Wahlkampfteam Kuckuck

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  • Vogel des Jahres 4

    1. Kuckuck (4) 100%

    Bin Mitglied bei NABU (seit sie Tobias betreuen). Jetzt geht es um den Vogel des Jahres. Präsentiert werden über 300 flauschige, fluffige, geflügelte Minidinos, aber mir hat es in letzter Zeit der Kuckuck angetan (wir singen öfters zusammen, später kann ich noch einen Nachweis dazu posten).


    Am Ende der Abstimmung kam das Angebot, ein Wahlkampfteam zu bilden...


    Na denn... Bitte HIER für den <3Kuckuck<3 abstimmen.


    Bezogen auf Datensparsamkeit reicht Name und E-Mail zur Teilnahme (und Bundesland).

    Wer das nicht möchte, braucht den Link gar nicht anzuklicken :-D


    ...mist, war schon 2008.... Also Projekt erster Vogel mit zweitem Titel!

    4 Mal editiert, zuletzt von zzz ()

  • Der Kuckuck ist auch nicht meine erste Wahl, meine Stimme bekommt mein nächtlicher Störenfried, wenn ich denn irgendwann mal rausbekomme, was er oder sie ist ...

    wenn der Tag auch niemals kommt, bleibt mir immer noch die Nacht. Carpe Noctem! (Alexander Spreng)

  • Ich mag den Kuckuck wirklich, aber natürlich ist der Hintergrund genau der, den Ihr auch lebt - Unterstützung für Naturschutz UND auch ein wenig Spaß/Freude an der "Fortbildung" welche Vögelchen bei uns leben (plusminus). Einige sind ja invasiv - oder sonstwie hier gehalten.


    Ich habe alle 300+ Piepmätze durchgeschaut, und wenn ich mit dem Kuckuck hier keine lokalen Diskussionen hätte, hätte ich mich kaum entscheiden können.

  • Bin seit 30 Jahren im DBV bzw. Nabu und frage mich jetzt, warum hier Vögel zur Wahl stehen, die entweder nicht gefährdet sind oder nicht in Deutschland vorkommen? Ich meine "Eisente" .... wie sähe denn ein Schutzprogramm für die aus?

    Und wo kommt der Mornellregenpfeiffer und der Schreiadler vor? Die fehlen mir noch in meiner Beobachtungsliste!

    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
    es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

    Einmal editiert, zuletzt von Frank_Fasibe ()

  • Hmm, eine nicht vorhandene Gefährdung sollte mMn nicht als Ausschlusskriterium herangezogen werden. Das wäre ja auch eine Form der Ungerechtigkeit. Allerdings bin ich bei der Verbreitung ganz bei Frank_Fasibe, sie sollten schon in D beheimatet sein um diesen nationalen Titel erringen zu dürfen.


    Wenn nicht, bin ich für das schwule Pinguinpäärchen, welches letztens ein elternloses Küken adoptiert haben ....

    wenn der Tag auch niemals kommt, bleibt mir immer noch die Nacht. Carpe Noctem! (Alexander Spreng)

  • Bin seit 30 Jahren im DBV bzw. Nabu und frage mich jetzt, warum hier Vögel zur Wahl stehen, die entweder nicht gefährdet sind oder nicht in Deutschland vorkommen? Ich meine "Eisente" .... wie sähe denn ein Schutzprogramm für die aus?

    Und wo kommt der Mornellregenpfeiffer und der Schreiadler vor? Die fehlen mir noch in meiner Beobachtungsliste!

    Mornellregenpfeifer:


    Das Verbreitungsgebiet des Mornell ist disjunkt in einige weit voneinander getrennte Teilareale aufgesplittert. Die Art brütet in Schottland, in den skandinavischen Fjäll- und Tundrengebieten, auf der Halbinsel Kola und im südlichen Teil von Nowaja Semlja. Sehr vereinzelt kommt sie im nördlichen Teil des Uralgebirges vor. Ein großes, geschlossenes Verbreitungsgebiet liegt im Altaigebirge und seinen östlichen Ausläufern; es reicht bis südlich und nordöstlich des Baikalsees. Zwischen der Mündung des Ob und der der Lena scheint der Mornellregenpfeifer nur sehr selten vorzukommen, beziehungsweise ganz zu fehlen. Die Verbreitungsangaben zu diesem Gebiet sind jedenfalls uneinheitlich und zum Teil widersprüchlich. Erst östlich der Lenamündung beginnen wieder große, geschlossene Vorkommen, die ostwärts bis ins Anadyrgebiet und südostwärts in einem breit ausladenden Finger in das Werchojansker Gebirge und bis zum Mittellauf der Kolyma reichen. Wieder isoliert von diesen Vorkommen brütet der Mornell auf der Tschuktschen-Halbinsel und wahrscheinlich auf einigen der vorgelagerten neusibirischen Inseln sowie auf der Taimyr-Halbinsel. Auch von Point Barrow sowie den kleinen Plover islands (Regenpfeiferinseln) an der Nordspitze Alaskas wurden und werden Brutvorkommen gemeldet.



    Schreiadler:


    Der Schreiadler hat ein relativ kleines, stark zergliedertes Verbreitungsgebiet im Westen der Paläarktis. Im Norden des Artareals verläuft die westliche Verbreitungsgrenze durch Nordostdeutschland, nach Osten reicht das Vorkommen bis in den Westen Russlands, die genaue östliche Verbreitungsgrenze ist bisher nicht bekannt. Im Süden liegen die westlichsten, isolierten Vorkommen in Slowenien und Kroatien; weiter nach Osten folgt ein relativ geschlossenes Verbreitungsgebiet, das von Griechenland und dem Osten des Balkans über die Türkei bis in die Kaspische Senke im Norden des Iran reicht. Im Norden reicht die Verbreitung bis zur russischen Ostseeküste, im Süden bis Mittelgriechenland, bis zum Süden der Türkei und bis in den oben erwähnten Norden des Iran.

    In Deutschland sind die Osthälfte Mecklenburg-Vorpommerns[6] und ein etwa 3600 km² großes Gebiet im Nordosten Brandenburgs (Landkreise Barnim, Uckermark und Oberhavel) besiedelt,[7] ein isolierter westlicher Vorposten befand sich bis 2011 im Hakel sowie im Steckby-Lödderitzer Forst in Sachsen-Anhalt. In Sachsen-Anhalt ist der Schreiadler daher seit 2012 ausgestorben.



    Glück auf! *S&E*


    Nur Scheiße "passiert". - Unfälle werden verursacht!

  • Ich denke nicht, dass man unbedingt jeden Kandidaten durchanalysieren müsste - solche Aktionen sind einfach Weckrufe, sich mit dem Thema Natur und Naturschutz auseinanderzusetzen, was selbst hier in diesem Thread ganz offensichtlich zeigt.


    Bedroht oder nicht - ich habe noch NIE in der Nähe eines Kuckucks gewohnt. Bevor ich da gewohnt habe, wo ich jetzt bin, habe ich vielleicht 1-2 x im Leben den Kuckuck gehört. Jetzt, da wir uns im Frühjahr gegenseitig anbrüllen, wird mir langsam die Naturnähe des Wohnortes bewusst.


    Bedroht oder nicht: die meisten Stadtbewohner werden den Kuckuck niemals in ihrer Wohnumgebung hören. Eigentlich schade. Hätte der Kuckuck seinen lebensraum "überall", hätten wir deutlich weniger Umweltprobleme. Die Bevölkerungsdichte erlaubt hier aber keinen Spielraum.

  • Wenn der Kuckuck mehr Wirtsvögel in der Stadt hätte, würde er auch hier her kommen. Er mag ja fast ausschließlich Nestbrüter. Der andere Kuckuck ist in der Stadt oft nach Lage sehr stark beheimatet mit steigender Tendenz und bevorzugt Türen. [boah der ist fies, sorry]


    Genial finde ich, das Kuckucke auch gerne antworten wenn man sie imitiert und dann auch näher kommen, um nachzusehen, wer denn da diesen grauenhaften Dialekt hat! :D

    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
    es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)