Präsentation Brandschutzhelferausbildung

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  • HenniK


    Zur Lagerung hat MrH Ausführungen gemacht, denen ich mich anschließe.

    Uns steht für die Lagerung ein Raum zur Verfügung. Ich selbst war dort noch nicht, aber ich gehe davon aus, dass er geeignet und anforderungsgerecht ist.

    Wir bilden drei mal Jährlich an vier Tagen aus. Die Teilnehmerzahlt bewegt sich pro Veranstaltung zwischen 40 und 50. Wir haben zwölf Übungslöscher (Auflade.. und Dauerdruck...). Wir können drei Löscher gleichzeitig befüllen. Den erforderlichen Druck in der Flasche erzeugen wir mittels Kompressor.

    Für die Spraydosenexplosion nutzen wir normale Spraydosen. Die Kollegen liefern regelmäßig. Solltest du diese Möglichkeit in Erwägung ziehen, dann bitte alle Plastikteile entfernen. Die fliegen nämlich ganz gut und sind heiß.


    In in der theoretischen Ausbildung demonstrieren wir z. B. das Fehlen einer Komponete des Gefahrendreiecks "Brand". Hier nutzen wir das beliebte Schulexperiment Glas über Teelicht. Wir demonstrieren welche Rolle die Oberfläche für die Brandentstehung hat (Feuerzeug an Holz und dann an Holzwolle),

    Wir demonstrieren das richtige Mischungsverhältnis. Und auch die Wirkung von CO2 (Natron und Essig) veranschaulichen wir. Ein weitere Demonstration ist die Verwendung des falschen Löschmittels (Magnesiumkugel anzünden, mit Wasser und Löschpulver löschen). Wir haben noch ein weiteres Experiment gebaut, in dem ersichtlich wird, dass der Öllappen nicht das Problem ist, sondern die Gase (Rinne schräg, Öllappen oben, am unteren Ende der Rinne eine brennende Kerze)


    Vielleicht kannst du für deine Veranstaltungen etwas als Anregung nehmen.


    Die Anzahl der auszubildenden BSH ist bei uns ähnlich. Wenn es nur 5 % der MA sind, dann wären 2.400 zum BSH aus- und letztendlich auch fortzubilden.


    Viele Grüße

  • woher bekomme ich denn die Mg Kugel ?

    Die "knüllen" wir aus einem Band. Das kannst du als Rolle kaufen. Such nach Magnesiumband.


    Falls du sowas vorhast: Wir haben zum Verbrennen Laborschalen, und vergiss die Brille nicht.

    Die Teilnehmer bekommen auch den Hinweis, nicht auf die Schale zu schauen.

  • Wir haben noch ein weiteres Experiment gebaut, in dem ersichtlich wird, dass der Öllappen nicht das Problem ist, sondern die Gase

    Kommt immer auf den Stoff an, den Ihr als Öl bezeichnet. Bei Ölen mit hohem Flammpunkt kann der Lappen über die Dochtwirkung zu einer Herabsetzung der Zündtemperatur führen. Beispiel: Schale mit Diesel lässt sich mit einem Feuerzeug nicht so einfach entzünden. Der Diesel getränkte Lappen ist relativ einfach zu entzünden.

    Ungesättigte Öle neigen auch zur Polymerisation, die dann entsprechende Wärme frei setzt, die bis zur Zündung führen kann. Klassisches Beispiel ist der mit Leinöl getränkt Lappen.

    Dämpfe (nicht Gase) sind dann eher ein Problem bei niedrig siedenden und leicht flüchtigen Lösemitteln.

    Da ich das immer vergesse,
    am Kopf meines Schreibens bitte immer ein Hallo.... einfügen, dazwischen ein :62: und zum Schluß ein Gruß, AxelS (Ex tiefflieger) :D

  • Hallo,


    In in der theoretischen Ausbildung demonstrieren wir z. B. das Fehlen einer Komponete des Gefahrendreiecks "Brand". Hier nutzen wir das beliebte Schulexperiment Glas über Teelicht. Wir demonstrieren welche Rolle die Oberfläche für die Brandentstehung hat (Feuerzeug an Holz und dann an Holzwolle),

    Wir demonstrieren das richtige Mischungsverhältnis. Und auch die Wirkung von CO2 (Natron und Essig) veranschaulichen wir. Ein weitere Demonstration ist die Verwendung des falschen Löschmittels (Magnesiumkugel anzünden, mit Wasser und Löschpulver löschen). Wir haben noch ein weiteres Experiment gebaut, in dem ersichtlich wird, dass der Öllappen nicht das Problem ist, sondern die Gase (Rinne schräg, Öllappen oben, am unteren Ende der Rinne eine brennende Kerze)

    Sorry, was für einen Sinn soll das haben?

    In der Brandschutzbeauftragten-Ausbildung ist das ja ok,

    aber doch nicht beim BSH....das ist in meinen Augen

    Verschwendung von kostbarer Zeit.

    Die Teilnehmerzahlt bewegt sich pro Veranstaltung zwischen 40 und 50.

    Ok, wie sind die Erfahrungen damit?


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Hallo,


    Ok, wenn das bei euch funktioniert. Ich persönlich habe bei

    solchen Gruppengrößen Bedenken, ob es tatsächlich zu

    einem Lernerfolg kommt. BSH Gruppengröße bei mir: max. 15.

    Da hat man dann auch Zeit, um auf einzelne Teilnehmer/innen

    einzugehen, z.B. bei Fragen usw.


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Hallo,


    Ok, wenn das bei euch funktioniert. Ich persönlich habe bei

    solchen Gruppengrößen Bedenken, ob es tatsächlich zu

    einem Lernerfolg kommt.

    Allein wirst du das mit 40-50 Teilnehmern natürlich nicht schaffen.

    Unser Ablauf gibt ausreichend Raum für Fragen, und die kommen auch.

    Darüber hinaus sind wir nicht weg, sondern in der Dienstzeit immer erreichbar. Wir sind in der Ausbildung zwar ein Team von sechs Leuten, aber insgesamt 28 Kollegen, die als Ansprechpartner fungieren.

    Wenn man nur in einem "Betrieb" tätig ist, dann geht das sehr gut - zumindest bekommen wir das hin.

  • Hallo,


    dann ist es ja gut organisiert.


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Für die Spraydosenexplosion nutzen wir normale Spraydosen. Die Kollegen liefern regelmäßig. Solltest du diese Möglichkeit in Erwägung ziehen, dann bitte alle Plastikteile entfernen. Die fliegen nämlich ganz gut und sind heiß.

    Wahnsinn !!! Das geht irgendwann daneben !!! Splitterwirkung ist abhängig von Dose. Da gibt es extreme Unterschiede.

    Nachweis durch Test:

    Bei Haarspraydose Radius 5 Meter insgesammt 18 Schrapnells in den rundherum aufgestellten Wahlplakaten.

    Die Käfige der Hersteller sind nur geeignet für die von ihnen angebotenen Dosen (Sollbruchstelle).


    Hersteller schreiben explizit Übungsdosen vor.


    Was ihr macht ist srafrechtlich betrachtet Vorsatz.

    Gruß Canislupus

  • Allein wirst du das mit 40-50 Teilnehmern natürlich nicht schaffen.

    Unser Ablauf gibt ausreichend Raum für Fragen, und die kommen auch.

    Darüber hinaus sind wir nicht weg, sondern in der Dienstzeit immer erreichbar. Wir sind in der Ausbildung zwar ein Team von sechs Leuten, aber insgesamt 28 Kollegen, die als Ansprechpartner fungieren.

    Wenn man nur in einem "Betrieb" tätig ist, dann geht das sehr gut - zumindest bekommen wir das hin.

    Guten Morgen,


    so ausführlich werde ich das wohl allein leider auch nicht schaffen, da ich die einzige Brandschutzbeauftragte bin und somit auch allein zuständig für die Ausbildung der Brandschutzhelfer etc.. Daher hole ich mir gern die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr, die das auch sehr gut machen und Firetrainer und Co mitbringen. Ich habe leider auch keinen Raum, in dem ich die ganzen Sachen lagern kann :-(

  • Hallo,

    Daher hole ich mir gern die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr, die das auch sehr gut machen und Firetrainer und Co mitbringen.

    Oh Schreck....:rolleyes: das würde mir im Traum nicht einfallen...


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Hallo,


    Kurzfassung, da wir es schon oft hier als Thema hatten.

    Ich halte eine Freiwillige Feuerwehr hier für nicht geeignet,

    wie auch grundsätzlich in Fragen des Vorbeugenden

    Brandschutzes. Man mag sich in diesem Zusammenhang

    einfach nur die Ausbildungspläne anschauen. Und bitte

    jetzt nicht mit dem Quatsch "Gruppenführer FF dürfen

    Brandschutzhelfer ausbilden" etc. kommen. Das sind Vorteile

    die man dem Ehrenamt hier gewährt, die sich fachlich

    aber nicht begründen lassen.


    Sicherlich gibt es FFs wo diese Bewertung so nicht zutreffen

    mag. Alleine hier aber die Einbindung der FF in die Ausbildung,

    hätte ich auch rechtliche Bedenken. Oder macht die FF als

    öffentliche -steuerfinanzierte- Einrichtung der Kommune, das

    kostenfrei? Und wenn nein, wurde es geprüft (u.a. IHK)?


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Es geht hier lediglich um den praktischen Teil, heißt Übung im Umgang mit dem Feuerlöscher. Und das finde ich mit einem Firetrainer besser als quasi nur einmal so zu tun, als ob man ein Feuer löscht.

    Und ja, die Unterstützung ist kostenfrei.

  • Hallo,


    und selbst dafür halte ich den Großteil der Freiwilligen

    Feuerwehren für nicht qualifziert. Nahezu jeder Brandschutz-

    beauftragte dürfte im Umgang mit Feuerlöschern über mehr

    Erfahrung/ Übung verfügen, als ein FA (SB) der Freiwilligen

    Feuerwehr.

    Und das finde ich mit einem Firetrainer besser als quasi nur einmal so zu tun, als ob man ein Feuer löscht.

    Mit Verlaub, das ist doch keine Begründung. Da muss Ihr

    Chef diese Dienstleistung oder die Ausstattung einkaufen.

    Man kann sich das natürlich aber auch von der Allgemeinheit

    finanzieren lassen.....


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010

  • Nicht dass wir uns falsch verstehen. Hier geht es um die Schulung der "allgemeinen" Mitarbeiter, nicht um die Brandschutzhelfer. Für die Ausbildung der Brandschutzhelfer hatten wir einen externen Anbieter beauftragt. Aber so im Vergleich war die Leistung des externen Anbieters weder schlechter noch besser als die der Freiwilligen Feuerwehr. Ich sehe es also nicht so, dass die Freiwillige Feuerwehr dazu nicht in der Lage sei. Aber da haben Sie wohl andere Erfahrungen gemacht.

    In der Ausbildung zur Brandschutzbeauftragten hatten wir nur sehr kurz einen praktischen Teil, also dem Umgang mit dem Feuerlöscher. Aber evtl. ist dies auch von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich?! Deswegen bin ich für einen Erfahrungsaustausch sehr dankbar!

  • Hallo,

    Nicht dass wir uns falsch verstehen. Hier geht es um die Schulung der "allgemeinen" Mitarbeiter, nicht um die Brandschutzhelfer. Für die Ausbildung der Brandschutzhelfer hatten wir einen externen Anbieter beauftragt. Aber so im Vergleich war die Leistung des externen Anbieters weder schlechter noch besser als die der Freiwilligen Feuerwehr. Ich sehe es also nicht so, dass die Freiwillige Feuerwehr dazu nicht in der Lage sei. Aber da haben Sie wohl andere Erfahrungen gemacht.

    In der Ausbildung zur Brandschutzbeauftragten hatten wir nur sehr kurz einen praktischen Teil, also dem Umgang mit dem Feuerlöscher. Aber evtl. ist dies auch von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich?! Deswegen bin ich für einen Erfahrungsaustausch sehr dankbar!

    Das ändert ja nichts am Sachverhalt. In Sachen BSB gibt es Empfehlungen

    hinsichtlich den Stunden, auch was den praktischen Teil betrifft. Sicherlich

    ist das von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, in der Auslegung. Auch

    was alles die praktische Ausbildung beinhaltet.


    Aber nochmals: Eine Freiwillige Feuerwehr hat in diesem Bereich nichts

    zu suchen.


    Gruß

    Simon Schmeisser

    Durch einen guten vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen. Simon Schmeisser These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Fachzeitschrift Feuerwehr 2010