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Totmanneinrichtung

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  • Totmanneinrichtung

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    Hallo Liebes Sifaboard

    Ich bin neu hier, lese allerdings schon etwas länger auf dieser und ähnlichen seiten.

    Seit kurzem bin ich sicherheitsbeauftragter in einer mittelständischen Genossenschaft, welche Viehfutter produziert und liefert.

    Wir arbeiten im dreischichtbetrieb und haben seit 2 Wochen eine Totmanneinrichtung.

    Nun haben wir eine Arbeitsanweisung bekommen, die vorschreibt das jeder der die Produktion betritt einen totmannschalter und ein Firmentelefon bei sich tragen muss. Erstmal eine gute Sache, dazu muss man aber wissen das unsere Telefone nur bis in den zweiten Stock Empfang haben, wir aber 7 Stockwerke haben und meistens mehr als eine Person alleine unterwegs ist, wir aber nur einen Totmannschalter haben.
    Ich habe mich nun vorerst geweigert zu unterschreiben, da ich sorge habe das das alles nicht ganz korrekt abläuft. Auf Nachfrage zu den oben genannten Komplikationen habe ich vom Unternehmer und vom Werksleiter die Antwort bekommen das es zu unterschreiben ist, alles andere wäre weder ihre noch meine Baustelle. Das mit den Telefonen wird seit 5 Jahren besprochen, Anträge auf Änderung bisher immer abgewiesen und das mit der totmanneinrichtung wurde erst nach 2 Jahren vom Betriebsrat durch geboxt. Versteht mich nicht falsch, natürlich trage ich das Gerät aber rechtlich kann das alles doch eigentlich nicht in Ordnung sein oder?
    Entschuldigung für den sehr langen Text, ich hoffe mein Beitrag ist den Boardregeln entsprechend, in der SuFu habe ich nichts entsprechendes gefunden. Vielen Dank im vorraus
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    Hallo Pepe,

    sieh dir mal bitte
    DGUV Regel 112-139 "Einsatz von Personen-Notsignal-Anlagen"
    BGI 5032 "Notrufmöglichkeiten für allein arbeitende Personen" an.

    Deine Beschreibung lässt m. E. noch zu viel Interprätationsfreiraum - eine konkretere Systembeschreibung (z. B. Typ der PNA, ggf. auch mit - neutraler - Arbeitsanweisung) wird
    da hilfreicher sein.

    mfg.
    Uwe
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    Pepe F. schrieb:

    Auf Nachfrage zu den oben genannten Komplikationen habe ich vom Unternehmer und vom Werksleiter die Antwort bekommen das es zu unterschreiben ist, alles andere wäre weder ihre noch meine Baustelle.
    Dazu kann ich Dir nur mal empfehlen Dich auf die DGUV V1 §16 zu berufen
    Dort steht:
    Dateien
    • Unbenannt.PNG

      (67,22 kB, 5 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
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    §17 Abs. 2 ArbSchG dürfte auch passend sein, denn da steht: "(2) Sind Beschäftigte auf Grund konkreter Anhaltspunkte der Auffassung, daß die vom Arbeitgeber getroffenen Maßnahmen und bereitgestellten Mittel nicht ausreichen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu gewährleisten, und hilft der Arbeitgeber darauf gerichteten Beschwerden von Beschäftigten nicht ab, können sich diese an die zuständige Behörde wenden. Hierdurch dürfen den Beschäftigten keine Nachteile entstehen."
    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D