www.arbeitsmedizin.de/

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  • Hallo zusammen,

    habt Ihr Erfahrung mit dem Anbieter Werksarztzentrum Deutschland GmbH http://www.arbeitsmedizin.de ?

    Die bieten z.B. Untersuchungen wie die frühere G 25 online an. Daraufhin habe ich gefragt, wie das z.B. mit der Urinprobe funktioniert, vielleicht bin ich ja nicht auf dem neusten Stand der Technik. Die Antwort war, dass es halt einen Fragenkatalog gibt und der Kunde z.B. gefragt wird, ob er z.B. an Diabetes leidet.

    Daraufhin habe ich angemerkt, dass der Kunde das vielleicht gar nicht weiß und wurde damit vertröstet, dass dieser Anteil sehr gering wäre.

    Also ich weiß nicht ob ich hier zu schwarz sehe. Aber ist das echt ein rechtlich anerkanntes System, dem die Arbeitgeber vertrauen können?

    Viele Grüße,

    Olli

    Einmal editiert, zuletzt von Olli_75 (26. Mai 2023 um 07:46)

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  • Moin.

    Ich habe keine Erfahrung mit diesem speziellen Anbieter.

    Wir hatten das mal, dass ein früherer Betriebsarzt bei uns vor Ort ein Kit für Urinproben einem Mitarbeiter gegeben und ihn in der Anwendung unterwiesen hat. Die Probe musste im Umschlag ins Labor geschickt werden. Alles war fix und fertig vorbereitet.

    Einerseits könnte das auch funktionieren, wenn der Anbieter das Kit schickt und online unterweist. Andererseits hören sich die Beschwichtigungen und "Alles-Wird-gut-lieber-Kunde"-Antworten ziemlich windig an.

    Online-Betreuung wird sich beim zunehmenden Mangel an Betriebsärzten ausweiten. Aber so taugt das auf den ersten Blick wenig.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • Mit diesem speziellen Anbieter habe ich auch keine Erfahrung.

    Der Umgang im Onlinebereich wirkt aber, als wolle man mal eben die "Gesprächssparte" mit dem Mitarbeiter bedienen und über ein kleines Häkchen dann "die Untersuchung wird nicht wahrgenommen" den Part schnell mal eben abschliessen.

    Die Überwachung der Qualität solcher elektronischen Angebote hinkt eh weit hinterher, da durch den Bedarf an BA natürlich Nachfrage besteht.

    Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst - Albrecht Müller

  • Moin,

    Zitat

    Nach Feststellung der relevanten medizinischen Vorgeschichte und Arbeitsanamnese wird eine orientierend körperliche Untersuchung durchgeführt. Das Seh- und Hörvermögen und der Urinstatus wird bei der G 25 Vorsorgeuntersuchung beurteilt. Insbesondere die Sehschärfe für die Ferne, das räumliche Sehen, der Farbsinn und das Gesichtsfeld sowie das Kontrastsehen sind wichtige Parameter für die Eignung im Rahmen der Vorsorge-Untersuchung.

    *IroAN* Was heutzutage alles online geht. Die Urinprobe läuft dann wahrscheinlich via FTP-Upload. *IroAus* Jetzt mal im Ernst: Arbeitsmedizinische Vorsorge ist primär Beratung. Natürlich kann man auch die Arbeitsbedingungen so beurteilen, dass man den Beschäftigten einfach erzählen lässt und sich dann aus den Erzählungen ein Bild der Arbeitsbedingungen macht. Kann man gerne machen, aber ohne mich.

    Mir ist es wichtig, dass mein Betriebsarzt die Arbeitsstätten kennt. Die Vorsorge für unsere Erzieher und Erziherinnen finden in den Einrichtungen statt. Dann kann sich der Betriebsarzt selbst ein Bild machen und die Beschäftigten live und in Farbe zeigen, wo sie arbeiten. Auch wenn die Beschäftigten 100% zufrieden sind, kommt es doch immer wieder vor, dass der betriebsarzt Vorschläge hat, wie es noch besser, einfacher, ergonomischer etc. laufen könnte.

    Ich kenne den Anbieter nicht und kann mir deshalb kein Urteil über die Leistungen erlauben, aber für mich kommt so eine Lösung nicht mal als Gedankenspiel in Frage.

    Gruß Frank

    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

    Einmal editiert, zuletzt von Guudsje (26. Mai 2023 um 11:50)