Sanitäranlagen / Toiletten auf Tagesbaustellen

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  • Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage an die Baustellenexperten. Unsere Mitarbeiter arbeiten oft auf Baustellen (Funkanlagenbau) immer nur 1 bis 3 Tage. Mir ist bei Begehungen aufgefallen, dass denen keine Toiletten zur Verfügung gestellt werden. Auf Baustellen die länger wie eine Woche dauern wird ein Dixiklo bereitgestellt. Von den Mitarbeitern beschwerte sich auch niemand direkt als ich gefragt habe was die machen wenn die mal müssen. Die Baustellen befinden sich teilweise in Wäldern oder auf Feldern, aber teilweise auch auf belebten Standorten.

    Wie geht man den mit sowas am besten um? Die ganzen Dixiklos kann man ja nur Wochenweise mieten.

    Auf der Baustelle arbeiten maximal 3 Mitarbeiter.

    Ich habe dazu bis jetzt keine Regelung gefunden.

    Vielleicht hat sich schon mal jemand mit dem Thema beschäftigt.

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  • Die Frage ist ein Dauerbrenner auf Baustellen. Dementsprechend haben unsere SiGeKo und ich fast immer die ASR parat.

    In der Praxis sehe ich alles von "1 Dixi für 20 Leute, die mehrere Monate vor Ort sind" bis hin zu "Nee, wir haben fast immer unsere eigenen WC-Anhänger dabei. Auf Dixis lassen wir uns nicht ein." (Letzteres ist ein Entsorgungs-/Demontageunternehmen in BaWü. Sehr coole Truppe!)

    Von der Regelung her hilft die ASR A4.1 im Abschnitt 8 "Abweichende/ergänzende Anforderungen für Baustellen"

    8.1 Allgemeines
    (1) Auf Baustellen können Baustellenwagen, absetzbare Baustellenwagen, Container oder andere Raumzellen für Sanitäreinrichtungen genutzt werden. Bei vorhandenen Sanitäreinrichtungen ist eine geringere lichte Höhe von 2,30 m bis zu einem wesentlichen Umbau zulässig. Der Arbeitgeber kann die Sanitäreinrichtungen von Dritten nutzen, wenn diese die Sanitäreinrichtungen in ausreichender Anzahl bereitstellen und instand halten.

    8.2 Toilettenräume und mobile, anschlussfreie Toilettenkabinen
    (1) [...] Abweichend von Punkt 5 können auf Baustellen mit bis zu zehn Beschäftigten mobile anschlussfreie Toilettenkabinen, vorzugsweise mit integrierter Handwaschgelegenheit, bereitgestellt werden. Hat die mobile, anschlussfreie Toilettenkabine keine Handwaschgelegenheit, ist sicherzustellen, dass sich diese
    in unmittelbarer Nähe des Aufstellortes der Toilettenkabine befindet.

    (2) Mobile anschlussfreie Toilettenkabinen sollen in der Zeit vom 15.10. bis 30.04.
    beheizbar sein.

    Soweit die Regularien.
    "Kein WC" ist keine Option. An sich sollte aber ein Dixi schon genügen, vorausgesetzt die Mitarbeiter können sich die Hände waschen und haben sonst keine Hygienebedarfe. (Irgendwo gibt es auch dazu nochmal eine Ausnahme)
    Nett ist, wenn das Ding dann nicht in der prallen Sonne steht und drumherum nicht gerade alles matschig ist.
    Und vielleicht sollte man ausreichend lange vor Arbeitsbeginn mit den Leuten auch sprechen, mit was sie klarkommen und ggf. noch ein Schippchen drauftun, um der Fluktuation vorzubeugen.

    Ist die Arbeit verschmutzungsträchtig, kann aber trotzdem der Bedarf für einen Waschraum zusätzlich zum Waschplatz entstehen. Den bitte nicht vergessen.

    Gruß

    Thilo

    "...denn bei mir liegen Sie richtig!" - Günther Jerschke für den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaft

    "Wenn man es dürfte, müsste man den §13 ArbSchG in eine Holzplatte prägen und mit den Führungskräften so lange Zwergenschach spielen, bis die es verstanden hätten." - Sprengteufelin

    "It's better to look at it than for it." - "Haben ist besser als brauchen."

  • Nachtrag:

    Zu einer ähnlichen Fragestellung meint KomNet:

    Hingegen ist während der Betriebszeit der Windkraftanlage / des Windparks für die Beschäftigten der Erbringer von Reparatur- oder Serviceleistungen (z.B. Monteure von Fremdfirmen) die ArbStättV nicht anzuwenden. Dieses ist darin begründet, dass es sich für diese Beschäftigten tätigkeitsbedingt um ständig wechselnde Arbeitsorte handelt, auf die die ArbStättV nicht anzuwenden ist.

    Auch könnte man ASR A4.1 8.2 (1) auch noch berücksichtigen müssen:

    Werden von einem Arbeitgeber auf einer Baustelle mehr als zehn Beschäftigte länger als zwei zusammenhängende Wochen gleichzeitig beschäftigt, sind Toilettenräume bereit zu stellen.

    Ich bin aber nicht ganz überzeugt, daß die zwei Wochen generell für Toiletten gelten, sondern eher für Toilettenräume statt der später beschriebenen "mobilen anschlußfreien Toilettenkabinen".

    Auf jeden Fall halte ich die ASR A4.1 für eine gute Grundlage, eine faire Ausstattung für Eure Mitarbeiter festzulegen, mindestens mal für Einsätze, die länger als einen Tag andauern.

    Gruß

    Thilo

    "...denn bei mir liegen Sie richtig!" - Günther Jerschke für den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaft

    "Wenn man es dürfte, müsste man den §13 ArbSchG in eine Holzplatte prägen und mit den Führungskräften so lange Zwergenschach spielen, bis die es verstanden hätten." - Sprengteufelin

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  • Bei der Fragestellung hatte ich spontan den Faden zu Offshore-Windkraftanlagen im Kopf:

    PinInHead
    2. Oktober 2023 um 15:45

    Das mit dem Sichtschutz ist ebenfalls lösbar.

    Liebe Grüße
    Micha


    Glück auf! *S&E*


    Schon bei der Erwartung von gesundem Menschenverstand können die Erwartungen zu hoch gesteckt sein.

  • Nachtrag:

    Zu einer ähnlichen Fragestellung meint KomNet:

    Hingegen ist während der Betriebszeit der Windkraftanlage / des Windparks für die Beschäftigten der Erbringer von Reparatur- oder Serviceleistungen (z.B. Monteure von Fremdfirmen) die ArbStättV nicht anzuwenden. Dieses ist darin begründet, dass es sich für diese Beschäftigten tätigkeitsbedingt um ständig wechselnde Arbeitsorte handelt, auf die die ArbStättV nicht anzuwenden ist.


    Danke für die Rückmeldung. Dieser Punkt trifft dann eher auch aus uns zu, da die Jungs ständig wo anders sind, aber wo kommt diese Regelung jetzt her?

    Die ASR 4.1 ist mir natürlich auch soweit bekannt. Es ist auch an mehreren Stellen definiert, ab wie vielen Mitarbeitern welche Regelungen zu treffen sind, aber nicht ab welcher Dauer. Scheint ja dann so zu sein dass es unabhängig von der Dauer ist.

    Das Problem mit den Dixi Klos ist halt dass man die überwiegend erst ab eine Woche Mietdauer mieten kann. Eventuell müssen wir dann tatsächlich nach einer anderen Lösung suchen. Aktuell fahren die Jungs im Notfall zurück ins Hotel oder suchen sich eine öffentliche Toilette.

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  • Hallo kostik1984,

    kannst du mal deiner Erfahrung teilen, wenn du die Lösungen von Micha_K ( wenn die passend sind) vorgeschlagen hast, würde mich sehr interessieren.

    Gruß Malu

  • "1 Dixi für 20 Leute, die mehrere Monate vor Ort sind"

    Nachdem wir letzte Woche darüber gesprochen haben, hier noch ein Praxis(negativ)beispiel:

    Dabei ging es um eine Freileitungsbaustelle, die sich über mehrere Mastabschnitte hinzieht und im Laufe der Zeit weiterwandert. (Streckenbaustelle)
    Bisher ist wohl ein (1) Dixi vorhanden, das irgendwo auf dem Acker steht.

    Die Aufsichten und die SiGeKos haben sich offenbar darüber gestritten, was jetzt an Sanitärräumen erforderlich bzw. zumutbar ist.

    Gehe ich von ASR A4.1 aus, sollen Toiletten nicht mehr als 100m vom Arbeitsort entfernt sein. Wegen der EIgenschaft "Streckenbaustelle" ändert sich das zu "darf die Wegstrecke fünf Minuten nicht überschreiten (zu Fuß oder mit betrieblich zur Verfügung gestellten Verkehrsmitteln)"
    Mit Hinweis auf die besonderen Umstände habe ich die Idee in den Raum geworfen, einen mobilen Sanitärcontainer (im Prinzip ein Anhänger) zu beschaffen, der einfach mit den Kolonnen mitwandert und da steht, wo er gebraucht wird.

    Tatsächlich hat man sich jetzt darauf verständigt, daß ein Dixi in maximal zwei Kilometern Entfernung zumutbar wäre. Gereinigt wird das dann alle Jubeljahre - wenn überhaupt.
    Ergo: Die Kameraden gehen ins nächste Gebüsch, direkt neben einem Spazierweg.

    Lektion daraus: Macht lieber einen Riesenbogen um den Freileitungsbau. ;(

    Gruß

    Thilo

    "...denn bei mir liegen Sie richtig!" - Günther Jerschke für den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaft

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  • ThiloN war auf S21 nicht anders... das dort aufgestellte mobile Toilettenhäuschen war zwar verfügbar, aber vermutlich hätte ich bei dessen Benutzung mindestens drei neue Krankheitskeime entdecken können, die die Menschheit weder braucht noch will...
    Somit waren auch hier die Gebüsche meine erste Wahl.
    Und ich durfte tolle Dinge wie "Urinella" und Menstruationstassen entdecken (damit man nicht nach 3 Stunden doch noch irgendwo hin muss...)

    "Arbeitsschutz lebt nicht von Gesetzen, Normen und Vorgaben alleine - sondern von Menschen, die diesen ernst nehmen." Carsten Magiera

    "Nur §31 JArbSchG regelt das Züchtigungsverbot. Das heißt, alle anderen darf man hauen." ThiloN

    "Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an." Guudsje

    "...wenn Führungskräfte diesbezüglich auf ihre Eignung untersucht werden würden, dann würden ganze Hierarchieebenen wegfallen..." MichaelD

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  • "Urinella"

    Das ist dann auch ein Indiz, weshalb in diesem Bereich der Frauenanteil gleich Null ist.

    Und wenn man dann noch über UV- und Hitzeschutz referiert, liegen alle lachend am Boden.

    Darüberhinaus sind solche Geschichten auch das, was den sog. "Fachkräftemangel" erklärt: Auf der beschriebenen Baustelle haben wohl schon ein paar Azubis hingeschmissen, weil sie mit den Arbeitsbedingungen nicht klarkommen (Smarter Zug!), und Nachwuchs ist kaum zu kriegen.

    Aktuell sind es wohl Leute aus Südamerika, die sie herankarren und hier verschleißen. Und sicher nicht mal für den Mindestlohn.
    Kontrollen und Begehungen verpuffen, weil zumindest das GAA sich Wochen vorher ankündigt.

    Gruß

    Thilo

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  • Aktuell sind es wohl Leute aus Südamerika, die sie herankarren und hier verschleißen. Und sicher nicht mal für den Mindestlohn.

    Die Debatte ist ja nicht neu...

    Und dann heißt es wieder "der Deutsche will die Arbeit nicht machen" (ja, zu den Bedingungen würde ich das auch nicht machen!)
    Und die Südamerikaner, Osteuropäer, ganz-weit-fortianer sind eben noch günstiger.
    Wenn die Unternehmer könnten, würde morgens halb China mit dem Jumbo (für 2,5€ Lohn im Monat) eingeflogen werden...
    Deswegen stört Arbeitsschutz ja nur und kostet...

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    "...wenn Führungskräfte diesbezüglich auf ihre Eignung untersucht werden würden, dann würden ganze Hierarchieebenen wegfallen..." MichaelD

  • ...bei solchen Geschichten beißt sich die Katze halt immer wieder mal selbst in den Schwanz...

    - manche Dinge funktionieren halt gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand

    - manchmal gehen Theorie und Praxis einfach weit auseinander

    - manchmal gibt es eben Ausnahmen, die von der Regel nicht berücksichtigt werden (können)

    - manchmal sind die Ansprüche and die Arbeitswelt einfach völlig daneben

    - ...

    In diesen Sinne

    Der Michael

    PS: ...hach ich liebe Philosophie zum Wochenstart...

    "You'll Clean That Up Before You Leave..." (Culture/ROU/Gangster Class)

  • Da stimme ich dir nicht zu, MichaelD:
    Man muss eben wollen! Aber Geiz ist ja bekanntlich geil...

    Und bei den Toiletten versteh ich eh die Welt nicht:

    da man scheinbar Schülern nicht beibringen kann, die Toiletten benutzbar zu halten, kann man das wohl auch nicht mit der berufstätigen Bevölkerung.
    Komplette Toilettenpapierrollen tief in die Schüssel gestopft ist da noch das harmloseste, das ich selber gesehen habe. Da frag ich mich immer: machen die das zu Hause auch so?
    Und wozu soll Chef für etwas zahlen, dass dann eh nicht wertgeschätzt, sondern noch mutwillig zerstört wird?

    "Arbeitsschutz lebt nicht von Gesetzen, Normen und Vorgaben alleine - sondern von Menschen, die diesen ernst nehmen." Carsten Magiera

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  • manchmal sind die Ansprüche and die Arbeitswelt einfach völlig daneben

    Ich glaube, ich habe Deinen Beitrag bzw. das, worauf Du hinauswillst, nicht verstanden.

    Hier geht es meiner Meinung nicht um Schnickschnack, sondern grundlegende Bedürfnisse.
    Im Büroumfeld werfen wir Menschen, die den ganzen Tag am PC sitzen, mit Obstkörben, Tischkickern und anderem Firlefanz zu, während wir den Menschen, die mit ihren eigenen Händen und unter Einsatz ihrer Gesundheit unsere (kritische) Infrastruktur auf- und umbauen nicht mal einen menschenwürdigen Platz für ihre Notdurft zugestehen - von ganz anderen Dingen mal abgesehen.
    Die (fehlende) Arbeitssicherheit in dem Kontext ist auch ein ganz eigenes Thema.

    Gruß

    Thilo

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    "Wenn man es dürfte, müsste man den §13 ArbSchG in eine Holzplatte prägen und mit den Führungskräften so lange Zwergenschach spielen, bis die es verstanden hätten." - Sprengteufelin

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  • ...missversteht mich nicht...

    Ich möchte nur an einige Fakten erinnern - es geht hier nicht nur um Toiletten.

    Aber: wenn du eine Crew mit dem Helikopter 3 Std offshore fliegst - dann gibt's halt kein Klo...

    ...und nix für ungut...

    In diesem Sinne

    Der Michael

    "You'll Clean That Up Before You Leave..." (Culture/ROU/Gangster Class)

  • Ich möchte nur an einige Fakten erinnern - es geht hier nicht nur um Toiletten.

    Ja, okay, das ist auch völlig legitim. Hier sammeln sich auch Themen zusammen, die nur eine gewisse Überdeckung haben, dafür unterschiedliche Ausprägungen auf Basis desselben Regelwerkes.
    Und ja: Wir schweifen auch hier und da ab.

    wenn du eine Crew mit dem Helikopter 3 Std offshore fliegst - dann gibt's halt kein Klo...

    Völlig richtig. Da kommt die Differenzierung:

    Wenn ich den Helikoptertransport ansetze, ist es sicher vertretbar, den Leuten zu sagen, sie sollen vorher nochmal um die Ecke. Und wer das schon nicht durchhält, sollte überlegen, ob das der richtige Job ist.

    Im Originalpost sind wir dann schon bei längeren Einsätzen an mehreren Tagen.
    Hier hatte ich auch eine Lösung beschrieben, wie ich sie bei ein oder zwei Firmen gesehen habe und die ich für sehr fair halte.

    Und in meinem Beispiel, das auch über das Thema ASR A4.1 anknüpft, sind wir bei Baustellen, die über Monate bis Jahre gehen und Tagesarbeitszeiten im Bereich von 12 Stunden haben (ob die notwendig sind, ist eine völlig andere Frage). Hier fragen sich die Mitarbeitenden dann schon zu Recht, was sie da eigentlich machen.
    Das war aber auch nur ein Beispiel, weil es meiner Meinung nach zur Ursprungsfrage paßt.

    Daß bei diesen Beispielen die Lösungen unterschiedlich ausfallen, dürfte zumindest uns hier offensichtlich sein.
    Ihnen ist aber gemein, daß sich eine menschengerechte Lösung finden muß, die der zu bearbeitenden Aufgabe und Arbeitszeit angemessen ist.

    Und damit tun sich Unternehmen anscheinend zunehmend schwer, selbst bei einer scheinbar einfachen Frage wie einer Toilette.
    Wie das dann bei PSAgA, Atemschutz, Gehörschutz usw. aussieht, kann man sich denken.

    Gruß

    Thilo

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