Arbeitssicherheitsmanagementsoftware: Quentic, Secova, HNC (auditor) oder eplas

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  • Na, zu Softwareergonomie gibt es ja einiges. Da geht es unter Anderem um Mindestschriftgrößen, Kontraste zwischen Schrift und Hintergrund, Benutzerführung usw.

    Bei vielen neueren Softwareprodukten hat man ja den Anschein, dass das Design wichtiger ist, als sinnvolle Funktionalität.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Ich würde es begrüßen wenn Software in welche man viel Text eintragen muss eine Diktat Funktion hat. Word hat das, versteht aber die meiste Zeit nicht, dass ein gesprochener Punkt ein "." sein soll.

    Überhaupt wäre es hilfreich wenn man Programme über Sprachsteuerung bedienen könnte.


    Schriftgrößen lassen sich ja überall gut einstellen. Aber es gibt ja nicht nur die Sehbehinderung. Von daher stelle ich mir das schon schwierig vor. Spezielle Entwicklungen wie sie für Stephen Hawking entwickelt wurde ist das schon sehr besonders.

  • Ich würde es begrüßen wenn Software in welche man viel Text eintragen muss eine Diktat Funktion hat. Word hat das, versteht aber die meiste Zeit nicht, dass ein gesprochener Punkt ein "." sein soll.

    Hast Du hier mal nachgesehen?

    https://support.microsoft.com/…cc-418f-b8ab-db7ce0d11d3c


    Angeblich soll Word einen Punkt schreiben, wenn man "satzende" sagt. Habs' aber nicht selbst probiert.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.

  • Angeblich soll Word einen Punkt schreiben, wenn man "satzende" sagt.

    Wie war das nochmal mit den Werkzeugen. Hier muss ich gängige Diktiervorgänge an die Software anpassen, nur weil Microsoft nicht erkennt, wenn ich Punkt sage, dass ich dann "." meine. Somit unpassende Softwareergonomie.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Und dann kommt sowas raus:


    "Der erste . der Tagesordnung war <...>"


    "Zu . 1 <...>"


    vs.


    Auszug aus § 5 ArbSchg: "Der Arbeitgeber hat Punkt Punkt Punkt"


    Wie man es mach, man macht es falsch! ;-)
    (Bin verheiratet, ich kenn das!)

    Glück auf! *S&E*


    Nur Scheiße "passiert". - Unfälle werden verursacht!

    Einmal editiert, zuletzt von Micha_K ()

  • Warum? Ein Satzende ist ein Satzende. Im Zeitalter der AI sollte es machbar sein.


    Word kennt ja auch Grammatik, wo Kommas hin gehören und noch einiges mehr. Nur wenn man diktiert, dann weiß Word auf einmal nicht mehr, dass vor einem "dass" ein Komma hin kommt und schreibt das brav aus.


    Barriere Frei ist das nicht.

  • <...>

    Nur wenn man diktiert, dann weiß Word auf einmal nicht mehr, dass vor einem "dass" ein Komma hin kommt und schreibt das brav aus.

    Autsch. Einspruch!


    Der Lehrer sagte, daß das daß, das das Kind geschrieben hat, das daß ist, das dahin gehört.


    Der Lehrer sagte, daß dieses daß, welches dieses Kind geschrieben hat, jenes daß ist, welches dahin gehört.

    Glück auf! *S&E*


    Nur Scheiße "passiert". - Unfälle werden verursacht!

    Einmal editiert, zuletzt von Micha_K ()

  • Moin und Tach zusammen,

    möchte nur kurz zur ursprünglichen Frage zurückkommen. Bei uns wurde bis zur Trennung von der Siemens AG die Software von Quentic (GBU/BA) und SamSecova (Unterweisung) verwendet. Jetzt sind wir gezwungen, was eigenes zu suchen. Wegen des hohen Kostendruckes ist es momentan eher schwierig, eine solche Software einzukaufen. Im allgemeinen wird ja nach Anzahl der aktiven User berechnet. Das sind nicht wenige bei uns. Wir sind jetzt auf der Suche nach einer Alternative und sind auf die "Intranetbasierte Arbeitssicherheitssoftware - Werkzeuge für sicheres Arbeiten"

    link Intranetbasierte-arbeitssicherheitssoftware der BGETEM gestoßen. Kostenfrei, Quellcodes werden gestellt und somit frei anpassbar. Ich hatte schon den Testzugang, geht sehr schnell und konnte die Software bereits intern bei uns vorstellen. Hat vielleicht irgendjemand damit schon Erfahrungen gemacht?

    Lieben Gruß

    Andreas


    Morgens is nich mein Tach

  • Oh das klingt aber nicht so gut.

    Wechselst du den Arbeitgeber oder wird die Software bei euch abgeschafft? Weil du oben schriebst "wenn diese Zeit vorbei ist"?

    Gerade die Gefährdungsbeurteilung fand ich sehr ansprechend, aber ich habe da auch eine Variante gezeigt bekommen, welche komplett auf den Anwender zugeschnitten werden kann. Das Modul nennt sich dann Vorgänge und Checklisten oder so, da kann man die Software sehr spezifisch anpassen.

    Aber sehr gut solche Erfahrungen hier zu hören, da hat man dann nochmal einen ganz anderen Blick drauf.

  • Danke dir für die umfangreichen Infos, das hat mir sehr geholfen.

    Das mit den ewig langen Wartezeiten bei eplas hat mir vorletztes Jahr schon ein Kunde von denen durch die Blume auf deren Messestand gesagt, da sind wir ins Gespräch gekommen. Die hatten wohl eine auf Sie zugeschnittene Entwicklung bestellt und fast ein Jahr drauf gewartet...… das ist auch ein Punkt der mir sehr übel aufstösst.....

    Außerdem wirkt das eplas Design halt etwas angestaubt, das sah bei z.B. Domeba oder Secova besser aus. Vor allem direkt in der Übersicht nach dem einloggen hatte man dort viel mehr Kennzahlen und konnte sich die Ansichten anpassen.

    Was für mich nach wie vor für eplas spricht, ist die Erweiterbarkeit und der bisher sehr professionelle und freundliche Kontakt über den Vertrieb.


    Allerdings lassen mich so negative Berichte wie hier dann schon wieder zweifeln. Ich habe den Vetrieb von Secova, Domeba und eplas auch mal darauf angesprochen, bei Secova wurde mir nur gesagt man würde all diese Kritikpunkte ernst nehmen und berücksichtigen.
    Bei Domeba wurde aufmerksam zugehört und einzelne Punkte aufgenommen (zumindest hatte ich einen guten Eindruck). Bei eplas ebenfalls, dort wurde allerdings darauf verwiesen das negative Meinungen wohl oft daher kämen, wenn bei Einführung der Software keine Consultants gebucht werden, welche die Einführung begleiten und die Anwender schulen.

    Das ist aber, wie schon erwähnt, so ein Punkt, an welchem ich mich noch etwas schwertue. Warum erfordert die Einführung einer Software für Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen etc. zwingend Consultants welche diese erklären? Warum ist die Software nicht soweit selbsterklärend, das man da selber durchsteigt oder halt Handbücher etc. bekommt. In der eplas Demo war z.B. ein Handbuch drin, wo die Beschreibungen teils nicht mehr dem entsprachen was in der Software zu finden ist, sprich total veraltet.

    Consulting /Beratung bei Software macht für mich bei Anpassungen Sinn, aber doch nicht bei normaler Bedienung. Das ist ja jetzt kein SAP was man da einführt, aber man könnte fast den Eindruck gewinnen die Softwareanbieter machen es an der ein oder anderen Stelle extra so kompliziert um dann damit Geld zu verdienen......


    Aber irgend einen Tod muss man wohl scheinbar sterben, Schwächen haben diese Anbieter alle.

    2 Mal editiert, zuletzt von tb.1984 ()

  • Moin zusammen,

    da kann ich mich meinem "Vorschreiber" nur anschließen.

    In den 9 Monaten bei einem Dienstleister, war das die größte Produktionsbremse, die ich je benutzen musste.

    Eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Gefahrstoffkataster zu erstellen war so langwierig und so allgemein gehallten, dass jedes selbst gebastelte Excel,- oder Word-Tool komfortabler ist.

    Auf welche Lösung bezieht sich das denn?

  • Ich bin momentan in der "Findungsphase" für eine Unterweisungssoftware und habe mir schon die ein oder andere angesehen, leider ist es so das einige meinen alles in eines reinpacken zu müssen und darüber vergessen das ich nicht wochenlang Handbücher wälzen will oder einen Berater der mich einführt in die Software für teuer Geld buchen will.

    Die Software soll einigermaßen selbsterklärend sein bzw. wenn ich ein paar mal damit "rumspiele" ich dahin komme wo ich hin will.

    Da fand ich bisher eine Software richtig gut, eine kurze online Präsentation ca. 45min inklu. Verkaufsgespräch und nettes Geplauder und ca. 1 Stunde selbst gefummelt und ich hatte meine Gruppen erstellt und Unterweisungen zugewiesen sowie erste Termine gemacht. Natürlich erstmal im Demomode.

    Am 20.04. habe ich eine Online Präsentation von Secova.

    Was immer du tun kannst, oder träumst es tun zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.


    Johann Wolfgang von Goethe


    Viele Grüße Mario

  • Wir sind jetzt auf der Suche nach einer Alternative und sind auf die "Intranetbasierte Arbeitssicherheitssoftware - Werkzeuge für sicheres Arbeiten"

    link Intranetbasierte-arbeitssicherheitssoftware der BGETEM gestoßen. Kostenfrei, Quellcodes werden gestellt und somit frei anpassbar. Ich hatte schon den Testzugang, geht sehr schnell und konnte die Software bereits intern bei uns vorstellen. Hat vielleicht irgendjemand damit schon Erfahrungen gemacht?


    Wir nutzen diese Software der BG ETEM. Ich finde sie in Ordnung, sie hat Vor- und Nachteile.

    Vorteile

    - Kostenlos

    - ins Intranet integrierbar, was ich sehr charmant finde. Das elektronische Verbandbuch ist zum Beispiel ohne Passwortzugang nutzbar, was die Hemmschwelle senkt (wobei ich die Abschaffung der alten Verbandsbücher aus Datenschutzgründen nach wie vor für dämlich halte)

    - ich finde sie recht übersichtlich und einfach anzuwenden - man braucht keine weitere Web-Adresse mit Passwörtern

    - Der Support durch die BG ist gut, das muss man sagen. Vielleicht haben die viel Zeit :-)

    - der Aufgabenplaner ist auch in Ordnung


    Nachteile

    - Der Umfang deckt die absolute Basis ab. Wer noch Prüffristenüberwachung, Unterweisungs-Software, Arbeitsmedizinische Verwaltung von Vorsorge usw. möchte, ist hier falsch.

    - Das Gefahrstoffverzeichnis ist nicht auf Abteilungen runterzubrechen, es ist eine Liste und gut.

    - Man braucht jemanden in der IT, der einem das Ding installiert und verknüpft. Da freuen sich die ITler, wenn sie Zusatzaufgaben haben... obwohl das recht einfach geht.


    LGJ

  • Vielen Dank, Jochen,

    das hilft mir weiter und stärkt mir etwas den Rücken.

    Gruß

    Andreas

    Morgens is nich mein Tach