Stromkostenübernahme bei Homeoffice

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  • Hallo ihr Homeofficer und -officerinnen,

    ich bekomme den notwendigen Laptop gestellt, aber wer bezahlt den Strom zu Hause? Kann ich das irgendwo absetzen oder wie ist das geregelt? Hab diese Fragestellung bislang noch nirgendwo offiziell lesen können. Wie ist das bei Euch?


    Gruß Frank

    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
    es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

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  • Hallo,


    bei uns bekommen die Kollegen einen Zuschuss vom Unternehmen. Es geht ja hier nicht nur um Strom sondern auch oft Internetverbindung, Telefon etc.

    Wir haben das in einer BV geregelt.


    Gruß

    Chris

  • Da iss der böse Michael wieder...


    Wird denn der Onkel Frank auch jeden Tag im Homeoffice bei der steuerlichen Betrachtung der Fahrten zur Arbeit ordentlich berücksichtigen?????? Hat er denn auch einen eigenen (geeichten) Stromzähler installiert, um den immensen Verbrauch der Hardware richtig erfassen zu könne???? Wird er die, unbestreitbar vorhandenen, Vorteile des Homeoffice (mal schnell zwischendurch was erledigen, kurz auf die Enkel aufpassen, im Essen rühren etc.pp.) auch bei der Stromrechnung gegenrechnen???


    Also, Spass beiseite - wenn Dir diese Kosten ein Problem machen, such Dir einen Job mit besserer Bezahlung...


    ...wenn Du allerdings neben dem Laptop für Deinen AG zu Hause auch noch einen 60 KW Motor betreibst - dann hab' ich nix gesagt!!!!


    In diesem Sinne

    Der Michael


    PS: ...und bitte - jetzt nicht sowas wie: "Ja aber hier geht's doch um's Prinzip!"

    "...Well nobody wants to burn in hell, but everybody's got a soul to sell..." (Electric Six)

  • Interessant wird es, wenn man sich mal seinen Telefon/Internet Vertrag ansieht. Da dürfte oft die gewerbliche Nutzung ausgeschlossen sein. :huh:

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Das ist denen längst egal. Das war denen schon 2004 egal, damals habe ich bei Arcor im Second Level Support gearbeitet, ich weiß das also aus erster Hand (zumal ich selbständig war, und bei denen meinen gewerblich genutzten Privatanschluss hatte). Ich habe mir auch die komplette Flatrate damals selbst eingerichtet (die Maske aufgerufen und ausgefüllt, was sonst die Telefondame macht - umgesetzt wurde das natürlich von der kaufmännischen Abteilung).


    Unitymedia ist das heute NOCH egaler. Ich habe 2014-2018 einen gewerblichen Anschluss gehabt - ohne Nachweis eines Gewerbes - weil sie die ERFOLGREICHE Entstörung in 12 Stunden GARANTIERT haben (inkl. Entschädigung, wenn nicht). Für den Privatanschluss, selber Preis, ist lediglich ein Tag Antwortzeit vereinbart, und 97,5% Gesamtverfügbarkeit.


    Insofern ist der Privatanschluss - vor allem über IP - für gewerbliche Zwecke eher ein Kostendämpfungsfaktor für den Anbieter, als eine Zusatzausgabe.


    Bezüglich Strom - auch egal.


    Bezüglich Nutzungsart des Gebäudes kann es eher Stress geben: Reines Wohnegebiet - gewerbliche Nutzung, eieieiei!


    Im Ernst: es sind keine Probleme zu erwarten - also nicht wie beim Auto, wenn man mit dem Privatfahrzeug Taxi fährt (Uber & Co.).

    Einmal editiert, zuletzt von zzz ()

  • Gruß tanzderhexen


    "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft"
    Werner von Siemens, Zitat von 1880
    „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
    Aristoteles griech. Philosoph 384 -322 v. Chr.

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    Gruß

    Andy

    Ich erhebe keinen allgemeingültigen Anspruch auf die Wahrheit, wie alle Menschen habe auch ich nur meine Sicht der Dinge!

  • Man kann es auch übertreiben.


    Frank_Fasibe bist Du auf Arbeit im Büro auch so penibel? Alle privaten Telefonate mit deinem Arbeitgeber abgerechnet?

    Die Frage stellt sich mir gar nicht. Ich warte allerdings noch darauf, dass Kollegen bei uns genau diesen Antrag stellen.

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)

    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)



    Gruß Mick

  • Kann ich das irgendwo absetzen oder wie ist das geregelt?

    Moin,


    um mal wieder auf die Sachebene zurückzukommen. Bislang ist es so geregelt, dass Du solche Kosten absetzen kannst, wenn Du zu Hause einen Arbeitsplatz hast, das bedeutet aber nicht einen Laptop, den man auf den Küchentisch stellt. Was steuerlich unter einem Arbeitszimmer/Arbeitsplatz zu Hause zu verstehen ist, ist in diversen Artikeln im Internet nachzulesen. Nach bisheriger Lesart kannst Du gegenüber dem Finanzamt nichts geltend machen. Wie das aber in Zeiten der Pandemie mit vermehrtem Home-Office gehandhabt wird, vermag ich nicht zu beurteilen und habe auch von den Spitzenverbänden oder aus den Ministerien noch keine Signale in dieser Richtung gesehen.


    Wenn Du ein Notebook nutzt, aas 90W zieht und im stand-by-Betrieb 0,5W, dann hast Du bei einer werktäglichen Nutzung von acht Stunden täglich einen Jahresverbrauch von 190,54 kWh, was bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh einer Jahressumme von 57,16€ entspricht. Das immer unter der Prämisse, dass die Mühle acht Stunden täglich in Gebrauch ist.


    Gruß Frank

    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

  • Absetzen ist aber:

    1. Arbeit, Zeit

    2. Ein paar Kröten aus dem Steueranteil, bei geringem Verdienst Null.


    Arbeitgeberzuwendung ist:

    1. Wie Cash Kralle, einfach und schnell

    2. Brutto für Netto ODER positiv bezüglich Sozialabgaben (Rentenversicherung)

    3. Und der wichtigste Punkt: ein Zeichen für WERTSCHÄTZUNG. Wäre SO billig und SO wirksam. Leider meist nicht vorhanden, und DAS schmerzt den Mitarbeiter - nicht die Sachebene auf 57 EUR.

  • Danke für die sachlichen Antworten. Damit kann ich etwas anfangen.


    Ja und zu euch beiden:

    Also, Spass beiseite - wenn Dir diese Kosten ein Problem machen, such Dir einen Job mit besserer Bezahlung...

    Man kann es auch übertreiben.


    Frank_Fasibe bist Du auf Arbeit im Büro auch so penibel? Alle privaten Telefonate mit deinem Arbeitgeber abgerechnet?

    Die Frage stellt sich mir gar nicht. Ich warte allerdings noch darauf, dass Kollegen bei uns genau diesen Antrag stellen.

    Warum sollte es hier anders sein wie in den anderen "Sozialen" Medien? Kann man nicht mal ne Frage stellen, ohne dass man direkt persönlich angekackt wird und alles ins Lächerliche gezogen wird? Wenn ihr so großherzig seit ist ja alles toll, aber nicht alle sind so großartig wie ihr!

    ich habe das jetzt mal auf mich bezogen, ist aber auch eine Frage von Kollegen, die jetzt im Homeoffice sind. ja es ist einfach eine Prinzipienfrage. Aber egal.

    Wenn euch das gegen den Strich geht, dann beantwortet diese Frage doch einfach nicht anstatt hier eure Prinzipien auf andere auszuschütten.

    Vielen Dank.


    Gruß Frank

    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
    es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

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  • Hast Recht. |?TML

    Aber ins Lächerliche habe ich das nicht gezogen. Ich habe mich über Dich nicht lustig gemacht. Nur die Frage stellt sich mir nicht. Frag nicht was Dein Arbeitgeber für Dich tun kann......sondern was Du für Deinen AG tun kannst. Das ist meine Devise.

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)

    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)



    Gruß Mick

    Einmal editiert, zuletzt von Mick1204 ()

  • Hier werden 50 € empfohlen


    Steuerfrei?

    Die Frage mit der Steuer ist mir auch gekommen. Bei 50€/Monat könnte da auch das Finanzamt auf "dumme" Gedanken kommen, wegen geldwertem Vorteil.

    Formal ist der Arbeitgeber für die Einrichtung des Homeoffice zuständig und somit auch für die anfallenden Kosten. Im Extremfall würde das einen eigenen Stromanschluss, Telefon- und Internetanschluss bedeuten. Das dürfte aber wenig praktikabel sein. Sofern Homeoffice nicht über den Arbeitsvertrag geregelt ist, benötigt man hierzu eine Ergänzung oder auch eine Betriebsvereinbarung. Dort könnte man auch die pauschale Vergütung obiger Kosten vereinbaren, das würde ich aber mit einem Steuerexperten oder dem Finanzamt abklären, nicht dass daraus dann wieder andere Probleme entstehen.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • ...siehst du, ich wußte doch das mein PS durchaus seine Berechtigung hat...


    Aber, Frank: Wenn Du Dich persönlich "angekackt" fühlst, tut mir das echt leid - dies war nicht meine Absicht. Ich erlebe halt einfach täglich, dass ein großer Teil der AN eine sehr ausgeprägte Nehmermentalität hat. Nur ein sehr geringer Prozentsatz würde in der Tat auf die Idee kommen, die Homeofficetage bei der Angabe zur Berechnung der Pendlerpauschale auszunehmen. Dies finde ich einfach nicht in Ordnung.

    Zum Anderen sind diese "Kosten", bei der Nutzung eines Laptops, in meinen Augen halt überhaupt nicht relevant, wenn ich die in meinen Augen durchaus existierenden Vorteile berücksichtige.


    Also, wenn Du eine solche Frage stellst, musst Du halt auch einfach damit rechnen einen Kommentar zu lesen, den Du Dir so vielleicht nicht erhofft hast. Dies ist nicht immer, wie in meinem speziellen Fall, persönlich zu nehmen...


    Also, nix für ungut.


    In diesem Sinne

    Der Michael

    "...Well nobody wants to burn in hell, but everybody's got a soul to sell..." (Electric Six)

  • Wenn in einem Betrieb solche Kompensationsforderungen entstehen, sollte der Betrieb sich ernsthaft Gedanken um die psychische Belastung und innerbetriebliche Probleme machen. Nach meiner Erfahrung kommt sowas hauptsächlich bei Betrieben, bei denen die Mitarbeiter unzufrieden sind. Warum auch immer. Meiner Meinung nach wiegen sich die Vorteile des "zuhause arbeiten können" mit den entstehenden zusätzlichen Kosten auf. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber würde ich darüber nachdenken, Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Zum Beispiel einen vernünftigen Bürostuhl für zuhause, externe Geräte wie z.B. Tastatur/Maus/Monitor. Ansonsten könnte der Arbeitgeber auf die Idee kommen, die Nutzung des betrieblichen Stroms für das Laden des privaten Telefons zu berechnen oder zu verbieten oder die Teeküche mit Kühlschrank usw. abzuschaffen oder zu berechnen...

  • Bei uns greift ebenfalls eine BV.

    Wer keinen Laptop hat, kann einen beantragen und damit von zu Hause mobil arbeiten, sofern es die Tätigkeit zulässt.

    Es werden keinerlei Kosten für Strom, DSL-Anschluss oder sonstwas übernommen. Ich arbeite 2 Tage die Woche von zu Hause. Ich spare pro Tag 40 Minuten Fahrzeit und die Mittagspause kann ich mit der Familie verbringen.


    Besser geht immer aber ich bin mit der Lösung zufrieden, die ich auch nach Corona beibehalten werde.

    Gruß Roland

  • (...)

    Ansonsten könnte der Arbeitgeber auf die Idee kommen, die Nutzung des betrieblichen Stroms für das Laden des privaten Telefons zu berechnen oder zu verbieten oder die Teeküche mit Kühlschrank usw. abzuschaffen oder zu berechnen...

    Wobei das für mich ABSOLUT OK wäre, weil dann die Grauzone nicht mehr vorliegt zwischen Stromdiebstahl (Handy laden) und Korinthen💩en.


    Das nur nebenbei.

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  • Ansonsten könnte der Arbeitgeber auf die Idee kommen, die Nutzung des betrieblichen Stroms für das Laden des privaten Telefons zu berechnen oder zu verbieten oder die Teeküche mit Kühlschrank usw. abzuschaffen oder zu berechnen...

    Auch solche Arbeitgeber soll es geben. Die haben noch nicht erkannt dass der Mitarbeiter trotz aller Technik der wichtigste Faktor ist.

    Gruß tanzderhexen


    "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft"
    Werner von Siemens, Zitat von 1880
    „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
    Aristoteles griech. Philosoph 384 -322 v. Chr.