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Neuigkeiten von der DGUV zum Thema Leitern

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  • Richtig, aber was hat das jetzt mit Deiner Frage nach der Gefährdungsbeurteilung zu tun? Es ändert sich nichts. Du hast eine Arbeitsaufgabe. Für die ist die Leiter entweder geeignet und standsicher oder eben nicht. Das war auch schon vorher so. Leitern sind seit jeher in der Gefährdungsbeurteilung, egal ob mit Traverse oder ohne.

    Gruß Frank
    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
  • Genau, wenn ich den Artikel lesen, dann deute ich es so, dass es für jede angeschaffte Leiter vor 2018 ohne "Standfuß" eine Gefährdungsbeurteilung vorhanden sein muss. Daraus muss erkenntlich werden ob die Leiter für den Arbeitsplatz oder die vorgesehenen Tätigkeit geeignet ist.

    Wer kann sowas am besten beurteilen? Meiner Meinung nach, die Bef. Person zum Prüfen von Leitern. Dann könnte man das in einem Atemzug bei der jährlichen Prüfung gleich mitmachen.
  • Moin,

    also,
    wenn ich eine Schraube ins Holz drehen will, nehme ich keinen Hammer.
    wenn ich einen Nagel ins Holz schlagen will, nehme ich keinen Schraubenzieher.
    wenn ich ein Brett sägen möchte, nehme ich keine Raspel.
    wenn ich eine Kreuzfahrt machen möchte, nehme ich kein Ruderboot.

    Wenn Du eine Leiter hast, von der Du genau weißt, dass sie immer nur an einer Arbeitsstätte für fest definierte Tätigkeiten eingesetzt wird, kannst Du gerne die Person zum Prüfen der Leitern damit beauftragen, ob diese Leiter für die geplanten Tätigkeiten geeignet ist. Wenn diese Person nun feststellt, dass die Leiter nicht geeignet ist, dann ist beim Einkauf bereits etwas schiefgelaufen. Du kannst natürlich für jede Leiter eine Gefährdungsbeurteilung machen wenn Du möchtest, das steht Dir frei, aber ich habe dazu keine Lust. Bei der Benutzung von Leitern gibt es gewisse Gefährdungen, die man allgemeien berücksichtigt, sofern keine besonderen Betriebsspezifika vorliegen.

    Dazu werden Maßnahmen definiert, die abgearbeitet werden. das ist bei Leitern überschaubar. Übrigens gilt die Änderung der Norm nicht für alle Leitern (steht aber in dem Artikel auch drin). Im Übrigen haben alle meine Leitern, bei denen es nach unserer Einschätzung notwendig ist, auch bereits in der Vergangenheit eine Traverse mit Gummifüßen oder Dornen oder verschiebbarer Traverse zum Ausgleichen von Niveauunterschieden oder was auch immer gehabt. Die Kollegen sollen ja oben bleiben.

    Wie gesagt, wer bislang seinen Job gemacht hat, für den ändert sich überhaupt nichts.

    Gruß Frank
    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
  • Lieber Guudsje,


    es kommt mir so vor als wenn du dich hier ein wenig profilieren willst um zu zeigen wie erstklassig du deinen Job machst. Leider werden wir hier sicherlich nie auf einen Nenner kommen.



    Guudsje schrieb:

    also,
    wenn ich eine Schraube ins Holz drehen will, nehme ich keinen Hammer.
    wenn ich einen Nagel ins Holz schlagen will, nehme ich keinen Schraubenzieher.
    wenn ich ein Brett sägen möchte, nehme ich keine Raspel.
    wenn ich eine Kreuzfahrt machen möchte, nehme ich kein Ruderboot.
    diese komischen A nspielungen kannst du in Zukunft bitte auch unter meinen Fragen/ Antworten unterlassen.

    Danke |?
    Bappu der Fa. ELK
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  • Du hast eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen. Dass es offensichtlich nicht die Antwort ist, die Du hören möchtest, dafür kann ich leider nichts.

    Leiter = Absturzgefährdung mit allen was hintendran hängt (Untergrund, Leiterhöhe, auszuführende Tätigkeiten, Dauer der Tätigkeit, Witterungseinflüsse, usw. usw.). Daran ändert sich doch nichts. Die Gefährdungen sind weiterhin da und durch entsprechende Maßnahmen weitestgehend zu eliminieren. Das ganze steht dann in der Gefährdungsbeurteilung. Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber ich kann Dir nicht folgen. Natürlich kann die Person, die die Leitern prüft, auch die Gefährdungsbeurteilung schreiben, wenn sie dazu in der Lage ist. Das setzt aber voraus, dass die Person auch genau weiß, in welchen Bereichen die Leiter unter welchen Bedingungen für welche Tätigkeiten genutzt wird.

    Tom_M schrieb:

    Hat jemand eine Idee wie soeine Gefährdungsbeurteilung aussehen kann.
    Das war Frage 1, und die Antwort lautet "Wie vorher auch, da sich in der Realität nichts ändert" oder geht es Dir um eine generelle Gefährdungsbeurteilung für Leitern, d.h. Dir liegt keine vor und Du suchst nach einem Muster? ?(

    Tom_M schrieb:

    Ich könnte mir vorstellen, dass in zusammen mit der jährlichen Leiterprüfung zu machen?
    Das war Frage 2, und die Antwort lautet "Ja kannst Du machen".

    Wenn Du das jetzt als Profilneurose auslegst, darfst Du das gerne machen, wir werden ja von Mutti regiert und nicht von Erdogan oder Putin. :D Kannst mir aber glauben - ich bin harmlos. :saint: Im Thread Alleinarbeit hast Du entspannter auf meinen Schreibstil reagiert. ;)

    Gruß Frank
    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Guudsje ()

  • Die DIN EN 131 besteht aus mehren Teilen. Die DIN EN 131-1 gibt es seit zwei Jahren. Auch hier wurde schon eine Traverse für Leiterlängen >3m gefordert. Neu ist lediglich die DIN EN 131-4. Diese gilt für EIn-und Mehrgelenkleitern. Leider ist die preNorm bei uns im Normenportal nicht vorhanden.

    Die Forderung nach einer Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel ist u.a. in der BetrSichV verankert, auch das bei der Betrachtung der Stand der Technik zu berücksichtigen sei. Meiner Meinung ist jede Gefährdungsbeurteilung für Leitern über 3m Länge, in der nicht auf die Traverse hingewiesen nicht korrekt.

    Aber von den BGen bekomme ich in letzter Zeit immer mehr WischiWaschi-Aussagen.
    "Wenn es einen Weg gibt, es besser zu machen: finde ihn."
    Thomas Alva Edison (1847-1931)
  • Neu

    Tom_M schrieb:

    diese komischen A nspielungen kannst du in Zukunft bitte auch unter meinen Fragen/ Antworten unterlassen.
    Moin,

    wenn ich persönliche Anspielungen machen wollte, würde ich Dir eine PN schreiben. Das hier ist ein Fachforum und nicht facebook. Du kannst die vier Zeilen auch übersetzen mit:

    "Für die auszuführenden Tätigkeiten wähle ich geeignete, sichere, ergonomische und falls erforderlich geprüfte Arbeitsmittel aus."

    Gruß Frank
    Ich stelle die Schuhe nur hin. Ich ziehe sie niemandem an.
  • Neu

    Guudsje schrieb:

    Du hast eine Arbeitsaufgabe. Für die ist die Leiter entweder geeignet und standsicher oder eben nicht. Das war auch schon vorher so. Leitern sind seit jeher in der Gefährdungsbeurteilung, egal ob mit Traverse oder ohne.
    Allerdings hat man ja in der Gefährdungsbeurteilung einen gewissen "Spielraum". Wenn in den bisherigen Regelwerken und Fachnormen keine Quertraverse gefordert war konnte man mit etwas Kreativität durchaus die Gefährdungsbeurteilung so gestalten, dass die Leitern ohne Traverse als geeignet angesehen werden konnten. Ist jetzt in der Norm immer eine Traverse gefordert stellt das den Mindeststandard, also Stand der Technik dar und da habe ich dann erheblichen Aufwand um ohne Traverse arbeiten zu können.

    Tom_M schrieb:

    Wer kann sowas am besten beurteilen? Meiner Meinung nach, die Bef. Person zum Prüfen von Leitern.
    Die Person kann die Leiter als solches beurteilen, aber wohl eher nicht deren Einsatz unter unterschiedlichen Bedingungen. Für mich ist in erster Linie der direkte Vorgesetzte (desjenigen der eine Tätigkeit durchführt) derjenige der die Gefährdungsbeurteilung zu erstellen hat. Er kann sich dann fachkompetenten Rat einholen.
    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D
  • Neu

    Hallo Axel,

    AxelS schrieb:

    Allerdings hat man ja in der Gefährdungsbeurteilung einen gewissen "Spielraum". Wenn in den bisherigen Regelwerken und Fachnormen keine Quertraverse gefordert war konnte man mit etwas Kreativität durchaus die Gefährdungsbeurteilung so gestalten, dass die Leitern ohne Traverse als geeignet angesehen werden konnten. Ist jetzt in der Norm immer eine Traverse gefordert stellt das den Mindeststandard, also Stand der Technik dar und da habe ich dann erheblichen Aufwand um ohne Traverse arbeiten zu können.
    die Quertraverse ist nicht für alle Arbeiten gefordert. Dennoch müssen alle neuen Leitern mit einer Traverse ausgestattet werden, weil es gewisse Arbeitsaufgaben gibt, für die das notwendig erscheint. Es geht Guudsje um die Sicherheit für die vorgesehene Arbeitsaufgabe. Das eine sicherere Lösung vorhanden ist, die für andere Arbeiten notwendig wäre, macht die Leiter ohne Traverse nicht automatisch unbrauchbar. ;)
    Ein meiner Meinung nach etwas brauchbarer Bericht ist bei krause-systems zu finden.
    Dort wird auch die wichtigste Neuerung, das Piktogramm für den gewerblichen und privaten Gebrauch dargestellt.

    Gruß
    Stephan
    Wer andern eine Grube gräbt... ist Bauarbeiter