Gefährdungsbeurteilung psych. Belastung - KFZA - Test

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  • Hallo Zusammen,


    wir haben uns entschieden, unsere Gefährdungsbeurteilung psych. Belastungen im ersten Step über den KFZA - Test durchzuführen. Leider ist es aber so, dass wir einen größeren Anteil von Mitarbeitern haben, deren Sprachkenntnisse dafür wahrscheinlich nicht ausreichend sind. Meine Idee war, den Test in mehreren Sprachen (Deutsch, Italienisch, Türkisch) anzubieten. Hat jemand Ahnung, ob es das schon irgendwo gibt? Prof. Prümer von der HTW Berlin habe ich schon angeschrieben, leider aber keine Antwort bekommen.


    Grüße
    Mikey

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  • Wo erhält man diese Fragebögen? Dafür gibt es doch bestimmt Anbieter? Hast Du diese mal angefunkt? Gibt es diese kostenlos im Netz?

    Man(n) ist erst dann ein Superheld, wenn man sich selbst für Super hält!
    (unbekannt)

    „Freiheit ist nicht, das zu tun, was Du liebst, sondern, das zu lieben, was Du tust.“
    (Leo Tolstoi)



    Gruß Mick

  • Wo erhält man diese Fragebögen? Dafür gibt es doch bestimmt Anbieter? Hast Du diese mal angefunkt? Gibt es diese kostenlos im Netz?

    Die gibt es überall frei im Netz, leider aber nur in Deutsch.
    Erstellt / Entwickelt von der HTW in Berlin, zur freien Weiterverwendung.


    Gruß
    Mikey

  • Ich habe mir damals 2013 ein eigenes Instrument zur Ermittlung der psychischen Beanspruchung am Arbeitsplatz erstellt.
    Das Gewerbeaufsichtsamt war begeistert von meiner Methode ich dürfte auch ein paar andere Unternehmen im Auftrag des GAA über meine Methode und Erfahrung informieren.

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Dann informiere hier doch auch mal! Zumindest ungefähr, denn die Beurteilung psychischer Belastungen ist ja nicht unbedingt einfach. Da geht der Schuß leicht nach hinten los; das geht bis zur empfindlichen Störung des Betriebsfriedens. Gute - erprobte oder bewährte - Handlungshilfen sind angesichts dieser Brisanz des Themas natürlich sehr wertvoll.


    Gruß Michael

    SiFaFa weil ich zwei BG-spezifische Blöcke erfolgreich absolviert habe.

  • Dann informiere hier doch auch mal! Zumindest ungefähr, denn die Beurteilung psychischer Belastungen ist ja nicht unbedingt einfach. Da geht der Schuß leicht nach hinten los; das geht bis zur empfindlichen Störung des Betriebsfriedens. Gute - erprobte oder bewährte - Handlungshilfen sind angesichts dieser Brisanz des Themas natürlich sehr wertvoll.

    Du hast vollkommen recht ....es ist sicherlich kein einfaches Thema.
    Ich habe schon einige Veranstaltungen zu dem Thema besucht und werde das auch weiterhin.


    Jedenfalls habe ich es mit einem moderierten Fragebogen ausgearbeitet, moderiert deshalb sonst wäre es für einige Mitarbeiter/innen nicht möglich gewesen korrekt zu antworten.
    Das ist sehr Zeitintensiv, bringt aber einiges....aber man muß auch aufpassen das man niemanden beeinflusst.


    Hier mehr meine Erfahrungen mitzuteilen bringt nicht viel ....jeder Betrieb ist anders aufgestellt
    Da ist ein Dialog besser.


    Wer möchte kann mir gerne eine PN schreiben am besten mit Telefonnummer ....und ich melde mich dann

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Dann informiere hier doch auch mal! Zumindest ungefähr, denn die Beurteilung psychischer Belastungen ist ja nicht unbedingt einfach. Da geht der Schuß leicht nach hinten los; das geht bis zur empfindlichen Störung des Betriebsfriedens. Gute - erprobte oder bewährte - Handlungshilfen sind angesichts dieser Brisanz des Themas natürlich sehr wertvoll.


    Gruß Michael

    Deswegen habe ich ja ein verbreitetes Hilfsmittel (nämlich den KFZA-Bogen) ausgewählt und auch mit dem Betriebsrat abgestimmt. Betriebsfrieden ist z.Zt. ein etwas heisses Eisen hier :/ .
    Moderierte Befragungen sind sicherlich eine tolle Sache, aber wie Kelte schon schrieb, Beeinflussung oder Suggestivfragen sind da schnell passiert. Nächstes Problem ist die Anzahl der Mitarbeiter, wir sind annähernd 300. Alle könnte ich da nicht befragen. Also auswählen, aber nach welchen Kriterien? Die Stimmen von denen, die dann nicht befragt wurden kann ich mir im nachhinein auch schon vorstellen (...hättste mich mal gefragt...). Ich habe mich auch schon auf ein paar Seminaren kundig gemacht und mir scheint der KFZA so ziemlich das Objektivste in dieser Richtung.


    :D Mikey

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  • wir sind annähernd 300

    bei uns sind es 500 Ma...
    alle habe ich auch nicht erreicht ....vor allem weil die Teilnahme freiwillig ist.
    Es ist wichtig aus jeden Bereich eine repräsentative Anzahl von Ma zu haben die teilnehmen.

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Moin


    folgendes gebe ich zu bedenken:


    Wenn man reihenweise MA befragt sollte man sich vorher überlegen, ob aus der Befragung später auch Maßnahmen resultieren. Ansonsten ist das kontraproduktiv., wie hier bereits schon gesagt.


    Bei uns wird immer versucht aus den verschiedenen Bereichen einige repräsentative Mitarbeiter zu entsenden. (Dann können sich ja die „hättest du mal mich gefragt“ Leute melden).
    Wir habe auch einen selbst entwickeltes Fragebogen mit offenen Fragen, damit die Leute selber nachdenken und formulieren müssen.


    Fragebögen zu übersetzten ist übrigens auch eine heikle Sache, damit die Bögen später das Gleiche abfragen.
    Da reicht nicht Wort für Wort zu übersetzten Dazu muss man praktisch in beiden Kulturen zu hause sein. Es gibt zwar Wörter mit sehr ähnliche Bedeutung (wie in der Mengenlehre, gemeinsame Schnittmenge) z. B. laufen und gehen. Aber manchmal kann man sie nicht gegeneinander austauschen, z. B. „Im Kino läuft gerade ein guter Film, die Eintrittsarten gehen weg wie warme Semmeln…“
    Und erwischt man eine falsche Übersetzung/Redewendung kommt ein falsches Ergebnis raus.


    Grüßle
    de Uil

    Grüßle
    de Uil


    Omnia rerum principia parva sunt.
    [Der Ursprung aller Dinge ist klein.]
    (Cicero)

  • Wenn man reihenweise MA befragt sollte man sich vorher überlegen, ob aus der Befragung später auch Maßnahmen resultieren. Ansonsten ist das kontraproduktiv., wie hier bereits schon gesagt.

    Mal ehrlich ....wenn sich ein Unternehmen die Mühe macht reihenweise MA zu befragen, sollte es selbstverständlich sein das bei Bedarf auch Maßnahmen für dir Beanspruchung gefunden und umgesetzt werden.
    Ansonsten würde es langen eine Alibi Checkliste anzukreuzen.


    Was ich auch noch sehr wichtig finde ist die Kommunikation, die nötigen Information an die MA zum richtigen Zeitpunkt.

    Wenn Du ein Schiff bauen willst.
    So trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen.
    Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

  • Mal ehrlich ....wenn sich ein Unternehmen die Mühe macht reihenweise MA zu befragen, sollte es selbstverständlich sein das bei Bedarf auch Maßnahmen für dir Beanspruchung gefunden und umgesetzt werden.Ansonsten würde es langen eine Alibi Checkliste anzukreuzen.


    Was ich auch noch sehr wichtig finde ist die Kommunikation, die nötigen Information an die MA zum richtigen Zeitpunkt.

    Ja nee, is klar.
    Geplant ist nach der Auswertung der Start von moderierten Kleingruppen, um die "greifbaren" Ursachen für die Gefährdungen festzustellen. Anschliessend sollen die Maßnahmen abgeleitet und wo möglich durchgeführt werden. Klar das es nicht nach der Befragung aufhören darf. Da z.Zt. von unserer GF verstärkt Wert auf Gesundheitsförderung gelegt wird (Gesundheitstag, PKW-Fahrsicherheitstraining, angepasster Gehörschutz...) habe ich die leise Hoffnng, dass dabei was rauskommt und wir das tatsächlich bis zum Ende durchziehen.


    Das mit der Übersetzung sehe ich ja auch als kritisch an, sonst würde ich einfach einen 2-sprachigen Kollegen um die Übersetzung bitten. Ist mir aber so zu heikel, daher meine Frage nach einer offiziellen Version in anderen Sprachen.


    :D Mikey

  • Hallo,
    es existiert von Prof. Prümper eine freigegebene englische KFZA Übersetzung, aber nicht öffentlich zugänglich. Nur gegen Lizenzgebühr von der bao GMbH. Am besten da mal direkt hinwenden. Die erstellen dann ein entsprechendes Angebot bei Bedarf. www.bao.de

  • Mal einen quergedachten Zugang zu einer angemessenen Übersetzung von Deutsch in Exotisch.


    Unterstützung kannst Du auch bei den Sprachspezialisten von der Flüchtlingshilfe München e.V. anfordern. Klasse Leute - die über diese Arbeit auch Geld verdienen mögen, trotz aller ehrenamtlicher Tätigkeit! Mir wurde dort bereits weitergeholfen, vor allem im Bezug auf kulturelle Besonderheiten beim Erreichen der Betroffenen (valide Ergebnisse).


    Anwendungsbeispiel:
    Sprache und Kultur
    Bei einem großen Automotive Produzenten in Hessen hat man sich Mühe gegeben in der Produktion die Ausländer sprachlich und kulturell korrekt interviewen. Die angewandten Methoden (Fragebogen/Checkliste) wurden gemeinsam mit den beschäftigten Ausländern aufbereitet und von ihnen begleitet. Die fremdsprachigen Kollegen hatten immer jemanden zum Fragen.


    Es wurde viel mit Zeichnungen gemacht,
    beispielsweise zum Thema Zeitdruck:
    (Quelle: Sag´s einfach im Arbeitsschutz)
    ***
    Viel Erfolg.

    Hildegard Schmidt


    Ergonomiecampus

    Einmal editiert, zuletzt von Hildegard Schmidt ()

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  • Guten Morgen zusammen,


    wir haben uns im Unternehmen echt schwer getan ein System für die Beurteilung der psych. Belastungen zu finden.


    Dabei hatten wir schon ein System, welches nur ein wenig umgestellt werden musste. Wir nutzen es als Langzeitprojekt.


    Eine digitale Mitarbeiterbefragung, wo es eine Phase der Mitarbeiter Beteiligung gibt. Viele Erkenntnisse konnten wir daraus gewinnen, teilweise gab es sogar durch die GF ad hoc Maßnahmen zur Reduzierung von Belastungen innerhalb einer Abteilung.


    https://www.hrpuls.de/Organisa…g-Mitarbeiterbindung.html


    Das schöne ist, das die Fragestellungen immer wieder angepasst werden können.


    Gruß


    Sven

    Die Verhütung von Unfällen ist nicht eine Frage gesetzlicher Vorschriften, sondern unternehmerischer Verantwortung und zudem ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft.
    (Werner v. Siemens, 1880)

  • Ab wann ist man nicht mehr tragbar für den Arbeitgeber??


    Es geht konkret um 2 Mitarbeiter, diese "glänzen" mehr durch Krankheitsbedingte Abwesenheit als durch Arbeitsleistung.


    Wir sind ein öffentlicher Dienstleister, der sehr viel Kundenkontakt durch Kurssysteme wie Schwimmlehre, Fitneskurse und Einzelunterricht hat.


    Alle Mitarbeiter sind eingebunden.


    Mitarbeiter 1. ist allein im letzten Jahr 4x in einem Zeitraum von 3 Monaten vom Krankenwagen aus der Schicht abgeholt worden.


    Mitarbeiter 2. hat es in den letzten 4 Jahren nicht geschafft, 3 Monate am stück zu Arbeiten ohne krankheitsbedingte Fehltage.


    Es gab inzwischen unzählige Gespräche mit diesen Mitarbeitern.


    Krönender Abschluß, bis jetzt, für Mitarbeiter 2. ist; er würde an seiner Arbeitsstelle Mobbing erfahren (Gespräch wurde mit der Betriebsärztin geführt!!)


    Ich weiss, dass es kein Patentrezept für sowas gibt, nur der Rest der Belegschaft wird sosehr in Mitleidenschaft gezogen, das auch hier langsam aber sicher ein Krankheitsbild, aufgrund der Mehrbelastung, sich abzeichnet.

  • Hallo,
    es existiert von Prof. Prümper eine freigegebene englische KFZA Übersetzung, aber nicht öffentlich zugänglich. Nur gegen Lizenzgebühr von der bao GMbH. Am besten da mal direkt hinwenden. Die erstellen dann ein entsprechendes Angebot bei Bedarf. www.bao.de

    Hallo maxi,


    In http://www.baua.de/de/Informat…x.html?idDatarecord=82529 ist die Kurzbeschreibung des KFZA.


    Ich weiß von guten Erfahrungen mit dem österreichischen IMPULS-Test. In dem Betrieb, in dem er verwendet wurde, wird er aber aus Lizenzgründen nicht mehr eingesetzt. Das Besondere an dem Test, die Mitarbeiter können gewichten, welche Fragen ihnen wichtig sind. Gibt es Probleme bei Themen, die die Mitarbeiter als nicht so wichtig empfinden (das kann Betriebs- und Branchenbedingt unterschiedlich sein), dann hat das Problem auch keinen hohen Stellenwert.


    Gute Erfahrungen gibt es auch mit dem COPSOQ. Der Test ist mein Favorit. Es müsste ihn in vielen europäischen Sprachen geben: http://www.baua.de/SiteGlobals…hEngineQueryString=COPSOQ - darin insbesondere http://www.baua.de/de/Informat…x.html?idDatarecord=82515



    Wichtig ist, dass solche Tests Verfahren der Verhältnisprävention und nicht der Verhaltenstprävention sind. As Screeningtest geht der COPSOQ (wie auch der KFZE) nicht so in die Tiefe, aber man muss den Aufwand ja nicht übertreiben. Der Fragebogen ist kostenfrei erhältlich. Es gibt - glaube ich - sogar in den Statistischen Landesämtern Stellen, die bei der Auswertung helfen. Vielleicht hilft auch die Gewerbeaufsicht. Fragen schadet nicht, denn die kriegen dann gleich mit, dass sich ein Betrieb um das Thema kümmert.


    Alles Beste,
    achtzehntausendeins

    5 Mal editiert, zuletzt von achtzehntausendeins () aus folgendem Grund: Fettdruck

  • Hallo nordlichtaucher,


    Gibt es ein mitbestimmtes Verfahren zur Beurteilung sowohl psychischer wie physischer Gefährdungen, des für die Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze bzw. der Arbeitsbedingungen der betreffenden Mitarbeiter zum Einsatz kam? Die Betriebsärztin kann diese Aufgabe nicht übernehmen.


    Alles Beste,
    achtzehntausendeins

    Einmal editiert, zuletzt von achtzehntausendeins () aus folgendem Grund: Habe noch brav Anrede und Gruß nachgetragen ;-)

  • Dann informiere hier doch auch mal! Zumindest ungefähr, denn die Beurteilung psychischer Belastungen ist ja nicht unbedingt einfach. Da geht der Schuß leicht nach hinten los; das geht bis zur empfindlichen Störung des Betriebsfriedens. Gute - erprobte oder bewährte - Handlungshilfen sind angesichts dieser Brisanz des Themas natürlich sehr wertvoll.


    Gruß Michael

    Hallo Michael,


    Du sprichst da ein interessantes Thema an. Wie könnten die empfindlichen Störungen des Betriebsfriedens aussehen? Was empfindest Du (wie ich übrigens auch) als "brisant"?


    Alles Beste,
    achtzehntausenseins

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  • Seit langem führe ich Gefährdungsbeurteilungen - auch - zu psychischen Belastungen bei der Arbeit durch.


    Ein Beispiel für "brisant und empfindliche Störung des Betriebsfriedens" erfahre ich im Vorfeld der Planung zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen über psychische Risiken.


    Risiko: Mangelhafte Informationspolitik - fehlende Beteiligungsangebote
    Wenn nicht alle Betroffenen und Beteiligten gründlichst und auf angemessene (attraktive, positive (Dazu zählt auch ein kluger Arbeitstitel!), motivierende) Weise über das Vorgehen informiert und eingebunden sind, so kann man sich die Mühe der Evaluierung sparen.
    Es sind so viele falsche und irrtümliche Halbinformationen über dieses Themenfeld vorhanden.


    Empfehlung vor einer Evaluierung zu psychischen Belastungen
    1) Information über Ziele, Methodenmöglichkeiten und Inhalte einer möglichen Evaluierung psychischer Belastungen mit dem ASA und den betroffenen Abteilungsleitungen / Chefs aller Bereiche. Eventuell dies in zwei Sitzungen a. ASA, b. Chef-Konferenz
    2) Information und Nachfragemöglichkeit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Was umfasst die Gefährdungsbeurteilung, wie wird ermittelt und wie kann ich mich beteiligen, was wird mit den Ergebnissen gemacht, welche Planung ist vorhanden, um auch Verbesserungen durchzuführen, wer sind die Organisatoren/Interviewer/Auswerter dieser speziellen Gefährdungsermittlung.



    Erkenntnisse als Nebeneffekt einer missglückten Planung
    Hast Du vergessen auch nur einen Wissensträger / Stakeholder gründlich und rechtzeitig zu informieren und auch zu beteiligen, kann keine Evaluierung mit objektivierter Ergebniserwartung stattfinden.

    Der einzige positve Nebeneffekt ist, dass das Unternehmen schon ein Risiko herausgearbeitet hat (unfreiwillig): Die Beteiligungs- und Kommunikationskultur ist mangelhaft.

    Hildegard Schmidt


    Ergonomiecampus