Liebe Kollegen,
ich bin aktuell dabei unsere Sicherheitsstatistiken zu erweitern um Wahrscheinlichkeiten für Unfälle zu ermitteln.
Unsere Maschine behandelt Ex-Gase mit entsprechenden Sicherheitsbarrieren und Gasüberwachungen.
Wir erfassen z.B. einen Gas-Alarm als "unsichere Situation". Auf der anderen Seite erfassen wir Unfälle. Dazwischen ist Schätzung angesagt mangels Daten . Für diese Schätzung nehme ich die Unfallpyramide mit einem Verhältnis von 10 zu 1: z.B. 10000 unsichere Situationen (z.B. Gasalarm) > 1000 Beinahunfall (z.B. Realer Gasaustritt) > 100 Unfälle > 10 Unfälle mit Personenschaden > 1 Unfall mit Todesfolge
Dieser Ansatz ist zwar nett, ich würde aber die Zwischenschritte etwas fundierter und verlässlicher auf bekannte Statistiken oder Fakten basieren. Da wir noch keine wirklichen Unfall hatten (toi toi toi) kann ich mir auch nicht selber rückwirkend die Verhältnisse ermitteln., sondern aktuell nur den erwarteten Mindestwert ohne Unfall darstellen.
Bei der BG findet man leider nur Unfallstatistiken der meldepflichtigen Unfälle... die Beinaheunfälle wiederum finde ich in meiner geführten Liste. Die Zwischenschritte haben aber keine realen wissenschaftlichen oder statistischen Bezug und sind somit weiterhin Schätzungen.
Habt Ihr eine Idee wie man das fundierter gestalten könnte? Oder denke ich da zu kompliziert?
