Aus dem Leben einer SiFa... Real-Life-Comedy?

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  • "Montag und Donnerstag um 08:00 Uhr zum Testen. Er fängt dann Dienstag und Freitag schon um 07:00 Uhr an und ist dann in der 24 Std. Zeit."


    Tja, so ist das halt wenn man in einem Land lebt, das immer alles bis ins kleinste Detail festlegen und ALLE Eventualitäten berücksichtigen will. Je klarer eine Grenze definiert ist, desto einfacher ist es sie zu erkennen und zu respektieren - allerdings von beiden Seiten.

    Wie das Handeln des MA jetzt moralisch zu bewerten ist, sei jedem selbst überlassen. Rein faktisch gibt's halt nix zu meckern - alles im Rahmen der o.g. Grenzen...


    In diesem Sinne

    Der Michael


    PS: Ich erwähnte es an anderer Stelle schon einmal aber ich bin sooooo froh, diesem Wahnsinn den Rücken gekehrt zu haben. Ich steh' jetzt in meinem Truck, koch lecker Essen und mache Leute tatsächlich glücklich...

    "You'll Clean That Up Before You Leave..." (Culture/ROU/Gangster Class)

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  • Ich seh vor meinem Fenster keinen Truck :-(

    Also werde ich hier nicht glücklich :-(


    Na ja, ich könnte den Food Truck der Nobel Gourmet-Garage buchen, der Standort ist nur ca. 500 meter entfernt. Aber 20 Portionen (Mindestmenge) schaffe auch ich nicht.


    Gruß

    Ralf

    The difference between twin witches is to tell which witch is which!

  • der Truck steht in Hildesheim

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)
                                                                                                                                                              
    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)

    *S&E* Glück auf


    Gruß Mick

  • Wir kommen dem Tötungsdelikt heute näher:evil:.

    jetzt meckert der Personalrat rum, dass die Daten von geimpften und genesen generell gespeichert werden. Das vorgehen wurde 3 mal im Voraus mit dem ÖPR besprochen.


    und jetzt nach Veröffentlichung & Durchführung der Maßnahme haben sich so viele beschwert, dass der Arbeitsschutz das sofort zurücknehmen muss. Und natürlich alle Personen mit denen ich das Abstimmen muss sind schon im Feierabend, oder haben frei oder sind in Besprechungen.


    Eine Möglichkeit ohne Speicherung der Daten und täglicher Kontrolle wurde von der Hausspitze abgelehnt und ich bin jetzt der Depp:cursing:.

  • Moin,


    einfach Lösung. Wir machen das wie folgt:


    Ich lasse mir von meinen Teammitgliedern den 3G-Nachweis zeigen. Zeigt mir einer dem Impfnachweis, bekommt er in meiner Exceltabelle ein "X", was bedeutet, dass er nicht der Testpflicht unterliegt.


    Zeigt er mir einen Genesenennachweis, bekommt er ein "X" und in der Spalte "gültig bis" das Ablaufdatum des Gesenenstatus.


    Sagt er mir "ungeimpoft" bekommt er einen Haken, was bedeutet, dass er der Testpflicht unterliegt.


    Sagt er mir "geht Dich nix an" bekommt er einen Haken.


    Es ist korrekt, dass wir nicht speichen dürfen "geimpft", "genesen", "ungeimpft".


    Die Vorgehensweise ist mit dem Datenschutz und dem Personalrat abgestimmt.


    Gruß Frank

    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

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  • und ich bin jetzt der Depp

    Ja das passiert wahrscheinlich allen ab und zu mal...

    Ich sage mir immer :

    Als Sifa musst du so ein dickes Fell haben, dass du auch ohne Knochen stehen kannst...

    Ceterum censeo hominis cogitandum transverse esse deridendos

  • Wir geht Ihr mit Fremdfirmenmitarbeitern um (keine Besucher)? Die sanieren unsere Gebäude

    und sind 8 Stunden im Haus.

    Es ist mir bewusst, dass das Sache des Arbeitgebers / Chef der Fremdfirma / Vorarbeiter ist.

    Kontrolliert ihr da auch mal, ob dass der Auftragnehmer ebenfalls umsetzt?


    Wir betreiben ein mords Aufwand und die Auftragnehmer machen nix, laufen aber 8 Stunden bei uns im Haus rum.

    Ich habe die Erfassung über unsere Empfänge geregelt! Der Verantwortliche meldet die Personenzahl und ob geimpft oder getestet ist. Vielleicht lässt man sich das auch mal stichprobenartig zeigen. Das Ganze über Formblatt dokumentiert.

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)
                                                                                                                                                              
    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)

    *S&E* Glück auf


    Gruß Mick

  • Hallo Mick,


    wir lasse bei unseren Standorten nur externe Personen nach der Kontrolle von Impfzertifikaten, Genesenen Schreiben und Testzertifikaten rein. Daher haben wir entschieden, dass zwar kontrolliert wird, aber nicht dokumentiert wird. Wir besetzten den Empfang und führen die Kontrollen durch. In unseren Bereich haben wir alle Externen zu dem Hingewiesen, dass die Zertifikate immer mit zuführen sind.

    In einem unseren Standorte ist sogar eine öffentliche Verwaltung im Gebäude. Die öffentliche Verwaltung möchte von ihren Besuchern, aber den Namen und den Status (Geimpft+ Genesen oder Getestet) wissen. Können sie gern haben. Halte ich für nicht nötig.

    Selbst bei den Leiharbeitern in unseren Bereich hat deren Arbeitgeber den Status dokumentier. So dass wir nur den Status überprüft haben bzw. wir sie auffordern zum Test oder Testzertifikat mit zu bringen.

  • Wir geht Ihr mit Fremdfirmenmitarbeitern um (keine Besucher)?

    Wir haben für Besucher und Fremdfirmen 2G+

    "Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu Handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste."

    (Konfuzius, 551 v.Ch.- 479 v.Chr.)

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  • Da ich gerade einen schönen Beitrag zu Vorsorgeuntersuchungen gelesen habe auch hier etwas konfuses dazu:
    Firma D aus HL bildet Sicherheitsposten für einen Chemiekonzern aus, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit umluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen könnten.

    Also müssen alle zur Eignungsuntersuchung G26.3.

    Die Ergebnisse bekommt der potenzielle MA mitgeteilt.

    Ein "nicht tauglich" wird der Mitarbeiter kaum melden, weil er/sie ja dann keinen Arbeitsvertrag bekommt.

    Der Arzt darf das Ergebnis nicht weiter geben wegen der ärztlichen Schweigepflicht.


    Wie soll der Unternehmer jetzt seiner Fürsorgepflicht nachkommen, wenn er a) das Ergebnis nicht vom Arzt bekommen kann und b) den zukünftigen Mitarbeiter nicht zur Herausgabe des Ergebnisses verpflichten kann?

    "Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen." (Konfuzius)

    "In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." (Aurelius Augustinus, Kirchenlehrer und Heiliger, 354 n. Chr.)

  • Moin,


    Du wirfst hier etwas durcheinander. Im Rahmen der Vorsorge nach ArbMedVV gibt es keine Untersuchungen hinsichtlich einer Eignung. Im Rahmen einer Einstellung kann arbeitsrechtlich aber das Vorliegen einer Eignung (Eignungsuntersuchung) Voraussetzung zur Begründung eines Arbeitsverhältnisses sein.


    Wer seine Beschäftigten im Rahmen der Vorsorge zu einer Eignungsuntersuchung schickt und sich dann wundert, dass er kein Ergebnis erhält, muss sich nicht wundern. Dann hat er aber auch die ArbMedVV nicht verstanden.


    Die Thematik Eignungsuntersuchungen vs. Vorsorge wurde hier im Forum schon in epischer Breite besprochen. Einfach mal nach G25 oder G41 suchen. Da wirst Du fündig.


    Gruß Frank

    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

  • Sprengteufel der Arzt darf einen Zettel ausstellen mit der Information tauglich oder nicht tauglich. Der Arbeitgeber darf diesen Zettel vom Arbeitnehmer verlangen als Nachweis der Eignung vor Aufnahme der Tätigkeit. Legt der Arbeitnehmer den Zettel nicht vor, dann bekommt er den Job nicht, da Zweifel an seiner Eignung bestehen. Das ist nicht konfus, sondern ganz einfach und wird seit Jahren erfolgreich so praktiziert.

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  • MAin 1: ich bin krank. Ich komme morgen nicht. Ich geh zum Arzt.

    Chef: *glotz*

    So einen Fall hatten wir auch fragte erst den Betriebsrat dann den Chef "Was passiert wenn ich mich dann morgen krank schreiben lasse?" - Gesagt getan... Kollege am nächsten Tag den gelben Schein eingeworfen - Kollege noch in der Probezeit gewesen, Krankmeldung mit Ansage - Adieu...

    Einmal editiert, zuletzt von Lia_Ar ()

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  • Kontrolliert ihr da auch mal, ob dass der Auftragnehmer ebenfalls umsetzt?

    Schon etwas älter aber hab ich gerade erst gesehen....


    Nun... Es begab sich zu der Zeit als die böseartigste FASI der Welt eine Betriebsbegehung bei dem größten seiner Kunden durchführte. Er wandelte zusammen mit dem Instandsetzungleiter auf den Pfaden rund um die Baustelle die von einem Fremdunternehmen des Unternehmens durchgeführt wurde.

    Der Dienstleister sollte eine Baustelle einrichten indem er einen Weg mit Metallplatten deren Gewicht um die 3to+ betrug verlegen sollte. Dies sollte mit Hilfe eines Flurförderfahrzeugs mit Sitz und entsprechenden Gabelzinken, Gurten Ketten etc. durchgeführt werden. Hierzu hat der Dienstleister auch tatsächlich zwei dieser überaus wichtigen Fahrzeuge bereitgestellt. (Der Kunde hat zwar 30 Stück, aber egal).


    JUST in dem Moment als die bösartige FASI nichtsahnend, froher Dinge und gut gelaunt und gutgläubig den Weg auf dem Aussengelände beschritt kam ihm ein solches Gebilde entgegen. Ein geprüfter Stapler, mit Metallplatten (rießig groß und schwer) an den Seiten herunterhängend und einem hochmotivieren (ausgebildeten, unterwiesenen, beauftragten) Bediener.


    Hierbei fiel der Blick der FASI auf ein Konstrukt dass HINTER dem Fahrer auf der Motorhaube des Staplers angebracht war... Es handelte sich offenbar um Abschnitte/Stücke aus schwerem Metall (auch schön beschriftet) .

    Urplötzlich erwachte in der FASI der Wissensdurst und sie sprang wild mit den Armen wedelnd und gestikulierend unter Einhaltung aller relevanten Sicherheitsabstände dem Gefährt sammt Ladung in den Weg um den Wissensdurst zu befriedigen.

    Sie stellte dem verdutzen Fahrer vor (nur mit Namen; nicht mit der schrecklichen Berufsbezeichnung) und erfragte den Grund und Sinn des wahrlich schönen und mit alten Spanngurten festgelaschten Gebildes dass sich auf der Motorhaube befände.


    "Es handelt sich hierbei um sog. "Ausgleichsgewichte"" so erfuhr die FASI, "Ohne diese würde der Stapler "hinten immer hochgehen, wenn man die Platten von den Zinken rutschen ließe. Dann steht er nur auf der Forderache...."


    Die FASI erlag aufgrund dieser Information und dem Gelächter des danebenstehenden Instandsetzungschef fast dem Herzkapser, ließ sich aber nichts anmerken.


    Die FASI fragte den Führer des FFZ weiter wie und was er denn zur Maximalbelastung des Staplers im Verhältnis zum Ruckartigen Absetzen, Überlastung, Maximallast (2to), Personen im Umfeld usw meinen würde...

    "Ja... das würde schon immer so gehen, und die Gabeln halten das aus." so ließ sich der fröhliche Scherge vernehmen. "Das wäre so abgesprochen und wieso ich der Fragesteller denn so genau fragen würde..."

    Nun fragte die bis dato unerkannte FASI, ob sich denn der wackere Recke vorstellen könnte mit wem er gerade spricht, und wieso der Fragesteller denn so geübt in absolut überflüssigen und unnötigen Fragen wie den eben Gestellten wäre....

    "Wenn Sie so fragen, dann sind sie SICHER die Fachkraft für Arbeitssicherheit und ich stecke jetzt in der Klemme" ließ sich der aufmerksame FFZ Führer vernehmen.....

    "RICHTIG!" schallte es zurück.

    "Oh Scheiße!" so die Erkenntnis.

    "Und was machen wir jetzt? Sie können doch nicht die gesamte Baustelle stilllegen!" so der arme Führer.

    "Tja... Doch. Kann ich. Ich bin nämlich die bösartigste FASI der Welt. Und wenn sie einfach den 25to Kalmar Stapler des Unternehmens der hinter Ihnen in der Halle steht, mit einem beauftragten, unterwiesenen, und vom Auftraggeber abgestellten Fahrer nutzen würden würde es SCHNELLER, EINFACHER und den Regeln des Unternehmens, der BG und des Gesetzgebers entsprechen...."


    Nach 15 Minuten Rücksprache mit Unternehmensleitung, Dienstleister und Instandsetzungsleiter (dem der Kalmar unterliegt) war die Sache erledigt.

    Und schon wieder hatte die FASI den Tag gerettet....


    Spaß beiseite... Sobald ich Fremdunternehmen auf dem Gelände "erwische" geh ich hin und befrag die. Die Unternehmen und die Beschäftigten kennen mich. Die wissen wenn Schluss mit lustig ist und halten sich meistens dran. Aber grade solche "Störfaktoren" wie Besucher, Dienstleister, Dritte kennen die Regeln des Unternehmens nicht so gut und verstoßen (vor allem unbewusst) gegen solche Regelungen.


    Neulich hab ich nen Elektriker davon abgehalten ein Regal oben zu kürzen, damit er ne Kabel Traverse drüberhängen kann.

    Dagegen spricht ja erstmal nix (denkt sich der Laie).... aber man macht das nicht mit ner Flex in nem aktiven Gefahrstofflager in dem mit Lösemitteln und Lacken hantiert wird.... (sagt der Fachmann) ;-)


    So Beispiele hab ich laufend.

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    Irgendwann gehe ich zur BG und lasse mir den Arbeitsschutz als Berufskrankheit anerkennen...


    Wisst ihr was das Schlimmste ist? Wenn nicht.. .klickt hier ....


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    Mike

  • So Beispiele hab ich laufend.

    Nicht nur du...


    Ich hab immer noch das Highlight "Raucherbereich - wie man es nicht machen sollte":

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    das war der "Hammer" (gleicher Betrieb)


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    Und der Produktionsleiter selber SiFa...:doppelthumbsup:

    "Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen." (Konfuzius)

    "In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." (Aurelius Augustinus, Kirchenlehrer und Heiliger, 354 n. Chr.)