Unterweisung

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  • Hallo liebe Sifas,


    ich bin auf der Suche nach einem guten Abschluss für meine Präsentation zur Unterweisung der allgemeinen Arbeitsschutzthemen.


    Der Einstieg in den Vortrag ist: Arbeitsschutz ist Teamarbeit.


    Ich habe die Vorstellung, zwischen Beginn und Ende einen Bogen zu schlagen und einen Appell zu formulieren. Leider fällt mir irgendwie nichts gutes ein. Hat jemand von euch eine Idee oder auch bewährte Abschlüsse seiner eigenen Vorträge?


    Sollte jemand eine Idee für einen Vortrag zur Gefahrstoffverordnung haben, dann bitte auch diese Idee ins Forum. Das ist nämlich die nächste Präsentation, die ich erstellen muss.


    Ich danke euch für eure Unterstützung.


    Herzliche Grüße ins Land


    Anni

  • Hat jemand von euch eine Idee

    Man könnte über ineinander greifende Arme den PDCA Zirkel oder den Handlungszyklus abbilden, Beispielbild

    Idee für einen Vortrag zur Gefahrstoffverordnung haben

    Wie lang soll der Vortrag werden? Soll es um die Inhalte oder um dessen Umsetzung gehen oder doch eher um den Umgang mit Gefahrstoffen im Betrieb?
    Möglicherweise wäre auch die Historie ein interessanter Ansatzpunkt, denn wer die ein wenig kennt, dürfte auch verstehen, warum die GefStoffV heute so aussieht.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D


  • Zitat von AxelS

    Man könnte über ineinander greifende Arme den PDCA Zirkel oder den Handlungszyklus abbilden, Beispielbild

    Die Idee ist nicht schlecht. Vielen Dank.



    Zitat von AxelS

    Wie lang soll der Vortrag werden? Soll es um die Inhalte oder um dessen Umsetzung gehen oder doch eher um den Umgang mit Gefahrstoffen im Betrieb?

    Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Sorry. Der Inhalt ist klar.
    Es geht mir auch da um die "letzte Folie"


    Ich möchte einfach weg von der alten Routine. "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit" oder so ist eben nicht zeitgemäß und völlig abgedroschen.

  • Ich beende meine Vorträge wenn möglich und sinnvoll auch gerne mit einem Appell. Dieser greift einen oder mehrere wichtige Inhalte des Vortrags nochmal auf. Praktisch eine Wiederholung von "Lehraussagen", die möglichst im Kopf hängen bleiben soll statt irgendeiner allgemeinen Floskel. Da wir deine Vorträge nicht kennen ist ein Tipp für einen Appell hier jedoch schwierig bis unmöglich.


    Der Appell kann grafisch aufgepeppt werden mit einem Bild, das zum Thema passt. Wichtig ist jedoch, dass nicht die grafische Darbietung, sondern der Appell ins Auge sticht und die Folie dominiert. Viele legen leider zu viel Wert auf die Optik und zu wenig Wert auf den Inhalt.

  • Leider fällt mir irgendwie nichts gutes ein. Hat jemand von euch eine Idee oder auch bewährte Abschlüsse seiner eigenen Vorträge?

    Hallo Anni,


    manche meiner Präsentationen enden mit dem Satz "Arbeitsschutz geht uns alle an"



    Viele Grüße aus Mittelfranken

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Moin Anni,


    ich schließen meistens mit dem Hinweis, dass ich Theoretiker bin, der sein Wissen aus den bunten Broschüren der BG hat. Dass die Kollegen die Experten in Sachen Arbeitsschutz sind, weil sie meistens die Gefahren erkennen und auch entsprechende Strategien haben, damit die Gefahren nicht wirksam werden.
    Ich bitte dann immer um Hilfe für meine Arbeiten, denn nur im Team kann man effektiv arbeiten.


    Gruß

  • Anni1, ich kann dir eigentlich nicht bei deiner Frage helfen, hab' aber vielleicht mal einen weiterführenden Gedankengang...


    Ich benötige solche "Abschlußcharts" eher weniger, da ich bei den zsammenhängenden Begriffen "Unterweisung" und "Vortrag" Pickel kriege. Ich vermeide es i.d.R. Vorträge zu halten, da hier der Wirkungsgrad nahe Null liegt. Wenn du deine Thematik und die Durchführung eher interaktiv aufbaust und mit den Teilnehmern diskutierst, benötigst du nicht mehr als einen roten Faden. Sicherlich ist hier eine Visualisierung auch hilfreich, aber du könntest dann in einem Pool von Charts hin und her springen, wenn die Sprache auf bestimmte Themenbereiche kommt. Gut, eine solche Verfahrensweise stellt sicher etwas andere Anforderungen an die Showmaster...


    Mein letzte Gefahrstoffunterweisung habe ich beispielsweise als "Gefahrstoffquiz" aufgebaut. Optisch ansprechend aufbereitete Fragestellungen, Multiple Choice Antworten und diese mit der Gruppe diskutiert. Sehr interessant. So habe ich beispielsweise bei fast keiner Frage von allen übereinstimmende Antworten bekommen. Auf eine solche Art hälst du den Termin lebendig, nimmst die Leute mit, kannst sehr viel praxisbezogener arbeiten und hast einen Heidenspass.


    In diesem Sinne
    Der Michael

    "...and the image is reflected back to the other side..." (Alan Parsons Project)

  • Guten Morgen,


    Erstunterweisungen beende ich in der Regel mit einer Folie zur Verhaltensbeeinflussung, um die Akzeptanz zu verbessern.


    "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!"


    Greife dadurch dann nochmal auf, warum (ungeliebte) Unterweisungen wichtig sind, denn eigentlich müsste es heißen:


    "Gefahr bekannt, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!"

    Gruß Roland

    Einmal editiert, zuletzt von RKKV ()

  • Guten Morgen,


    ein wenig spinnen (im positiven Sinne) hilft hier ungemein. Ich hab bei den letzten Unterweisungen eine Kopie einer internen E-Mail als Startfolie mit folgendem Inhalt eingefügt:


    "Achtung! Blitzer in Stadt xy in Richtung Autobahn. Bitte an alle Kollegen weiterleiten."


    Anschließend Diskussion über den Sinn einer solchen E-Mail in der Gruppe. Fast alle Teilnehmer fanden den Hinweis auf den Blitzer wichtig und gut. Der Schutz der Gesundheit spielte dabei keine Rolle, nur der Geldbeutel oder das Punktekonto.


    Nachdem ich den Bezug zum Arbeitsschutz hergestellt habe ("der Chef kommt morgen, also tragen morgen bitte alle die vorgeschrieben Schutzbrille"), wurde es deutlich stiller in der Gruppe der Teilnehmer. Es wurde erkannt, dass unser Handeln häufig am eigentlichen Ziel vorbei geht, wir versuchen zu oft nur Konsequenzen (Geldstrafen, Ermahnungen...) zu vermeiden anstatt den Fokus auf den eigentlichen Sinn einer Regel (auch einer Geschwindigkeitsbeschränkung) zu richten. Den Erhalt unserer Gesundheit.


    Dann startete erst die eigentliche Unterweisung.


    Zum Appell, die Abschlussfolie hatte den Inhalt: wir kennen die Regeln, wir respektieren die Regeln, wir halten uns an die Regeln -um unsere Gesundheit zu schützen!


    Passt sowohl zum Blitzer, als auch zum Arbeitsschutz ;-)



    Gruß,
    Guido

    andere denken nach-
    wir denken vor
    (Udo Lindenberg)

    Einmal editiert, zuletzt von Guido1966 ()

  • Zitat von Guido1966


    ein wenig spinnen (im positiven Sinne) hilft hier ungemein. Ich hab bei den letzten Unterweisungen eine Kopie einer internen E-Mail als Startfolie mit folgendem Inhalt eingefügt:



    "Achtung! Blitzer in Stadt xy in Richtung Autobahn. Bitte an alle Kollegen weiterleiten."

    Du weißt nicht, wie "gut" der ist. Ich unterstütze die Unterweisung in der Polizei! :Lach:


    Zitat von MichaelD

    ...

    Grundsätzlich würde ich die Unterweisungsvorträge auch so gestalten, jedoch ist diese Art in dem Umfeld in dem ich mich bewege nicht passend. Die Präsentationen werden an die Führungskräfte weiter gegeben, damit diese dann die MA unterweisen können, die am "großen" Termin nicht anwesend waren.



    Ich lass den Therad aber mal weiter laufen. Die Hinweise und Ideen finde ich alle top, ich speichere sie definitiv ab.



    Damit ich aber auch noch etwas beisteuere:


    Als Appell kann ich mir auch vorstellen: "Man ist nicht nur verantwortlich für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut".

  • Grundsätzlich würde ich die Unterweisungsvorträge auch so gestalten, jedoch ist diese Art in dem Umfeld in dem ich mich bewege nicht passend. Die Präsentationen werden an die Führungskräfte weiter gegeben, damit diese dann die MA unterweisen können, die am "großen" Termin nicht anwesend waren.

    ...DAS wäre ja die große Herausforderung auch an die Führungskräfte. Auch deren Aufgabe ist Motivation - nicht das Herunterrasseln vorgefertigter Skripte...


    In diesem Sinne
    Der Michael

    "...and the image is reflected back to the other side..." (Alan Parsons Project)

  • Man könnte am Ende des Vortrages auch ein Bild von Perscheid zeigen, mit dem Titel Brille hochklappen. Das Bild kannst Du bestimmt selbst "googeln".


    Dann der Satz "Noch haben Sie die Chance durch Fragen evt. bestehende Missverständnisse auszuräumen."

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Hallo


    Ich nehme bei diesen Unterweisungen immer auch einen Kollegen aus der Praxis mit, damit er einen aktuellen Fall mit der Theorie verknüpfen kann. Somit spanne ich den Bogen von der Theorie zur "Realität".


    Viele Grüße
    Niko

  • Hallo Nikos,


    Ich nehme bei diesen Unterweisungen immer auch einen Kollegen aus der Praxis mit, damit er einen aktuellen Fall mit der Theorie verknüpfen kann. Somit spanne ich den Bogen von der Theorie zur "Realität

    Das ist bestimmt nicht verkehrt...
    Aber die Frage lautete doch.......


    Ich habe die Vorstellung, zwischen Beginn und Ende einen Bogen zu schlagen und einen Appell zu formulieren. Leider fällt mir irgendwie nichts gutes ein. Hat jemand von euch eine Idee oder auch bewährte Abschlüsse seiner eigenen Vorträge?

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Zum Abschluss könnte man auch einen Miarbeiter einbinden, der von einem aktuellen Vorfall oder so erzählen kann, den man dann irgendwie aufarbeitet gemeinsam. (Mir fällt leider so spontan kein Beispiel ein, aber vielleicht könnt ihr euch irgendetwas vorstellen zu der Idee...?)

    Sonnige Grüße, Daschafisch



    :ola:

  • Zum Abschluss könnte man auch einen Miarbeiter einbinden, der von einem aktuellen Vorfall oder so erzählen kann, den man dann irgendwie aufarbeitet gemeinsam. (Mir fällt leider so spontan kein Beispiel ein, aber vielleicht könnt ihr euch irgendetwas vorstellen zu der Idee...?)

    Die Beschreibung von Beinaheunfällen wäre sicher interessant. Unfälle sprechen sich rum, aber Beinaheunfälle fallen gern unter den Tisch und sollten auch mal offen angesprochen werden.

    Arbeitsschutz ist wie Staubwischen.