Feinsinnig - Hintersinnig - Unsinnig

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  • @ a.r.ni, ja ich weiß, dass es Adjektive sind, habe sie für die Überschrift aber bewusst groß geschrieben. :D


    Zum Buch:


    Nachdem ich die Lobeshymnen hier gelesen habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen, mir auch dieses Machwerk des hintergründigen, tiefsinnigen Humors, dass den Leser auch in die dunklen Ecken des Baustellenhumors führt, zu gönnen. Leider habe ich zuerst hier gelesen und bin nicht unbedarft an das Buch herangegangen. Deswegen kamen mir die ersten Seiten, in denen der Werdegang des Autors beschrieben wird, etwas langatmig vor, da ich möglichst schnell zur "eigentlichen Action" auf der Baustelle kommen wollte. Das wird dem Buch aber nicht gerecht, da gerade auf den ersten Seiten der feine Humor des Verfassers, geschickt verpackt in scheinbar alltägliche Erlebnisse, sichtbar wird.


    Anhand meiner Schilderung dürfte deutlich werden, dass ich das Buch bereits zum zweiten mal lese. :thumbsup: Gerade habe ich wieder die Bulgaren erreicht. Das ist eines dieser Kapitel, die, obwohl mit einer Prise Humor gewürzt, den Leser zum Nachdenken anregen und die Menschen, die sich mit Arbeitssicherheit befassen, in ihren Befürchtungen bestätigen und einen leichten Anflug der Resignation verursachen, da es sich nicht um Fiktion, sondern leider um den Alltag auf den Baustellen dieser Welt handelt. Diese Buch kann ich nur jedem wärmstens an Herz legen. Wenn sich jemand fragt, warum er seinen Job eigentlich immer noch macht, ist diese Lektüre ein absolutes Muss. :thumbup:


    Normalerweise sollte bei der ersten Baustellenbesprechung dem Verantwortlichen dieses Buch in die Hand gedrückt werden, damit er auch weiß, warum dieser Sicherheitstyp schon wieder da ist und jedem eigentlich nur auf den Wecker geht mit seinen Vorschriften und seiner ständigen Gängelei. Die Baustellen würden mit Sicherheit anders aussehen; nicht perfekt, aber bei dem einen oder anderen würde es vielleicht "Klick" machen, und er würde erkennen, dass es eigentlich um ihn und seine Kollegen geht und nicht um Macht und Rechthaberei.


    Für das Buch von mir ein ganz fettes DANKE und :512: zu Deinem Erstlingswerk!

    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

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