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Gewalt gegen Rettungskräfte

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    • Gewalt gegen Rettungskräfte

      Hallo zusammen!
      Ich setzte mal den Link zu einem Artikel der UK NRW.unfallkasse-nrw.de/index.php?i…10f3bdabc1faa5d425cb7518c

      Nicht schlimm genug, dass Rettungskräfte oft genug Kopf und Kragen riskieren. Nein, sie werden auch noch angegriffen ! :cursing:
      Weiter will ich das gar nicht kommentieren...
      Neueste Studien der EU kommen zu eindeutigem Ergebnis: "Man steckt halt nicht drin...!"
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    • ToBi schrieb:

      Nicht schlimm genug, dass Rettungskräfte oft genug Kopf und Kragen riskieren. Nein, sie werden auch noch angegriffen ! :cursing:
      Weiter will ich das gar nicht kommentieren...
      Leider ... nichts Neues.
      Die Gewalt, nicht nur gegen Rettungskräfte, sondern auch gegen Feuerwehr und ehrenamtliche Sanitäter hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. (Hier ein Artikel aus der "Süddeutschen" vom August 2011 und einer vom März 2010). War auch Thema beim Berliner Rettungsdienst-Symposium.

      Aus der eigenen Erfahrung heraus gibt es unterschiedliche Sorten von Aggressoren:
      Die Einen sehen im Rettungsdienst, genau wie in der Feuerwehr, eine staatliche Macht-Organisation, der eins "Auf's Maul gehört".
      Die zweite Gruppe ist einfach nur auf Kravall aus und will sich ganz bewusst prügeln (sehr selten, aber da hast du keinen Hauch einer Chance, heil davonzukommen)
      die Dritten verlieren durch Alkohol jegliche Hemmung und sind am häufigsten anzutreffen.
      Eine vierte Gruppe wird aggressiv, wenn du die im laufenden Einsatz am Gaffen hinderst.

      Das allgemeine Problem: die Hemmschwelle für die Ausübung von Gewalt ist deutlich gesunken.

      Früher(TM) - 90er - ist man auch durchaus mal bei einer Prügelei dazwischen gegangen: "Feierabend, ich habe keinen Bock mir jetzt noch die Klamotten einzusauen ..." (Kein Jux, hat (fast) immer funktioniert ...)
      Heute halte ich mich mit meinem Rucksack lieber dezent im Hintergrund auf und warte, bis von alleine Feierabend ist - und dann so schnell wie möglich mit dem / den Opfern in einen sicheren Bereich Bereich zu kommen, idealerweise in Polizeinähe - und bin bereit, mich bei den ersten Anzeichen von Gewalt zurückzuziehen.

      ToBi schrieb:

      ...dass Rettungskräfte oft genug Kopf und Kragen riskieren...
      Wer das in dem Job macht, sorry, macht was verkehrt.
      Beste Grüße,
      Udo

      Sapere aude!
      (Horaz)
    • "Kopf und Kragen riskieren" war jetzt eher nicht so die treffende Wortwahl (wenn man sich aufregt, na ja :cursing: ).
      Dass aber Rettungskräfte aufgrund der spezifischen Situation am Einsatz- oder gar Katastrophenort erheblichen Gefährdungen ausgesetzt sind, entspricht zumindest meiner Wahrnehmung und Erfahrung.
      Natürlich sind das keine Hasadeure, wär ja auch schlimm und eher kontraproduktiv.
      Aber wie auch immer: Hut ab vor allen Rettern und Helfern!!! :thumbup:
      Neueste Studien der EU kommen zu eindeutigem Ergebnis: "Man steckt halt nicht drin...!"
    • Zitat von »ToBi«
      ...dass Rettungskräfte oft genug Kopf und Kragen riskieren...

      Bei der Feuerwehr kann ich dies nur bestätigen.
      Das Risiko liegt natürlich nicht darin, dass die Einsatzkräfte leichtsinnig sind.
      Sehr häufig ist das Risiko einfach unbekannt.
      Wer würde schon vermuten, dass bei einem kleinen Wohnungsbrand sechs Propanflaschen in der Küche lagern?
      Dies ist auch auf Weihnachtsmärkten nicht die Regel, und trotzdem im Bereich des Möglichen.

      Bei Bränden, und allgemeinen Haverien, ist die Statik von Bauten, Fahrzeugen oder z.B. umgekippter Ladung nie wirklich klar.

      Grüße
      Flügelschraube
    • Hallo,

      dazu siehe:

      feuerwehr.de/news.php?id=11726

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Damit ich nicht einen neuen Pfad aufmachen muss, knüpfe ich hier an.
      "Gewalt gegen Rettungskräften" kann auch wie folgt aussehen:

      wunstorfer-stadtanzeiger.de/content/artikel.php?a=339737
      "Mit zunehmendem Abstand zum Problem wächst die Toleranz." (Simone Solga)
      "Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben." (Robert Lee Frost)
      "Geben Sie mir sechs Zeilen von der Hand des ehrenwertesten Mannes - und ich werde etwas darin finden, um ihn zu hängen." (Kardinal Richelieu)
      "Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" (Antoine de Saint-Exupéry)
      "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" (Edward Morgan Forster)
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    • Hallo,

      lohnt es sich, diese Fälle hier überhaupt zu erwähnen?
      Ich glaube nicht, da man sonst jeden Tag zig-Vorfälle
      aus den Bereichen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst
      posten müsste.

      Fälle von Gewalt, Beleidigungen, Unverständnis oder Eingriffe in die
      Arbeit der Feuerwehr:

      1: Feuerwehrmann bei Einsatz beleidigt und angefahren
      feuerwehr.de/news.php?id=12313

      2: Funkmasten/Container werden beschädigt
      feuerwehr.de/news.php?id=12271

      3: "Kritik" via Facebook
      feuerwehr.de/news.php?id=12292

      4: Blockieren Löschfahrzeug
      feuerwehr.de/news.php?id=12314

      5: Feuerwehrmann angespuckt
      bild.de/regional/muenchen/flue…raefte-52657444.bild.html

      6: Probleme mit aufdringlichen Bürgern die gerne einen tödlichen
      - sehr tragischen - Feuerwehrdienstunfall filmen möchten:
      faz.net/aktuell/gesellschaft/u…schfahrzeug-15141977.html

      usw.

      Es ist Alltag...

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Hallo,

      sicherlich.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Moin, Herr Schmeisser,

      SimonSchmeisser schrieb:

      lohnt es sich, diese Fälle hier überhaupt zu erwähnen?
      der Fall in Wunstorf war etwas Neues - solche Beispiele dienen auch unseren Bemühungen, in Gefährdungsbeurteilungen das "was-wäre-wenn"-Spiel zu praktizieren.
      Und wenn man solche Vorfälle nicht (mehr) erwähnt, dann gleicht das einem Hinnehmen, einem Dulden ... und das möchte ich nicht, denn Angriffe auf Helfer werde ich niemals tolerieren. (Sie ja auch nicht.)
      Ob man es HIER erwähnen muss, ist natürlich eine berechtigte Frage ... hin und wieder ist es meiner Meinung nach wohl notwendig.
      "Mit zunehmendem Abstand zum Problem wächst die Toleranz." (Simone Solga)
      "Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben." (Robert Lee Frost)
      "Geben Sie mir sechs Zeilen von der Hand des ehrenwertesten Mannes - und ich werde etwas darin finden, um ihn zu hängen." (Kardinal Richelieu)
      "Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" (Antoine de Saint-Exupéry)
      "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" (Edward Morgan Forster)
    • Hallo,

      da haben Sie nicht Unrecht. Mit der Zeit kann man aber
      diese ganzen Meldungen gar nicht mehr lesen, da man
      sonst verzweifeln würde.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Hallo,

      was für ein Aufwand da betrieben wird:

      feuerwehr.de/news.php?id=12333

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
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    • Hallo,

      gute Frage....

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Gewalt gegen Rettungssanis etc - es wird immer schlimmer!

      Ich stelle das mal unter Arbeitsunfälle, weil ich nicht weiß, wo es besser passen könnte. Wenn ich sowas lese, läuft es mir kalt den Rücken runter: Hilfebedürftige werden geschlagen! Hallo? Geht's nocht? Was ist mit den menschen bloß los? ?( Kann mir jemand erklären, wie das Zustande kommt? ich war früher selbst Rettungssani, und da habe ich es nicht als so schlimm empfunden (das schlimmste was uns passiert ist, dass uns einer den Wagen gezockt hat, der Schlüssel steckte noch als wir zum Patienten hin sind!! Er kam aber nicht weit ;-))






      arbeitssicherheit.de/themen/ar…ang-mit-uebergriffen.html
    • Hallo,

      damit hat es nichts zu tun, man sollte in einem Thread
      bleiben. Ob jetzt unter Arbeitsunfälle dieser Thread
      ist oder nicht, ist doch keine rechtliche Wertung.

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
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