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Bodensee

Anfänger

  • »Bodensee« ist männlich
  • »Bodensee« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 24. Januar 2012, 09:16

Herzrythmusstörung und Arbeitsplatz in der Stanzerei?

... aus einem Attest heraus ...

"Herr xxx leidet an einem labilem arteriellen Hypertonus sowie an einem Z.n. Herzrythmusstörungen. der grund für die Blutdruckleistungen ist eine vergetative Dystonie durch den Wechselschichtbetrieb. Herr xxx sollte auf Grund dieser Tatsache in der Zukunft nur in die Frühschicht eingesteilt werden, nur so kann das Vergetativum stabilisiiert werden. Herr xxx hat uns von der ärztlichen Schweigepflicht befreit".

Hallo Forumland,

damit alles klar? Mir noch nicht, da ich mich frage ob die Stanze an sich Einwirkungen auf den Herzrythmus haben kann. Wer hat dies in seiner Gefährdungsbeurteilung abgewägt oder schon hinterfragt? Ich werde den Arzt natürlich zusätzlich befragen. Hier handelt es nicht um schwere Gesenkstanzen aber dennoch wiegen die Werkzeuge bis zu 3to und man und es sind mehrere in der Halle.

Auf einen guten Austausch!
Grüße vom See,
Timo

toni

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2

Dienstag, 24. Januar 2012, 09:25

Hört sich doch klasisch nach einer BA anfrage an. Also ich könnte das nicht beantworten, dafür sind doch unsere betriebsärzte da die einen unterstützen.
Gruß Toni
Wer nichts weiß, muß alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Safety-Officer

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3

Dienstag, 24. Januar 2012, 09:39

"Herr xxx leidet an einem labilem arteriellen Hypertonus sowie an einem Z.n. Herzrythmusstörungen. der grund für die Blutdruckleistungen ist eine vergetative Dystonie durch den Wechselschichtbetrieb. Herr xxx sollte auf Grund dieser Tatsache in der Zukunft nur in die Frühschicht eingesteilt werden, nur so kann das Vergetativum stabilisiiert werden. Herr xxx hat uns von der ärztlichen Schweigepflicht befreit".

Auf gut Deutsch in "leichter Sprache":
Herr XXX leidet aufgrund der psychischen und physischen Belastungen der Wechselschicht an einer Erkrankung des unwillkürlichen Nervensystems, die sich in der Vergangenheit in Herzrythmusstörungen und aktuell durch Bluthochdruck äußert.

Vibrationen und starke elektromagnetische Felder können durchaus Auswirkungen auf ein vorgeschädigtes Herz haben.
Insofern, wie @Toni schon schrieb, eine "klassische" Aufgabe für den BA, der unter Berücksichtigung der Vorgeschichte sicherlich Empfehlungen aussprechen kann.
Beste Grüße,
S.O.

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ASM10

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4

Dienstag, 24. Januar 2012, 19:40

Hallo,

ich denke die Wechselschicht ist das Problem.

Mitarbeiter die Nachts arbeiten können (und sollten) eine Angebotsuntersuchung in Anspruch nehmen .

Hier gibt es unterschiedliche Gliederungen nach Alter der Beschäftigten .

Gruß ASM10

elschwoabos

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5

Dienstag, 24. Januar 2012, 21:17

Hallo,

ich denke die Wechselschicht ist das Problem.

Mitarbeiter die Nachts arbeiten können (und sollten) eine Angebotsuntersuchung in Anspruch nehmen .

Hier gibt es unterschiedliche Gliederungen nach Alter der Beschäftigten .

Gruß ASM10

ACK. Und hier den BA einschalten ist sicher der richtige Weg.

Hardy
Multiple exclamation marks are true sign of a diseased mind.
(Terry Pratchett)
Und nicht vergessen: Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein einfahrender Zug sein!
Und kommst du nicht mit meinen Akronymen aka Abkürzungen klar: http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm