrage die Abläufe, lass dir ruhig getroffene Schutzmaßnahmen erklären/zeigen.

    Falls ihr in Produktionshallen oder sonstwas geht, wo mit einer höheren Gefährdung zu rechnen ist, kannst du ruhig nach einer entsprechenden Unterrichtung für dich fragen, wenn dies nicht erfolgt. Organisatorische Regelungen ("Warum werden keinen Besucher unterwiesen?") würde ich an dieser Stelle eher nicht hinterfragen.

    "Darüber hinaus ist der Anspruch auf Verdienstausfall gem. § 56 IFSG ebenfalls ausgeschlossen, da der Beschäftigte nach § 56 Abs. 1 S. 3 eine Absonderung hätte vermeiden können."

    Wir stellen schon seit 2 Jahren keine Anträge mehr bei der DRV. Wie oben schon geschrieben kamen nur Absagen mit dem Verweis auf die Verantwortlichkeit des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber stellt diese nach interner Prüfung auch zur Verfügung.


    Gibt es sonst noch wen hier, der bei der DRV in den 2019/2020 aktuelle Anträge und Zuschüsse durchbekommen hat?

    Bin auch kürzlich zu verschiedenen Podcats gekommen. Wie oben schon erwähnt eine tolle Sache, nervige Dinge/Aufgaben sinnvoll zu ergänzen.


    Hab den Podcast von der VBG und Arbeitsschutz kompakt mal abonniert und lass mich überraschen.

    Gibt es nicht solche Apps für die Apfeluhren?

    Ich glaube meine Frau hat eine solche.

    Programmier doch Deinen Timer im digitalen Fernsprechendgerät.

    Die Apple Watch erinnert jeweils um xx:50 Uhr sich zu bewegen, wenn man in der jeweiligen Stunde nicht mindesten 1 Minute in Bewegung war. Finde ich ganz praktisch und halte mich auch dran.


    Alternativ jede Menge Wecker auf dem Smartphone erstellen und entsprechend benennen. :D

    Bei uns greift ebenfalls eine BV.

    Wer keinen Laptop hat, kann einen beantragen und damit von zu Hause mobil arbeiten, sofern es die Tätigkeit zulässt.

    Es werden keinerlei Kosten für Strom, DSL-Anschluss oder sonstwas übernommen. Ich arbeite 2 Tage die Woche von zu Hause. Ich spare pro Tag 40 Minuten Fahrzeit und die Mittagspause kann ich mit der Familie verbringen.


    Besser geht immer aber ich bin mit der Lösung zufrieden, die ich auch nach Corona beibehalten werde.

    Die Faustformel orientiert sich natürlich ab dem Highend-Rechner :thumbsup:!

    Guudsje, in der ASI 6.80 steht ja "höchstens", was besagt, mehr ist nicht zulässig, unter Umständen aber weniger. Es kommt schon auf die Schankanlage an. Bei einer Anlage für Bier ist man ohne Treibgas schlecht dran, das nimmt kein Kunde ab. Bei Wasser ist es dann eben ohne Gas. In einer Gaststätte auch eher nicht toleriert, in einer Teeküche halte ich es für durchaus akzeptabel, dass da mal eine Stunde kein Sprudelwasser verfügbar ist.

    Für die Lagerung gilt TRGS 510, somit >2,5 kg ist ein entsprechendes Lager erforderlich, solange man nicht mit Bereitstellung zur baldigen Verwendung argumentieren kann.

    Die Faustregel berechnet bei gleichmäßiger Verteilung im Raum auf eine Konzentration von 3% CO2.

    Natürliche Lüftung ist immer schwierig, da sie nicht immer garantiert werden kann. Ansonsten kann man über die Luftwechselrate das vorhandene Raumvolumen rechnerisch vergrößern.

    Wir haben ein paar mehr Teeküchen und alle freuen sich über das gekühlte Wasser zum Nulltarif. Erst recht, wenn der Sommer richtig kommt. Daher kann ich den Gedanken verstehen, sich zusätzliche Arbeit sparen zu wollen.


    Zweifache technische Lüftung macht den Raum dann für die Verwendung im "Highend-Rechner :thumbsup:" also doppelt so groß?


    Wenn die Raumgröße in Bezug auf die angeschlossene Größe der CO2-Flasche passt ~1 kg pro 17m³ (Achtung nur Fausformel benutzt ;)) fällt die zu kennzeichnende Erstickungsgefahr und eine Gaswarnanlage weg?

    Ich würde den Raum mit dem Warnzeichen vor Gasflaschen kennzeichnen.

    Weiterhin nur eine Installation in einem ausreichend großen Raum gestatten.

    Faustregel je kg an CO2 werden 17m³ Raumvolumen benötigt. Reserveflaschen sind in dem Raum nicht gestattet!

    Reserveflaschen sollen nicht in den Teeküchen gelagert werden.


    Die Faustregel bezieht sich auch eine vollständige Entleerung in einem Raum ohne Fenster und ohne enstehende Gesundheitsgefahr?

    Laut Rechner, der sich ja an der Faustregel orientiert, benötigt der Raum 46 m³ bei einer 2,5 kg Flasche CO2.


    Wie bringt man denn natürliche oder technische Lüftung in die Rechnung?

    Guten Morgen,


    unser Dienstherr hat in den Kaffeeküchen Wasserspender zur Verfügung gestellt. Diese sind an die Wasserleitung angeschlossen und bisher mit einer CO2-Zylinder (425g) versehen. An diesen Wasserspender kann gekühltes Trinkwasser mit unterschiedlichem Kohlensäuregehalt gezogen werden. Da die Wasserspender jetzt schon sehr gut genutzt werden und der Wechsel der CO2 Zylinder schon jetzt recht häufig erfolgen muss, wurde von anderer Stelle überlegt dort 2,5 kg Druckgasflaschen CO2 anzuschließen.


    Die größte Gefahr geht dabei von unkontrolliert austretenden Gasen aus. Eine Gasnwarnanlage und ständige natürliche ggf. auch technische Lüftung für die Räume wird auch nicht als problematisch angesehen. Laut der BGN und ihrer Arbeitssicherheitsinformation ASI 6.80 "Sicherer Betrieb von Getränkeschankanlagen" müssten die Räume jedoch entsprechend gekennzeichnet werden:


    Unbenannt5.JPG


    Dies würde aber wohl zu einee Menge Angst und Panik und Unverständnis unter den Bediensteten führen.


    Muss die Kennzeichnung immer angebracht werden? Gibt es Mengenschwellen oder andere Lösungsmöglichkeiten?

    Hautschutz ist auch interessant und wichtig, aber halt auch nur ein ganz kleiner Aspekt, der in der Regel sowieso durch die Betriebsärzte ausreichend gut abgedeckt ist. Dort wo Hautgefährdungen z.B. durch Feuchtarbeit vorliegen, dort werden auch arbeitsmedizinische Vorsogen zu Hauterkrankungen angeboten.