Atemschutz

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  • Hallo liebe Sifas.


    vorab - dieser Beitrag ist ganz privat!


    Ich habe in den "Altbeiträgen" keinen passenden Beitrag gefunden.


    Mein Sohn möchte Holz behandeln.
    Produkt: Holzwurmtod der Fa. Kluthe.
    Im SDB steht folgendes: Geeignetes Atemschutzgerät Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät (Isoliergerät) (DIN EN 133).


    Tätigkeiten, die in der Baubranche stattfinden, habe ich noch nie beuurteilt, und ich werde es auch nie tun. Daherher hoffe ich, dass ihr mir Unterstützen geben könnt.
    Mein Sohn wird wahrscheinlich ein WE der Exposition ausgesetzt sein.
    Ist aus eurer Sicht auch ein Filtergerät ausreichend. Wenn ich ich das richtig betrachtet habe, liegt der Unterschied nur in der Handhabung und letztendlich den Anschaffungskosten.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich unterstützen würdet.


    Herzliche Grüße ins Land

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  • Moin,


    aus meiner Sicht ist die Empfehlung im SDB (wie so häufig) Quatsch. Hintergrund ist häufig, dass man sich da als Hersteller auf die sichere Seite stellt. Mit der vernünftigen angenommen Exposition hat das aus meiner Sicht nicht viel zu tun.
    Ich würde das von der Verarbeitung abhängig machen. Falls dein Sohn das streichen will würde ich komplett auf Atemschutz verzichten. ISt ein Produkt auf Wasserbasis, das Insektizid hat nen Siedepunkt >290°C, ich seh da nicht wo die relevante belastung herkommen soll... Bei einer Sprühanwendung sollte ein P-Filter die richtige Wahl sein. Da würde ich für mich dann einen P3 nehmen, da mir für ein Wochenende der zusätzliche Atemwiederstand egal wäre.


    Lg
    Moritz



    P.S. Tod dem Holzwurm!

  • Vor allem, wenn das Ganze in einem gut belüfteten Raum stattfindet, sollte man sich keine Gedanken machen:
    - kein KMR (hoffentlich)
    - nichts Ätzendes, brennendes, Explodierendes (hoffentlich)


    ...bestenfalls eine kleine Atemmaske (bei Sprühanwendung) und evtl. eine Schutzbrille....

  • Er möchte sprühen

    Das würde ich nicht unbedingt empfehlen.
    Der Wirkstoff Permethrin besitzt hautsensibilisierendes Potential. Beim Sprühen kann Hautkontakt kaum verhindert werden. Ansonsten ist der Wirkstoff für den Menschen eher unkritisch.
    Auftrag mit Pinsel oder Spritze halte ich für sinnvoller, also direkt in die Holzwurmkanäle. Einfach so großflächig Holzbalken einsprühen ist weniger zielführend.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Nochmals vielen Dank für eure Antworten, ich werde eure Hinweise an meinen Sohn weiter geben.


    Sollte noch jemand online sein oder gehen - ich wünsche in schönes Wochenende.


    Herzliche Grüße

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