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Gefährdung des Absturzes zwischen Verladerampe und Hubscherenbühne. Gefahr eigentlich vermeidbar, wie sehen eure Wareneingänge aus?

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    • Gefährdung des Absturzes zwischen Verladerampe und Hubscherenbühne. Gefahr eigentlich vermeidbar, wie sehen eure Wareneingänge aus?

      Hallo liebe Gemeinde,

      ich habe mir als Hauptproblem für mein Praktikum LEK 3 das Arbeitssystem unseres Wareneinganges ausgesucht, da wir vor ein paar Monaten in einen Neubau gezogen sind und sich das Praktikum als überzeugendes Instrument für meine Vorgesetzten anbietet.
      Leider finde ich das Problem etwas Knifflig:
      Der Abstand der Verladerampe zur Scherenhebebühne ist zu groß, es ergibt sich ein Spalt von über einem halben Meter (siehe Bild). Wenn das Tor offen ist, gibt es keine Absturzsicherung seitens der Verladerampe. Wenn die Scherenhebebühne hochgefahren ist, kann der Spalt leicht übersehen werden. Externe Fahrer von Speditionen und KEP-Dienstleistern sowie auch eigene Mitarbeiter überqueren den Spalt mit einem großen Schritt oder springen.

      Das Knifflige finde ich daran, dass die Gefahr leicht zu unterbinden wäre (verbieten von rüber springen, Verladerampe muss immer ausgefahren sein). Soweit die Theorie. In der Praxis wird diese Vorschrift wegen zeitlichem Druck und Ehrgeiz dennoch missachtet.
      Habt Ihr Tipps oder Ansätze und findet ihr das Thema angemessen? Wie wird das bei euch im Unternehmen gehandhabt?

      Danke für jeden Input! Liebe Grüße
      Dateien
      • IMG_0017.jpg

        (917,08 kB, 27 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ich denke, dass du hier mit einer organisatorischen Maßnahme nicht weiterkommst. Das schreibst Du ja auch.
      Kann man die Laderampe nicht elektrisch mit der Hubbühne verriegeln? Rampe ausfahren --> Hubbühne elektrisch freigegeben? (über Posistionsschalter)?
      Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
      (unbekannt)

      „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
      (Leo Tolstoi)


      Gruß Mick
    • Danke für die Antwort, Mick. Bisher sind die Systeme unabhängig voneinander. Aber deinen Punkt kann ich auf jeden Fall so in mein Praktikum übernehmen. Wäre das dann Punkt 1 in der Maßnahmenhierarchie? "Gefahrenquelle vermeiden"
      Das Problem ist weiter, dass das Rolltor nicht geschlossen werden kann, wenn die Rampe auf der Bühne aufliegt. Gerade im Winter wird es oft benutzt, und im Sommer wird es zumindest zu jeder Pause geschlossen. Den Mitarbeitern dauert es einfach (verständlicherweise) zu lange, das komplette Prozedere durchzumachen, nur um ein paar Pakete anzunehmen.

      Im alten Gebäude gab es ein Schnellrolltor, welches nur bis zur Rampe runter fuhr ( das heißt morgens wurde sie ausgefahren und abends wieder rein. ) Das werde ich auch zu den Lösungsalternativen hinzufügen. Welcher Punkt wäre das in der Maßnahmenhierarchie? Sicherheitstechnische?
    • Das ist ein altbekanntes Problem im Arbeitsschutz. Die Mitarbeiter müssen mitmachen (wollen). Eine dienstaufsichtführende Führungskraft wäre da hilfreich.
      Die sind aber seltenst am Arbeitsschutz interessiert. Erst wenn mal etwas passiert. Von daher sind organisatorische Maßnahmen weniger "wirksam".
      Technische Lösungen sind da wesentlich wirksamer. Wenn das mit dem Rolltor realisierbar ist, dann wäre das eine weitere Möglichkeit. Vielleicht aber auch einen zweiten Eingang für kleine Schnellanlieferungen?

      Beides ist TOP --> Technisch, Organisatorisch und Personell --> beides Technisch.
      Die Gefahrenquelle vermeiden wäre für mich eine schiefe Ebene ohne Rampe und Scherenhubbühne oder ein Lastenaufzug.

      Aber da können Dir frisch Ausgebildete besser helfen. :D Das ist mir zuuuuuuu lange entfernt.
      Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
      (unbekannt)

      „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
      (Leo Tolstoi)


      Gruß Mick
    • Wir probieren eine technische Lösung zu finden.
      Beim alten Wareneingang war außerdem der Abstand zwischen Scherenhubbühne und Verladerampe von vorne rein viel geringer.
      Beim neuen Wareneingang unterscheiden sich die Tore nicht mit denen ohne Scherenhubbühne. Daher ist zu vermuten, dass die Tore ursprünglich nur für das Andocken von LKW konzipiert sind, und die Bühne da eigentlich gar nicht so reinpasst.

      Wäre für mich mal interessant, wie das bei anderen Lager aussieht.