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Prüfung Fachkunde Lärm

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    • Prüfung Fachkunde Lärm

      Moin,

      nächste Woche darf ich mich nach Hessisch-Sibirien begeben zu dem Seminar mit dem längsten Seminartitel, den ich jemals gelesen habe.
      "Lärm am Arbeitsplatz, Vorbereitung zum Erwerb der Fachkunde für die Gefährdungsbeurteilung und für die Lärmmessung"

      Seminarinhalte:
      • Grundlagen der Akustik
      • Gefährdungen durch Lärm
      • Rechtsgrundlagen (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, Arbeitsstättenverordnung)
      • Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen (Auswahl von Gehörschutz, Lärmminderungsplan)
      • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Schallmessungen
      • Vorstellung von Schallmessgeräten
      • Kleine Übungen: Schallpegel messen und Ergebnisse auswerten


      Abschluss des Seminars bildet dann die entsprechende Prüfung. Leider kann ich mir darunter momentan noch gar nichts vorstellen. Ist die Prüfung zum Erwerb der Fachkunde in irgendeiner Form "genormt"? Den DGUV-Grundatz 309-010 habe ich mir durchgelesen, aber da steht auch nur lapidar:

      "Die Ausbildung ist durch eine Prüfung abzuschließen, wobei gegebenenfalls zwischen der Fachkunde für die Messung und der für die Gefährdungsbeurteilung unterschieden werden kann. Die Ergebnisse der Prüfung sind zu dokumentieren. Über den Nachweis der Fachkunde wird den Teilnehmenden vom Lehrgangsträger eine Bescheinigung ausgestellt (Muster siehe Anhang 1)."

      Das kann jetzt von einem praktischen Szenario mit Messung, Beurteilung, Erstellung der Gefährdungsbeurteilung, Ableiten von Maßnahmen bis hin zu komplexen Rechnereien:

      Sie haben einen Raum mit einer Seitenlänge A=6m, Seitenlänge B=4m, Raumhöhe=2,5m. Der Bodenbelag ist PVC, die Wände sind solides Mauerwerk mit Tapete. Die Fensterflächen betragen 6m², die Zugangstür besteht aus Glas. In diesem Raum befinden sich sechs Schüler, die Posaune üben. Der Lehrer befindet sich in sitzender Position 2,6m mittig entfernt von den Schülern. Die Schüler üben zusammen ein Lied, das 98 Sekunden dauert. Nach jedem Lied erfolgt eine Nachbesprechung. Das Lied wird ingesamt zehn mal geprobt. Danach wiederholt jeder Schüler einzeln nochmals das Lied.

      Welcher Tagesexpostioslevel wird bei der Lehrkraft erreicht und wie heißen die Schüler? :D

      Multiple-choice wird es ja wohl nicht sein, dann hätte ja hast jeder die Fachkunde.

      Auf was muss ich mich da bei der Prüfung einstellen?

      Gruß Frank

      P.S. Seminar ist übrigens vom 05.02.2019 bis 08.02.2019 in Oberaula. Wäre nett, wenn man einen von Euch dort trifft, da dort leider der Hund begraben ist. :sleeping:
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • Öhmmm... Das Ergebnis ist in keinem Lebenslauf im vollem Umfang darstellbar... Ich schreibe nur "Fachkunde Lärmmessungen, Lärmminderung"..

      ich habe Excel-Dateien entwickelt, mit denen die Ergebnisse sehr schnell darstellbar sind. In aller Bescheidenheit: ein geniales Tool - verwendbar AUSSCHLIESSLICH mit Fachkunde (nicht selbsterklärend).

      Nach welcher Rechtsnorm geschult wurde steht auch auf der Urkunde - zumindest bei mir... Siehe Bilder.

      An die Prüfung erinnere ich mich kaum noch - aber war nicht wild. Die 2-3 Formeln solltest Du können.

      Bezüglich Räume und Flächen: es gibt Erkenntnisse dazu, was lärmmindernd ist, und was nicht so sehr - aber im Wesentlichen geht es darum, Standardlösungen auf jeden Fall anwenden zu lassen (Kapseln usw.). Für Glasflächen und Puscheldecken sind Raumakustiker zuständig, das ist eine ganze andere Baustelle. Die bestellt man dann von extern bei Bedarf (im realen Einsatz).

      Beispiel aus dem Leben: Alu Gießform wird (automatisch) ausgeblasen. Geht das auch leiser?
      - Druck senken
      - Düsen ändern
      - Maschine kapseln

      ...jenachdem, was möglich ist....

      Die Analyse ergab, dass der Druck zum Reinigen zu hoch war. Nach Senkung des Drucks haben wir relevant viel Energie gespart, aber mit 3-5 dB(A) war die Senkung der Lärmbelastung überschaubar. Andere Düsen haben auch noch mal 3 dB gebracht. Insgsamt ist man trotzdem weit über 90 dB(A) geblieben, man konnte aber nachweisen, dass die technisch möglichen und sinnvollen Dinge nicht zur Vermeidung des Lärmbereichs geführt haben. Das ist auch ein gutes Ergebnis - besser als "Wir haben nichts getan".

      Du lernst also NICHT, wie man Lärm vermeidet, sondern mit welchen METHODEN Du an diese Frage rangehst....

      In einer Schule beschwerten sich die Mittagsaushilfen über den Lärm (Kindergeschrei, Besteck und Geschirr gegen Tisch hauen). Sie wollten Lärmmessungen und als Maßnahme Wölkchen, um den Lärm zu dämpfen (Mittagessenskräfte verstehen auch etwas von Lärmminderung, nicht wahr...).

      ich habe den Lärm gemessen und klargestellt, dass die Kinder pädagogisch zur Disziplin erzogen werden müssten. Das ist in Deutschland ein NoGo. Also kamen die Wölkchen, mit ihnen die Staubbelastung und der Lärm ist geblieben. Manches ist auch vergebliche Liebesmüh.... Nicht einmal Tischdecken, die ich vorgeschlagen habe, wurden angeschafft. Ich denke, die wollten Wölkchen als Deko und haben den Lärm als Grund vorgeschoben.

      P.S.: dass Messgerät von NTi kann ich voll empfehlen. Ich habe viele Messgeräte gesehen, selbst mit dem NTi gearbeitet, und bin restlos überzeugt. Dazu noch ein Stativ für 1,55 m Höhe, mit dem Du das Gerät auch "am langen arm" führen kannst, um am Ohr des Mitarbeiters im Arbeitsalltag zu messen (rennst einfach hinter ihm her wie ein "Schatten", bis er seinen Arbeitsablauf mindestens 3x vollzogen hat). Weitere Utensilien: Powerbank und Panzerband, um die Powerbank am Stativ festzukleben. Ersatzpuschel für Mikro gleich mitbestellen, mindestens zwei Stück, die verliert man schnell, und dann sucht man überall...
      Dateien
      • Lärm1.JPG

        (41,3 kB, 20 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Lärm2.JPG

        (26,13 kB, 13 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von azrazr ()

    • Moin,

      ich antworte mal ebenfalls mit "Öhmmm..."

      Danke für Deinen ausführlichen Beitrag, der mich leider kein µ hinsichtlich meiner Frage weiterbringt.

      Guudsje schrieb:

      Auf was muss ich mich da bei der Prüfung einstellen?

      azrazr schrieb:

      An die Prüfung erinnere ich mich kaum noch - aber war nicht wild.
      Na dann :whistling:

      azrazr schrieb:

      ich habe Excel-Dateien entwickelt
      Das ist schön, das IFA auch. Diese Tools habe ich auch und nutze sie. Die Inhalte des Seminars sind mir bekannt und die zugrunde liegenden Normen habe ich vorliegen und durchgeackert. Messgerät habe ich und setze es bislang für orientierende Messungen ein (BAPPU-evo). Meine Frage zielt schlicht und einfach auf den Inhalt der Prüfung, weil ich mir darunter momentan nichts vorstellen kann, in welche Richtung das geht.

      Gruß Frank
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • Bappu Evo ist nicht das Messgerät für Lärmmessungen. Bappu ist gut, um mit Sicherheit sagen zu können, dass man Lärmmessungen benötigt (Messwerte, die 80 dB(A) annähern), außerdem, wenn mit Knallereignissen zu rechnen ist. Danach kommen nur die Klasse 1 Geräte in Frage.

      Soweit ich mich erinnern kann, geht die Prüfung in die gleiche Richtung wie bei SiFa:

      - viele Fragen, die man aus Erfahrung beantworten kann
      - einige Defintionen werden abgefragt, aber nicht so sehr genau
      - ein klein wenig Rechnerei
      - 50% zum bestehen, Durchfallen also unmöglich.

      Ich weiß also nicht mehr genau, WAS gefragt wird, nur dass easy Sachen gefragt werden.

      Und ja, ich habe auch anderes geschrieben, als Du gefragt hast. Sollte Dich während oder nach dem Kurs diesbezüglich doch noch etwas interessieren, kannst Du ja erneut gesondert fragen.

      Das IFA-Ding ist übrigens schlicht Müll. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von azrazr ()

    • Moin,

      so Seminar ist rum. Dass man nicht durchfallen kann, würde ich so nicht mit unterschreiben. Von 20 Teilnehmern sind nur 11 mit dem Schein nach Hause gefahren. :whistling:

      Vier Tage 08.30 Uhr bis 18.30 Uhr fand ich definitiv zu kurz für die Thematik. Es blieb zu wenig Zeit, um das Erlernte auch üben zu können, d.h. man musste sich dann abends hinsetzen und lernen. Dazu gab es dann noch eine Seminararbeit, die man in den vier Tagen schreiben musste (Abends bzw. nachts :sleeping: ). Die Prüfung ist jetzt nichts, was ein Hochschulstudium voraussetzt, aber man kann nicht davon ausgehen, dass man das locker aus dem Ärmel schüttelt.

      azrazr schrieb:

      Bappu Evo ist nicht das Messgerät für Lärmmessungen. Bappu ist gut, um mit Sicherheit sagen zu können, dass man Lärmmessungen benötigt (Messwerte, die 80 dB(A) annähern), außerdem, wenn mit Knallereignissen zu rechnen ist. Danach kommen nur die Klasse 1 Geräte in Frage.
      Ich bin ja auch kein Sachverständiger, der gerichtsfeste Bewertungen abgibt, deswegen komme ich mit einem Klasse 2 Gerät ganz gut hin. Dafür gibt es ja die Bewertung der Unsicherheiten. Wenn bei einer Messung 79 dB(A) rauskommen und ich eine Unsicherheit von 3 dB(A) errechne, dann ist der untere Auslösewert überschritten.

      Das Bappu Evo war übrigens das einizige Gerät in diesem Seminar, das den gleichen Wert wie den des Kalibrators anzeigte. :thumbsup:

      Gruß Frank

      P.S. Ich war übrigens einer der 11 Überlebenden :thumbup:
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • 1. Glückwunsch!
      2. Vier Tage ist hart. Ich hatte mehrere Wochen, bei der VBG. Dass jemand auf die Idee kommt, das Thema in vier Tagen abhandeln, hätte ich nicht gedacht.
      3. Bei uns sind alle durchgekommen

      Mit Bappu kannst Du übrigens die notwendigen Messungen gar nicht machen, weil der keine Frequenzen anzeigt und kein dBC. Außerdem ist der auf 1 min begrenzt. Im Zweifel habe ich sogar 8 h gemessen.

      Was Bappu time genau macht, weiß ich aber auch nicht. Die Messgenauigkeit des Bappu ist aber Klasse. Alle Geräte hätte ich als 1er durchgehen lassen.

      Ich frage mich auch, was Ihr da in den vier Tagen gemacht habt, da Du offenbar am Bappu festhalten willst. Hätte man Euch vernünftig gecoacht, hättest Du das Gerät nicht mehr erwähnt...

      Mit einem Klasse 1 Gerät, was der Bappu im mittleren Bereich zwischen 60 und 90 dB eigentlich ist, ist der untere Auslösewert bei 79 dBA nicht erreicht, den der ist bei › 80dBa, und 79+1= nur 80. Das ist eine größere Geldfrage für manche Unternehmen. Bei 100 dB++ ist der Bappu dann Klasse 2, aber hier Maßnahmen auf Sekunden-Basis abzuleiten (organisatorisch, Exposition) ist sinnlos.

      Bei 81 dBA und Tarifvertrag 7,5 h mit Schichtdienst (also keine Überstunden) bist Du fein raus... Bei 100 dBA braucht man schon nicht zu rechnen (meine Tabelle gibt trotzdem die Expositionszeit für obere und untere Grenze automatisch an, kostet nichts, ist aber eine gute Grundlage für die Unterweisung). 100-120 dBA erreichen die Motoren in Notstromanlagen, Wasserstrahlschneider, Druckluftgebläse (Spritzgussmaschinen, manuelle Druckluftreinigung), Gussputzer oder Rüttelmaschinen.

      Was waren denn die Prüfungsfragen und die schriftliche Arbeit konkret?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von azrazr ()

    • azrazr schrieb:

      Mit Bappu kannst Du übrigens die notwendigen Messungen gar nicht machen, weil der keine Frequenzen anzeigt und kein dBC.
      Moin,

      Du hast so ein Gerät aber schon mal gesehen? :whistling:

      azrazr schrieb:

      Außerdem ist der auf 1 min begrenzt.
      Die Aufzeichnungsdauer ist auf die Laufzeit des Akkus beschränkt, falls Du keine externe Stromquelle anschließt. Mit aufgeladenem Akku kannst Du annähernd zwei Tage messen.

      azrazr schrieb:

      Mit einem Klasse 1 Gerät, was der Bappu im mittleren Bereich zwischen 60 und 90 dB eigentlich ist, ist der untere Auslösewert bei 79 dBA nicht erreicht, den der ist bei › 80dBa, und 79+1= nur 80.
      Messungenauigkeiten hängen ja nicht nur von der Geräteklasse ab. Ich zitiere mal aus einem Messbericht, einer Messung, die über 240 Minuten lief. Die Messung erfolgte mit folgenden Geräten: Larson Davis Spark 706 RC und Norsonic Tippkemper NOR - 140.

      Messbericht schrieb:

      Tages-Lärmexpositionspegel Lex,8h = 78dB(A)
      Es wurden nur Stichproben in einer Schicht erhoben. Es muss daher mit einer hohen Unsicherheit gerechnet werden. Der untere Auslösewert kann bereits erreicht bzw. überschritten sein.
      Gruß Frank
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Guudsje ()

    • azrazr schrieb:

      Was waren denn die Prüfungsfragen und die schriftliche Arbeit konkret?
      Seminararbeit war, einen Arbeitsbereich aus dem eigenen Betrieb darzustellen und die ganze Litanei der TR-Lärm daran abzuarbeiten bis hin zu besonders schutzbedürftigen Personen, ototoxische Stoffe, alternative Arbeitsverfahren etc.

      Ansonsten relativ viel multiple-choice von locker ("Wo kann sich Schall nicht ausbreiten?" a) Druckluft b) Metallkörper c) Wasser d) Vakuum) zu beantworten bis tricky.
      Pegelrechnen
      Auswahl von Gehörschutz anhand vorgebener Szenarien.
      Beurteilung von eingesetztem gehörschutz in einem vorgebenen Szenario.
      Interpretation von Messergebnissen.
      Berechnen von Unsicherheiten
      Inhalte und Schritte eines Lärmminderungsprogramms
      Raumakustik, Nachhallzeiten
      Messstrategien nach ISO 9612

      Das ist das, was ich jetzt noch so im Kopf habe (mit Ausnahme des Vakuums natürlich) :D

      Gruß Frank
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • Autsch.

      Erstens: der Bappu zeichnet nur eine Minute auf (als Durchschnitt). Damit kannst nichts anfangen. Bappu ist auch mehr für Bürobereiche als für Industrie. In dem Dreck der Hallen ist das Gerät sogar völlig fehl am Platz.

      Zweitens: ich habe bereits Lärmmessungen für mehrere global Player der Automobilindustrie (inkl. ein Hersteller), der chemischen Industrie und des Maschinenbaus gemacht, und für unzählige mittelständische Betriebe auch.

      Dazu habe ich Lärmminderungsprogramme entwickelt und bei der Umsetzung begleitet.

      Neues kommt mir an sich nicht mehr auf den Tisch - schon gar nicht inhaltlich zur Gestaltung des Berichtes.

      Wenn ich also etwas messe, was evtl. nicht repräsentativ ist, dann beschreibe ich das natürlich.

      Das hat aber nichts mit der Physik des Messgerätes zu tun, und auch nichts mit den Vorgaben aus der TRLV 2, Kap. 8 bezüglich der Bewertung der Messgenauigkeit von Lärmmessgeräten. Kap. 8.3 legt fest, dass für den Tagesexpositionspegel gemessen mit Klasse 1 Geräten die Abweichung 0 dB(A) ist. Für Klasse 2 sind es 3 dB(A), und damit haben wir eine bis zu vierfache Ungenauigkeit. Bappu ist da schon lange aus dem Spiel raus.

      Und wie gesagt: ohne Messung der belastenden Frequenzen ist eine Lärmmessung nichts wert, weil keine durch Messergebnisse begründete Maßnahmen abgeleitet werden können. Was Du blocken musst, sind Frequenzen, und nicht irgend einen diffusen Lärm.

      Und überhaupt ist dB(A) keine physikalische Größe sondern das Ergebnis von diversen Menschenversuchen in vivo und in vitro...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von azrazr ()

    • azrazr schrieb:

      Erstens: der Bappu zeichnet nur eine Minute auf (als Durchschnitt)
      Ich geb's auf. Gott sei Dank bin ich verheiratet.

      Du hast vollumfänglich recht, mit allen Deinen Ausführungen.

      Gruß Frank

      P.S. Ich muss doch mal nachschauen, ob der Löffel vlielleicht bei den Mokassins liegt. :44:
      Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
    • Hallo,

      Guudsje schrieb:

      P.S. Ich war übrigens einer der 11 Überlebenden :thumbup:
      Glückwunsch.

      Ansonsten zum Thread...ja..

      Gruß
      Simon Schmeisser
      Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
    • Guudsje schrieb:

      azrazr schrieb:

      Was waren denn die Prüfungsfragen und die schriftliche Arbeit konkret?
      Seminararbeit war, einen Arbeitsbereich aus dem eigenen Betrieb darzustellen und die ganze Litanei der TR-Lärm daran abzuarbeiten bis hin zu besonders schutzbedürftigen Personen, ototoxische Stoffe, alternative Arbeitsverfahren etc.
      Ansonsten relativ viel multiple-choice von locker ("Wo kann sich Schall nicht ausbreiten?" a) Druckluft b) Metallkörper c) Wasser d) Vakuum) zu beantworten bis tricky.
      Pegelrechnen
      Auswahl von Gehörschutz anhand vorgebener Szenarien.
      Beurteilung von eingesetztem gehörschutz in einem vorgebenen Szenario.
      Interpretation von Messergebnissen.
      Berechnen von Unsicherheiten
      Inhalte und Schritte eines Lärmminderungsprogramms
      Raumakustik, Nachhallzeiten
      Messstrategien nach ISO 9612

      Das ist das, was ich jetzt noch so im Kopf habe (mit Ausnahme des Vakuums natürlich) :D

      Gruß Frank
      Das ist eine Menge an Stoff für vier Tage Seminar. Ich habe für Akustik und Beurteilung von Räumen 2,5 Tage (inkl. Messen und Berechnen) gebraucht. Nochmal 2,5 Tage für Schallschutz- und Lärmschutzmaßnahmen.

      Ich bin auch dran am Bappo. Für unsere Zwecke ist das völlig ausreichend. Für eine Werkhalle mit unzähligen unterschiedlichen Lärmquellen, benötigt man u. U. andere hochwertigere Geräte. Da wo viele Maschinen arbeiten, kann eine frequenzabhängige Messung schon wichtig sein. Ansonsten kann man die Quelle nicht korrigieren.

      Trotzdem oder gerade deswegen....... :512:
      Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
      (unbekannt)

      „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
      (Leo Tolstoi)


      Gruß Mick