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Unterrichtung der Bundesregierung: Arbeitsschutz in Betrieben

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  • Unterrichtung der Bundesregierung: Arbeitsschutz in Betrieben

    Hallo,

    nachfolgend eine Unterrichtung der Bundesregierung, wurde heute veröffentlicht:

    "Knapp 70 Prozent der 2015 befragten betrieblichen Akteure schätzen ihren Kenntnisstand zu den gesetzlichen Arbeitsschutzregelungen insgesamt als eher hoch beziehungsweise hoch ein. Das geht aus dem Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen im Jahr 2017 hervor, der nun als Unterrichtung (19/6500) vorliegt. Daraus geht weiter hervor, dass der Anteil der Betriebe, die denken, dass in ihrem Vorschriften- und Regelwerk die Pflichten des Arbeitgebers im Arbeitsschutz klar geregelt sind, bei rund 82 Prozent liegt. Rund 70 Prozent der Betriebe gaben demnach an, dass sie das Regelwerk für verständlich halten. In 80 Prozent der Betriebe werden demnach Unterweisungen durchgeführt, in kleinen Betrieben etwas seltener als in großen Betrieben. Insgesamt arbeiten rund 93 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, die Unterweisungen zum Arbeitsschutz durchführen."

    Gruß
    Simon Schmeisser
    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • "Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe."
    falschzitate.blogspot.com/2017…er-statistik-die-ich.html

    im pdf Seite 7 lesen!!!

    Zitat:
    Gute Zitate haben viel mit guten Statistiken gemeinsam:
    Sollen Sie ihren Zweck erfüllen, müssen die Quellen korrekt wiedergegeben werden.
    Dr. Carmina Brenner
    Präsidentin Statistisches Landesamt BW
    Dateien
    • 8055_11001.pdf

      (1,01 MB, 54 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Gruß Canislupus

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Canislupus ()

  • Hallo,

    Canislupus schrieb:


    SimonSchmeisser schrieb:

    93 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, die Unterweisungen zum Arbeitsschutz durchführen."
    Es handelt sich sicherlich um einen Kommafehler - streiche 93 setze 9,3 ! :(
    werde ich Fr. Merkel mitteilen...warte.... ich suche ihre Telefonnummer
    aus den gehackten Daten heraus.... :P :D

    Keine Ahnung wie diese Zahlen im Detail ermittelt wurden. Es kam
    heute nur als Unterrichtung über den Parlaments-Ticker.

    Gruß
    Simon Schmeisser
    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
  • SimonSchmeisser schrieb:

    werde ich Fr. Merkel mitteilen...warte.... ich suche ihre Telefonnummer
    Dass du aber die richtige Anrede nicht vergisst :D " Dr. rer. nat "
    Gruß tanzderhexen

    "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft"
    Werner von Siemens, Zitat von 1880
    „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
    Aristoteles griech. Philosoph 384 -322 v. Chr.
  • Hallo,

    der Arbeitsschutz war wieder Thema einer Anfrage im Bundestag, nachfolgend die
    Antwort der Bundesregierung:

    "Die Arbeitsschutzbehörden der Länder beanstandeten im Jahr 2017 in rund 350.000 Fällen die bei Kontrollen erfassten Arbeitsschutzvorkehrungen in Betrieben und auf Baustellen. Das geht aus der Antwort (19/7218) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/6041) der Fraktion Die Linke hervor. In der genannten Statistik ist Baden-Württemberg jedoch nicht erfasst."

    Interessant ist die Drucksache dazu: dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/072/1907218.pdf

    Gruß
    Simon Schmeisser
    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
  • SimonSchmeisser schrieb:

    In der genannten Statistik ist Baden-Württemberg jedoch nicht erfasst
    Frage 26 und deren Beantwortung mit dem Verweis auf Frage 9

    " In Baden-Württemberg werden Beanstandungen nicht erfasst/übermittelt "

    Gehört BW nicht dazu =O

    Siehe :

    swr.de/swraktuell/baden-wuertt…arbeitsschutz-bw-100.html
    Gruß tanzderhexen

    "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft"
    Werner von Siemens, Zitat von 1880
    „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
    Aristoteles griech. Philosoph 384 -322 v. Chr.
  • Hallo,

    Tanzderhexen schrieb:

    SimonSchmeisser schrieb:

    In der genannten Statistik ist Baden-Württemberg jedoch nicht erfasst
    Frage 26 und deren Beantwortung mit dem Verweis auf Frage 9
    " In Baden-Württemberg werden Beanstandungen nicht erfasst/übermittelt "

    Gehört BW nicht dazu =O

    Siehe :

    swr.de/swraktuell/baden-wuertt…arbeitsschutz-bw-100.html
    Da ich mit Arbeitsschutz nicht wirklich etwas am Hut habe,
    kann ich das nicht beurteilen. Insbesondere was in BW los
    ist...

    Gruß
    Simon Schmeisser
    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010
  • Tanzderhexen schrieb:

    " In Baden-Württemberg werden Beanstandungen nicht erfasst/übermittelt "

    Gehört BW nicht dazu
    Doch, aber in BW werden Beanstandungen gleich erledigt. ;)

    Sprich die Firmenchefs trinken mit dem Vorgesetzten der Aufsichtsperson einen :49: oder treffen sich auf dem Golfplatz. ;)


    Die Nichterfassung bzw. -übermittlung könnte auch daran liegen, dass die staatliche Aufsicht hier stark dezentralisiert wurde und somit eine inhomogene Überwachungsstruktur besteht.

    Allgemein, wenn ich mir so die Tabelle 10 ansehe ergibt sich für mich ein erschreckendes Bild. 2007 war der durchschnittliche Zyklus eines Wiederholungsbesuchs bei 10,5 Jahren. Schon das eine halbe Ewigkeit, aber 2017 ist man dann bei 22,5 Jahren angekommen. Somit findet aus meiner Sicht keine staatliche Überwachung statt.
    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D
  • Zusammen mit dem im Forum schon öftter angesprochenen Thema Berufskrankheiten/ unfallbedingte Berufsunfähigkeiten und deren Anerkennung durch die BGen und -off topic: den Zollkontrollen zu Mindestlohn und Schwarzarbeit, die ja auch quasi nicht stattfinden, oder den unsäglichen cum-ex Geschäften zu Lasten des Steuerzahlers, den Rückbau- und Endlagerkosten der AKW und ihrer Abfälle, die jetzt auch beim sprichwörtlichen kleinen Mann hängen bleiben werden, Dieselbetrug usw. usf.:

    Es ergibt sich doch ein stimmiges Gesamtbild: Hauptsache die Gewinne stimmen, alles adere ist wirtschaftsfeindlich und ein bisschen Schwund ist immer...

    Und wenn's der Wirtschaft gut geht ist alles andere eben nebensächlich...

    zynische Grüße
    Schmandhoff
  • Hallo,

    Schmandhoff schrieb:

    sprichwörtlichen kleinen Mann hängen bleiben werden
    Zustimmung, wenngleich der "kleine" Mann da in weiten Teilen
    auch selber schuld ist.

    Gruß
    Simon Schmeisser
    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010