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Joerg

Schüler

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1

Dienstag, 21. Februar 2012, 15:40

Händedesinfektionsmittel im Patientenzimmer(Demente Patienten)

Hallo liebe SiFa Gemeinde!

Wir richten bei uns im Haus Patientenzimmer für demente Patienten her.
Die Zimmer werden anderes gemalert und eingerichtet.
So nun zu meiner eigentlichen Frage:
Die Hygienefachkraft möchte auch in diesen Zimmern, einen Desinfektionsmittelspender für die Hände, im Eingangsbereich montiert haben.
Reicht es wenn der abschließbar ist?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Dementen Patienten in Euren Einrichtungen gemacht?

Lg Jörg
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Joerg« (1. März 2012, 08:52)


elschwoabos

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2

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:19

High Jörg,

wie soll deinn ein abschließbarer Spender aussehen?
Schlag mal deiner Hygienefachkraft Kittelflaschen vor, und Spender außerhalb der Zimmer, also vor der Türe. So würde ich versuchen das geregelt zu bekommen.
Ich schaue mal genauer hin auf unserer Geriatrie, wie die das machen, melde mich dann am Donnerstag an dieser Stelle

Hardy
Multiple exclamation marks are true sign of a diseased mind.
(Terry Pratchett)
Und nicht vergessen: Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein einfahrender Zug sein!
Und kommst du nicht mit meinen Akronymen aka Abkürzungen klar: http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm

Joerg

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3

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:51

Hallo Hardy,
wir verwenden von Ecolab die Dermados Spender. Zur Funktion unten wo man den Spender öffnet ist dann zusätzlich ein Schloß so dass man den Spender ohne Schlüssel nicht öffnen kann.

Hab noch was vergessen!
Der Flur, also vor den Zimmern, wird auch für die Dementen Patienten hergerichtet mit Handläufen und Wandspielzeug. Da passt der Spender auch nicht wirklich hin!

Jörg
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elschwoabos

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4

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:27


Hallo Hardy,
wir verwenden von Ecolab die Dermados Spender. Zur Funktion unten wo man den Spender öffnet ist dann zusätzlich ein Schloß so dass man den Spender ohne Schlüssel nicht öffnen kann.

Hab noch was vergessen!
Der Flur, also vor den Zimmern, wird auch für die Dementen Patienten hergerichtet mit Handläufen und Wandspielzeug. Da passt der Spender auch nicht wirklich hin!

Jörg

So, ich habe mal mit den Schwestern auf Geriatrie Rücksprache genommen, die ja auch einen hohen Anteil an dementen Patienten haben. Es wäre noch nicht vorgekommen, dass sich da ein Patient an einer Flasche vergriffen hätte. Zumindest war keiner der Kolleginnen da was in langjähriger Tätigkeit bekannt.
Aber das mit dem Schloss ist sicherlich eine gute Sicherung des Restrisikos für den Patienten. Damit sollte da wirklich nichts anbrennen, es sei denn er hält den Mund drunter unter bedient den Spender. Aber bei so einem Patienten geht es nicht mit Spender im Zimmer, hier hilft dann nur die Kittelflasche.
Von Seiten des Arbeitsschutzes sehe ich genau gar kein Problem, warum auch. Ein denkbares Szenario wäre der Versuch des Patienten die Falsche rauszunehmen und der Schwester ins Gesicht zu schütten. Die Gefahr würde ich aber eher in einem Gefängniskrankenhaus suchen, nicht auf einer Demenzstation. Dies erfordert schon einige kombinierte, logische Handlungsabläufe.
Und mir sind aus fast 30 Jahren pflegerischer Tätigkeit, davon fast 10 auch auf Geriatrie keine Schlösser bekannt. Auch habe ich es noch nicht erlebt oder mitbekommen, dass sich ein Patient nen Schluck aus der Pulle gegönnt hätte, nicht mal beim Alkoholentzug...
Allerdings empfinde ich das Schloss aus Patientenschutzsicht eine überlegenswerte Alternative, so viel kosten wird das ja auch nicht. Ich werde das hier bei uns bei passender Gelegenheit thematisieren. Insofern ein ganz wertvoller Tipp für mich. Als Sifa nicht nur an den Arbeitsschutz zu denken ist ja sicherlich kein Frevel... ;)

Hardy
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Freitag, 24. Februar 2012, 09:56

Danke Hardy für deine Infos.

Jörg
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