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Gewalt gegen Rettungskräfte

    • Moin, Frank,

      Guudsje schrieb:

      Das sind einige ganz interessante Informationen zu lesen.
      danke für die Infos, die sich allerdings auf das Jahr 2011 beziehen;
      spätestens seit dem September 2015 hat sich in Deutschland aber einiges geändert;
      ich vermute mal, dass die Angriffe auf Rettungskräfte zugenommen haben - und dass dafür nicht gilt:
      "Der typische Täter, welcher Gewalt gegenüber medizinischen Rettungskräten ausübt, ist ein männlicher Patient zwischen 20 und 39 Jahren, der keinen erkennbaren Migrationshintergrund hat und während der Tat unter Alkoholeinfluss steht."

      Spätestens wenn "Spuckhauben" beim Abtransport der Aggressoren zur Anwendung kommen müssen, ahnt man, mit welcher Klientel man es zu tun hat.
      "Mit zunehmendem Abstand zum Problem wächst die Toleranz." (Simone Solga)
      "Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben." (Robert Lee Frost)
      "Geben Sie mir sechs Zeilen von der Hand des ehrenwertesten Mannes - und ich werde etwas darin finden, um ihn zu hängen." (Kardinal Richelieu)
      "Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" (Antoine de Saint-Exupéry)
      "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" (Edward Morgan Forster)
    • Hallo,

      sind die Verschiebungen seit 2015 so groß?
      Sicherlich ist mittlerweile die mediale Aufmerksamkeit
      bei diesem Thema deutlich höher.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • a.r.ni schrieb:

      ich vermute mal, dass die Angriffe auf Rettungskräfte zugenommen haben - und dass dafür nicht gilt:
      Du kannst ja gerne mal mit den Kollegen der Rettungskräfte sprechen. Was sich wohl tatsächlich geändert hat, ist die Anzahl der Vollpfosten, die mit den Smartphones in der ersten Reihe stehen wollen und auch Suizidopfer, die sich aufs Gleis gelegt haben, noch während der Bergung auf Facebook posten. Ansonsten sind zumindest in unserem Bereich nach Aussage der Betroffenen keine signifikanten Veränderungen erkennbar.

      Gruß Frank
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • ... mein Zorn nimmt zu ...
      ================================
      Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2017-11-06

      Randalierer versucht, Sanitäter mit HIV zu infizieren
      Drogensüchtiger spuckt Rettungskräften ins Gesicht: Amtsgericht verurteilt Täter zu 18 Monaten Haft ohne Bewährung
      Von Michael Zgoll

      Weil er zwei Rettungskräfte angegriffen hat, ist ein Drogenabhängiger mit HIV und Hepatitis C zu einer Haftstrafe von 18 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Der 38-jährige Denis L., ein Drogenabhängiger aus der Raschplatz-Szene, hatte die beiden Sanitäter mit blutverschmierten Einmalhandschuhen, Mullbinden sowie seiner zerbrochenen Zahnprothese beworfen und die Helfer angespuckt. Die beiden Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr mussten ein Dreivierteljahr lang fürchten, vom Randalierer mit dem HIV-Virus und Hepatitis C infiziert worden zu sein. Amtsrichter Lars Römermann verurteilte Denis L. wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

      Die Feuerwehrleute, 36 und 40 Jahre alt, waren an einem Junimorgen 2016 zum Raschplatz gerufen worden. Sie fanden L. mit gebrochener Nase und blutenden Wunden vor. Nach dessen Bekunden sei er eine Treppe hinuntergestürzt, möglicherweise waren die Verletzungen aber auch Folgen einer Schlägerei. Der Patient wurde in einen Rettungswagen verfrachtet, mit dem er zum Henriettenstift gebracht werden sollte. In der Marienstraße, kurz vor dem Schalter der Notaufnahme, wurde L. aggressiv, begann die Sanitäter zu beschimpfen und zu attackieren. „Du Müllmann, heb den Dreck auf“, pöbelte er einen der Helfer an, nachdem er ihn mit blutgetränkten Utensilien beworfen hatte.

      Besonders gefährlich, so ein MHH-Gutachter vor Gericht, war für die Feuerwehrleute das Spucken. Der mit Blut und – möglicherweise – lebensbedrohlichen Viren kontaminierte Speichel hätte über die Bindehaut der Opfer in deren Blutbahn gelangen können. Das Immunsystem entfaltet im Bereich der Augen kaum Schutzwirkung, eine Tröpfcheninfektion kann hier fatale Folgen haben.

      „Besonders verwerflich war“, so Richter Römermann, „dass L. Menschen attackierte, die ihm helfen wollten.“
      Zudem habe der Täter die Sanitäter gerade einmal neun Tage nach seiner letzten Haftentlassung angegriffen.
      Die Folgen für die Feuerwehrleute waren gravierend. Der 36-jährige Familienvater berichtete, dass er sich mit jeder Schramme von seinen kleinen Kindern ferngehalten und nur noch sehr verhalten mit ihnen gespielt habe, um sie ja nicht zu infizieren. Auch Intimitäten mit den Partnern waren erheblich eingeschränkt.
      Erst nach neun Monaten konnten Ärzte den Sanitätern die erlösende Nachricht verkünden: Sie waren gesund geblieben.

      Der Richter hatte den Angeklagten noch im Gerichtssaal verhaften lassen, weil er bei dem Mann ohne eigenen festen Wohnsitz Fluchtgefahr sah.
      Doch eine Beschwerdekammer des Landgerichts schätzte dies anders ein, ordnete die Entlassung von L. an. Der 38-Jährige ist zudem in Berufung gegangen; wenn es gut für ihn läuft, könnte er am Landgericht mit einer Bewährungsstrafe davonkommen.
      ================================
      ... ich bin leider sehr zuversichtlich, dass Denis L. frei kommt und vielleicht noch eine Haftentschädigung kassiert.
      :cursing:
      (ich hoffe, dass ich mich irre ... wenn jedoch dieser Saukerl tatsächlich frei kommt, sollte dieser Beitrag unter "Deutschland schafft sich ab ... am Beispiel von 'Rettungskräfte sind weniger wert als Straftäter'" einsortiert werden ...) :evil:
      "Mit zunehmendem Abstand zum Problem wächst die Toleranz." (Simone Solga)
      "Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben." (Robert Lee Frost)
      "Geben Sie mir sechs Zeilen von der Hand des ehrenwertesten Mannes - und ich werde etwas darin finden, um ihn zu hängen." (Kardinal Richelieu)
      "Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" (Antoine de Saint-Exupéry)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von a.r.ni () aus folgendem Grund: Konkretisierung für die Zuordnung zum mutmaßlich künftigen Eintrag

    • Hallo,

      die Einschätzung vom Landgericht ist hier gut so.
      Man sollte aufpassen, Feuerwehrleute/ Polizisten etc.
      sollten keinen Heiligenstatus bekommen. Sicherlich ist die Gewalt
      gegen Rettungskräfte nicht zu akzeptieren. Man sieht doch, diese
      Problematiken sind keine Randerscheinung mehr. Ob sie tatsächlich
      zugenommen haben oder ob dies nicht nur einer besonderen
      Aufmerksamkeit geschuldet ist, mag ich jetzt nicht zu beurteilen.

      Es zeigt sich doch aber ein ganz grundsätzliches Problem in der
      Gesellschaft. Ich glaube nicht, das man dieses mit stetig höheren
      Strafen und dem Strafrecht regeln kann. Wenngleich dies mittlerweile
      in nahezu allen Lagen die erste Wahl der Politik ist. Eine moderate Bewährungsstrafe
      (und diese nur aufgrund von seinem sorglosen Umgang mit seinen Krankheiten)
      und entsprechende Hilfen (Entziehung etc.) würde ich für vollkommen
      ausreichend sein.

      Es sind doch alles keine Einzelfälle mehr:

      "Mir doch egal": Autofahrer attackiert Sanitäter, die Einjährigen reanimieren

      welt.de/vermischtes/article170…aehrigen-reanimieren.html
      Und genau das ist es doch: "Mir doch egal"....

      Und solche Verschiebungen sieht man doch in allen Bereichen der
      Gesellschaft. Siehe nur die Politik. Wenn man sich anschaut,
      was für Aussagen da von einzelnen Parteien/ Politiker kommen,
      so wäre das früher der sichere Amtsverlust gewesen. Heute
      ist das anders...siehe nur Facebook und Co.. Was da teilweise unter
      Realnamen! gepostet wird, hätte sich früher -natürlich auch in Ermangelung
      von technischen Möglichkeiten- niemand getraut zu veröffentlichen.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
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    • Ich habe seit einiger Zeit den Eindruck, dass die Diskussion in allen Medien kontraproduktiv ist. Gegafft und im Weg gestanden haben die Leute schon immer - ich kenne das aus eigener Erfahrung aus der zweiten Hälfte der 90er Jahre.

      Mit den ganzen Verboten und Appellen werden die Unfälle erst so richtig interessant gemacht, zusätzlich kommt nun immer mehr der Reiz des Verbotenen hinzu. Der Erfolg "tolles Unfallstellenvideo" wird immer wertvoller, also wird immer weniger Rücksicht auf Kollateralschäden genommen. Und zu denen gehört die Aggressivität den Rettungs- und Hilfskräften gegenüber. Deshalb bin ich der Meinung, dass man die Problematik etwas tiefer hängen sollte. Der Verkehrsfluss und noch wichtiger der Raum zum Arbeiten für die Rettungs- und Hilfskräfte muss gesichert werden, aber das sollte es auch schon sein. Ich halte z. B. ein von einem Beifahrer gefilmtes Video für kein Problem.

      Ich wäre froh, wenn jemand meinen Unfall und die Vorgänge danach gefilmt hätte. Für mich wäre so ein Video hilfreich das Erlebte zu verstehen und zu bewerten und das gefühlsmäßig beiseite legen zu können. Die wenigen mündlichen Berichte lassen mir bis heute viel zu viele Fragen offen.

      Werden bei Unfallvideos Kopf/Gesicht von Personen und Kennzeichen usw. von Fahrzeugen vor einer Veröffentlichung unkenntlich gemacht und wurden die Bilder ohne Behinderung von Verkehr und den Abläufen vor Ort gemacht, kann ich damit leben.

      Mit der permanenten Verteufelung des Gaffens und der einhergehenden Aggressivität gegen Rettungs- und Hilfskräfte wird für dieses aggressive Glotzen mit allen negativen Folgen quasi noch Werbung gemacht. Die Leute werden davon so geil aufs Filmen und Fotografieren, dass denen am Ende sämtliche Pferde durchgehen. Wichtig wäre eine Deeskalation und keine weitere Eskalation, die ich durch die Medienpräsenz des Themas sehe.

      Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung.


      Gruß Michael
      SiFaFa weil ich zwei BG-spezifische Blöcke erfolgreich absolviert habe.
    • Hallo,

      ich halte von solchen Videos nicht, genauso wenig zum aktuellen
      Video bez. Gaffen. Auch die Keule Strafrecht halte ich für daneben,
      da man gesellschaftliche Entwicklungen (ob gut oder böse) nicht
      stets über Gesetze regulieren kann. Zumal auch das Strafrecht
      keine Abschreckung darstellt.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Im Bereich Gaffen sind die Rechtsmittel aus meiner Sicht ein Witz, da bräuchte es tatsächlich wirksamere Strafen (z.B. bei den Filmern sofort Handy einziehen und ein paar Tage zur Kriminaltechnischen Untersuchung einbehalten, dazu ein saftiges Bußgeld in Höhe mindestens eines Monatslohns).

      Und das zweite Problem sehe ich tatsächlich darin, dass unser Strafrecht in vielen Bereichen aktuell zu wenig konsequente Anwendung findet. Wenn jemand richtig Mist baut ist die aktuelle Kuscheljustiz der vollkommen falsche Weg, da müssen die Rechtsmittel auch mal ordentlich ausgeschöpft und ordentliche Strafen verhängt werden.
      Wenn dann ein Richter im Interview sagt, dass das Ziel des Strafrechts nicht Bestrafung ist, darf man sich schon mal fragen, wo die Reise unseres Rechtsstaats hingeht.
    • Hallo,

      MrH schrieb:

      Im Bereich Gaffen sind die Rechtsmittel aus meiner Sicht ein Witz, da bräuchte es tatsächlich wirksamere Strafen (z.B. bei den Filmern sofort Handy einziehen und ein paar Tage zur Kriminaltechnischen Untersuchung einbehalten, dazu ein saftiges Bußgeld in Höhe mindestens eines Monatslohns).
      Und das soll was bringen? Es ist nur mit Kosten und einer
      Belastung verbunden, die weitaus höher sein dürfen, als
      dann das Bußgeld.

      Und wo fängt eigentlich das Gaffen an, nur an der Einsatz-
      stelle oder schon die Belagerung vor Feuerwachen (oftmals selbst
      durch Feuerwehrangehörige) um das Ausrücken/Einsatz-
      fahrten filmen zu können?

      MrH schrieb:

      Und das zweite Problem sehe ich tatsächlich darin, dass unser Strafrecht in vielen Bereichen aktuell zu wenig konsequente Anwendung findet. Wenn jemand richtig Mist baut ist die aktuelle Kuscheljustiz der vollkommen falsche Weg, da müssen die Rechtsmittel auch mal ordentlich ausgeschöpft und ordentliche Strafen verhängt werdenWenn dann ein Richter im Interview sagt, dass das Ziel des Strafrechts nicht Bestrafung ist, darf man sich schon mal fragen, wo die Reise unseres Rechtsstaats hingeht.
      Ist das so? Die Richter/ Polizei drängen doch mittlerweile politisch vielmehr
      darauf, zahlreiche Straftaten nicht mehr als solche verfolgen zu müssen.
      Fängt grundsätzlich von Ersatz-Freiheitsstrafen an (Kosten viel zu hoch),
      über Schwarzfahren etc. an.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
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    • MrH schrieb:

      Wenn dann ein Richter im Interview sagt, dass das Ziel des Strafrechts nicht Bestrafung ist, darf man sich schon mal fragen, wo die Reise unseres Rechtsstaats hingeht.
      Auch wenn es für Dich unverständlich ist, ich stimme da mit dem Richter überein. Ziel des Strafrechts ist nicht die Bestrafung sondern den Täter dazu zu bringen sich regelkonform zu verhalten.
      Allerdings kann ich Dir in einigen Punkten durchaus folgen. Da wird oft eine relativ milde Strafe verhängt, auch bei Wiederholungstätern. Oder Verfahren werden wegen Überlastung der Gerichte eingestellt. Auch hat man gelegentlich das Gefühl, dass bekannte Persönlichkeiten auch bei gefühlt erheblichen Straftaten relativ milde davon kommen. Unser Ordnungswidrigkeitenrecht differenziert oft auch zu wenig die sozialen Verhältnisse. Ein Bußgeld von 100 € ist für eine alleinerziehende teilzeitbeschäftigte Frau, die einen gering bezahlten Job hat, viel Geld. Für einen gut verdienenden, schuldenfreien Angestellten, ärgerlich, aber nicht weiter dramatisch. Oft sind Bußgelder aber nicht von den Verhältnissen abhängig sondern fix festgelegt. Ja, hält man sich an die Regeln hat man nichts zu befürchten, aber schon Nachlässigkeiten können einen hier zum Täter machen. Wer ist denn noch gar nie und nirgendwo mit seinem Pkw zu schnell unterwegs gewesen? Gewalt gegen andere Personen ist allerdings etwas, was ich nicht so einfach hinnehmen möchte, egal um welche Personen es sich handelt.
      Da ich das immer vergesse,
      am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D
    • Hallo,

      AxelS schrieb:

      Gewalt gegen andere Personen ist allerdings etwas, was ich nicht so einfach hinnehmen möchte, egal um welche Personen es sich handelt.
      Ja. Letztlich ist doch diese Debatte sinnlos. Jeder Mensch hat diesbezüglich
      ein anderes Empfinden was "Recht" ist und was nicht. Gleiches gilt auch
      für die Ausstattung der Justiz oder der Polizei. Ich persönlich halte vom
      stetigen Ausbau z.B. gar nichts, auch im Hinblick auf die Vielzahl an
      Überwachungsgesetze oder Verschärfungen der Landespolizeigesetze. Ich
      glaube nicht, dass man eine freiheitliche Gesellschaft stetig durch mehr
      staatlichen Eingriff und Überwachung schützen kann, ohne das hierbei die
      Freiheit flöten geht.

      Letztlich entfernen wir uns aber immer mehr vom ursprünglichen Thread,
      wenngleich wir uns ohnehin im Kreis drehen.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010