Sicherheitsbeauftragter - Inhalte Basisschulung

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  • Hallo zusammen,


    ein Bekannter der Betriebsleiter ist, plant für einige Mitarbeiter eine Sicherheitsbeauftragten-Schulung. Nun hat mich gefragt, ob es spezielle Grundanforderungen bezüglich der Inhalte gibt. Ich hatte mir dazu mal die DGUV Information 211-042 (Sicherheitsbeauftragte) angesehen und im Kapitel Ausbildung lediglich die Ziele der Ausbildung gefunden. Hier: Ziel der Ausbildung ist es daher, die Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen der Sicherheitsbeauftragten zu erweitern....

    Meine Frage:

    Gibt es eine detailierte Inhaltsbeschreibung mit geforderten Stunden ? z.B. 2 Unterrichtseinheiten (a 45 Minuten) rechtliche Grundlagen?

    Vielen Dank

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  • Das hört sich für mich so an, als wenn er das selber machen möchte...


    Zitat

    Wer darf Sicherheitsbeauftragte qualifizieren

    Grundsätzlich haben die Unfallversicherungsträger für die Sicheheitsbeauftragten-Qualifizierung zu sorgen (SGB VII, § 23) und erledigen diese Aufgabe wahrscheinlich zu weit mehr als 90%. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen qualifizieren jährlich fast 90.000 Sicherheitsbeauftragte, besitzen hierfür ein umfangreiches QS-System und setzen als Referenten hauptsächlich Aufsichtspersonen ein, die das entsprechende Fachwissen, praktische Erfahrungen aus hunderten von Betriebsbesuchen und Schulungen zur Erwachsenenbildung hierfür mitbringen.

    Auch in § 20 der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass für die Sicherheitsbeauftragten eine Aus- und Weiterbildung im Regelfall vom Unfallversicherungsträger durchgeführt wird ("Der Unternehmer hat den Sicherheitsbeauftragten Gelegenheit zu geben, an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des Unfallversicherungsträgers teilzunehmen, …").

    Allerdings gibt es darüber hinaus auch eine Reihe von weiteren Ausbildungsträgern die Sicherheitsbeauftragte qualifizieren. Leider wird bei diesen Ausbildungsgängen oft kein Branchenbezug angeboten. Für die Betriebe bedeutet dies zudem einen zusätzlichen Kostenaufwand.


    Mein Tip: Er soll sich mit seiner BG in Verbindung setzen, dort ist die Ausbildung für Mitgliedsbetriebe kostenlos und Branchenspezifisch aber ggf. mit Wartezeit verbunden.

    Liebe Grüße
    Micha




    Glück auf! *S&E*


    Nur Scheiße "passiert". - Unfälle werden verursacht!

    Einmal editiert, zuletzt von Micha_K ()

  • ...ich habe unsere SB auch immer selbst Ausgebildet - Allerdings in Form betriebsspezifischer Seminare in Zusammenarbeit mit der BG.


    Vorteile:


    1. Die Leute kommen für ein paar Tage raus - gaaanz wichtig!

    2. Ich kann auf betriebliche Probleme eingehen

    3. Die BG ist sehr dankbar, da sie ihre "Quote" erfüllen kann, ohne eigene Referenten zu binden.


    In diesem Sinne

    Der Michael

    "Funny, It Worked Last Time..." (Culture, GCU)

  • Bei uns sind die SiBe angehalten auf die ukbw Seminare zu gehen. Da das die meisten aber nicht machen gibt es (außerhalb einer pandemischen Situation) einmal im Jahr den "Tag der Sicherheitsbeauftragten" in zusammenarbeit mit der Unfallkasse. Vormittags eher etwas theorielastig mit Vorträgen zu verschiedenen Themen und mittags dann bissle was praktisches. Das letzte mal Leitern und ein Stolperparcours. Hat bei uns den Vorteil, dass sich die SiBe aus den unterschiedlichen Standorten auch mal treffen.

  • Bei uns sind die SiBe angehalten auf die ukbw Seminare zu gehen. Da das die meisten aber nicht machen gibt es (außerhalb einer pandemischen Situation) einmal im Jahr den "Tag der Sicherheitsbeauftragten" in zusammenarbeit mit der Unfallkasse. Vormittags eher etwas theorielastig mit Vorträgen zu verschiedenen Themen und mittags dann bissle was praktisches. Das letzte mal Leitern und ein Stolperparcours. Hat bei uns den Vorteil, dass sich die SiBe aus den unterschiedlichen Standorten auch mal treffen.

    Wie organisierst Du das?

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)
                                                                                                                                                              
    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)

    *S&E* Glück auf


    Gruß Mick

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  • Der Termin wird bei uns jährlich mit der Unfallkasse abgeklärt. Dann kommt auch unsere Aufsichtsperson und macht nen Vortrag. Ist quasi wie eine Inhouse Schulung mit Eigenbeteiligung.

    Für mittlerweile sogar 2022 wird der Tag sogar komplett von der UK geplant und die organisieren für uns einen Referenten.

    Ich muss mich nur um die wertschätzende Verpflegung kümmern.

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  • Aber einkaufen gehen muss ich immer noch selbst

    Lieferservice anrufen wäre auch eine Alternative.


    Wir hatten SiBe Schulungen geplant, zusammen mit der Unfallkasse. Inzwischen aber alle abgesagt, man kann sich ja denken warum.

    Wir hatten 2 Varianten.

    Erstschulung in einem Hotel, extern durch Unfallkasse und von uns. Verpflegung vom Hotel.

    Auffrischung, intern durch uns, unterstützt von der Unfallkasse. Verpflegung von unserem Veranstaltungsbüro.

    Meine Frau: Einem bei der Arbeit auf die Finger schauen und hinterher klugscheißen.

    Ich: Ist mein Job.

    Meine Frau: Solche Personen gehen mir sowas auf den Sack, den ich nicht habe.