Welcher Stundensatz für freiberufliche Sifas im Raum Sachsen

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  • Hallo zusammen,

    mich bewegt zunehmend der Gedanke als Sifa nebenberuflich tätig zu werden. Ich berate meinen Arbeitgeber bereits seit 3 Jahren als Sifa und will nun jedoch gerne neue Erfahrungen sammeln. Dies will ich gerne nebenberuflich tun.

    Womit ich mich allerdings schwer tue ist, daß ich nicht so recht weiß, zu welchem Stundensatz ich meine Dienstleistung anbieten soll. Ich habe im Netz recherchiert, aber für die Region Sachsen konnte ich da nichts finden.

    Ist hier im Forum vielleicht jemand aus Sachsen und kann sagen, was er als Sifa für einen Stundensatz hat?

    Viele Grüße

  • Hallo Sifa-Neuling,

    ich kann nicht vom Verdienst einer SIFA sprechen, aber ich arbeite nebenberuflich auf selbstständiger Basis im künstlerischen Bereich und ganz grob ist meine Überlegung:

    - was habe ich durch das "Gewerbe" an monatlichen Kosten (Versicherung, Material, Werbung, Weiterbildung, andere Ausgaben). Werbung nicht unterschätzen. Wenn dich keiner findet, engagiert dich auch keiner. Hieraus ein Budget bilden und das durch die Anzahl Stunden teilen, die Du monatlich aufbringen möchtest.

    Somit hast Du schon einmal die Kosten pro Stunde.

    - Dazu rechnest Du das, was Du pro Stunde verdienen möchtest und legst da noch 20 - 30 % Steuern drauf.

    Also hast Du Netto-Verdienst + Steuern + Kosten / Std. = Stundenlohn

    Wenn der bei euch nicht bezahlt wird, lass es!

    Es ist übrigens vollkommen okay, wenn die ersten 2-3 Jahre kein "Gewinn" erwirtschaftet wird, aber dann sollte man damit anfangen, sonst kann das Finanzamt rückwirkend nachversteuern. Hier kenne ich mich aber nicht so gut aus, da es mich glücklicherweise nicht betrifft.

    Und ganz wichtig: vermutlich muss dein Chef damit einverstanden sein, dass Du in dem Bereich auf selbstständiger Basis arbeitest.

    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

    Viele Grüße
    Olli

  • - was habe ich durch das "Gewerbe" an monatlichen Kosten (Versicherung, Material, Werbung, Weiterbildung, andere Ausgaben). Werbung nicht unterschätzen. Wenn dich keiner findet, engagiert dich auch keiner. Hieraus ein Budget bilden und das durch die Anzahl Stunden teilen, die Du monatlich aufbringen möchtest.

    Somit hast Du schon einmal die Kosten pro Stunde.

    - Dazu rechnest Du das, was Du pro Stunde verdienen möchtest und legst da noch 20 - 30 % Steuern drauf.

    Also hast Du Netto-Verdienst + Steuern + Kosten / Std. = Stundenlohn

    Nehmen wir mal an, daß ich da auf 40 Euro pro Stunde komme und am Markt vor Ort allerdings von den meisten Sifas 90 Euro pro Stunde verlangt wird. Das hätte zu Folge, daß ich mich stark unter Wert verkaufen würde. Folglich kommt für mich zuerst die Betrachtung nach den marktüblichen Preisen. Und dies war meine Frage, worauf ich nach wie vor eine Antwort suche.
    Wenn ich dann einen Wert als Anhaltspunkt habe, kann ich die von dir erläuterten Betrachtungen durchführen.

    Code
    Und ganz wichtig: vermutlich muss dein Chef damit einverstanden sein, dass Du in dem Bereich auf selbstständiger Basis arbeitest.

    Nach meiner Recherche muß der Chef NICHT zustimmen, wobei es natürlich besser ist, um Ärger zu vermeiden. Solange ich mit meiner nebenberuflichen Arbeit keine Konkurrenz für meinen Chef bin und ich meinen Hauptberuf nicht vernachlässige, kann er es mir nicht verbieten. Aber wie gesagt, mit Zustimmung des Chefs ist es natürlich besser.

  • Nach meiner Recherche muß der Chef NICHT zustimmen, wobei es natürlich besser ist, um Ärger zu vermeiden. Solange ich mit meiner nebenberuflichen Arbeit keine Konkurrenz für meinen Chef bin und ich meinen Hauptberuf nicht vernachlässige, kann er es mir nicht verbieten. Aber wie gesagt, mit Zustimmung des Chefs ist es natürlich besser.

    Off topic.

    Mal interessehalber: Das bedeutet, dass in Deinem Arbeitsvertrag nichts zu Nebentätigkeiten geregelt ist? Ich kenne aus allen meinen bisherigen Arbeitsverhältnissen, dass der Punkt Nebentätigkeit klar geregelt ist.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • 1. die Haftungsgrundlage als externe Fachkraft ist eine andere bei einer internen ->wesentlich tiefgreifender

    2. alles schön mit nebenberuflich und nicht so teuer, aber wenn du mal auf der Option freiberufliche Fachkraft zurück greifen musst, erntest du, was du gesät hast.

    1 und 2 zusammengefasst: vernünftigen Preis pro std (mind 85 Euro, eher 95), weil du zb Haftpflicht bezahlen musst und die Recherche zu Besonderheiten des Betriebs eben auch Zeit kostet. Das Haftungsrisiko ist einzupreisen.

    lieber weniger nebenbei, als nur halb.

    Damit trete ich wahrscheinlich jetzt einige auf die Füsse, aber es tragen ja hier alle PSA

    SIFA/Brandschutz/Betriebsorganisation(REFA)/QM, aktuell betrieblicher Arbeitsschutz

  • Hi,

    aktuell haben wir externe SiFa-Kräfte bei uns im Einsatz (Baugewerbe) die zwischen 70-90€ die Stunde verlangen + Spesen (Fahrtkosten, Übernachtung, etc.).

    Mit besonderen Qualifikationen und zusätzlichen Tätigkeiten Richtung HSE-Management kann es auch bis 120€ die Stunde sein (das sind aber eher wenige Ausnahmen).

    Lieber etwas höher das Angebot ansetzen, damit noch Verhandlungsspielraum gegeben ist.

  • Ich werde eine anstehende Beauftragung ablehnen müssen, aufgrund des vorgefundenen Risiko und dem Verhältnis zum Lohn.

    Also wenn jemand einen Generalist sucht .... bitte melden.

    Ich traue mich schon garnicht mehr Fragen zu stellen und damit man nicht meine Haare zu berge stehen sieht, die Frisur angepaßt. Und dann sitzt der AMD im ASA und man wird zum Germanist um nicht das falsche Wort zu benutzen (weil BG ist begeistert).

    aber ich schweife ab, und der Beitrag darf gerne verschoben werden.

    SIFA/Brandschutz/Betriebsorganisation(REFA)/QM, aktuell betrieblicher Arbeitsschutz

  • Hallo,

    eine pauschale Aussage zu Stundensätzen ist meist nur schwer möglich. Sicherlich braucht man einen Wert zur Orientierung, um überhaupt Wettbewerbsfähig zu sein. Doch letztlich kommt es natürlich auch darauf an, was man alles an laufende Kosten hat. Wenn man Ausgaben für Miete etc. für ein Büro hat, ggfs. vielleicht noch für Angestellte oder persönlich für Krankenkasse, Rentenversicherung usw. kann es doch deutliche Unterschiede beim "Bedarf" geben.

    Gruß Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Auch wenn Du den Eindruck gewinnst, dass ich übertreibe....ich bin seit über 25 Jahren selbstständig und das sogar mit Erfolg.

    1. Soweit in Deinem Arbeitsvertrag eine Regelung zur Nebentätigkeit getroffen wurde, muss Du Dich selbstverständlich daran halten. Da geht es in erster Linie darum, dass Du Deinem Arbeitgeber Deine "volle Arbeitsleistung" schuldest. Stellt sich also die Frage, wie Du bei einer solchen Formulierung noch seriös und "nebenbei" als Sifa tätig werden kannst. Würdest Du Deine Haupttätigkeit durch die Nebentätigkeit vernachlässigen, erfüllst Du Deinen Arbeitsvertrag nicht mehr und eine Kündigung kann u.U. die Folge sein. Da wäre ich also sehr vorsichtig.

    2. Die Kalkulation Deiner Stundensätze sollte nicht auf "Hören-Sagen" basieren. Du brauchst - auch wenn es nur einen Nebentätigkeit ist - einen Businessplan. Wer sind Deine Kunden? Wo sind Deine Kunden? Wie ist die Wettbewerbssituation? Welche Kosten kommen auf mich zu? (Betriebskosten, Versicherungen, allgemeine variable Kosten, Fixkosten) Welches Risiko bin ich bereit zu tragen? usw.. Dabei bin ich nicht der Meinung, dass wie hier gesagt, in den ersten 2-3 Jahren kein Gewinn notwendig ist. Du bist dann Unternehmer! Und warum ist es dann egal, ob Du Gewinn erwirtschaftest?? Selbstverständlich ist das Ziel Gewinn zu erwirtschaften - und zwar direkt vom Start weg. Wie willst Du sonst in Dein Unternehmen investieren? PC, Auto, Software, Fortbildung ...) Deinen Stundensatz kalkulierst Du nach Deinen ermittelten Kosten, zzgl. zu erwartende Steuerlast, zzgl. Deinem Gewinnaufschlag z.B. 25%. So ermittelst Du Deine Selbstkosten und Deine Verrechnungssätze. Ziel ist immer eine Überdeckung zu erzielen. Selbstverständlich müssen Deine Preis marktüblich für Deine Region sein. Hier kann Dir auch die IHK behilflich sein.

    Tipp: verkaufe Dich nicht unter Wert! Wer billig kauft, kauft zweimal!

    Ich wünsche Dir viel Glück!

    Gruß, Klaus

  • 1. die Haftungsgrundlage als externe Fachkraft ist eine andere bei einer internen ->wesentlich tiefgreifender

    2. alles schön mit nebenberuflich und nicht so teuer, aber wenn du mal auf der Option freiberufliche Fachkraft zurück greifen musst, erntest du, was du gesät hast.

    1 und 2 zusammengefasst: vernünftigen Preis pro std (mind 85 Euro, eher 95), weil du zb Haftpflicht bezahlen musst und die Recherche zu Besonderheiten des Betriebs eben auch Zeit kostet. Das Haftungsrisiko ist einzupreisen.

    lieber weniger nebenbei, als nur halb.

    Damit trete ich wahrscheinlich jetzt einige auf die Füsse, aber es tragen ja hier alle PSA

    Das sehe ich genau so. Die Voraussetzungen, Sifa zu werden, sind ja in den letzten Jahren ziemlich "kundenfreundlich" ausgelegt worden. Die Folge ist, dass es Kollegen gibt, die am freien Markt über den Preis konkurrieren. Das kann zu einer Kannibalisierung führen, gegen die wir uns stemmen sollten. Bei den freiberuflichen Dozenten und auch den SiGeKo kann man ja bereits heute sehen, wie weite da Licht und Schatten auseinander liegen...

    Ein kleines, sehr grobes, Rechenbeispiel:

    Bei einem Honorar von 60€ setzt man 480€ am Tag um. Das sind bei 220 Arbeitstagen 105600€ im Jahr, also 8800€ im Monat. Das klingt erst einmal nicht allzu schlecht. Aber: Nach Abzug der Krankenversicherung (gesetzlich), Altersvorsorge und Steuern bleiben davon etwa 5000€ hängen. Aber nur, wenn man auch zu 100% ausgelastet ist und nicht krank wird; das ist also sehr optimistisch gerechnet. Betriebsausgaben sind da noch nicht mitgerechnet. In der Realität dürfte man eher bei 3500€ landen.

    3500-5000€ netto sind als Lohn für Angestellte schon nicht übertrieben (es geht hier um eine Ingenieursdienstleistung). Als Selbständiger ist das aber deutlich wenig.

    Wer nun nebenberuflich seine Dienste anbietet, möge dabei an die Profis denken, die das nicht als Nebenerwerb, sondern als Lebensunterhalt betreiben. Von einem Preisdumping bei der Sifa-Betreuung profitiert am Ende niemand; am wenigsten der Arbeitsschutz.

  • ...wenn ich nebenberuflich arbeite, kann, und will, ich auf "Hauptberufliche" leider keine Rücksicht nehmen - funktioniert anders herum i.d.R. übrigens auch nicht.

    Als Nebenberuflicher kann ich auch keine große Konkurrenz darstellen, da meine zeitlichen Ressourcen naturgemäß begrenzt sind.

    Am Ende ist es jedoch aus vielfältigen Gründen mehr als dämlich, sich unter Wert zu verkaufen. Das mache ich als Angestellter bei Gehaltsverhandlungen nicht und als Selbstständiger schon gar nicht.

    Ein alter Chef von mit hat mal gesagt: "Michael, wenn Du irgendwann einmal die Hand aufhälst, denk sehr gut nach. Wenn Du einmal für einen Fernseher oder ein Wochenende ein Auge zudrpckst, steht Dein Preis fest."

    Genauso ist es bei den Stundensätzen. Wenn Du denkst du kannst am Anfang Schweiepreise anbieten um an Kunden zu kommen, geht es später nicht mehr zurück.

    Also, Augen auf!

    In diesem Sinne

    Der Michael

    "You'll Clean That Up Before You Leave..." (Culture/ROU/Gangster Class)

  • zu welchem Stundensatz ich meine Dienstleistung anbieten soll.

    Ich würde einfach mal auf die letzte Rechnung meiner Autowerkstatt schauen.

    Unter dem Stundenpreis, den die Autowerkstatt verlangt, würde ich meine Dienstleistung nicht anbieten.

    Zur besseren Lesbarkeit verwende ich in meinen Beiträgen das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

  • ... also sorry - das muss ja schlussendlich jeder für sich selber entscheiden. Aber einen Stundensatz würfelt man doch nicht. Das muss seriös und nachhaltig kalkuliert werden. Insbesondere, wenn man davon leben will/muss!!

    Ich lese hier was von 60€ und 220 Tagen im Jahr und davon, dass es mehr sein muss als in der Werksatt verlangt wird.

    Wenn sich meine Nackenhaare wieder senken, reibe ich mir erstmal die Augen8|.

    Du bekommst definitiv nicht jede Stunde bezahlt. Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht wie groß der Anteil Deiner produktiven Stunden überhaupt sein kann?

    Was ist mit den unproduktiven Stunden, in denen Du Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen schreibst? In denen Du mit dem Steuerberater und dem Versicherungsmenschen sprichst. Was ist mit Akquise? Die bezahlt dir kein Mensch. Natürlich wirst Du wahrscheinlich 220 Tage im Jahr arbeiten soweit Du nicht krank wirst und keinen Urlaub machst. Aber verabschiede Dich von der Vorstellung, dass es irgendjemanden geben wird, der Dir diese Tage in gänze auch bezahlt.

    Insofern muss Dein Stundensatz so kalkuliert sein, dass auch unproduktive Zeiten kompensiert werden. Und wenn hier schon Sifa-Leistungen mit Ingenieurs-Leistungen gleichgestellt werden, dann sollte Dein Stundensatz auch dreistellig sein.

    Gruß und viel Glück

  • Er will es nebenberuflich machen. Ich glaube nicht, dass er da 220 Tage arbeiten wird. Sonst geht das nämlich an die Substanz. Die Frage nach der Anzahl der Stunden sollte man sich aber definitiv stellen und auch versuchen, sich daran zu halten. Denn sonst kann die Zeit für einen selbst, die Familie, das Haus, die Hobbies einmal ziemlich kurz werden. Ich spreche aus Erfahrung.

    Wobei es natürlich sehr schwer zu planen ist. Als Sifa vielleicht noch eher wie für einen Künstler.

    Ich drücke auf alle Fälle die Daumen.

  • Er will es nebenberuflich machen. Ich glaube nicht, dass er da 220 Tage arbeiten wird. Sonst geht das nämlich an die Substanz. Die Frage nach der Anzahl der Stunden sollte man sich aber definitiv stellen und auch versuchen, sich daran zu halten. Denn sonst kann die Zeit für einen selbst, die Familie, das Haus, die Hobbies einmal ziemlich kurz werden. Ich spreche aus Erfahrung.

    Wobei es natürlich sehr schwer zu planen ist. Als Sifa vielleicht noch eher wie für einen Künstler.

    Ich drücke auf alle Fälle die Daumen.

    Die 220 Tage hatte ich ins Spiel gebracht, um zu zeigen. dass ein Stundensatz von 60€ nur im Extremfall auskömmlich ist und dann auch nur so gerade eben.

    Ob man das neben- oder hauptberuflich macht, ändert ja nichts an der Dienstleistung und deswegen sollte der Nebenberuflich nicht durch Dumpingpreise (die er sich "eisten" kann) das Honorarniveau unterlaufen.

    Ich persönlich denke, ab 120€/h kommt man in faire und angemessene Bereiche.

  • Das steht ja nicht im Gegensatz zu meinen Ausführungen, ganz im Gegenteil. Man kann niemals 220 Tage 8h/Tag auslasten. Das müsste man aber, um mit 60€/h so gerade über die Runden zu kommen. Von daher: 120€/h aufwärts.

    PS: Die sicherheitstechnische Betreuung ist lt. ASiG (Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit) im Regelfall eine Ingenieursdienstleistung. Deswegen werden sie ausdrücklich in einem Atemzug mit den Ärzten genannt.

  • Wir zahlen aktuell im Ruhrgebiet für eine externe SiFa Stunde 95,-€. Die Beratung ist ganz OK. von Gut, kann da nicht die Rede sein. Die Angebote die ich vor ca. 1 Jahr eingeholt habe um einen Nachfolger für mich zu finden lagen zwischen 89,-€ und 129,-€. Und Dipl. - Ing. waren nicht dabei. Wobei ich da auch noch keinen nennenswerten unterschied bei anderen Beratungen feststellen konnte. Und was Versicherungen angeht, denkt dran, die Verträge die da abgeschlossen werden haben für gewöhnlich nicht nur 12 Monate Laufzeit. Das wird teuer, wenn es nicht läuft.

  • Hallo SiFa-Neuling,

    unabhängig davon ob du deine Nebentätigkeit bei deinem Arbeitgeber anmelden musst, oder nicht: Bist du Vollzeitsifa in eurem Unternehmen? Wenn ja, wieviele h hast du für den Bereich Arbeitsschutz abzuleisten? Bei mir wäre spätestens an der Stelle Schluss, da mein AG meine reguläre Arbeitszeit komplett für sich verbucht haben möchte, was bei 4205h in 2024 zu leistenden Stunden für den AS für zwei Vollzeitsifa und den Betriebsarzt legitim ist.

    Überdenke das ganze und mach dir einen Businessplan.

    Gruß Andy

    Willkommen in meiner Welt. *SpiEi*

  • Andy214,

    unabhängig von Businessplan und Vollzeitsifa...kannst du deine "Freizeit" verplanen wie du möchtest.

    Wenn ich also von den 128 verbleibenden Wochenstunden 40 in einen Nebenjob stecken möchte, dann kann ich das grundsätzlich tun.

    ...womit ich den ein oder anderen Vorbehalt nicht vom Tisch wischen möchte...

    In diesem Sinne

    Der Michael

    "You'll Clean That Up Before You Leave..." (Culture/ROU/Gangster Class)